Ergebnisse zum Suchbegriff „2010“

Artikel

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21. Mai 2026

Verschiedenes

Zwischen Gemeinschaft, Politik und Zukunft: Netzwerktreffen der Carl Wolff Gesellschaft in Ingolstadt

Beim ersten Netzwerktreffen 2026 der Carl Wolff Gesellschaft (CWG) in diesem Jahr wurden am 18. April in Ingolstadt zwei Themen erörtert, die sich im Verlauf der Veranstaltung als eng miteinander verknüpft erwiesen: die deutsch-rumänische Zusammenarbeit und die Herausforderungen der künstlichen Intelligenz für den Mittelstand. mehr...

14. Mai 2026

Kulturspiegel

Ein Leben zwischen Poesie, Malerei und Kunst

Zur Anthologie „Legst du dich in Schrift. Ilse Hehn. Zeit der Ebbe. Eine Text und Bild-Auswahl von 1965-2025“, erschienen im Pop Verlag in Ludwigsburg mehr...

11. Mai 2026

Interviews und Porträts

„Ein Mensch von kulturellem Wesen“: Raluca Teodorescu über das Brukenthalmuseum und das Erbe Brukenthals

Dr. Raluca Teodorescu hatte bereits ab Mai 2025 die interimistische Leitung des Hermannstädter Brukenthalmuseums inne. Seit 1. März dieses Jahres ist sie nun die neue Leiterin des Museums. Aurelia Brecht und Roger Pârvu von der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) haben mit ihr über Herausforderungen, ihre Ziele und über die besondere Persönlichkeit Samuel von Brukenthals gesprochen. mehr...

14. April 2026

Kulturspiegel

Der nahbare Filmemacher: Zum 70. Geburtstag von Günter Czernetzky

Und schon folgt die nächste Wortmeldung! Das Publikum ist neugierig. Eine Frage jagt die nächste. An den Fragen merkt man: Das Thema ist den Menschen nicht vertraut. „Wird er noch können?“, denke ich. Keine Spur von Müdigkeit zeichnet sich in seinem Gesicht ab. Ich bewundere seine Geduld: Auf die naivsten Stellungnahmen geht er mit einer erstaunlichen Ernsthaftigkeit ein. Ausdauer hat er auch: Falsche Annahmen und Fehler räumt er diplomatisch aus dem Weg, kein Mensch fühlt sich gekränkt. Seine Erklärungen sind anschaulich. Er stellt Zusammenhänge her und nimmt das Publikum mit. Bis zum Schluss bleibt er nahbar. Wer zu schüchtern ist, um ihn während des offiziellen Publikumsgesprächs zu befragen, kommt hinterher zu ihm – Günter Czernetzky steht noch immer zugewandt im Foyer des Kinos und beantwortet Fragen. mehr...

9. März 2026

Kulturspiegel

Studienreise „Auf den Spuren der Donauschwaben“

Vom 12. bis 20. September lädt der Historiker Dr. Florian Kührer-Wielach, Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München, mit dem Reiseveranstalter MMag. Traian Almașan (Klausenburg) zu einer Reise auf den Spuren der Donauschwaben ein. mehr...

11. Februar 2026

Kulturspiegel

Raluca Maria Teodorescu neue Direktorin des Brukenthalmuseums

„Ich danke allen, die für ein korrektes und transparentes Berufungsverfahren eingestanden sind, und versichere allen, dass die Tätigkeit des Nationalen Brukenthalmuseums weiterhin unter dem Stern der Professionalität, der Legalität und des öffentlichen Interesses stehen wird, so wie es einst auch von Samuel von Brukenthal gedacht war. Zunächst wird es um die Absicherung der institutionellen Stabilität gehen, um die Zusammenarbeit mit den Kollegen im Museum und die Abrundung des Managementprojekts, damit es den tatsächlichen Bedürfnissen des Museums und seines Publikums entsprechen kann“ – so die erste Reaktion von Dr. Raluca Teodorescu nach Veröffentlichung des Wettbewerbsresultats am 27. Januar. mehr...

25. Januar 2026

Sachsesch Wält

Sprechen wir Dialekt oder Mundart?

