6. Juni 2009
Das Ehepaar Kurtfritz und Edda Handel im Ausstellungsraum im Evangelischen Gemeindehaus; im Hintergrund die Bronzeplastiken der Enkel Mathis (links) und Jakob. Foto: Christian Schoger
Anknüpfend an den Ausstellungstitel, sprach der Bundeskulturreferent vom „Aufbrechen des Statuarischen“ und „Aufbrechen des Werkkörpers an sich“. Der Betrachter könne von hinten in beinahe jede Skulptur hineinblicken. Beispielhaft verwies Schuster auf die Plastik „Sein Herz suchend“ und fragte, ob deren Aufgebrochensein, deren Kern- bzw. Herzlosigkeit nicht vielmehr einen Verlust versinnbildliche.
Kurtfritz Handel: „Sein Herz suchend“, 2007, Bronze, 55 x 18 x 22 cm.
Charakteristisch für Handels Kunst seien die „Reduktion auf das Wesentliche“ und eine augenfällige Sinnlichkeit, die sich bei den Kinderporträts oder in der „Busenweide“ verschiedenartig akzentuiert manifestiere, mal behütend, dann betörend.
Kurtfritz Handel: „Memento“, 2005, Bronze, 61 x 21 x 10 cm.
Überdies machte Schuster auf die grafische Wirkung etlicher Skulpturen aufmerksam. Die Ausstellung zeigte - in der Gegenüberstellung - auch Zeichnungen als „Bildideen der Skulpturen gewissermaßen im Rohzustand“.
CS
Schlagworte: Kunst, Ausstellung, Heimattag, Dinkelsbühl
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