TV-Tipp: Reisen auf Europas Flüssen(5/5)
hr-fernsehen, Samstag, 26. September, 12:05 bis 12:35
Reisen auf Europas Flüssen(5/5)
Jenseits der deutschen Grenze schippert die Filmautorin Inge Bell an Bord eines Flusskreuzfahrtschiffs von Österreich über Ungarn, Serbien, Bulgarien und Rumänien bis ins Donaudelta am Schwarzen Meer.
Die Donau ist Grenzfluss zwischen Ländern und Verbindungsachse zwischen Menschen. Vom Schwarzwald bis ins Schwarze Meer: auf fast 3.000 Kilometern fließt die Donau durch insgesamt zehn Länder, die meisten davon liegen in Europas Südosten. Jahrhundertlang waren diese Länder Teil der k.u.k. Donaumonarchie oder des Osmanischen Reichs. Dann gerieten sie unter kommunistische Herrschaft. Heute sind sie zum größten Teil EU-Mitgliedsstaaten. Ist die Donau also wieder zur europäischen Achse geworden oder ist sie doch ein Grenzfluss, der die Völker mehr trennt als verbindet? In die einstige Melodie des k.u.k. Donauwalzers mischten sich in den vergangenen Jahren zunehmend schrille nationalistische Töne.
Auf der Schiffsreise geht Inge Bell zunächst in Wien von Bord. Dann macht sie in Budapest Station und schaut, wie es den Menschen im einstigen Boom-Land Ungarn geht, das nun von der Wirtschaftskrise und von politischen Querelen gebeutelt wird. Die Reise geht weiter ins serbische Novi Sad, in dem seit jeher das pralle Leben herrschte. In der Hauptstadt der Provinz Vojvodina lebten Menschen aller Herren Länder stets friedlich zusammen. Ein Spaziergang mit dem Schriftsteller Laszlo Veges und Begegnungen mit jungen Menschen, die Musikfestivals gegen Kleingeistigkeit und Nationalismus organisieren, zeigen sie die bunte, lebensfrohe Offenheit und Multinationalität dieser Stadt. Zwischen Bulgarien und Rumänien unternimmt Inge Bell einen weiteren Landgang. Eine große Donau-Brücke soll beide Länder verbinden. Nach jahrelangem Hin und Her wird sie nun gebaut.
Pressetext: hr-fernsehen
Reisen auf Europas Flüssen(5/5)
Jenseits der deutschen Grenze schippert die Filmautorin Inge Bell an Bord eines Flusskreuzfahrtschiffs von Österreich über Ungarn, Serbien, Bulgarien und Rumänien bis ins Donaudelta am Schwarzen Meer.
Die Donau ist Grenzfluss zwischen Ländern und Verbindungsachse zwischen Menschen. Vom Schwarzwald bis ins Schwarze Meer: auf fast 3.000 Kilometern fließt die Donau durch insgesamt zehn Länder, die meisten davon liegen in Europas Südosten. Jahrhundertlang waren diese Länder Teil der k.u.k. Donaumonarchie oder des Osmanischen Reichs. Dann gerieten sie unter kommunistische Herrschaft. Heute sind sie zum größten Teil EU-Mitgliedsstaaten. Ist die Donau also wieder zur europäischen Achse geworden oder ist sie doch ein Grenzfluss, der die Völker mehr trennt als verbindet? In die einstige Melodie des k.u.k. Donauwalzers mischten sich in den vergangenen Jahren zunehmend schrille nationalistische Töne.
Auf der Schiffsreise geht Inge Bell zunächst in Wien von Bord. Dann macht sie in Budapest Station und schaut, wie es den Menschen im einstigen Boom-Land Ungarn geht, das nun von der Wirtschaftskrise und von politischen Querelen gebeutelt wird. Die Reise geht weiter ins serbische Novi Sad, in dem seit jeher das pralle Leben herrschte. In der Hauptstadt der Provinz Vojvodina lebten Menschen aller Herren Länder stets friedlich zusammen. Ein Spaziergang mit dem Schriftsteller Laszlo Veges und Begegnungen mit jungen Menschen, die Musikfestivals gegen Kleingeistigkeit und Nationalismus organisieren, zeigen sie die bunte, lebensfrohe Offenheit und Multinationalität dieser Stadt. Zwischen Bulgarien und Rumänien unternimmt Inge Bell einen weiteren Landgang. Eine große Donau-Brücke soll beide Länder verbinden. Nach jahrelangem Hin und Her wird sie nun gebaut.
Pressetext: hr-fernsehen
Ort: Donau
Veranstalter: hr-fernsehen
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