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Bücher » Karl-Heinz Brenndörfer

Karl-Heinz Brenndörfer: Tatort Burzenland
Karl-Heinz Brenndörfer: Banditen, Spione oder Helden?


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Kontakt: Karl-Heinz Brenndörfer, Werner-Haas-Weg 5, 70469 Stuttgart


Karl-Heinz Brenndörfer

Tatort Burzenland
Von Kriminalfällen und sonstigen Katastrophen

14,00 EUR

In der hier vorliegenden Dokumentation über Morde und sonstige Kriminalfälle im siebenbürgischen Burzenland hat Karl-Heinz Brenndörfer bekannte und weniger bekannte Ereignisse erfasst, die sich seit dem Mittelalter in diesem multiethnischen Landstrich nationenübergreifend ereignet hatten.

Das Buch richtet sich an alle Liebhaber von Kriminalgeschichten, die sich größtenteils im Burzenland ereignet haben, setzt aber keine Gebiets- oder geschichtlichen Kenntnisse voraus. Die Schilderungen beruhen ausschließlich auf Tatsachen, erheben aber nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Dokumentation mit seitenlangen Fußnoten. Zum Zweck besserer Lesbarkeit werden genutzte Quellen in den jeweiligen Texten nur einmalig genannt.

Angeregt von den Erzählungen seiner Eltern und Nachbarn über den berühmt-berüchtigten vielfachen Raubmörder Ba(lan und andere Ereignisse, denen er als Kind immer gerne zugehört hat, ist er diesen nachgegangen. Man darf staunen, was sich im Laufe der Jahrhunderte auch unter den Siebenbürger Sachsen zugetragen hat. Wenn die Hinweise darauf in den meisten Fällen nur spärlich sind, finden sich doch immer wieder Aufzeichnungen, obzwar erfreuliche Begebenheiten mit weniger Detailfreude registriert wurden.

Der vielfache Raubmörder Ion Ba(lan hat Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ganz Siebenbürgen in Unruhe versetzt. Zahlreiche Kapitalverbrechen ereigneten sich unmittelbar während der beiden Weltkriege. Die erfassten Fälle waren nicht das Resultat direkter Kriegshandlungen, sondern meist willkürliche Taten der Besatzer oder ihrer Verbündeten und Helfer.

Im Buch werden auch Fälle aufgegriffen, die bis heute nur einem sehr engen Personenkreis bekannt sind. Sie haben sich vor über 50 Jahren zugetragen, die Tatzeugen leben nicht mehr und zu den Ereignissen haben nie offizielle Untersuchungen seitens staatlicher Behörden stattgefunden. Ein Mordfall allerdings ging sogar in die Kriminalgeschichte Rumäniens ein. Hier war der vermutete und gesuchte Täter in der Tat das Opfer selbst.

Unter den besondern Ereignissen aus der kommunistischen Zeit werden der totale Stromausfall in Rumänien und die verheerenden Explosionen in der Gießerei des Traktorenwerks in Kronstadt sowie im Rüstungsbetrieb Tohan aufgeführt. Obwohl etwa 100 Opfer und zahlreiche Verletzte zu beklagen waren, wurden damals die beiden Unfälle wie ein Staatsgeheimnis gehandhabt und die breite Öffentlichkeit völlig im Dunkeln gehalten. Gerade den damaligen Opfern sind wir es schuldig, dass sie nicht vergessen werden.


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Karl-Heinz Brenndörfer

Banditen, Spione oder Helden?
Bewaffneter antikommunistischer Widerstand in Rumänien 1948-1962

15,00 EUR

In Rumänien hatte der Begriff Partisanen eine ganz andere Bedeutung als allgemein bekannt. Damit wurden Gruppen von Personen benannt, die in den Jahren 1948-1962 im Untergrund, vor allem im Gebirge lebten und sich ihrer Festnahme durch die kommunistische Staatsgewalt mit der Waffe widersetzten. Wer waren nun diese geheimnisumwitterten Partisanen? Sie kamen aus allen Schichten der Bevölkerung: ehemalige Offiziere, Studenten, Schüler, Legionäre, Bauern, sogar Pfarrer u.a. Die Verhaftungswellen nach der Gründung der Securitate um die Mitte des Jahres 1948 hatten überhaupt erst zu ihrer Entstehung geführt. Im Sprachgebrauch der Securitate wurden sie nur Banditen genannt. Solche aber waren sie nun wirklich nicht. Wenn sie jemandem irgendwie Leid zugefügt haben, so ist dieses nur aus Not in ihrem Überlebenskampf geschehen.

Das bekannteste Gebiet wo Partisanen gewirkt haben waren die Südkarpaten mit Schwerpunkt Fogarascher Gebirge, sowohl auf dessen Nord- als auch auf dessen Südseite. Ion Gavrila, der Anführer der Gruppe vom Nordhang hat über 27 Jahre im Untergrund gelebt und ist wie durch ein Wunder mit dem Leben davon gekommen, trotz Verurteilung zum Tode. Dank seinen Erinnerungen ist vieles vom Kampf der Partisanen überhaupt bekannt geworden.

Obwohl diese Partisanengruppen nie eine Gefahr für die kommunistische Staatsmacht darstellten, hat diese alles unternommen um sie auszuschalten. Es war eine ideologische Obsession, denn es durfte ja niemanden geben der anderer Meinung war. Trotz strengster Geheimhaltung wurde die Existenz dieser Partisanengruppen im Westen dennoch bekannt. So startete in den Jahren 1951-1953 der amerikanische und französische militärische Geheimdienst Unterstützungsmaßnahmen mit Fallschirmkommandos. Das Personal dafür wurde unter den Exilrumänen, die nach Kriegsende nicht nach Rumänien zurückgekehrt waren, rekrutiert. In einer Gruppe waren sogar die Siebenbürger Sachsen Mathias Bohn und Wilhelm Spindler dabei. Nach Ausbildung in Spionageschulen wurden diese Kommandos von Griechenland aus mit amerikanischen Flugzeugen eingeflogen und nachts über dem Gebiet Rumäniens mit Fallschirmen abgesetzt.

Eine Gruppe bestehend aus Ion Mircea Samoila und Ion Golea fand eine Unterkunft in der Gärtnerei des Erich Tartler in Kronstadt-Bartholomae. Fast zwei Jahre blieben sie unentdeckt. Erst als eine andere Gruppe eingeflogen wurde, die mit ihnen Kontakt aufnehmen sollte, sich aber der Securitate ergeben hatte, wurden sie enttarnt, was dann unbeschreibliches Leid über die Familien Tartler gebracht hat. Unter den Sachsen des Burzenlandes brodelte damals die Gerüchteküche. Heute wissen wir, dass vieles erfunden war.

In der vorliegenden Dokumentation wird am Beispiel von zwei Gruppen über den Partisanenkampf berichtet. Danach werden ausführlich die Bemühungen der Exilrumänen dokumentiert, in Zusammenarbeit mit westlichen Geheimdiensten die Partisanen zu unterstützen. Es wird auch versucht die globalen politischen Zusammenhänge und Ursachen, die überhaupt erst zu den Aktionen führten, zu untersuchen und die Ursachen des Scheiterns der Unterstützungsmaßnahmen aufzuzeigen. Besonderes Augenmerk wird den Siebenbürger Sachsen gewidmet, die in die Aktionen verwickelt bzw. in den meisten Fällen bloß unschuldig hineingezogen worden waren.


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