(20.11.2009-25.04.2010)
Rumänien/Siebenbürgen
Anlässlich des 140. Geburtstags von Arthur Coulin (1869-1912), „Bahnbrecher der modernen siebenbürgisch-sächsischen Malerei“, widmet das Kronstädter Kunstmuseum in Zusammenarbeit mit dem Brukenthal-Museum Hermannstadt und dem Siebenbürgischen Museum Gundelsheim dem Schaffen und den kulturellen Aktivitäten des Malers eine Ausstellung. Die Ausstellung wird vom 20. November 2009 bis 14. Februar 2010 im Kronstädter Kunstmuseum und vom 3. März bis 25. April 2010 im Brukenthal-Museum in Hermannstadt präsentiert. Außer Beständen der öffentlichen Sammlungen werden auch Bilder aus Privatbesitz in Rumänien und Deutschland gezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher wissenschaftlicher Katalog, der das Wissen über die Werke und die Aktivitäten Arthur Coulins durch neue Beiträge bereichern soll.
Arthur Coulin (1869-1912) ist einer der bedeutendsten siebenbürgischen Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Neben seinem Beitrag zur Erneuerung der Malerei in Siebenbürgen zeichnete er sich auch durch seine unentwegten Bemühungen um das künstlerische und kulturelle Leben der Siebenbürger Sachsen aus. Er war einer der Vorkämpfer und Gründer des „Sebastian-Hann-Vereins für heimische Kunstbestrebungen“, welcher der Entwicklung der Kunst in Siebenbürgen durch sein Wirken vier Jahrzehnte lang neue Impulse gab. Coulin war, neben Friedrich Mieß, der Mentor der neuen Generation von Kronstädter Künstlern der Zwischenkriegszeit (Hans Eder, Hans Mattis-Teutsch, Eduard Morres, Walther Teutsch, Margarete Depner, Ernst Honigberger). Die Ausstellung will die Bedeutung Arthur Coulins für die Entwicklung der siebenbürgischen Kunst erneut vergegenwärtigen und sein Schaffen unter neuen Gesichtspunkten darstellen.
Ort: Kronstadt, Hermannstadt
Veranstalter: Kronstädter Kunstmuseum/Brukenthal-Museum Hermannstadt/Siebenbürgisches Museum Gundelsheim
Schlagworte:
Ausstellung,
Siebenbürgen