Ein Kochbuch und Geschichten aus Siebenbürgen
Liebe, Hingabe und Heimatverbundenheit zeichnen dieses – im wahrsten Sinne des Wortes – geschmackvolle Buch aus, das schon beim Lesen ein köstlicher Genuss ist.
Die Siebenbürger Sächsin Edith Gärtner und ihre Schwiegertochter Katharina Jone schöpfen aus einem reichen Fundus von Geschichten und Rezepten aus Siebenbürgen. Die Rezepte richten sich nach dem Rhythmus der Jahreszeiten, nach Hochfesten und sonstigen feierlichen, freudigen, kuriosen oder wehmütigen Anlässen. Die Autorinnen haben traditionelle Rezepte der siebenbürgischen Küche in unsere Zeit gerettet und mitunter für unser heutiges Leben variiert und gebräuchlich gemacht.
Doch ist dieses Buch weit mehr als eine Sammlung von Rezepten. Es ist ein köstliches Zuhause der Erinnerungen an die alte Heimat.
Mit seinen 372 Seiten, dem festen Einband, den über 130 durchgehend bebilderten Rezepten und vielen weiteren historischen Bildern handelt es sich bei "Und am Tisch war immer Platz" um die bisher aufwändigste Kochbuchproduktion zu siebenbürgischer Küche. Einfach ein wunderschönes Buch, das durchzublättern eine wahre Freude ist.
Rezension des Kochbuches in der Siebenbürgischen Zeitung:
Rezepte und Geschichten aus Siebenbürgen
„Opulent“ ist das erste Wort, das einem angesichts des Kochbuchs „Und am Tisch war immer Platz“ einfällt. Knapp zwei Kilo hält man in der Hand, wenn man mit dem Blättern, Schmökern und Schauen in diesem liebevoll gestalteten Buch anfängt. Die Bilder des Food-Fotografen Matthias Hoffmann machen Lust darauf, die Rezepte sofort auszuprobieren...