In Siebenbürgen alt werden...?

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Walther
Erstellt am 03.11.2007, 12:24 Uhr
Liebe User
Ich phantasiere mal und stelle folgende Fragen in den Raum:
Ist es möglich, in Siebenbürgen eine kleine Fläche Land zu kaufen und dort ein Wohnmobil, Camper oder fahrbares Wohnhaus zu stationieren? Könnte man da auch als Pensioniertes Ehepaar leben, den Lebensabend zu verbringen. Meine Frau spricht Ungarisch. Ich leider nur Deutsch. Klingt ver-rückt, ich weiss, aber vielleicht hat da jemand Erfahrungen gesammelt.
Herzl. Usergruss Walther

aberhallo!
Erstellt am 03.11.2007, 15:14 Uhr
In eurem Fall ,warum nicht. Wenn dann wurde ich mit verschiedenen Stadtverwaltungen im Szeklerland sprechen.
Dort wird ungarisch gesprochen.Geeignete Gebiete wären für euch Bezirke Hargita, Kovaszna östliche Bezirk Maros(Muresch). Stellfläche pachten oder kaufen und jemanden als Aufpasser organisieren.

Viel Spass

der Ijel
Erstellt am 03.11.2007, 18:48 Uhr
.. mein Gott Walther.. Du schneidest vielleicht ein Thema an ..
da gibt es nicht viel zu phantasieren fahr los und schlage Deine Zelte auf. Es gibt Platz genug.. Raum für alle hat die Erde....
Und solltest Du keinen besseren Stellplatz finden.. kann ich Dir einen meiner Bauplätze überlassen---- Der Ort liegt an einem Stausee und die Strasse bekam den Namen Baron von Stromberg-Promenade.. Ein Panoramablick übers Kokeltal. Du kannst von Durles bis nach Probstdorf blicken...

Wanderer
Erstellt am 29.12.2007, 13:44 Uhr
In neuen Jahr 2008 soll es heißen:Neubesiedlung des Dorfes Engenthal(Mighindoala,Ingodaly).Jetzt ist es noch möglich,bis nicht die Natur sich zurücknimmt was ihr gehört,der Wald ist schon am Dorfrand und die Schafe,grasen manchmal schon in den Gassen.Ganz günstig kann man ein Grundstück oder ein Haus mit Grundstück erwerben.
Lieber Walther wir laden Dich ein mitzumachen.Man kann dort frei,unabhängig leben.

Fabritius

Moderator
Erstellt am 29.12.2007, 17:18 Uhr
Die Möglichkeit gibt es bestimmt, empfehlen würde ich einen Ort, an welchem schon Deutsche leben. Hier böte sich die Umgebung von Hermannstadt an, weil es dort neben dem Flughafen auch eine geeignete soziale und gesellschaftliche Infrastruktur für Deutsche gibt. Vor dem Umzug würde ich ausgedehnte Urlaubsreisen dorthin machen und schon mal erste Kontakte knüpfen, dann entscheidet sich auch schnell, welches der richtige Ort ist.

Viele Grüße

roanda
Erstellt am 03.01.2008, 21:41 Uhr
Kann jedem nur empfehlen Rumänien objektiv zu betrachten.Es wird sehr viel "schöngeredet" die Realität schaut ganz anders aus.Abenteurer,Glücksritter gibt es wie Sand am Meer-Menschen die durch ehrliche Arbeit ein gutes Leben leben-sehr wenige.
Verstehe nicht warum so viele-auch hier -nur über Pozitives
berichten-die weniger schönen Seiten werden "totgeschwiegen".WARUM UND WOZU ??????

andreahermannstadt
Erstellt am 04.01.2008, 09:24 Uhr
Hallo allerseits!
Das Thema "Neu-/Wieder-Besiedlung" der einst sachsischen Dorfer ist, meiner Meinung nach, ein wenig heikel. Es wird z.B. Engenthal als Beispiel angegeben; das Dorf ist allerdings heutzutage nur fur Fussganger oder Fallschirmspringer erreichbar! Die Natur fordert das Ihre und hat bereits seit Jahren mit der Vernichtung des Weges begonnen!
Es gibt aber auch sehr viele, wunderschone, eher abseits gelegene Dorfer, deren aktueller Zustand noch Hoffnungen erlaubt: die Gemeinden Henndorf (hier kann man ein wunderschones Pfarrhaus vom Ev. Bezirkskonsistorium pachten!), Mergeln oder Schaldorf, zum Beispiel.
Was die Lage hier betrifft, da muss ich schon manchen Skeptikern ein wenig Recht geben. Die Wege lassen immer noch viel zu wunschen ubrig, die Verwaltung der meisten Dorfer schlummert ahnungslos im Gewissen, dass nach den Wahlvorgangen jeweils vier Jahre Ruhe herrschen, ein gar nicht so ungewohnlicher Schneesturm legt die Hauptstadt lahm (schon mal die letzten Nachrichten aus dem Suden Rumaniens gesehen?), geschweige denn ein abseits gelegenes Dorfchen in Siebenburgen!
Die malerischen Landschaften, die Ruhe und den Frieden, der in diesen Dorfern noch herrscht - diese Tatsachen kann niemand bestreiten. Ich konnte mir selber gut vorstellen, mein Leben in so einem Dorf zu verbringen. Ob das jetzt nun Idealismus oder Spinnerei bedeutet... das kann wohl niemand beurteilen. Um das eigene Leben derart umzukrempeln muss man sich aber nicht nur 100 Jahre in der Menschengeschichte zuruck versetzen konnen, sondern leider auch mindestens 100 Jahre Zivilisation (im wahrsten Sinne des Wortes: Respekt vor und seitens der Behorden, des Gesetzes, usw.) verdrangen und vergessen.
Kann jemand das?

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