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Harald Roth: Hermannstadt NEU!
György Méhes: Siebenbürger Millionäre
Neuauflage: Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen
Emigration der Siebenbürger Sachsen
Der siebenbürgisch-sächsische Pfarrer
Harald Roth: Kleine Geschichte Siebenbürgens
Keno Verseck: Rumänien
Die siebenbürgischen Landler
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Harald Roth
Hermannstadt
Kleine Geschichte einer Stadt in Siebenbürgen
22,90 EUR
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Hermannstadt - das heutige Sibiu in Rumänien - wurde im 12. Jahrhundert zum Hauptort der deutschen und flämischen, später "Sachsen" genannten Siedler in Siebenbürgen. Im Mittelalter stieg es zur blühenden Handelsmetropole mit einem vielfältig entwickelten Gewerbe und einer Münzkammer auf, war das politische Zentrum der "Sächsischen Nation" und eine militärisch uneinnehmbare Festung. Als Siebenbürgen im 18. Jahrhundert österreichisches Kronland wurde, bestimmten die neuen Herrscher die habsburgtreue Stadt zur Landeshauptstadt. Im 19. Jahrhundert, das einen ungeheuren Modernisierungsschub brachte, wurde Hermannstadt auch zu einem zentralen Ort der Rumänen Siebenbürgens, die hier seit der Mitte des 20. Jahrhunderts die Bevölkerungsmehrheit bilden. Heute liegt Hermannstadt im Zentrum Rumäniens und hat seit der politischen Wende eine verheißungsvolle Entwicklung von einer vergessenen Provinzstadt hin zu einem pulsierenden Kultur- und Wirtschaftsstandort genommen. An die Deutschen erinnern jedoch nicht nur das Stadtbild und die Stadtgeschichte, vielmehr bietet Hermannstadt heute ein Bild europäischer kultureller Pluralität par excellence.
Böhlau, Oktober 2006, 233 Seiten
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György Méhes
Siebenbürger Millionäre
18,40 EUR
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Kurzbeschreibung: Die Werdegang der Familie Keller und der von ihr gegründeten erfolgreichen Leder- und Schuhfabrik Dermarom wird im Roman Siebenbürger Millionäre in schicksalhaften Episoden und Tragödien präsentiert. So geht der Weg der von Friedrich Keller gegründeten Gerberei über eine von ihm geleitete Fabrik bis zu einem Großkonzern, dessen Schicksal von verschiedensten Geschäftspartnern bestimmt wird. Die politischen Gegebenheiten zu Anfang des 20. Jahrhunderts, der Erste und Zweite Weltkrieg lassen die Fabrik durch Höhen und Tiefen gehen, die sie jedoch am Ende noch erstarken lassen. Der Roman von György Méhes gibt uns Einblick in eine Welt, die es heute so nicht mehr gibt, die aber zeigt, daß Intoleranz und totalitäres Denken auch zu einer Zeit, die von solchen Strömungen durchwachsen war, nicht gerechtfertigt ist und Aufschwung zu erreichen ist, wenn man den Austausch und die gegenseitige Befruchtung der unterschiedlichsten Fähigkeiten und Sichtweisen zuläßt. So spielen hier das arbeitsame Leben der Familie Keller mit dem weitsichtigen, innovativen Denken der Familie Mandel-Mendelényi zusammen und ergeben eine Erfolgsgeschichte, die die gesamte Region als Industrie-Standort nach vorn brachte.
