Landesverband Hessen

Mitten im Herzen Deutschlands gelegen, ist Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg auch vielen Siebenbürger Sachsen zur neuen Heimat geworden. Den Erfordernissen jener Zeit entsprechend, haben auch sie zur Beseitigung des von den Nazis hinterlassenen ungeheuren Trümmerhaufens beigetragen, in materieller, moralischer und politischer Hinsicht. 1950 durch demokratische Wahlen als Teil des „Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.“ in Frankfurt gegründet, erhielt der Landesverband binnen kurzer Frist bedeutende Zuwächse aus anderen Landesteilen, indem sich „Kreisgruppen“ als Untergliederungen bildeten, die größtenteils bis heute sehr aktiv geblieben sind. Diesen Werdegang hat der Landesverband anlässlich seines 50sten Jubiläums im Jahre 2000 in einer Festschrift dokumentiert: „Fünfzig Jahre Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Hessen – Rückschau und Dokumentation -, Neu- Isenburg 2000“. Aus dem politischen Handeln aller Landesvorsitzenden ragt bis heute das hohe Engagement Johann Riemers heraus. Über viele Jahre war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Neu-Isenburger Stadtparlament und wirkte in den 1980er Jahre als Anreger und unermüdlicher Vermittler für den Kulturaustausch zwischen Deutschland und dem damals politisch düsteren Rumänien (Schäßburg/Neu-Isenburg). Durch missliche Umstände waren die Aktivitäten in den Kreisgruppen „Mittelhessen“ (Gießen, Wetzlar, Marburg) und „Frankfurt“ erhebliche Zeit unterbrochen. Nach einem gelungenen Neustart in „Mittelhessen“ (November 2007, samt neu gegründeter Tanzgruppe!) steht für 2008 die Neugründung der Kreisgruppe Frankfurt an. Mit dem Erreichen dieses ehrgeizigen Zieles wäre der Landesverband wieder hessenweit vertreten.

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