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Petition der Landsmannschaft an den Bundestag (Seite 6)

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Autor Thema:   Petition der Landsmannschaft an den Bundestag
dieter
Mitglied

Beiträge: 456
Von:BW
Registriert: Mrz 2001

erstellt am 28.03.2007 um 13:23 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von dieter anzusehen!   Klicken Sie hier, um dieter eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Herr Schoger,

haben Sie einen konkreten Vorschlag?
Bisher nicht.

Die Politiker sind unglaubwürdig, weil
sie nicht einmal mehr das GG bzgl. der Aussiedler respektieren, sondern das GG beim 40%- Fall verbogen haben, ohne Rücksicht auf die Aussiedler.
Eine klare Begründung, warum er für die 40%-Kürzung gestimmt hat,steht bisher von jedem MdB aus.
Eigentlich müssten alle MdB´s dazu befragt werden.

Fest steht:
Wir sind hier nicht Menschen 2. Klasse und wollen deswegen auch hier nicht so behandelt werden- das haben wir Gott sei Dank hinter uns.
Wenn Sie Herr Schoger das hier weiterhin wollen, ist das natürlich ihr Recht.
Von einem Zeitungsmann erwarte ich, daß er
medienwirksam die Zwecke seiner Klienten vertritt (der Sb.S. und der LM in diesem Fall) agiert, und nicht immer vor der Obrigkeit kuscht, so wie Sie das tun.

Ich habe nicht dazu aufgerufen, extreme Parteien zu wählen, sondern nicht mehr zu wählen, weil die aktuell entscheidenden Politiker- meistens- opportunistisch agieren.
Weiterhin gibt es keine politische Partei in Deutschland, welche in letzter Zeit nachweislich für die Belange der Aussiedler oder der Deutschen aus Rumänien eingetreten ist.

Es ist an der Zeit, leere Versprechungen und fadenscheinige Argumente nicht mehr zu akzeptieren.

Deswegen kann ich die Idee von Getkiss nur unterstützen, in Dinkelsbühl bzgl. der 40%-Kürzungen sowie weiterer nicht eingehaltenen Versprechungen aktiv- zusammen mit den Banater Schwaben- eine Veranstaltung durchzuführen.

Gerne mache ich z.B. an einer Unterschriftenliste mit, welche einem Protestbrief an den Bundespräsidenten z.B. oder die Bundeskanzlerin beigefügt wird.

Wirkungsvoller wäre wahrscheinlich eine Protestdemo vor dem Bundeskanzleramt oder vor dem Brandenburger Tor- zu verlieren haben wir sowieso nicht mehr viel.

Herr Schoger, Ihre Vorschläge bitte!

[Dieser Beitrag wurde von dieter am 28.03.2007 editiert.]

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Christian Schoger
Moderator

Beiträge: 188
Von:Deutschland, 83022 Rosenheim
Registriert: Mai 2002

erstellt am 28.03.2007 um 14:08 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christian Schoger anzusehen!   Klicken Sie hier, um Christian Schoger eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ihre Leidenschaftlichkeit bei diesem Thema kann ich gut nachvollziehen, Dieter, nur sollten Sie meine Einwände gegen Ihren Aufruf zum Nichtwählen nicht so unbedacht vom Tisch wischen. Das in unserer Verfassung verankerte Wahlrecht ist nun mal das wichtigste Instrument der Mitwirkung in einer parlamentarischen Demokratie. Dieses staatsbürgerliche Grundlagenwissen sollten Sie nicht leichtfertig ignorieren. Dazu schrieb dpa anlässlich der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern im September vergangenen Jahres: "Nach gängiger Erfahrung können extreme Parteien von einer niedrigeren Beteiligung profitieren. Einer der Gründe ist, dass protestbereite Wahlberechtigte eher ihre Stimme abgeben als zu Hause zu bleiben." Sehr zutreffend haben Sie, Dieter, bemerkt: "Wir sind hier nicht Menschen 2. Klasse und wollen deswegen auch hier nicht so behandelt werden - das haben wir Gott sei Dank hinter uns." Wem nützt oder schadet ein Verzicht auf Stimmabgabe und somit auf die politische Mitgestaltung in diesem Land? Es gibt weiß Gott noch weitere wichtige Themenfelder von Sicherheits- über Arbeitsmarktpolitik bis hin zum Klimawandel.