Verlag: Weimarer Schiller Presse, 2005, 400 Seiten
Links: Buchkritik RP Online - György Méhes: Siebenbürger Millionäre
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Konrad Gündisch, Mathias Beer
Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen
19,90 EUR
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Der Klappentext: "Siebenbürgen, ein vom Karpatenbogen festungsartig umschlossenes, fruchtbares Hochland im südöstlichen Mitteleuropa, gehörte im Laufe der Geschichte unterschiedlichen Staaten an, unter ihnen Ungarn und die Habsburger-Monarchie, seit 1918 Rumänien. Kennzeichnend ist die Vielfalt der hier lebenden Völker und Kulturen. Mitte des 12. Jahrhunderts wurden die Siebenbürger Sachsen angesiedelt und mit Vorrechten ausgestattet. Sie erbrachten beachtliche wirtschaftliche Leistungen, errichteten wehrhafte Städte und Kirchenburgen, schufen im Zusammenleben mit den anderen Völkern der Region - Rumänen, Ungarn, Juden u. a. - und in beständigem Kontakt zum westlichen Europa eine eigene Kultur. Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen, insbesondere die kommunistische Diktatur, die ihnen Freiheit und Besitz raubte, haben diese kleine Bevölkerungsgruppe dezimiert."
Langen-Müller, 2. Auflage, 2005, 304 Seiten
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Georg Weber, Armin Nassehi, Georg Kneer
Emigration der Siebenbürger Sachsen
49,90 EUR
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Es gibt viele Arten, sich mit der Auswanderung der Siebenbürger Sachsen aus Rumänien auseinander zu setzen: die persönlichen Erinnerungen aufschreiben, bildende Kunst schaffen, Bräuche pflegen. Das Autorenteam um Georg Weber hat sich der Emigration auf andere Art und Weise genähert und liefert nun eine umfassende sozialwissenschaftliche Studie zum Thema "Emigration der Siebenbürger Sachsen".
Über mehrere Jahre hinweg haben namhafte Sozialwissenschaftler vorhandenes Material gesichtet, Reisen nach Siebenbürgen unternommen und zahlreiche Interviews geführt und ausgewertet. Das Ergebnis ist eine breit angelegte Studie, die faszinierende Erkenntnisse über die Emigration der Siebenbürger aus Rumänien nach Deutschland in den vergangenen 50 Jahren liefert. Über 900 Seiten soziologische, ethnologische, rechtliche und literaturwissenschaftliche Informationen haben die Autoren zusammengetragen und damit ein Buch vorgelegt, das sich durch seine Ausführlichkeit und Vielfältigkeit auszeichnet.
In einem ersten Schritt werden die verschiedenen theoretischen und empirischen Konzepte der Migrationsforschung vorgestellt. Ziel ist es, auf der Grundlage dieser Konzepte die theoretische Basis für die eigenen Untersuchungen festzulegen. Der vorliegenden Studie wird eine konstruktivistische Migrationstheorie zu Grunde gelegt, die sich vor allem auf die verschiedenen Kontexte von Migration und ihre kommunikative Verarbeitung konzentriert.
Das nächste Kapitel befasst sich mit der Geschichte der Siebenbürger Sachsen. Von den Anfängen im 12. Jahrhundert bis hin zu den Auswanderungswellen in den 1990er Jahren begeben sich die Autoren auf Spurensuche. Dieser historische Exkurs dient besonders der Untermauerung der Grundannahme, die Siebenbürger seien als ethnische Gruppe zu betrachten. Zudem wird eine zwar knappe, aber lückenlose Darstellung der Entwicklung des siebenbürgischen Volkes geliefert. Besonderes Gewicht wird hier auf die gesellschaftliche und politische Situation in Rumänien nach dem zweiten Weltkrieg gelegt, da in dieser Zeit schwer wiegende Umbrüche stattfanden, die unmittelbare Folgen für die Siebenbürger hatten und letztlich auch Vorbereitung und Anstoß für die Auswanderung vieler waren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der rechtlichen Situation von Aussiedlern in der Bundesrepublik. Die Nachkriegs- sowie die aktuelle Gesetzeslage werden ausführlich dargestellt, Aufnahmevoraussetzungen und juristische Definitionen erläutert.
