Die Notiz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vom 1. Juni 2003, Seite 12, im Wortlaut:
"
Derweil wurde bekannt, dass beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl das Zeidner Gitarrenkränzchen die Eröffnungsveranstaltung musikalisch mitgestalten wird, das schon seit 1929 gefragt und ungefragt Volkslieder singt – die ja gerade deswegen so grässlich sind, weil sie der Seele des Volkes entspringen. Der etwas ungewohnte Zeidner sächsische Dialekt lässt sich nach einigem aufmerksamen Zuhören leider ganz gut verstehen, heißt es im Burzenland doch, dass die Zeidner beim Reden singen würden.
riw."
Rudolf Binder, Freiburg im Breisgau, zeigt sich in einem Leserbrief an die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" empört, dass die Siebenbürger Sachsen und speziell die Zeidner lächerlich gemacht werden:
"Als Siebenbürger Sachse aus Hermannstadt, also nicht aus Zeiden stammend, bin ich von der Art und Weise wie Ihr Herr 'riw' das Thema behandelt einigermaßen schockiert. Er sollte sich vor der Lächerlichmachung erstmal über uns Siebenbürger Sachsen, die wir eigentlich Moselfranken aus dem Raum Luxemburg sind, besser informieren. Wir haben über 800 Jahre lang unser Deutschtum zumindest so gut wie die Binnendeutschen bewahrt.
Als ständiger FAZ-Leser bitte ich Sie, Herrn 'riw' diesbezügliche Informationen zukommen zu lassen. Eine Korrektur der Notiz wäre angebracht.
Ansonsten ist Ihre Zeitung prima, ich werde sie weiter gerne lesen."
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