Ergebnisse zum Suchbegriff „Froehlich“
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Mathilde Melzer: Gedenken an die Deportation vor 80 Jahren
Als Achtjährige (meine Geschwister waren fünf und drei) ist mir die Deportation unserer Mutter Regina Arz in schmerzhafter und traumatischer Weise in Erinnerung geblieben. Ein eiskalter Tag im Januar 1945 veränderte unsere bis dahin unbeschwerte Kindheit. Es folgten für uns Kinder fast zwölf Jahre ohne unsere geliebte Mutter. Erst im August 1956 konnte sie nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen den Weg zurück zu ihren Kindern finden. Der Verlust, den ich als Kind und junge Frau erlebte, die schwere Zeit ohne sie, lässt gerade an Gedenktagen die Erinnerung und die Trauer über die verlorenen gemeinsamen Jahre in den Vordergrund treten. Aus diesem Grund schrieb ich folgendes Gedicht mit dem innigsten Wunsch, dass unseren Kindern und Enkelkindern dieses Schicksal niemals widerfahren möge. mehr...
Beeindruckende tänzerische Gemeinschaft in Heilbronn
Am 12. Juli luden wir, die Siebenbürgische Jugendtanzgruppe Heilbronn, zur Jubiläumsveranstaltung anlässlich unseres 50-jährigen Bestehens sowie des 20-jährigen Jubiläums unserer Siebenbürgischen Kindertanzgruppe in die Mühltalhalle nach Bad Rappenau ein. Im Rahmen der Feierlichkeiten durften wir zahlreiche besondere Gäste begrüßen, die uns mit ihren persönlichen Worten und Glückwünschen beehrten. mehr...
Reise des Honterus-Chores ins Vogtland
„Geh aus mein Herz und suche Freud“, die Anfangszeilen des bekannten Paul-Gerhardt-Liedes waren das Motto der diesjährigen Reise des Honterus-Chores vom 9. bis 22. Juni ins Vogtland. Auch dieses Mal war Enni Janesch die Initiatorin und zusammen mit Beate Schinker die Organisatorin dieser Reise. Ihnen gehört unser aller Dank und wir hoffen, dass sie noch so manche Chorreise organisieren werden. mehr...
Die Stiefel geharzt, bereit, zehn Meter in die Höhe zu überwinden
Ungewohnt früh – genauso wie die Sommerernte dieses Jahr – fand das Kronenfest am 6. Juli in St. Andreas statt. Um 10.00 Uhr läuteten die Glocken den Gottesdienst ein. Pfarrer i.R. Carl-Franz Weingärtner, unterstützt von Ute Bako, Annemarie Klein, Markus Stenner und dem Siebenbürger Chor Augsburg unter musikalischer Leitung von Elfriede Ungar, führte durch den traditionellen Gottesdienst. Gut abgestimmt leitete der Chor mit dem Lied „Hab Sonne im Herzen“ das Thema der Predigt ein: „Niemand wird von unserem Herrn, dem guten Hirten, übersehen.“ In bildreichen Worten predigte Pfarrer Weingärtner darüber, erzählte viele Beispiele und Vergleiche aus dem täglichen Leben, damit die Gemeinde den Wahrheitsgehalt dieser Worte erkennen konnte. mehr...
Regen, Rhythmus und riesiger Zusammenhalt der Augsburger in Dinkelsbühl
Der Heimattag in Dinkelsbühl begann wettertechnisch eher durchwachsen: Der Himmel war grau, es regnete immer wieder, und die Sonne ließ sich nur sporadisch blicken. Doch die Teilnehmer aus Augsburg – allen voran die Tanzgruppen aus Augsburg – ließen sich davon nicht beirren. Die Stimmung war von Anfang an hervorragend, und das Wochenende entwickelte sich trotz des wechselhaften Wetters zu einem vollen Erfolg. mehr...
Lichtert, Line Dance und mehr
Am 24. Mai fand im evangelischen Gemeindehaus in Crailsheim eine gelungene Frauentagung der Landesgruppe Baden-Württemberg statt, die zahlreiche Teilnehmerinnen aus der Region anzog. Unter der Leitung der engagierten Frauenreferentin Gerlinde Zekel wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, das sowohl informativ als auch unterhaltsam war. mehr...