Auf die rechtliche Auseinandersetzung mit Emigration folgt das Kernstück der Studie: die Beschäftigung mit biographischen Details ausgewählter siebenbürgischer Emigranten. Anhand von Interviews, die mit den gleichen Personen jeweils kurz vor, unmittelbar und ca. sechs Monate nach der Auswanderung geführt wurden, erstellten die Autoren Biographien. Die Lebensläufe lassen verschiedene Handlungsmuster erkennen, die konstituierend für Migrationsprozesse sind und Aufschluss über die unterschiedlichen Motive zur Auswanderung geben. So erstellten die Autoren eine Typologie, die als Ergebnis dieser empirisch-qualitativen Untersuchung gelten kann. Weitere Schwerpunkte der Studie sind die quantitative Darstellung der Emigration, die Beschäftigung mit den intra- und interpersönlichen Konflikten, die die Auswanderung mit sich bringen kann und eine Untersuchung über die Neubesiedlung ehemals siebenbürgischer Ortschaften.
Den Abschluss der Studie bildet ein literaturwissenschaftlicher Exkurs. Prosawerke von Richard Wagner, Herta Müller und Dieter Schlesak, die Auswanderung zum Thema haben, werden ausführlich analysiert und zu den bis dahin vorgestellten Erkenntnissen in Beziehung gesetzt. Dieser Ansatz ermöglicht einen persönlicheren Zugang zum Thema Emigration und entspricht dennoch dem wissenschaftlichen Anspruch der Studie.
Ein ausführliches Quellen- und Literaturverzeichnis, eine Liste aller siebenbürgischer Ortsnamen in deutscher und rumänischer Sprache sowie zahlreiche Abbildungen, Tabellen und Karten runden die Darstellung ab und regen zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema „Emigration der Siebenbürger Sachsen“ an. Es gibt viele Studien, die sich mit Migration im Allgemeinen befassen, aber Georg Weber und seinem Team ist es gelungen, sich ausschließlich auf die siebenbürgische Thematik zu beschränken und diese von den verschiedensten Warten her zu beleuchten, sodass eine umfassende und fundierte Darstellung gewährleistet ist.
(Doris Roth)
Westdeutscher Verlag, November 2002, 800 Seiten
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Richard Schuller, Ulrich A. Wien
Der siebenbürgisch-sächsische Pfarrer
29,90 EUR
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Amazon-Kurzbeschreibung:
Diese Standes- und Kulturgeschichte des sächsischen Pfarrers in Siebenbürgen, welche erstmals 1930 in nur wenigen Exemplaren erschienen ist, stellt – mit der vorreformatorischen Zeit beginnend – die vielfältigen Aspekte des Themas stringent und auf der Basis eines reichen Quellenfundus übersichtlich und klar strukturiert dar. Geschildert werden Studium, Pfarrwahl, Pfründe und Finanzen, Frömmigkeit, Liturgie, Ornat und Mode, Predigt, Sekten oder auch der Kirchenschlaf. Dabei lenkt der Autor seinen Blick auch auf zeitgenössische Parallelen in Mitteleuropa.
Das Buch versteht die stil- und kulturbildende Kraft des evangelischen Pfarrhauses über Jahrhunderte hinweg – auch in der weithin volkskirchlich geprägten Diasporasituation der lutherischen Landeskirche Siebensbürgens – zu dokumentieren: Ein bis heute lesenswertes Kleinod siebenbürgischer Kirchengeschichtsschreibung. Als Festgabe für Paul Philippi zum 80. Geburtstag im Auftrag des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde herausgegeben, mit einer Einführung und mit Registern versehen von Ulrich A. Wien.
Über den Autor:
Richard Schuller (1860–1932) war evangelischer Theologe in Siebenbürgen und hat zahlreiche Forschungen zur Kirchengeschichte vorgelegt.
