1315 Geschichtliches aus Felldorf : Teil 2 (rum.Filitelnic,ungar.Fületelke) SI VOAS ET ÄN FELLDERF

SI VOAS ET ÄN FELLDERF(SO WAR ES IN FELLDORF) GESCHICHTE DER WEINBAUGEMEINDE FELLDORF TEIL 2:

Schreiben und div.Kommentare von Georg Fritsch jun.aus Wels /Austria -"Rettungsversuche zum Erhalt der Felldorfer Wehranlage":

2011 Jänner:
Im Jänner 2011 erhielt ich von einem ungar.Restaurator Hr.Lorand Kiss,der für das MINISTERUL CULTURII ROMANIA arbeitet ein Schreiben.
Er habe meine Dokumentationsarbeit auf der Siebenbürgen.de Ortschaften-Felldorf HOMEPAGE verfolgt,und möchte mir gerne seine Hilfestellung anbieten.
Nach einigen schreiben und Telefonieren ,schickte er mir kostenlos eine Dokumentation über seine Forschungsarbeiten 1999-2011 der Wehranlage von Felldorf.
Diese Dokumentation der noch "erhaltenen Kunstwerke" und baulich,geschichtlichen Epochen der Kirche von Felldorf ist ein großartiges "Zeitdokument" über unsere Geschichte von Felldorf.
Weiters möchte er mit seinem Team,die Wehranlage von Felldorf säubern.
Sie möchten mir eine Hilfsleistung anbieten,und den Schutt der ruinösen Anlage,sowie den Wildwuchs der Bäume säubern.  ... 2011 Jänner:
Am 6.Jänner 2011,schrieb ich an die Hermann-Niermann-Stiftung an Fr.Sylvia Schön.
Mein Ansuchen war wie so oft,eine Hilfestellung für eine "NOTREPARATUR"an der Wehranlage von Felldorf zu erreichen.
Als Antwort erhielt ich:
Vielen dank für ihr Schreiben vom 6.02.2011.
Leider muss ich ihnen mitteilen,dass wir uns derzeit um die Felldorfer Wehrkirche nicht kümmer können,da die uns in diesem und in dem nächsten Jahren für Rumänien voraussichtlich zur Verfügung stehenden Förderungsmittel längst vergeben bzw.verplant sind.
Bitte haben sie für diese Absage Verständnis.
MfG. Sylvia Schön (Geschäftsstellenleiterin der Gemeinnützigen Hermann -Niermann-Stiftung,Düseldorf)



2011 Februar:
Am 15.Februar 2011,schrieb ich wie schon einige male früher,an das Bezirkskonsistorium in Schäßburg.Dieses mal an Hr.Dechant Bruno Fröhlich.
Ein Ansuchen zur Absicherung und eine Notreparatur am Pfarrhausdach und an der Schule der Anlage,sowie die Kontrolle der laufenden Diebstähle an jeglichem Material,fand bis heute leider keine Antwort.


Am 17.Februar 2011,schrieb ich an Hr.Peter Jakobi,Buchautor und Ausstellungsorganisator von Stilleben nach dem Exodus.
Er macht in seinen Vorträgen und Bildern, auf das traurige Schicksal der Wehrkirchen von Siebenbürgen aufmerksam.
Gerade auch um seine Erwähnung von dem ruinösen Zustand von Felldorf und seiner Popularität im Bezug auf Siebenbürgischen Kirchenburgen,hoffte ich um eine Unterstützende Hand von Hr.Peter Jakobi.
Einen Tag später erhielt ich ein schreiben:
Hallo Hr.Fritsch,ich finde Ihre Arbeit und Sorge um Felldorf sehr ehrenfoll und lobenswert.Sie dürfen alle Fotos von mir für ihre Zwecke kostenlos verwenden.
Mit der Bedingung,den Namen des Fotografen(Peter Jakobi aus Wurmberg in Deutschland)sichtbar zu machen.
Ausserdem könnte ich seine CD mit 2000 Fotos der verfallenen Kirchenburgen und sein Buch über den Schillerverlag in SIBIU erwerben.
Das wars?
Gerade von Hr.Peter Jakobi,hätte ich mir mehr erwartet,nach all seinen Aufforderungen die Kirchenburgen von Siebenbürgen zu erhalten.
>>>Im Jänner 2012,habe ich von Hr.Peter Jacobi,sein Buch "Bilder einer Reise" und zwei CD's:Stillleben nach dem Exodus erhalten.
Er bedankt sich in einem Schreiben für meinen Einsatz in Siebenbürgen und zur Rettung der Felldorfer-Wehrkirche.
DANKE Hr.Peter Jacobi,für die Guten Worte und grandiosen Geschenke!-DANKE.


