Die Herausbildung des konfessionellen Raums wird in einer vergleichender Sicht auf Siebenbürgen und Ostmitteleuropa auf einer internationalen wissenschaftlichen Tagung vom 24.-27. Mai 2006 in Emden untersucht.
Veranstalter ist das Geisteswissenschaftliche Zentrum für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas Leipzig in Kooperation mit dem
Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde Heidelberg und der Johannes a Lasco Bibliothek Emden. Ziel der Tagung ist eine Diskussion über den "konfessionellen Raum" als historische Kategorie. Für eine solche Fragestellung bildet das östliche Mitteleuropa mit seinen strukturellen Merkmalen der "Polyethnizität" und "Multikonfessionalität" ein äußerst vielversprechendes Untersuchungsfeld. Als Ausgangspunkt der Überlegungen bietet sich vor allem Siebenbürgen an. Hier brachte das Vorgehen der Sächsischen Nationsuniversität als oberste Repräsentanz des Standes der Sachsen im Fürstentum Siebenbürgen, das von 1541 bis 1688 selbstständig war, 1572 nahm man geschlossen das Augsburger Bekenntnis an, eine bis heute spürbare konfessionelle Prägung des Ethnikums der Deutschen mit sich.
Anmeldung bei Dr. Evelin Wetter, Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas, Luppenstraße 1 B, 04177 Leipzig, E-Mail:
wetter@rz.uni-leipzig.de. Unterkünfte können direkt bei der Tourist-Information Emden, Telefon: (0 49 21) 9 74 00; E-Mail:
ti@emden-Touristik.de, gebucht werden.
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