Hallo Allerseits,
Nimrod, es kann nicht immer um Folklore gehen. Die Print - SBZ ist voll davon.Wie lange noch, ist eine gute Frage. Aber manchmal geht es halt auch um harte Themen und Menschen mit Doppelsozialisierung, ( zB. Ro und D, D und DDR usw.) denken anders, glaube ich.
Horst,
Es liegt doch in der Natur der Sache, dass man Recht haben will. Nochmal: es ist nicht in Ordnung um die eigene Meinung zu verstärken mit falschen Tatsachen ( Zahlen ) zu agieren. Ich glaube dafür braucht es kein Studium um das zu verstehen, vielleicht täusche ich mich aber.
Südsiebenbürger,
Ich meine einiges von dir gelesen zu haben. Das ist so Moderator/ Administrator speech. Ich bin schokiert, dass du schockiert bist. Du sprichst von Mehrheiten die du nicht belegen kannst. Und " rechts sein" ist vefassungmässig erlaubt. Valide Zahlen kann ich auch nicht liefern. Aber soviel dürften wir schon behaupten, warum sollten sbS von der Gesamtbevölkerung im Wahlverhalten anders ticken. Bis zu 15% sind wahrscheinlich AfD Wähler. Was genau " rechts" ist lässt sich schwer definieren, das Potenzial gibt es.
Ich kenne hier in Franken im erweiterten Umfeld viele AfD Wähler. Gerade heute bekam ich ein Schreiben von einem " richtigen Sachsen" wie wir sagen würden,Haus, Kinder guter Job. Er schreibt " Sie wollen uns das. Bargeld nehmen" oder ARD und ZDF erhalten weltweit das meiste Geld ( rund 10Mrd).Jemand anders sagt er wolle AfD wählen weil in Nürnberg mitterweile mehr Rumänen als sbS leben.
Hier im Forum ( SBZ Kommentarfunktion) gibt es jemanden der keinen Hehl daraus macht, dass er nicht vergessen kann wie sich Rumänen mit ihm benommen haben. Das ist aus meiner Sicht völlig legitim. Auch die Tatsache, dass zuviel gemeinsam gefeiert wird, ist kritikwürdig. Der Herr gibt sogar seinen Klarnamen an. Ob er stimmt weiss ich nicht. Wie er und andere auch, ignoriert er historische Tatsache(Stichwort Deportation). Das ist oft im Forum der Fall, Verstärkung durch Fälschung, es spielt dabei keine Rolle ob mit oder ohne Absicht. Und wenn man die Hetzkommentare im Internet der AfD - Leute sieht, die Abgeordneten sprechen zum Teil nur für die Videofilme( das macht die AfD am besten) um grosse Reichweiten zu haben, dann sind hier die Kommentare weit entfernt von einer Hetze. Aber alles ist verbesserungsfähig.
Wo seid ihr, Sachsen?
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Wo seid ihr Sachsen ?
Hallo Allerseits! Die Diskussion hier ist ja sehr interessant, nur sollte niemand „seine Meinung“ zu einem „Dogma“ erheben. Jeder schreibt hier nach seinem Kenntnisstand und seinen Lebenserfahrungen.