2011 März:
Am 13.März 2011 erhielt ich ein Antwortschreiben auf meine Fragen, über den weiterhin schlechten Zustand der Wehranlage von Felldorf an die HOG-Felldorf Hr.Nachbarvater Reiner Seiler,wie es den weiter gehen soll mit Felldorf?
Er berichtet mir von Spendengeldern der HOG's an Rumänien und das viele Organisationen in Rumänien nur von Seiten der ehem.Bewohner von Siebenbürgen durch Spendengelder erhalten werden können.
Auch der Erhalt einer HOG ist durch Finanzielle Unterstützung durch andere Hilfseinrichtungen nur möglich.
Er sieht eine Investition (Spenden)an der Anlage von Felldorf,nicht positiv entgegen.
Es wird als Fass ohne Boden gesehen,wo er ja nicht wirklich unrecht hat.
Die Entäuschung über die Amtshandlungen durch das Bezirkskonsistorium in Schäßburg,spielten dafür auch eine große Rolle.
>>>zB.:

>Vergabe der letzten Kirchenglocken,ohne Info an die HOG-Felldorf.
>Plünderung den Pfarrhauses im Jahr 2003,keine Absicherung oder Versperrbarkeit des Hauses würde mehr durchgeführt.
>Offene Fenster und Türen.
>Raub am Material wie Abdecken der Dächer,Balken,Fenster,.....beschädigen des noch vorhandenen Inventars und leider auch die Vernichtung vom Felldorfer Kirchenarchiv.Es wurden nur mehr Reste von "Dokumenten" eine Schuhschachtel voll
ausgelagert nach Schäßburg.
>Selbst Hr. Dechant Johannes Halmen ,gibt in einem schreiben an mich zu,das Felldorf eine größere Aufmerksamkeit verdient hätte!-Aber bis heute passierte gar nichts?
>Es gab und gibt bis heute,keine Info(Ausslagerung des Inventars nach Zendersch!)oder eine Verantwortung des Bezirkskonsistoriums in Schäßburg zum Erhalt der Anlage von Felldorf an die HOG-Felldorf!.



Nach diesem Schreiben telefonierte ich sicherlich noch mehr als 2 Stunden mit NachbarvaterHr.Reiner Seiler und ich sagte ihm,trotz alle dem nicht auf zu geben,um die Anlage von Felldorf irgend wie noch zu erhalten.

 ... Dann kahm mir die Idee eines Bildbandes,über Felldorf mit historischen Fotos zu machen!
Hr.Reiner Seiler war sofort begeistert und meinte selbst bereits an diese Idee gedacht zu haben,nun sind wir bemüht,die Fotos aus und über Felldorf,die noch bei jedem so in einer Lade schlummern zu erwecken.
Es geht um die Sicherstellung von historischen Aufnahmen,für die Nachwelt.
Viele ehem.Bewohner von Felldorf,haben einen Familienschatz zu Hause,jedoch fragt sich so oft ein Nachkomme:Wer oder Was? --- ist den auf diesen Fotos zu sehen?
Ich möchte die Bilder archivieren und mit der HOG-Felldorf ein Bildband daraus machen.

März 2011:
Mit der Leitstelle Kirchenburgen,bin ich ja schon seit dem Jänner 2010 in Kontakt.
Hr.Philipp Harfmann und seine Kollegin Fr.Liliana Cazacu ,haben mir sehr oft ihre Hilfeleistung im Bezug auf die Wehranlage von Felldorf angeboten und viele Fragen beantwortet.-Danke dafür!
Jedoch steht nun auch die Leitstelle Kirchenburgen finanziell mehr als schlecht da,und musste das Team reduzieren.
Die Leitstelle selbst kann auch nur mehr von Spendengelder verschiendenster Organisationen überleben.
Eine Unterstützung von Seiten der Leitstelle,wäre nur mit einem Finanzierungsplan über Spendengelder möglich.
Hier würde die Leistelle alle Planungen für eine Reparatur und die Durchführung verwalten und erledigen.
Bis jetz hab ich noch keinen wirklichen Erfolg,durch Spendengelder verschiedenster Organisationen erhalten.