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schully
Mitglied

Beiträge: 339
Von:
Registriert: Mai 2003

erstellt am 28.03.2007 um 14:25 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von schully anzusehen!   Klicken Sie hier, um schully eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
das wahlrecht ist auch das einzige, was uns von z.b. rumänischen gastarbeitern unterscheidet. die rente für die jahre aus rumänien ist ja jetzt weg...
meinen vertriebenenausweis kann ich mir sonstwohin stecken.
servus

[Dieser Beitrag wurde von schully am 28.03.2007 editiert.]

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Erhard Graeff
Moderator

Beiträge: 335
Von:D, 80335 München
Registriert: Okt 2000

erstellt am 28.03.2007 um 14:33 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Erhard Graeff anzusehen!   Klicken Sie hier, um Erhard Graeff eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Dieter,
Sie liegen falsch: Weder Christian Schoger noch ich sind damit beauftragt, den Lesern dieses Forums Vorschläge zu unterbreiten, die zu einer gerechteren Übergangsregelung bei den Betroffenen der 40%-Kürzung der FRG-Rentenansprüche verhelfen könnten. Herr Schoger hat an der ordentlichen Gestaltung unserer Zeitung mitzuwirken und ich z.B. trage Verantwortung an der Durchführung des jährlich stattfindenden Heimattages in Dinkelsbühl. Der Bundesvorstand beschließt aufgrund der Vorarbeit des Heimattagausschusses das Programm des Pfingsttreffens. Da habe ich keinen Unterpunkt Demo entdeckt. Deshalb wird das Pfingsttreffen als Heimattag angemeldet und nicht als Demo (beim Landratsamt Ansbach).

Sie können gerne eine andere Veranstaltung in Dinkelsbühl, Berlin oder sonstwo anmelden.

Grüße
E. Graeff

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getkiss
Mitglied

Beiträge: 1042
Von:D 81245 München
Registriert: Okt 2001

erstellt am 28.03.2007 um 14:38 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von schully:
das wahlrecht ist auch das einzige, was uns von z.b. rumänischen gastarbeitern unterscheidet. die rente für die jahre aus rumänien ist ja jetzt weg...
meinen vertriebenenausweis kann ich mir sonstwohin stecken.
servus

[Dieser Beitrag wurde von schully am 28.03.2007 editiert.]


Schully,
wenn Du deinen V-Ausweis sonstwohin steckst und den Kopf in den Sand, haste noch weniger.

Und langatmige Belehrungen a´la Schoger, über Rechte und Extreme helfen nicht weiter, sondern sind ein Mittel um eine klare und entschiedene Stellungnahme zu vermeiden.

Also steh auf, geh´ auf die Straße und sage laut deine Meinung. Die Idee von Dieter mit dem Berliner Aufmarsch ist bestimmt besser..
getkiss

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schully
Mitglied

Beiträge: 339
Von:
Registriert: Mai 2003

erstellt am 28.03.2007 um 15:07 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von schully anzusehen!   Klicken Sie hier, um schully eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
ich weiß noch nicht, welche(r) politiker in dinkelsbühl sprechen wird (werden). was aber in der sbz nach pfingsten stehen wird, ist vorhersehbar: wir sind beispielhaft in sachen integration, wir haben zum aufschwung in deutschland beigetragen, wir sind bindeglied zu rumänien usw, usf, bla, bla. alles wie immer. kein wort über verrat der aussiedler durch die politik. es war nämlich für viele ältere sachsen mit ein grund zum auswandern, weil sie in deutschland rente für ihre arbeitsjahre in rumänien erhalten würden. nun ist es aber anders gekommen. das ist meiner meinung nach nicht schuld der LM, aber in der zeitung könnte man es ruhig mal unverblümt bringen: ihr habt uns belogen!
servus

[Dieser Beitrag wurde von schully am 28.03.2007 editiert.]

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getkiss
Mitglied

Beiträge: 1042
Von:D 81245 München
Registriert: Okt 2001

erstellt am 28.03.2007 um 15:54 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von Erhard Graeff:
Hallo Dieter,
Sie liegen falsch: Weder Christian Schoger noch ich sind damit beauftragt, den Lesern dieses Forums Vorschläge zu unterbreiten, die zu einer gerechteren Übergangsregelung bei den Betroffenen der 40%-Kürzung der FRG-Rentenansprüche verhelfen könnten.

