Das schwere Schicksal deutscher Zwangsarbeiter, die als Zivilpersonen aufgrund ihrer Staats- und Volkszugehörigkeit durch fremde Staatsgewalt während des Zweiten Weltkriegs und danach zur Zwangsarbeit herangezogen wurden, stelle ein Sonderopfer dar, das über ein allgemeines Kriegsfolgenschicksal hinaus gehe, aber bis zum heutigen Tag keine Würdigung und Anerkennung gefunden habe, heißt es in der Entschließung. Eine Geste der Anerkennung für die Überlebenden der unmenschlichen und brutalen Haft- und Lagerbedingungen mit ihren dauerhaften seelischen und körperlichen Folgeschäden sei überfällig. Auch die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland noch lebenden betroffenen Deutschen sollten dabei einbezogen werden. Das hohe Alter der Betroffenen erfordere eine zügige Lösung. Des Weiteren appellierte die Bundesversammlung an die politisch Verantwortlichen, einen Nationalen Gedenktag zum Zeichen der Verbundenheit mit den deutschen Heimatvertriebenen und in Anerkennung ihres Beitrags zum Aufbau Deutschlands und zum friedlichen Miteinander in Europa einzurichten.
CS
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