Aber ich gebe nicht auf! Weiter machen ist die Devise!


2011 April:
Ich werde versuchen ein Spendenkonto einzurichten,um die daraus eingehenden Spendengelder für die Sicherung des Turmdaches,sowie für andere Zwecke der Sicherung der der Anlage, zu verwenden.
>Schreiben an Fr.Dietlinde Biermeier-Hilfskomitee der Siebenbürger Sachsen in Deutschland.
Spendenkonto für die Sicherung der Wehranlage von Felldorf.
>Franz Peter Seiler(HOG-Felldorf),gibt Ok! für ein Spendenkonto in Österreich.


Am 13.04.2011,erhielt ich eine Nachricht auf der Siebenbürgen.de Seite Felldorf aus Nadesch,von Hr.Hans Georg Baier.
Bemerkenswerter Einsatz:

Hallo Georg,für die ruinöse Felldorfer Kirchenburg bist Du so etwa wie ein bewundernswerter "Prophetae".
Hoffentlich werden Deinem Aufruf auch viele "in Patria Natus"(in der Heimat geborene),wie es auf der Nordmauer zu lesen ist,Folge leisten.
ich werde an verschiedene Stellen auf diese Kirchenburg aufmerksam machen und soweit möglich Dich unterstützen.
Mit besten Wünschen,H.G.Baier

>Dies gibt mir wiederum etwas Aufschwung nicht auf zu geben!

2011 Mai:
Im Februar 2011,richtete ich auch ein Schrieben um eine Hilfsstellung an die Siebenbürgisch-sächsischen-Stiftung Hr.Hans-Joachim Acker(Vorstand).
Es geht wiederum um eine Spendenunterstützung für die "Notreparatur der Wehranlage von Felldorf".
Am 9.Mai 2011 erhielt ich folgende Antwort:
Sg.Hr.Georg Fritsch,besten dank für ihre Zeilen.
Uns ist der Zustand der Kirche Felldorf sehr bewußt.
Sie müssten,soweit Gelder vorhanden sein werden(fraglich) die Frage mit dem Landeskonsistorium in Hermannstadt besprechen.
Dieses ist facto Eigentümer aller Kirchen oder Kirchenburgen in Siebenbürgen.
Es muss von einem autorisierten Architekten(auch ads Landeskonsistorium zuständig) ein Projekt erstellt werden,der rumänische Denkmalschutz oder die örtliche Baubehörde muss ihres"aviz favorabil" zu einer Renovierung geben.
Sie sehen also,es ist viel bürökratische Arbeit notwendig,bis es zu einem Entscheid kommt.
Unsere Stiftung ist zur Zeit an dem mamutprojekt"Birthälm" engagiert.
Die Gelder sind knapp,denn wir leiden nach wie vor an den zu niedrigen Zinsen,da wir nur den Zinsertrag aus unserem Guthaben für diese Art Arbeiten verwenden dürfen.
Bitte haben sie Verständnis für diese Antwort,aber bitte wenden Sie sich zu erst an das Landeskonsistorium.
Es wäre nett von Ihnen,wenn Sie uns über den Verlauf Ihrer Bemühungen am laufenden halten würden.
Mit freundlichen Grüßen ,Hans -Joachim Acker Vorstand.



>Ich schrieb darauf hin,nochmals retour an die Sieb.sächsische-Stiftung,da ja die Leistelle in Hermannstadt,jede Amtshandlung ,Planung,Verwaltung,Arbeiten übernehmen und regeln würde.
Bis jetzt keine Antwort mehr von Hr.Hans Joachim Acker,Vorstand der Sieb.-Sächsischen Stiftung.