Das Gedicht „WƏirtertrunn“ von Herta Dietrich (SbZ Online vom 10. Januar 2026) endet mit dem Wort Motterspräach. Das ist Manierscher Mundart und jeder Kenner des Siebenbürgisch-Sächsischen versteht das Wort, auch wenn es in seiner eigenen Mundart vielleicht Mottersprooch, andernorts Motterspreoch etc. heißen sollte. mehr...

31. Dezember 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: „Än der Silvesternoocht“

Josef Beer (geboren am 9. Januar 1914 in Großau, gestorben am 23. August 2005 in München) war ein begnadeter Lehrer, talentierter Turner und exzellenter Musiker. Er wuchs in Großau in einer Landler-Familie auf und sprach, wie alle seiner Landsleute in Großau, sowohl den Landler als auch den Sächsischen Dialekt. In den Ortschaften, in denen er wirkte, setzte er sich mit ganzer Kraft für die Gemeinschaft ein. Nach der evangelischen Lehrerbildungsanstalt in Hermannstadt unterrichtete er u.a. in Roseln, Großau, Großpold, Großscheuern und fungierte als Rektorlehrer in Petersberg, Reschitza, Seiden, Großau, Stolzenburg und von 1955 bis zur Verrentung 1974 in Hermannstadt. Während seiner Lehrertätigkeit organisierte er Dorfsportfeste und leitete Chöre und Theatergruppen. Viele Großauer erinnern sich auch heute noch an ihren beseelten Lehrer und überzeugenden Organisator. mehr...

27. Dezember 2025

Kulturspiegel

„Das Imaginäre und unsere Anwesenheit darin“: Horst Samson las in Nürnberg

Die Begrüßung in der Stadtbibliothek Nürnberg am 3. Dezember und eine kurze Einführung zur Person erfolgten durch Horst Göbbel vom Haus der Heimat Nürnberg. Er umriss einige Eckpunkte des Werdegangs des 1954 in der Bărăgansteppe geborenen und später im Banater Grenzdorf Albrechtsflor aufgewachsenen Journalisten, Schriftstellers und Dichters Horst Samson, von dem viele bemerkenswerte Bücher vorliegen, unter denen lediglich an folgende erinnert werden sollte: „La Victoire. Poem“ (2000), „Und wenn Du willst vergiss“ (2010), „Kein Schweigen bleibt ungehört“ (2013), „Das Imaginäre und unsere Anwesenheit darin“ (2014), „Heimat als Versuchung. Das nackte Leben“ (2018), sodann „Das Meer im Rausch“ (2019), „In der Sprache brennt noch Licht“ (2021), „Der Tod ist noch am Leben“ (2022) und schließlich „Vom Auftauchen und Verschwinden der Landschaft“ (2025). mehr...

15. Dezember 2025

Kulturspiegel

„Wir zerlegen ja die Legende und Dracula“: Filmemacher Eduard Schneider im Gespräch über Doku zu Spukorten in Siebenbürgen

In Siebenbürgen verwurzelt, global agil. Der 55-jährige Filmemacher und Musikproduzent Paul Eduard (Edi) Schneider (verheiratet, ein Sohn) ist 1970 in Mühlbach im Kreis Alba geboren, als 13-Jähriger nach Deutschland ausgesiedelt, hat in Hamburg das Abitur gemacht, in Frankreich studiert (BWL an der Universität Stendhal in Grenoble) und danach weltweit gearbeitet, sei es in Europa, den USA, Japan, Thailand, China oder Katar. Definitiv zu Hause fühlt er sich in seinem Geburts- und seit 1996 wieder Wohnort, in Mühlbach: „Hier lade ich meine Akkus – technisch und geistig“. Große mediale Beachtung findet sein jüngstes großes Projekt, die 43-minütige Doku „Haunted Places – Draculas Transsilvanien“, die noch bis zum 28. Januar 2026 in der Arte-Mediathek verfügbar ist (https://www.arte.tv/de/videos/107786-001-A/haunted-places/). Anders als es der Titel suggeriert, werden darin in eindrucksvollen Aufnahmen Landschaft, Mythen und Menschen dem Publikum nähergebracht. In dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger über das Making-of lässt uns Eduard Schneider hinter die Kulissen der Filmproduktion blicken. mehr...