Ållerlå Håndwerk än Dinkelsbühl: Lebendige Mundartlesung
Beim Heimattag in Dinkelsbühl konnte man die Vielfalt und den Humor der siebenbürgisch-sächsischen Mundartliteratur erleben. Sieben Autoren trugen mit humorvollen und tiefgründigen Texten zur Bewahrung unserer siebenbürgisch-sächsischen Mundart bei. Ein besonderer Höhepunkt war das gemeinsame Singen zweier beliebten Lieder mit dem Publikum. mehr...
Hessens Innenminister Roman Poseck: Ein bedeutender Beitrag zur europäischen Völkerverständigung
Der Hessische Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck hat am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, beim Heimattag in Dinkelsbühl die erfolgreiche Arbeit der Siebenbürger Sachsen und der anderen Vertriebenenverbände gewürdigt. Sie pflegen den Zusammenhalt, die Heimat und die Gemeinschaft. In einer auseinanderdriftenden Gesellschaft leisteten die Vertriebenenverbände „ganz wichtige Beiträge zur Verbindung und zur Völkerverständigung in Europa“, betonte Innenminister Roman Poseck, dessen Festansprache ungekürzt wiedergegeben wird. mehr...
Rumäniens Außenministers Emil Hurezeanu in Dinkelsbühl: "Wir leben und praktizieren Europa seit jeher"
Rumäniens Außenminister Emil Hurezeanu ist erst seit sechs Monaten im Amt, ob er es auch in der neuen Regierung innehaben wird, ist noch offen. Auch als Chefdiplomat seines Landes erwies er den Siebenbürger Sachsen die Ehre und nahm, ähnlich einer Prozession, in den letzten 35 Jahren zum wiederholten Male am Heimattag in Dinkelsbühl teil. Der gebürtige Hermannstädter fühlt sich den Siebenbürger Sachsen freundschaftlich tief verbunden, wie er in seinem Grußwort am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, bekannte. Hurezeanu würdigte den gemeinsamen Weg, die Werte und den christlichen Glauben, die man teile. Der Minister freute sich, dass die deutsch-rumänischen Beziehungen ihre beste Zeit erlebten, und zeigte sich zuversichtlich, dass die Kirchenburgen in Siebenbürgern niemals untergehen werden. Emil Hurezeanus Ansprache, eine Liebeserklärung an die Siebenbürger Sachsen und Europa, wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Bundesvorsitzender Rainer Lehni beim Heimattag in Dinkelsbühl: Jugend führt lebendige Gemeinschaft fort
„Zusammen Seite an Seite“ – unter diesem Motto feierten rund 16.000 Siebenbürger Sachsen ihren 75. Heimattag vom 6. bis 9. Juni in Dinkelsbühl. Trotz des immer wieder einsetzenden Regens nahmen rund 3.100 Trachtenträger am Festumzug durch die mittelalterliche Altstadt teil, darunter viele junge Leute, wie das Bayerische Fernsehen berichtete. Es sei gelungen, die junge Generation an die Gemeinschaft zu binden und den Verband in seiner Vielfalt und Lebendigkeit weiterzuentwickeln, freute sich der Bundesvorsitzende in seine Rede vor der Schranne. Er erinnerte an die 80 Jahre seit der Deportation von 30.000 Siebenbürger Sachsen in die Sowjetunion, „ein historisches Trauma, das sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt hat“. Für die Entschädigung der Betroffenen und deren Nachkommen als politische Opfer dankte Rainer Lehni dem rumänischen Außenminister Emil Hurezeanu, den er ebenso wie den neuen Bundesaussiedlerbeauftragten Dr. Bernd Fabritius, den hessischen Innenminister Dr. Roman Poseck und den äußerst beliebten Musiker Peter Maffay bei der Festkundgebung am Pfingstsonntag begrüßte. Die Festrede des Bundesvorsitzenden wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...