2011 Mai:
Am 6. Mai 2011 esuchte ich ,die Leistelle Kirchenburgen um Hilfe.
Der noch im Pfarrhaus befindliche("vergessene?")mittelalterliche Sockelteil des Felldorfer Taufstein,sowie noch erhaltene Orgelteile,sollten ebenfalls nach Zendersch gebracht werden.
Der Taufstein sollte wieder zusammengebaut weden und die Inventarteile in der Kirche von Zendersch (wo bereits der "Rest des Felldorfer Kircheninventars befindet)aufgebaut werden.
Hr.Philipp Harfmann,leitete das Mail an das Bezirkskonsistorium in Schäßburg an Hr.Dechant Johannes Halmen weiter.
>Eine Zusage,zur Sicherung der restlichen Inventarteile von Felldorf durch das Bezirkskonsistorium in Schäßburg wurde mir und Hr.Philipp Harfmann von der Leitstelle Kirchenburgen in Hermannstadt am 10.Mai 2011 per Mail erteilt.

> Hurra! Endlich mal etwas positives!

2011 Mai/Juni:
Hr.Lorand Kiss ungar.Retaurator,hat mit mir mehrmals über eine Rettung von Felldorf gesprochen ,wobei er und ich uns einig waren ,das die Anlage nur durch einen Verkauf oder einen Mieter (Investor) erhalten werden könnte.

>>>>>>NUN PASIERTE EIN KLEINES WUNDER!<<<<<<

Hr.Kiss Lorand hat einen Kunstsammler(Arzt)gefunden,der nach Besichtigung der Wehranlage von Felldorf,mehr als großes Interesse an der gesamten Anlage zeigt.
Er(INVESTOR)möchte ungar.,rumän.und Siebenbürgische Kunstgegenstände vor Ort in der Wehranlage ausstellen,und in die gesamte Anlage investieren.

> Dies könnte die einmalige Chance für die Anlage von Felldorf sein.Hoffentlich werden sich die Herren im Bezirkskonsistorium in Schäßburg einig.


2011 Juni:
Ich habe ein schreiben,an Hr.Dechant Johannes Halmen vom Bezirkskonsistorium -Schäßburg gesendet.
> Frage:Gibt es hoffentlich schon einen positive Entscheidung?
> Frage: Anforderung einer Inventarliste der durch das Bezirkskonsistorium in Schäßburg ausgelagerten Inventarteile der Felldorfer Kirche?


2011 Juni 24:
> Noch keine INFO:Ich kann es kaum erwarten,etwas positives zu lesen!

2011 Juli 7:
Da sich bis zum heutigen Datum,das Bezirkskonsistorium in Schäßburg nicht meldet,leite ich das Schreiben an das Landeskonsistorium in Hermannstadt weiter.

2011 Juli 13:
Antwortschreiben des Hauptanwaltes Hr.Friedrich Gunesch,
Landeskonsistorium-Hermannstadt.

Sehr geehrter Herr Fritsch,
vielen dank für ihr Schrieben vom 7.Juli 2011 und die Informationen.
Wir haben Ihre Nachricht an Bezirksdechant Johannes Halmen weitergeleitet und warten nun unsererseits auf die Stellungnahme des Bezirkskonsistoriums Schäßburg.
Betrachten Sie dies bitte als einen Zwischenbescheid.

Mit freundlichen Grüßen
Friedrich Gunesch,Hauptanwalt
Evangelische Kirche A.B.in Rumänien
Kanzlei des Landeskonsistoriums in Sibiu(Hermannstadt)


2011 Juli 21:
Warte noch immer?


2011 August 2:

Da leider keinerlei Informationen aus Rumänien kahmen,besuchte ich auf der geplanten Rumänienreise 1-7.August 2011,das Bezirkskonsistorium in Schäßburg am 2.August 2011.
Ich hatte "Glück",und Hr.Dechant Johannes Halmen berichtet mir,das dieser Kunstsammler leider wieder von seinem Projekt abgesprungen ist.(LEIDER!)
Er habe sich das Gebäude (Komplex-Wehrkirche Felldorf)angesehen und es für zu groß,für sein Vorhaben befunden.?
Nun ist die wahrscheinlich letzte große Chance für Felldorf geplatzt!!!