Böhlau, Dezember 2003, 396 Seiten
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Harald Roth
Kleine Geschichte Siebenbürgens
19,90 EUR
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Die Geschichte Siebenbürgens wurde bestimmt von Sonderentwicklungen gegenüber den Nachbarregionen, gleichwohl das Land nur auf anderthalb Jahrhunderte staatlicher Selbständigkeit zurückblicken kann. Am Schnittpunkt mehrerer Machtblöcke und Kulturen gelegen, sind in einer Geschichte ostmitteleuropäische genauso wie südosteuropäische und orientalische Einflüsse präsent, so dass eine eindeutige Zuordnung stets umstritten bleiben wird.
Hier wird versucht, die Geschichte Siebenbürgens als Ganzes zu erfassen, die Positionen der verschiedenen Nationalhistoriographien der Rumänen, der Ungarn und Sachsen auf dem Wege einer Synthese zu überwinden. Dieser Überblick, ergänzt durch ein Kapitel zum Forschungsstand, ein bibliographischer Essay, eine Zeittafel und Karten, soll den Einstieg in die Thematik erleichtern und gleichzeitig schnelle Information und Orientierung bei Recherchen bieten.
Böhlau, 2003, 199 Seiten
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Keno Verseck
Rumänien
12,50 EUR
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Rumänien, Anwärter auf die Mitgliedschaft in der Nato und der EU, ist ein Land extremer Widersprüche. Der Größen- und Autarkiewahn der Ceausescu-Diktatur hat Elend und Verwahrlosung hinterlassen, Provinzen mit abweichenden historischen Erfahrungen und unterschiedlichen Nationalitäten werden von einer ultrazentralistischen Verwaltung beherrscht. Noch sind die Wunden der Diktatur nicht verheilt, kämpft das Land um seine demokratische Wiedergeburt.
Keno Verseck breitet eine ganzheitliche Sicht auf Rumänien aus und macht deutlich, in welcher Situation sich das Land befindet, wie seine zukünftige Entwicklung aussehen könnte.
Link:
Interview mit dem Buchautor Keno Verseck
C.H.Beck, Oktober 2001, 204 Seiten
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Martin Bottesch, Franz Grieshofer und Wilfried Schabus
Die siebenbürgischen Landler
Eine Spurensicherung
169,00 EUR
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Ihre fluchtartige Auswanderung aus Rumänien hat sie zuletzt wieder ins Blickfeld gerückt: die Landler, jene aus Österreich stammenden Protestanten, die man vor bald 270 Jahren nach Siebenbürgen "transmigrierte", um sie dort ihren siebenbürgisch-sächsischen Glaubensgenossen zu überantworten.
Doch trotz der durch engste innerdörfliche Nachbarschaft bedingten Durchmischung mit diesen haben die Landler bis zuletzt an ihrer altösterreichischen Identität festgehalten, so dass Dialekt- und Bekleidungsschranken oft quer durch die Verwandtschaft gehen.
Diesem Phänomen spürt der Sammelband in 25 vorwiegend sozialwissenschaftlichen Beiträgen nach, die in ihren Ergebnissen alle weit über den bisherigen Forschungsstand hinausgehen. Besonders hervorzuheben sind auch die authentischen Lebenszeugnisse von Betroffenen, die 1945 nach Russland deportiert wurden oder später Fluchtversuche aus der Ceausescu-Diktatur wagten.
Unter ständiger Berücksichtigung der engen Einbettung der Landler in die multiethnische Nachbarschaft von Roma und Rumänen entsteht ein lebendiges Porträt dieser infolge von religiöser Intoleranz einst vertriebenen Menschen, deren weiteres Schicksal bis zu seiner Einmündung in das gegenwärtige Migrationsgeschehen nachgezeichnet wird.
Böhlau Verlag Wien, 2002, gebunden, 967 Seiten. Es wurden nur 600 Exemplare gedruckt!
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Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.
Karlstraße 100 · 80335 München · Telefon: 089/236609-0
Fax: 089/236609-15 · E-Mail: info@siebenbuerger.de
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