Ergebnisse zum Suchbegriff „Gestorben“

Artikel

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2. Juni 2026

Verbandspolitik

Norbert Kartmann gestorben

Am 23. Mai starb im Alter von 77 Jahren in einem Krankenhaus in Lich (Gießen) der frühere hessische Landtagspräsident Norbert Kartmann. 1949 im Butzbacher Stadtteil Nieder-Weisel als Sohn eines Siebenbürger Sachsen geboren, studierte er nach dem Abitur 1968 Evangelische Theologie und Physik für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen und war später als Lehrer in Hanau und Wölfersheim tätig. 1982 wurde er zum ersten Mal Abgeordneter für die CDU im Hessischen Landtag, ab 1991 war er bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, von 1999 bis 2003 deren Vorsitzender. Von 2003 bis 2019 und damit länger als jeder andere zuvor war Kartmann Präsident des Hessischen Landtags. mehr...

2. Mai 2026

Verschiedenes

Rumäniens Fußball-Nationaltrainer Lucescu gestorben

Bukarest – Der rumänische Fußballtrainer Mircea Lucescu ist am 7. April im Alter von 80 Jahren in Folge eines Herzinfarkts gestorben. Zwölf Tage zuvor hatte er noch als ältester Nationaltrainer der Geschichte Rumäniens Auswahl bei deren Niederlage im Halbfinale der WM-Playoffs gegen die Türkei betreut. Kurz darauf wurde er nach einem Zusammenbruch in ein Krankenhaus eingeliefert. In Bukarest fand eine dreitätige Trauerfeier für Lucescu statt. Gheorghe Hagi (61) tritt die Nachfolge von Mircea Lucescu an. mehr...

5. April 2026

Kulturspiegel

Auferstehung und der neue Mensch: Osterbotschaft von Jesus Christus verheißt Liebe, Gerechtigkeit und Frieden

In seinem ersten Brief an die Gemeinde in Korinth schreibt der Apostel Paulus: „Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendsten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.“ (1. Kor. 15,19-20).
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15. März 2026

Kulturspiegel

Geologe, Fotograf und Buchautor: Nachruf auf Dr. Alfred Karl Schuster

Am 14. Januar ist Alfred Schuster („Fred“ oder „Fredi“) fast 89-jährig in Clausthal-Zellerfeld gestorben. Seine letzten Jahre waren von Krankheit geprägt, abgesehen davon aber, hat er ein erfülltes Leben gehabt. Diese Erfüllung hatte zwei Seiten, denn einerseits hat er in seinem Heimatland Rumänien und andererseits, nach seiner Aussiedlung auch in Deutschland vieles erreicht. mehr...

31. Januar 2026

Kulturspiegel

Werkstattgespräch von Heinke Fabritius, Folge 15: Heike Schuster anlässlich der Premiere ihrer Tanzperformance GLEIS 3 – Auf den Spuren von Rosa Lukesch

Es war am 18. Januar 2025, als Heike Schuster ihre bewegende Tanzperformance GLEIS 3 erstmals einem größeren Publikum vorstellte. An diesem Tag lud der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gemeinsam mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben und den beiden für diese Regionen zuständigen Kulturreferentinnen in das Stadthaus in Ulm zum Gedenken an 80 Jahre Deportation der Deutschen aus Südosteuropa ein. Es war eine besondere Veranstaltung. Denn acht Jahrzehnte nach den Ereignissen, der gewaltsamen Verschleppung zur Zwangsarbeit in die ehemalige Sowjetunion, lebten kaum noch Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben über das Geschehen hätten berichten könnten. mehr...

19. Januar 2026

Rumänien und Siebenbürgen

Ortwin und Erwin Hellmann gestorben

Ortwin Hellmann, geboren am 2. August 1963 in Kronstadt, langjähriger Leiter des Altenheims in Kronstadt-Blumenau, Bezirkskirchenkurator, ehemaliges Mitglied des Landeskonsistoriums, Träger des Apollonia-Hirscher-Preises und Stütze seiner Familie, ist am 17. November 2025 verstorben. mehr...

