Wie die
Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (
ADZ) berichtet, reagieren das Bildungsministerium und das Kreisschulinspektorat damit auf die hohe Zahl an Viertklässlern mit Deutschunterricht. An zahlreichen weiteren Schulen in Hermannstadt und im Kreis werden ebenfalls Deutschklassen angeboten – ein Zeichen der anhaltenden Nachfrage nach Unterricht in deutscher Sprache. Eine Herausforderung sei jedoch die Versorgung mit qualifizierten Lehrkräften, meint Christiane Gertrud Cosmatu, Mitglied der Landesschulkommission des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), in einem Beitrag in der
ADZ. Das Schulwesen sei eine Priorität des Forums. Durch die massive Auswanderung und die Konkurrenz durch gutbezahlte Stellen in der freien Wirtschaft sei es immer schwieriger, für den Deutschunterricht geeignete Lehrer zu gewinnen bzw. zu halten. Nötig seien zudem neue Maßnahmen zur Ausbildung von fachlich und sprachlich gewandten Lehrern, die die bestehende Infrastruktur zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen sowie Grund- und Fachlehrern ergänzen. Einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des deutschsprachigen Schulwesens leiste die Zentralstelle für Auslandsschulwesen mit ihrem Entsendeprogramm für deutsche Lehrkräfte.
HW
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