Lieber lauch, mit dem kurzen Reim in Anlehnung an das Lied „Sag mir wo die Blumen sind“ wollte ich keine Folklore bedienen sondern Nostalgie, aber natürlich keine zweite „siebenbürgische Elegie“ schreiben. Adolf Meschendörfer hat in diesem, seinem ja sehr bekannten Werk schon 1927 ein Zeitzeugnis erschaffen, daß von berufenen Zeitgenossen damals schon als „Abgesang auf achthundert Jahre deutscher Geschichte in Siebenbürgen“ verstanden wurde. Dagmar Seck, die hauptamtliche Bundeskulturreferentin schreibt im Sept. 2022 in der SBZ dazu (sehr interessant zum Nachlesen, passend zu diesem Thema hier): „Auch Meschendörfers Roman „Die Stadt im Osten“ zeigt deutlich, wie sehr er sich um die Zukunft der isolierten Volksgruppe der Siebenbürger Sachsen gesorgt hat“ und sie zitiert Meschendörfer: „Wir stehen hier bis an die Brust in einem reißenden Strom, der uns fortspülen will von unserer Insel. Der uns den Boden unter den Füßen wegschwemmt und manchmal über unsere Köpfe geht.“
Bei einer Reise nach Nordsiebenbürgen im Jahr 2001 standen wir vor den Resten einer Dorfkirche. Die behauenen Steine und die Balken der vom Verfall bedrohten und deshalb abgerissen Kirche waren in Plastikfolie verpackt für den Abtransport bereit. Sie sollten für Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an anderen, vom Einsturz bedrohten Kirchen als Baumaterial dienen. Bei der weitern Fahrt durch das Land sah man dann auch eine andere, vom Verfall bedrohte Kirche, deren wuchtige Stützbalken-Architektur man schon von weitem erkannte und deshalb schon als "Wahrzeichen" der Vergänglichkeit gelten konnte . Das sie überhaupt noch stand, und jetzt schon so lange in diesem traurigen Zustand, war schon erstaunlich. Im Gegensatz zu Meschendörfers Elegie „schlägt da aber keine Uhr mehr und es bröckeln die Steine leider auch nicht mehr zögernd“.
Übrigens, unser Marius hat über Nordsiebenbürgen (Bistritzer Gegend schreibt er) auch ein interessantes "Stimmungsbild" bei "Lachen uch Nodinken" im heutigen Bericht (11.1.26) eingestellt. Deutet vielleicht auch auf die veränderte Situation hin !!:-))
Die hier jetzt auch entstandene Diskussion über die verschiedenen Meinungen zu „Arabern und Türken“ sollte uns aber nicht vom eigentlichen Thema hier ablenken und wir sollten sie hier wieder beenden. Ich hoffe, daß unser Mitdiskutant Südsiebenbürger den Schock gut überlebt hat. Es ist richtig, „schwarze Schafe“ gibt es überall. Aber wie es unter den Schafen schwarze gibt, so gibt es unter den schwarzen Raben auch „weiße Raben“. Und damit beginnen auch schon die Meinungsverschiedenheiten in der Gesellschaft. Hat man eine Gesellschaft von „schwarzen Raben“ vor sich, freut man sich über die „einzelnen weißen Raben“. So kann man es auch sehen, nicht nur mit dem gegensätzlichen Vergleich mit den Schafen.
Hallo Allerseits! Die Diskussion hier ist ja sehr interessant, nur sollte niemand „seine Meinung“ zu einem „Dogma“ erheben. Jeder schreibt hier nach seinem Kenntnisstand und seinen Lebenserfahrungen.
