Er unterstützt insbesondere das seit Jahren umstrittene Projekt der Roşia Montană Gold Corporation (RMGC), die zu 80 Prozent der kanadischen Gabriel Resources und zu 20 Prozent der staatlichen Minvest gehört. Diese bemüht sich seit einem Jahrzehnt um die Genehmigung eines Tagebaus. Kritiker des Projekts monieren die Zerstörung der Landschaft durch die Abbaggerung mehrerer Berge, Umweltgefahren durch ein 600 Hektar großes Auffangbecken für Zyanidlauge sowie den Verlust 2000 Jahre alter Kulturgüter. Wegen des Zyanidverfahrens hat auch Nachbar Ungarn Bedenken gegen das Projekt. Das Kulturministerium unter Hunor Kelemen erteilte der RMGC im Juli die Genehmigung zur Sicherung der archäologischen Fundstätten. Die Umweltgenehmigung steht noch aus. Wegen des Streits um das Projekt trat Anfang September Präsidentenberater Peter Eckstein-Kovács zurück. Neben dem Goldprojekt in Roşia Montană gibt es zwei weitere Vorhaben im Planungsstadium in Certeju und Băiţa Craciuneşi im Kreis Hunedoara. Rumäniens Goldvorräte werden auf 700 Tonnen geschätzt, von denen 300 Tonnen in Roşia Montană liegen sollen, außerdem gibt es Vorkommen an diversen Edelmetallen.
HW
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