31. Oktober 2010
In diesem Jahr fand die Feier am 8. Oktober statt, einem Werktag, weshalb der festliche Gottesdienst ausfiel. Vertreter der Kirchengemeinden von Kronstadt, Bartholomae, Marienburg, Nussbach und Reps nahmen an der Gedenkfeier teil, die von der Burzenländer Blaskapelle (Dirigent Vasile Glăvan) eingeleitet wurde. Der Stadtpfarrer und Dechant des Kronstädter Evangelischen Kirchenbezirks, Christian Plajer, erinnerte in seiner Ansprache und dem nachfolgenden Gebet an alle Menschen von nah und fern, die durch „Schuld und Versagen von Menschen und Nationen ins tiefste Leid gestürzt werden“. Wolfgang Wittstock, Vorsitzender des Kronstädter Stadt- und Kreisforums, bedankte sich im Namen der Veranstalter bei den Teilnehmenden und bei denjenigen, die zur Vorbereitung der Gedenkfeier ihren Beitrag geleistet hatten. Anwesend war auch der Bürgermeister von Marienburg, Sorin Taus, der seine volle Unterstützung für die deutsche Gemeinschaft zusagte und zusammen mit Wolfgang Wittstock einen Kranz beim Studentendenkmal niederlegte. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zwei Schülerinnen der zwölfen Klasse des Honterus-Gymnasiums, Petra Antonia Sârb und Eva Hampel-Binder, die eine Zusammenfassung der historischen Ereignisse von 1612 auf Deutsch und Rumänisch vorlasen. „Not und Leid vergangener Zeiten dürfen nicht vergessen werden, damit sich derartiges nicht wiederholen kann“, sagten die Schülerinnen abschließend. 2012 jährt sich die Schlacht bei Marienburg zum 400. Mal.
Christine Chiriac
Schlagworte: Rumänien und Siebenbürgen, Gedenken, Burzenland
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13. Juni 2012
11:00 Uhr