2. Januar 2026

Verschiedenes

Das olympische Feuer durch Großau getragen: Nachruf auf den Hochschullehrer und Handballtrainer Karl Martini

Er sei ein Handball-Verrückter. Das hat Karl Martini immer wieder von sich gesagt. In seinem Leben hat sich fast alles um den Handball gedreht. Es war ein Leben für den Sport. Als Spieler ist er mit Fogarasch Meister auf dem Großfeld geworden, als Trainer hat er den Landespokal der Sportschulen und einen Jugendmeistertitel gewonnen. Und als Hochschullehrer ist er immer wieder in die Niederungen des Handballs hinabgestiegen. Am 25. Dezember ist Karl Martini in München-Allach nahe seiner Wahlheimat Karlsfeld im Alter von 92 Jahren gestorben.
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31. Dezember 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: „Än der Silvesternoocht“

Josef Beer (geboren am 9. Januar 1914 in Großau, gestorben am 23. August 2005 in München) war ein begnadeter Lehrer, talentierter Turner und exzellenter Musiker. Er wuchs in Großau in einer Landler-Familie auf und sprach, wie alle seiner Landsleute in Großau, sowohl den Landler als auch den Sächsischen Dialekt. In den Ortschaften, in denen er wirkte, setzte er sich mit ganzer Kraft für die Gemeinschaft ein. Nach der evangelischen Lehrerbildungsanstalt in Hermannstadt unterrichtete er u.a. in Roseln, Großau, Großpold, Großscheuern und fungierte als Rektorlehrer in Petersberg, Reschitza, Seiden, Großau, Stolzenburg und von 1955 bis zur Verrentung 1974 in Hermannstadt. Während seiner Lehrertätigkeit organisierte er Dorfsportfeste und leitete Chöre und Theatergruppen. Viele Großauer erinnern sich auch heute noch an ihren beseelten Lehrer und überzeugenden Organisator. mehr...

14. Oktober 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: Die Volksballade „Honnes Moler“

Die Volksballade „Honnes Moler (Naajcht am nenj)“ ist ein altes siebenbürgisch-sächsisches Volkslied, das vermutlich von Bänkelsängern in Siebenbürgen im späten Mittelalter gedichtet und verbreitet wurde. Friedrich Wilhelm Schuster (1824-1914) veröffentlichte den Text erstmals 1865 in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-sächsische Volkslieder, Sprichwörter, Räthsel, Zauberformeln und Kinderdichtungen“ aus mündlicher Mühlbacher Überlieferung. Gottlieb Brandsch (1872-1959) fügte in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-deutsche Volkslieder, I. Band, Lieder in Siebenbürgisch-sächsischer Mundart“ (Krafft & Drotleff, Hermannstadt 1931) auch eine Melodie hinzu, die er aus mündlicher Überlieferung in Scharosch bei Mediasch aufgezeichnet hatte. mehr...

8. Oktober 2025

Kulturspiegel

Deportation in die Sowjetunion vor 80 Jahren: exemplarische Einzelschicksale aus Tartlau

Viele Veranstaltungen und Publikationen erinnern an das Ende des Zweiten Weltkrieges, das Ende der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten einerseits und andererseits an die Verschleppung der Deutschen aus Rumänien in die Sowjetunion sowie an die Vertreibung von etwa 15 Millionen Deutschen aus ihren Heimatgebieten in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa, die zu den größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts zählen. Die Erinnerung muss wachgehalten werden: Zum 80. Mal jährt sich die grausame Aushebung der gelisteten Deutschen in Rumänien. Pünktlich im Januar 2025 erscheinen verschiedene Artikel zu diesem Thema. Die Siebenbürgische Zeitung, die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien – Karpatenrundschau, erinnern, gedenken, mahnen und lassen mich innehalten. mehr...