Lieber lauch, mit dem kurzen Reim in Anlehnung an das Lied „Sag mir wo die Blumen sind“ wollte ich keine Folklore bedienen sondern Nostalgie, aber natürlich keine zweite „siebenbürgische Elegie“ schreiben. Adolf Meschendörfer hat in diesem, seinem ja sehr bekannten Werk schon 1927 ein Zeitzeugnis erschaffen, daß von berufenen Zeitgenossen damals schon als „Abgesang auf achthundert Jahre deutscher Geschichte in Siebenbürgen“ verstanden wurde. Dagmar Seck, die hauptamtliche Bundeskulturreferentin schreibt im Sept. 2022 in der SBZ dazu (sehr interessant zum Nachlesen, passend zu diesem Thema hier): „Auch Meschendörfers Roman „Die Stadt im Osten“ zeigt deutlich, wie sehr er sich um die Zukunft der isolierten Volksgruppe der Siebenbürger Sachsen gesorgt hat“ und sie zitiert Meschendörfer: „Wir stehen hier bis an die Brust in einem reißenden Strom, der uns fortspülen will von unserer Insel. Der uns den Boden unter den Füßen wegschwemmt und manchmal über unsere Köpfe geht.“
Bei einer Reise nach Nordsiebenbürgen im Jahr 2001 standen wir vor den Resten einer Dorfkirche. Die behauenen Steine und die Balken der vom Verfall bedrohten und deshalb abgerissen Kirche waren in Plastikfolie verpackt für den Abtransport bereit. Sie sollten für Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an anderen, vom Einsturz bedrohten Kirchen als Baumaterial dienen. Bei der weitern Fahrt durch das Land sah man dann auch eine andere, vom Verfall bedrohte Kirche, deren wuchtige Stützbalken-Architektur man schon von weitem erkannte und deshalb schon als "Wahrzeichen" der Vergänglichkeit gelten konnte . Das sie überhaupt noch stand, und jetzt schon so lange in diesem traurigen Zustand, war schon erstaunlich. Im Gegensatz zu Meschendörfers Elegie „schlägt da aber keine Uhr mehr und es bröckeln die Steine leider auch nicht mehr zögernd“.
Übrigens, unser Marius hat über Nordsiebenbürgen (Bistritzer Gegend schreibt er) auch ein interessantes "Stimmungsbild" bei "Lachen uch Nodinken" im heutigen Bericht (11.1.26) eingestellt. Deutet vielleicht auch auf die veränderte Situation hin !!:-))
Die hier jetzt auch entstandene Diskussion über die verschiedenen Meinungen zu „Arabern und Türken“ sollte uns aber nicht vom eigentlichen Thema hier ablenken und wir sollten sie hier wieder beenden. Ich hoffe, daß unser Mitdiskutant Südsiebenbürger den Schock gut überlebt hat. Es ist richtig, „schwarze Schafe“ gibt es überall. Aber wie es unter den Schafen schwarze gibt, so gibt es unter den schwarzen Raben auch „weiße Raben“. Und damit beginnen auch schon die Meinungsverschiedenheiten in der Gesellschaft. Hat man eine Gesellschaft von „schwarzen Raben“ vor sich, freut man sich über die „einzelnen weißen Raben“. So kann man es auch sehen, nicht nur mit dem gegensätzlichen Vergleich mit den Schafen.
Hallo Nimrod,
Ist es nicht eher positiv zu betrachten, dass es irgendwie weitergeht? Der Norden ist integrierter, weil er früher weg ist. Oder siehst du das anders?
Ich gehe davon aus, dass du die baufälligen Kirchen irgendwo zwischen Reen und Bistritz gesehen hast. Der eine ist traurig, dass seine Kirche nicht mehr existiert, der andere dass in ihr rumänisch gesprochen wird. Zu meckern gibt es immer etwas. So sind wir Menschen nunmal. Die Zukunft hat längst in irgendeiner Form begonnen. Trotz vieler philosophischen Zukunftsvisionen.
Ist es nicht eher positiv zu betrachten, dass es irgendwie weitergeht? Der Norden ist integrierter, weil er früher weg ist. Oder siehst du das anders?
Ich gehe davon aus, dass du die baufälligen Kirchen irgendwo zwischen Reen und Bistritz gesehen hast. Der eine ist traurig, dass seine Kirche nicht mehr existiert, der andere dass in ihr rumänisch gesprochen wird. Zu meckern gibt es immer etwas. So sind wir Menschen nunmal. Die Zukunft hat längst in irgendeiner Form begonnen. Trotz vieler philosophischen Zukunftsvisionen.
Wo seid ihr, Sachsen?
