25. November 2011

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Nokia-Fabrik beschlagnahmt

Klausenburg – Vor wenigen Wochen erst gab der finnische Nokia-Konzern die Schließung seines Werkes in Jucu bei Klausenburg bekannt. Die rumänischen Behörden reagierten am 11. Novem­ber mit der Beschlagnahme des Werkes ­wegen angeblicher Steuerschulden des Unternehmens in Höhe von umgerechnet rund 7,4 Millionen Euro.
Der Nationalagentur für Finanz­verwaltung (ANAF) zufolge nahm Nokia ungerechtfertigt Steuerbefreiungen für den Import von Komponenten für die Handyfertigung in Anspruch. Diese seien als Fertigteile deklariert worden. Die Maßnahme gefährde nicht die laufende Produktion, hieß es von Seiten der ANAF. Die Maßnahme habe lediglich vorbeugenden Charakter angesichts des angekündigten Rückzugs aus Rumänien.

HW

Schlagworte: Rumänien, Wirtschaft, Finanzen, Klausenburg

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