Klar. Sie handeln nur auf Auftrag.
Eigeninitiative ist nicht gefragt? Oder sehen Sie keinen Grund irgendwas zu unternehmen?

Original erstellt von Erhard Graeff:

Herr Schoger hat an der ordentlichen Gestaltung unserer Zeitung mitzuwirken und ich z.B. trage Verantwortung an der Durchführung des jährlich stattfindenden Heimattages in Dinkelsbühl.

Gegen die Erfüllung Ihrer Aufgaben will ja niemend vorgehen...

Original erstellt von Erhard Graeff:

Der Bundesvorstand beschließt aufgrund der Vorarbeit des Heimattagausschusses das Programm des Pfingsttreffens. Da habe ich keinen Unterpunkt Demo entdeckt. Deshalb wird das Pfingsttreffen als Heimattag angemeldet und nicht als Demo (beim Landratsamt Ansbach).

Und Sie, als Mitglied des Bundesvorstands, können eine Dringlichkeitssitzung desselben nicht beantragen, um Maßnahmen zu diskutieren?

Original erstellt von Erhard Graeff:

Sie können gerne eine andere Veranstaltung in Dinkelsbühl, Berlin oder sonstwo anmelden.

Grüße
E. Graeff


Das bleibt wohl dem Dieter und anderen vorbehalten, dafür brauchen die keine Gutheißung von "höherer Stelle"

getkiss

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Erhard Graeff
Moderator

Beiträge: 335
Von:D, 80335 München
Registriert: Okt 2000

erstellt am 28.03.2007 um 16:28 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Erhard Graeff anzusehen!   Klicken Sie hier, um Erhard Graeff eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo getkiss,
der Bundesgeschäftsführer der LM ist kein Bundesvorstandsmitglied. Eigeninitiative, gerne, im Rahmen der Beschlüsse des Bundesvorstands. Abgesehen davon: Ich kann gar nicht meine eigene Meinung auch zu dieser Angelegenheit äußern, weil Sie und die anderen Forumsteilnehmer nicht bereit und imstande sind, mich von der LM getrennt zu sehen. Jedenfalls bin ich nicht die LM, was ich hier und anderenorts wiederholt mitgeteilt habe.

Nichtdestotrotz habe ich am letzten Wochenende mit dafür gesorgt, dass die Entscheidungsträger im Bundesrat wissen, worüber sie am 30.03.07 unter dem Thema "Rente mit 67" abstimmen müssen. Es könnte ja immerhin sein, dass dieses oder jenes Bundesland (so es sich nicht wegen der bestehenden Koalition im Land enthalten wird) unserer Argumentation folgen kann. Die ist jedenfalls gerechtfertigt und verständlich verfasst.

Wer hat mehr in dieser Sache unternommen, als unser Verband?
I.Ü. ist Ihre Initiative mit den Fragen an die Bundestagsabgeordneten sehr in Ordnung. Aber was bringt die jetzt? Der Kreis hat bereits gegen unseren Vorschlag abgestimmt.

Ein weitere Eiferer hat empfohlen, die Bundeskanzleruin und den Bundespräsidenten anzuschreiben. Wieso? Wo stimmen die (noch) ab? Wundert mich, dass wir nicht auch den Papst oder die Landesbischöfe der Protestanten um Unterstützung bitten sollen.

Grüße
E. Graeff

[Dieser Beitrag wurde von Erhard Graeff am 28.03.2007 editiert.]

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Fabritius
Moderator

Beiträge: 483
Von:81679 München
Registriert: Feb 2005

erstellt am 28.03.2007 um 22:29 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Fabritius anzusehen!   Klicken Sie hier, um Fabritius eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von schully:
... weil sie in deutschland rente für ihre arbeitsjahre in rumänien erhalten würden. nun ist es aber anders gekommen.

Hallo Schully.,

schwarz-weiß-Malerei führt nur zu weiterer Verunsicherung bei unseren Landsleuten, daher also: Ihre Feststellung stimmt nicht.

Die Zeiten aus Rumänien werden nach wie vor bei anerkannten Spätaussiedlern nach dem FRG bei der deutschen Rente berücksichtigt, sowohl bei der Wartezeit als auch bei der Berechnung der Entgeltpunkt. Hier zwar leider nur noch reduziert (um 40%, wobei diese Kürzung oft durch nachträgliche Angebung der Entgeltpunkte gem. § 262 SGB VI zum Teil wieder aufgefangen wird).