>>>Auch eine Inventarliste des ausgelagerten Kirchinvetars scheint es nicht zu geben?
Hr. Michael Meindt vom BK-Schäßburg,war zwar bei der Räumung im Jahr (2003 Einbruch im Pfarrhaus und Zerstörung Felldorfer Kunstschätze)dabei konnte aber lt. Anweisung nur die Teile mitnehmen die er in seinem Transporter bringen konnte.
Das sind Teile des Taufbeckens(Oberer-Teil steht in Zendersch-Sockelteil im Felldorfer Pfarrhaus unversperrt seit 2003!)Kirchenbänke (zerlegt heute in Zendersch)Kanzel (zerlegt in Zendersch).
Jedoch der Altar(Altarkreuz wurde gestohlen 2003),die Orgel(Orgelpfeifen wurden 2003 heraus gebrochen)wurden im Pfarrhaus belassen(zu schwer) und niemals wieder abgeholt oder sicher eingelagert.
Diese geschichtlichen Felldorfer "Kirchenstücke" gelten nun wie so einige andere Teile als verschollen?
Es fehlen auch der Deckel des Taufbeckens (1700 Jhd.)eine Weinkanne- (lt.Erzählungen),Kerzenluster,Kerzenständer 2.Stück vom Altar,Brüstungsteile(bemahlt),......
Hr.Michael Meindt konnte mir nicht (oder durfte nicht?)sagen wo den der Altar und die Orgel von Felldorf verblieben sind.

>>>>Ja! Nun gehts wieder weiter -was tun ?

Zumindest der Turm der Wehranlage von Felldorf sollte gesichert werden.(Eindecken des Turmes?)
Die "anderen Gebäude" sind in einem mehr als traurigen Zustand,Böden sind herausgebrochen worden oder bis in den Keller eingebrochen,Dächer sind undicht,Türen und Fenster im Pfarrgebäude sind aufgebrochenoder fehlen komplett.
Überall verfällt das Mauerwerk durch eindringendes Regenwasser.
Die Felldorfer Schule ist vermietet,in ihr ist ein Kindergarten und eine Schulklasse unter gebracht.
Das Dach dieser Schule ist undicht,Regenwasser läuft im inneren an der Wand herunter.
Niemand "hebt nur einen Finger" um zumindest das notwendigste zur Absicherung dieser Gebäude zu tun?
Der Felldorfer-Friedhof ist wie das gesamte Areal im inneren der Wehranlage meterhoch zugewachsen.
Die Natur holt sich alles wieder zurück.


>>>>>Ein trauriges Schicksal,hat diesen einst wirklich schönen Ort getroffen.

2011 August 11

Ich habe nochmals ein Schreiben an das Bezirkskonsistorium in Schäßburg (an Hr.Michael Meyndt)gesendet,um abermals nachzufragen bezgl.einer Inventarliste,über die Amtshandlung der Auslagerung des Kircheninventars aus dem aufgebrochenen Pfarrhaus im Jahr 2003.

Nun kahm diese Antwortam 11. August 2011 aus dem Bezirkskonsitorium in Schäßburg:

> Herr Meyndt ist z.Z im Urlaub.Doch ich glaube(Fr.Roswitha Lani),es gibt kein Inventar oder Protokoll für die fortgebrachten Gegenstände,nur die Liste de,an die Fr.Theil Traudi übergebenen Dinge.Die "Aufgabe" des Tages war,fortzubringen,was noch beweglich war. Ich habe auch mit Herrn Fabini gesprochen,-er erwähnte die beiden Protokollbücher,die danach nach Hermannstadt gebracht wurden. Er sagte mir,das er alle Bilder,die er damals gemacht habe,ihnen zugeschickt hat.(Auf diesen Bildern steht das komplette Inventar noch im Pfarrhaus in Felldorf.) ...

>>>NUN KOMMT DIE SCHOCKMELDUNG für mich!!!

