Mit der ersten Andacht seit 17 Jahren wurde am 25. März die Notsicherung der Dobringer Kirchenburg gewürdigt. Gehalten wurde sie vom Dechanten des Mühlbacher Kirchenbezirks, Dr. Wolfgang Wünsch.
Mit der Andacht wolle man ein Zeichen gegen den Verfall setzen und zeigen, dass die 500 Jahre alte Kirche weiter genutzt wird, erklärte Philipp Harfmann, Mitarbeiter der Leitstelle Kirchenburgen in Hermannstadt. Das beim Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien angesiedelte Büro organisierte im Vorfeld der Andacht die Arbeiten an der Kirche.
Auf Drängen von Dechant Dr. Wünsch sicherte man in einer ersten Notmaßnahme im Dezember 2009 die Zugänge zur Kirchenburg mit Eisengittern und neuen Schlössern. Zeitgleich begannen Arbeiten am schadhaften Dach, die im März fertiggestellt wurden. Die Leitstelle konnte bei der Finanzierung auf Spenden in Höhe von rund 4 500 Euro zurückgreifen. Ein großer Teil stammt von der Niermann-Stiftung, weitere Gelder kommen von Privatpersonen und Mitteln, die Dechant Dr. Wünsch eingeworben hat.
HW
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