Auch ich finde die Kürzung, die bei einem mehr, bei dem anderen weniger einschneidend wirkt, sehr ungerecht. Aber wir sollten nicht durch Falschinfos wie "jetzt gibts es nur noch Rente aus Rumänien" unsere Landsleute verunsichern.

Genaueres zur Berücksichtigung der Zeiten aus RO in der deutschen Rente siehe SbZ aktuell.
Viele Grüße

[Dieser Beitrag wurde von Fabritius am 28.03.2007 editiert.]

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schully
Mitglied

Beiträge: 339
Von:
Registriert: Mai 2003

erstellt am 29.03.2007 um 07:50 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von schully anzusehen!   Klicken Sie hier, um schully eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
erst mal gebührt Ihnen dank für alle infos, die in letzter zeit zum thema rente gekommen sind, herr Fabritius.
was heißt schwarz-weiß-malerei? eine 40%-kürzung, dann rente in rumänien beantragen, was bleibt noch übrig? wieviel zahlt die deutsche rentenkasse von 100% noch?
das ist jedenfalls unter dem niveau der grundsicherung.
und dann kommen noch kommentare wie .."ihr habt nichts eingezahlt und wollt rente".
diese leute wurden nicht aufgeklärt.
und wenn es nun heißt, es ist jetzt eh`zu spät, noch etwas zu unternehmen, dann wohl doch wohl nur weil über all die jahre es immer geheissen hat: wir haben anerkannte gutachter, wir haben in erster instanz recht bekommen, wartet ab, es wird gut aus gehen.
ich merke, die weiße farbe ist mir ausgegangen, ich male nur noch schwarz.
servus

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dieter
Mitglied

Beiträge: 456
Von:BW
Registriert: Mrz 2001

erstellt am 29.03.2007 um 09:39 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von dieter anzusehen!   Klicken Sie hier, um dieter eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Herr Fabritius,

Schully hat recht: es ist Zeit, daß die Leute aufwachen und SELBST WAS TUN!
Bzw. ist es ja schon zu spät dafür.

Hätten sich alle Betroffenen SELBST aktiv um ihre Rechte und Renten in DE gekümmert, sähe es vielleicht anders aus.

So aber haben die Leute sich meistens von Politikern, Verbänden und Fachleuten vertrösten lassen oder haben aus Unkenntnis nichts oder zu wenig getan, bis es nun in diesem Fall - zu spät ist.

Ich finde die Strategie des Kopf in den Sand steckens falsch.
Ebenso die Strategie, in einem demokratischen Staat seine Rechte nicht zu kennen und nicht gebührend zu vertreten, bzw. sich von anderen vertreten zu lassen.
Solche Strategien sollten der Vergangenheit angehören.

Das Problem, das dabei zu lösen ist, ist m.E. die Notwendigkeit, wieder eine funktionierende Gemeinschaft der Sb. Sachsen
zu bilden.
D.h. daß auch diejenigen, welche nicht betroffen sind, den Betroffen beistehen.
Denn jeder kann in Situationen kommen, wo er Hilfe in irgendeiner Art oder Form benötigt.
Besonders in einer Gesellschaft, wo die "Menschen ohne Freunde" täglich an Zahl zunehmen, ist dieses eine Notwendigkeit.
Die Frage ist: will die LM, kann sie das zB über die SbZ vermitteln, gehört sowas zum Programm der LM?

[Dieser Beitrag wurde von dieter am 29.03.2007 editiert.]

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Erhard Graeff
Moderator

Beiträge: 335
Von:D, 80335 München
Registriert: Okt 2000

erstellt am 29.03.2007 um 09:43 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Erhard Graeff anzusehen!   Klicken Sie hier, um Erhard Graeff eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von schully:

und dann kommen noch kommentare wie .."ihr habt nichts eingezahlt und wollt rente".
diese leute wurden nicht aufgeklärt.