Da die Kirche in solch schlechtem Zustand ist und der Turm eine Gefahr für die Umgebung ist,wurde erwogen,beides abzutragen,um im Falle eines Unfalls nicht strafbar zu werden. Allerdings wird für ein Baudenkmal kaum eine Genehmigung gegeben(außerdem wäre es eine recht kostspielige Sache)....
Es ist immer bedauerlich,wenn nicht alles protokoliert wird-aber die Aufgaben sind so mannigfaltig und die verfügbaren Arbeitskräfte zu wenig,dass man die Prioriäten dementsprechend setzen muss.
Mit freundlichen Grüßen R.Lani am 11.August 2011

Ja'sollten alle meine Versuche in den letzten eineinhalb Jahren die Anlage zu retten,oder zumindest den Turm zu erhalten,nichts mehr bewirken?
>>Ich gebe noch nicht auf und habe,nochmals ein Schreiben an das Bezirkskonsitorium in Schäßburg (an Fr.Roswitha Lani um weiterleiten an Hr.Dechant Johannes Halmen)geschickt.Man möge doch BITTE im Landeskonsitorium in Hermannstadt bei Hr.Friedrich Gunesch ein gutes Wort für die Wehranlage von Felldorf einlegen und zumindest den Turm aus dem 14 /15.Jhd.als "Wahrzeichen der Siebenbürger-Sachsen in Felldorf" erhalten.


2001 August 12:
Ich habe an das Landeskosistorium in Hermannstadt geschrieben,jedoch keine Antwort erhalten!
ABWARTEN!
--------------- Endlich etwas positives! ---------------
29.August 2011
Nach meinem Besuch vom 1-7.August in Felldorf,schreib ich nochmals einen langen Brief an das Landeskonsistorium in Hermannstadt,an Hr.Oberanwalt Friedrich Gunesch.
Ich mache nochmals auf viele "Dinge" aufmerksam,die ich mit dem Konsistorium klären möchte.
Auch ein wichtiges Anliegen ist es mir auf das undichte Schulgebäude,worin sich noch ein Kindergarten (EG) und eine Schulklasse(OG)befinden Aufmerksam zu machen.
Auch über die Auslagerung des Felldorfer Kircheninventar,und viele andere Themen die Felldorf betreffen,möchte ich nochmals mit den Konsistorien abklären!


September 2011:
Hr.Kiss Lóránd(ungar.Restaurator)der vor ca.einem halben Jahr meine Felldorfer Seite gesehen hat,und mich seit dieser Zeit mehr als toll mit seinem Team unterstützt,hat eine grandiose Idee für die Rettung von Felldorf.
Lori möchte die Wehranlage,die er bereits mit seinem Team "erforscht" hat,als sog."Restaurationszentrum" erhalten.
Das heißt junge Restauratoren arbeiten am Objekt und retten bzw.erhalten somit die Wehranlage von Felldorf.
Ich werde mit Dechant Johannes Halmen darüber am Telefon sprechen,was er von diesem grandiosen Vorschlag hält.
September 2011:
Hurra! ---Hr.Johannes Halmen Dechant vom Bezirkskonsistorium in Schäßburg,ist begeistert und wird sich mit Lori einen Termin ausmachen damit er das "Projekt-Felldorfer Wehrkirche" präsentieren kann.


9.Oktober 2011:
Lori,findet mit seinem Team in der Nordbastei ein vorreformatorisches Fresko aus dem Passionszyklus ca.1500 Jhd.,sowie gotische Inschriften aus dem 17.Jhd.[bild]null[/bild] ...
Die restlich erhaltene Dachstrukrur der Kirche ist aus dem Jahr 1722. (Jahreszahlen am Balken erhalten!)
Das Fresko,hat Hr.Lóránd auf Eigenkosten notkonserviert!
-Danke dafür.


26.Oktober 2011:
Lori(Hr.Kiss Lóránd) hat mit seinem Team kostenlos,die Wehranlage von Unterholz,Wildwuchs und anderen Unschönheiten befreit,ja richtig sauber gemacht!
Wahnsinn!-Toll!DANKE!b]br=1]  ... Auf der Vorderseite der Torbastion wurde Malerei mit einer Inschrift gefunden,sie ist vermutlich aus dem XVI Jhd.
Notkonservierung durch Hr.Kiss Lóránd!
DANKE dafür.
Lori schickt mir so bald er kann,immer die aktuellen Fotos über den Verlauf der Funde,der Arbeiten und Konservierungen in der Wehranlage.br=1]Es ist mehr als schön zu sehen,das sich wieder mal was in Felldorf bewegt!
Siehe da,zu meiner positiven Überraschung entdecke ich das das Schuldach ,nach meinem Schreiben an das Landeskonsistorium nun ausgebessert worden ist.
Grandios!

