Das Ministerium soll ausschließlich den Abruf von Geldern aus den Struktur- und Kohäsionsfonds der Europäischen Union (EU) optimieren. In der Förderperiode 2007-2013 stehen dem Land aus diversen Fördertöpfen rund 31 Milliarden Euro zur Verfügung. Bis Ende 2010 wurden laut einer Studie der Unternehmensberatung KPMG nur 7 Prozent der zur Verfügung stehenden Gelder bzw. 1,5 Milliarden Euro für förderungswürdige Projekte ausgezahlt. Damit bildet Rumänien zusammen mit Bulgarien das Schlusslicht der EU-Staaten. Die erfolgreichsten osteuropäischen Länder beim Abruf von EU-Geldern sind Lettland (30 Prozent, Slowenien (27 Prozent) und Tschechien (26 Prozent). Für das schleppende Abrufen der EU-Gelder werden vor allem intransparente Genehmigungsverfahren und die staatliche Bürokratie verantwortlich gemacht.
HW
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