Hallo schully,
alle die 1996 die Rentenkürzung beschlossen haben, wurden aufgeklärt. Und jeder Bundestagsabgeordnete wusste/weiß, dass die Aussiedler mehr in die Rentenklasse einzahlen, als sie Rente bekommen (also den Einheimischen einen Teil der Rente finanzieren) und die Kürzung wurde trotzdem durchgedrückt, weil es für die Regierenden einfacher war, dem dumpfen Wähler entgegenzukommen, als diesen aufzuklären.
Weil uns die Politiker nicht zur Seite gestanden haben (1996 und vielleicht auch jetzt nicht), hat man allein im Rechtsweg eine Möglichkeit gesehen, das Gesetz rückgängig zu machen. Davon hat man alle (vor allem die Betroffenen) in Kenntnis gesetzt und jeder hat auf das deutsche Grundgesetz vertraut. Das Bundesverfassungsgericht hat uns 2006 gezeigt, dass dieses deutsche Grundgesetz eine Rentenkürzung grundsätzlich erlaubt. Diese Entscheidung hat nichts mit gerecht, moralisch, Verpflichtung den Aussiedlern gegenüber (z.B. um eine Integration dieses Personenkreises auch aus finanzieller Sicht zu ermöglichen) oder sonstwie Nettem zu tun. Diese hehre Haltung haben wir bloß vom Gesetzgeber (den Politikern) erhoffen können. Mit der Verabschiedung anständiger Übergangsregelungen (wie in anderen vergleichbaren Fällen - z.B. Rente mit 67, deren Umsetzung sich über Jahrzehnte zieht) hat der Bundestag eine Chance erhalten, das Unrecht von 1996 zu revidieren. Diese Chance haben die Politiker vertan.
Begleiten wir weiter ihr schnödes Tun.
Grüße
E. Graeff

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Erhard Graeff
Moderator

Beiträge: 335
Von:D, 80335 München
Registriert: Okt 2000

erstellt am 29.03.2007 um 09:51 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Erhard Graeff anzusehen!   Klicken Sie hier, um Erhard Graeff eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von dieter:
Herr Fabritius,

Hätten sich alle Betroffenen SELBST aktiv um ihre Rechte und Renten in DE gekümmert, sähe es vielleicht anders aus.


Was bitte schön hätte ein Betroffener selbst tun können, der seinen Rentenbescheid nicht einmal verstanden hat?!

Und: was kann er jetzt selbst besser tun?

Neben Revoluzzen sollte schön langsam auch etwas Geist ins Spiel kommen.
Grüße
E. Graeff

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getkiss
Mitglied

Beiträge: 1042
Von:D 81245 München
Registriert: Okt 2001

erstellt am 29.03.2007 um 10:16 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von Erhard Graeff:
Was bitte schön hätte ein Betroffener selbst tun können, der seinen Rentenbescheid nicht einmal verstanden hat?!

Und: was kann er jetzt selbst besser tun?

Neben Revoluzzen sollte schön langsam auch etwas Geist ins Spiel kommen.
Grüße
E. Graeff


Es geht gar nicht um "Revoluzzen".
Jede Gewerkschaft kann ihren Forderungen mit Strejk Nachdruck verleihen.
Asylanten aus dem Nahen Osten und sonstwo machen auch Demo´s.
Deutsche Rentner werden vom VDK unterstützt.
Nur Fremdrentenbezieher sollen Duckmäußchen spielen, nach Vorbild siehe Oben?

Der um seine Rechte kämpft, kann verlieren.
Wer nicht, hat schon verloren...
getkiss

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dieter
Mitglied

Beiträge: 456
Von:BW
Registriert: Mrz 2001

erstellt am 29.03.2007 um 10:29 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von dieter anzusehen!   Klicken Sie hier, um dieter eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Herr Graef,

seien Sie doch froh, daß endlich jemand aufwacht und den Mut hat, hier seine Meinung offen reinzuschreiben.
Sowas vermisse ich meistens in der SbZ, besonders wenn es um kritische und wichtige Dinge geht.

es ist klar, daß die Papiertiger-Diskussion hier kein Ende nimmt bzw. sich immer mehr aufschaukeln kann.
Das bringt nichts.

Fakt ist, daß materiell gesehen, durch die 40%-Kürzung eine Verarmung der betroffenen Sb. Sachsen stattgefunden hat.
Die LM hat bisher keine Lösungen dafür aufgezeigt.
Lösungen für Probleme, welche die Sb. Sachsen betreffen zu suchen und anzubieten, das wäre zB eine lohnende Aufgabe, auch für die SbZ oder die LM, welche sicherlich von allen Sb. Sachsen gebührend honoriert würde.

Was wird die LM nun tun, das ist die Frage?
Ändert sich was, wenn ja, was genau?

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