Auswandern nach Rumänien,was kostet die Krankenversicherung ?

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hamtama
Erstellt am 20.08.2010, 20:49 Uhr
Hallo Foriker !

Ich würde mir überlegen nach Rumänien für ein paar Jahre gehen zu wollen.
Meine Frage ist , was kostet dort die Gesetzliche Krankenversicherung ?

Was kostet die Miete für eine einfache Wohnung in etwa , am liebsten würde ich auf dem Land leben.

Wenn man sparsam lebt , wie viel verbraucht man in Euro pro Monat cirka ?

Danke für eine Antwort.

Liebe Grüsse


joachimroehl
Erstellt am 21.08.2010, 14:16 Uhr und am 21.08.2010, 14:17 Uhr geändert.
Die kostet wie man hier www.aok-bv.de/politik/europa/index_01402.html sehen kann sehr wenig, darfst somit aber auch keine großen Erwartungen stellen. Mein Hermannstäder Onkel Michael pflegte schon zu sozialistischen Zeiten über den Arzt zu sagen "hast Du Geld kommt er dreimal täglich, hast Du nichts, kommt er nicht" und in diesem Sinne bieten sich zwei Varianten an, wo Du mit deutschem Versicherungsschutz überall in Rumänien gern gesehener Privatpatient bist.

Mit der Kölner DKV kann man bis zu drei Jahren, geboren nach 1941, für ganze 43,40€ monatlich krankenversichert werden. Ganz ohne! zeitliche Befristung gehts mit der Würzburger Versicherung, wo man dann allerdings als 50jähriger schon 136,80€ bezahlen muß. Beide Varianten bieten Leistungen für den Arztbesuch, Aufenthalt in Privatkliniken und haben ebenso Zahnbehandlungen mitversichert. Im medizinischen Notfall wird der Rückflug ins Bundesgebiet bezahlt. Nicht unwichtig, im Unterschied zu bekanntem ADAC, ist man bei einem Zwischenaufenthalt in Deutschland auch da bis zu 3 Monate versichert und hat somit auch die hierzulande seit 2009 geltende Pflicht zur Versicherung (gesetzliche bzw. private Krankenversicherung) sehr preisgünstig erfüllt.

Fragen? joachimroehl@web.de

Fabritius

Moderator
Erstellt am 22.08.2010, 00:50 Uhr
Die Miethöhe hängt sehr vom Ort ab. In Bukarest gilt fast Münchner Mietniveau, in Hermannstadt ist es wohl etwas drunter, aber auch sehr teuer. Auf dem Land kann man für 150 Euro monatlich schon ein Häuschen mieten, Nebenkosten gehen extra je nach Verbrauch. Lebensmittel sind zum Teil günstiger, zum Teil genau so teuer oder teurer. Vor dem Auswandern würde ich 2-3 Wochen dort Urlaub machen, das eröffnet so manchen Blick auf Unerwartetes...

Grüße

Damian
Erstellt am 30.09.2010, 12:28 Uhr
Würde hier mal gerne einen erweiterten Erfahrungsbericht lesen...

joachimroehl
Erstellt am 02.08.2017, 15:12 Uhr und am 02.08.2017, 15:19 Uhr geändert.
Die Zeit geht und die Preise sind wie zu erwarten nur gestiegen. Da ich privat und auch versicherungstechnisch Verbindungen zu vielen Siebenbürgenrückkehrern habe hier mal die aktuellen Zahlen: ein Jahr Aufenthalt mit vollem Zugang zu Privatkliniken kostet ab 33€ monatlich. Auf fünf Jahre versichert werden mindestens 59€ fällig. Wer dagegen die dauerhafte lebenslange Lösung bevorzugt, die wichtig auch Aufenthalte bis zu drei Monate in der BRD mit eindeckt, muss heuer schon 213€ auf den Tisch legen. Risikoträger sind hier die Würzburger Versicherung, der BDAE und die Hanse-Merkur.

Sicher viel Geld, aber wir wissen was man von der ´Staatskasse´ hier wie drüben bekommt und wie in alten Zeiten dreht sich auch heute alles noch viel mehr um´s richtige Geld. Gute Gesundheit! und nicht vergessen es gibt hunderte Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. (Ludwig Börne)

gerri
Erstellt am 02.08.2017, 20:35 Uhr und am 02.08.2017, 20:52 Uhr geändert.
@ Mit Angst kann man viel Geld machen,die Macher meine ich die Versicherungen, ein Gefühl das ich bis zur Einwanderung nicht gekannt habe,wie auch das Trinkwasser kaufen.Dazu kam das Recht auf Arbeit,aber keine finden in der Wohngegend.Wäre ich Allein gewesen,wäre ich schon damals 1978 zurück, bin sowieso nicht wegen dem goldenen Westen ausgewandert wo man ohne Führerschein fast verloren ist.Am Anfang hatten wir von allen Seiten beraten, 7 Versicherungen,nun sind es nur noch 2. Man wurde einfach abgezockt mit: "Was meinen sie was alles passieren kann"... So hätte ich mein Brot nicht verdienen wollen, mit Angstmacherei (schön gesagt).

joachimroehl
Erstellt am 02.08.2017, 22:03 Uhr
Da wo die bekannten Nachbarschaften und Hilfe über Generationen entfallen sind muss nach einer anderen Lösung gesucht werden. Kranken- und Pflegeversicherungen füllen nur die Lücke und sind nach den Wohnkosten gleich der zweitgrößte Batzen der wegfließt.

indi53
Erstellt am 15.09.2017, 21:51 Uhr und am 15.09.2017, 21:52 Uhr geändert.
....der Tod kommt unerwartet und zu dem, der es verdient.
Die menschen sind mittlerweile derart degeneriert, dass sie die Wirkung der Heilpflanzen, bzw. Heilpilzen vergessen haben.
Wenn die menschen sich mehr auf ihre Wurzeln besinnen würden, bräuchten sie die Chemie, die Krankheiten verursachen, nicht.

Andreas Kroh
Erstellt am 10.11.2017, 01:54 Uhr
Sehr schön geschrieben Indie ... die alten Hausmittel wenn man sich besinnt helfen mehr als die Chemie die einem Krank macht!

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