11. Mai 2011

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Europa-Medaille für Dr. Bernd Fabritius

München – Dr. Bernd Fabritius hat die „Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa“ erhalten. Die Auszeichnung überreichte die Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten in der Bayerischen Staatskanzlei, Emilia Müller, dem Bundesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland sowie weiteren neun Preisträgern im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 10. Mai im Prinz-Carl-Palais in München.
Europaministerin Emilia Müller wies in ihrer Ansprache anlässlich der Verleihung der Europa-Medaille darauf hin, dass die Europäische Union das Jahr 2011 zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit ausgerufen hat. Damit solle in ganz Europa gezeigt werden, wie unverzichtbar bürgerschaftliches Engagement ist. In diesem Sinne wolle die Bayerische Staatsregierung mit der Verleihung der Europa-Medaille Persönlichkeiten danken, die sich „ehrenamtlich und weit über das erwartbare Maß hinaus für die europäische Sache engagieren“. Bayerns Europaministerin Emilia Müller händigt ...Bayerns Europaministerin Emilia Müller händigt Dr. Bernd Fabritius im Münchner Prinz-Carl-Palais die Europa-Medaille aus. Foto: Bayerische Staatskanzlei Staatsministerin Müller verlas die Laudationes auf die zehn bei dem feierlichen Akt ausgezeichneten Preisträger. Sie würdigte das ehrenamtliche Engagement des Bundesvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius „für die Integration der Siebenbürger Sachsen in der Bundesrepublik Deutschland“, für die „Bewahrung und Weiterentwicklung siebenbürgisch-sächsischer Gemeinschaft und Kultur“, daneben aber auch im Bereich der Wertevermittlung. Der Bundesvorsitzende sei aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen in Siebenbürgen „prädestiniert, eine Brückenfunktion in den Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Rumänien einzunehmen“. Ferner habe sich Dr. Fabritius für die Gründung eines Siebenbürgischen Wirtschaftskreises (Carl Wolff Gesellschaft; die Redaktion) eingesetzt, um auf diese Weise „zur besseren Wirtschaftsvernetzung zwischen Deutschland und Rumänien beizutragen“. Die Laudatorin dankte dem Bundesvorsitzenden für seine Begleitung von Ministerpräsident Horst Seehofer bei dessen Besuch in Bukarest und Hermannstadt Ende Mai vergangenen Jahres. Er sei „für die Bayerische Staatsregierung ein wichtiger Ratgeber“. Staatsministerin Müller erwähnte die rechtsanwaltliche Tätigkeit von Dr. Fabritius mit dem Schwerpunkt Sozialrecht. Dabei befasse er sich insbesondere auch mit Fragen der Integration von Spätaussiedlern. „Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas und zur Völkerverständigung.“, unterstrich die Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten in der Staatskanzlei, Emilia Müller, und überreichte dem Preisträger die Europa-Medaille mit Urkunde.

Unmittelbar nach der Preisverleihung erklärte Dr. Bernd Fabritius vor Ort gegenüber der Siebenbürgischen Zeitung: „Dieser Preis ist nicht nur eine persönliche Ehrung, sondern eine Auszeichnung für die Strategie unseres Verbandes, die auf ein Miteinander im gemeinsamen Europa ausgelegt ist und auch den konstruktiven Dialog mit Rumänien zur Problemlösung einbezieht. Ich freue mich sehr, dass der Freistaat Bayern auf diese Weise die Brückenfunktion unseres Verbandes würdigt.“

Die Europa-Medaille der Bayerischen Staatskanzlei wird seit 1990 an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Förderung des Europagedankens in Bayern und um Bayern in Europa in vielfältiger Weise verdient gemacht haben. Unter den diesjährigen 15 Preisträgern ist auch Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, dem die Medaille vorab in Brüssel von Emilia Müller ausgehändigt wurde.

Christian Schoger

Schlagworte: Europa, Bayern, Fabritius

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