Endlich haben die Kinder wieder ein trockenes Dach über dem Kopf,und das Felldorfer-Schulgebäude,kann somit auch weiterhin erhalten bleiben.
-DANKE!

Nun kommt die Sache endlich,etwas ins rollen!

29.Oktober 2011:
HURRA! ---Wir haben,bzw.Hr.Kiss Lóránd hat das OK! vom Bezirkskonsistorium-Schäßburg für das Projekt Wehranlage-Felldorf als Restaurationszentrum.[/b]
Hr.Dechant Johannes Halmen und Hr.Meindt,waren sehr offen und begrüßen die Idee für die Rettung der Felldorfer Wehranlage.DANKE!

10.November.2011
Für mich ein großartiger Tag!
Lori und sein Team haben beim Bischof in Hermannstadt,das Projekt Restaurationszentrum-Wehrkirche Felldorf präsentiert.Mit Begeisterung wurde nun das Projekt vom Landeskonsistorium in Hermannstadt und vom Bischof bewilligt.

"Gott sei gedankt!"

Nach nun fast zwei jähriger Arbeit,unmengen vieler Mails und telefonaten,mit verschiedensten Organisationen,Stiftungen und Konsistorien,hat mit der grandiosen unterstützung von Hr.Kiss Lóránd,meine Arbeit,zur Rettung der Wehranlage von Felldorf nun endlich eine Bestätigung erhalten.
Nach vielen Enttäuschungen,kommt nun der ersehnte Lichtblick!

März 2012

Im deutsprachigem TV von Rumänien wird DAS FELLDORFER PHOENIX PROJEKT zur Rettung der Wehranlage in einem TV-Beiträg vorgestellt.
(Siehe unter Audio Video)
Hr, Klaus Birthler aus Sächsisch Regen ist der Moderator dieser Sendung.Stadt,Land,Leute.
Dank Hr.Klaus Birthler konnten auch ehrenamtlich die Anlage vermessen werden und Rekonstruktionspläne entstehen.
In diesem TV-Beitrag stellt der ARCUS VEREIN aus Tirgu Mures sich vor und ersucht um Unterstützung zur Rettung der Felldorfer Wehranlage.
Durch den TV-Beitrag von Hr.Molnar,Hr,Kiss,und Hr.Birthler,soll das Projekt vorgestellt werden.


14 Mai 2012
Ein Herzschrittmacher für Felldorf!
Totgesagte leben länger!

In dieser Woch arbeiten Ehrenamtliche Helfer am noch erhaltenen Dachstuhl über dem Kirchenschiff,er soll unerstützt mit neuen Balken gerettet werden.
Auch auf dem Kirchturm seilen sich in dieser Woche Alpinisten ab,um die fehlenden Dachziegel auf dem Kirchturm zu ergänzen und die Dachstruktur zu sichern.
Wahnsinn was alles schon ,wenn auch in kleinen schritten pasiert ist.

DANKE an Alle Helfern und dem Arcus Verein.
DANKE!- an Hr.Kiss Lóránd dafür!
 ...
19 Mai 2012.

Felldorfertreffen im Pfarrsaal der Rosenau bei Seewalchen am Attersee.
Ich(Georg Fritsch jun.) werde dank einer grandiosen Präsentation von Hr.Kiss Lóránd aus Tirgu Mures, einen Vortrag halten über das Felldorfer Phoenix Projekt.
Ich bin gespannt ob,die HOG und die ehem.Bewohner von Felldorf uns unterstützen werden?

Nun gehts weiter,um die Wehranlage von Felldorf doch noch zu retten.
DIE GEGENWART KANN MAN NUR VERSTEHEN,WENN MAN DIE GESCHICHTE KENNT.

LG.Euer Georg Fritsch jun.aus Wels

Georg Fritsch jun. >>>div.Schreiben zur Rettung der Wehranlage von Fellderf <<<

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