23. Dezember 2009
Keisder Schafleuchter mit der Anbetung der Hirten. Fertigung und Bilder des Leuchters: W. Förderreuther
Der Wortgebrauch „Leuchter“ ist hier wohl fehl am Platz, denn es handelt sich um eine dreiteilige, auf Holz bunt gemalte und zusammengefügte Darstellung des Weihnachtsgeschehens um die Geburt Jesu. Die gemalten Figuren stehen in unterschiedlichen Landschaftsbildern mit und ohne Architektur. Die drei unteren Ebenen werden zu Weihnachten mit Moos belegt und darauf geschnitzte, bemalte, modellierte oder auch gekaufte Einzelfiguren gestellt. Meist sind es die überlieferten alten, von Hand aus Holz geschnitzten Lämmchen.
Maria und Jesuskind. Fertigung und Bilder des Leuchters: W. Förderreuther
Die von Hand gezogenen 22 Wachskerzen sind Lichtspender, die 15 bunten Fähnchen aus Glanzpapier bestücken das krippenähnliche Weihnachtsgeschehen. Als besonderer Schmuck werden Wintergrünsträußchen (Buchsbaum, Grüngut) an den Seitenkanten und an den Bodenrand angebracht. Als Bekrönung stehen oben sieben Kerzen, mundartlich „Siwengestern“ (= Siebengestirn) genannt.
Rose Schmidt
Anbetung der Heiligen Drei Könige. Fertigung und Bilder des Leuchters: W. Förderreuther
Schlagworte: Weihnachten, Lichtert
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29. Februar 2012
11:00 Uhr