Lieber lauch, es ist in jedem Fall positiv zu sehen, daß es irgendwie weitergeht. Vielleicht sollten wir deshalb auch etwas trennen. Wie es in Siebenbürgen weitergeht und wie es hier in Deutschland, Österreich und überall dort wo noch sichtbares, siebenbürgisches Leben stattfindet, z.B. auch in USA und Kanada sich weiterentwickelt. Unser Freund Marius, der aber diesen thread ins Leben gerufen hat, meinte sehr wahrscheinlich die Siebenbürger Sachsen hier in Deutschland. Am Beispiel von Nordsiebenbürgen kann man aber leider auf beiden Seiten (Siebenbürgen und Deutschland) nachvollziehen, wie es im Laufe der Jahrzehnte weniger wurde und vermutlich noch weiter wird. Da ich kurz nach dem Eintreffen meiner Großeltern geboren bin, habe ich das alles miterlebt. Eine aktive sächsische Gemeinschaft mit Posaunenchor, Männerchor, gemischtem Chor, Jugendgruppe, alles in der Fremde. Dann eine aktive, Mitgliederstarke HOG. Alles gab es. Aber dann mit dem Absterben der in Siebenbürgen geborenen wurde es immer weniger. Durch die vielen „Mischehen“ mit Einheimischen verstärkt, nahm die Bindung und das Interesse an Tradition, Brauchtum und Identifikation mit der Herkunft vehement ab. Die HOG ist aufgelöst. Gruppenreisen nach Siebenbürgen kommen unter den Nachkommen nicht mehr zustande. Eher noch Reisen Einheimischer, die das Land kennenlernen wollen, von dem ihre siebenbürgischen Nachbarn so begeistert erzählt hatten.
Es gibt ja deutliche Bestrebungen, hier und in Siebenbürgen, diesem Schicksal für die aktuell hier und dort lebenden Sachsen zu entgehen. Es wäre zu wünschen, wenn man ein zukunftsfähiges Konzept finden würde. Die Beteiligung hier im Forum darf man aber dafür nicht als Maßstab nehmen. Das wären keine guten Voraussetzungen. Das könnte einen dann schon, wenn man in die Ferne Zukunft blickt, daran erinnern, daß es dann wie bei den Inkas oder Majas in Südamerika sein wird. In Siebenbürgen stehen dann noch die Kirchenburgen, ähnlich wie dort die Tempel im Urwald, und man erzählt von einer blühenden Hochkultur, die einstmal hier gelebt hat.
Lieber lauch, es ist in jedem Fall positiv zu sehen, daß es irgendwie weitergeht. Vielleicht sollten wir deshalb auch etwas trennen. Wie es in Siebenbürgen weitergeht und wie es hier in Deutschland, Österreich und überall dort wo noch sichtbares, siebenbürgisches Leben stattfindet, z.B. auch in USA und Kanada sich weiterentwickelt. Unser Freund Marius, der aber diesen thread ins Leben gerufen hat, meinte sehr wahrscheinlich die Siebenbürger Sachsen hier in Deutschland. Am Beispiel von Nordsiebenbürgen kann man aber leider auf beiden Seiten (Siebenbürgen und Deutschland) nachvollziehen, wie es im Laufe der Jahrzehnte weniger wurde und vermutlich noch weiter wird. Da ich kurz nach dem Eintreffen meiner Großeltern geboren bin, habe ich das alles miterlebt. Eine aktive sächsische Gemeinschaft mit Posaunenchor, Männerchor, gemischtem Chor, Jugendgruppe, alles in der Fremde. Dann eine aktive, Mitgliederstarke HOG. Alles gab es. Aber dann mit dem Absterben der in Siebenbürgen geborenen wurde es immer weniger. Durch die vielen „Mischehen“ mit Einheimischen verstärkt, nahm die Bindung und das Interesse an Tradition, Brauchtum und Identifikation mit der Herkunft vehement ab. Die HOG ist aufgelöst. Gruppenreisen nach Siebenbürgen kommen unter den Nachkommen nicht mehr zustande. Eher noch Reisen Einheimischer, die das Land kennenlernen wollen, von dem ihre siebenbürgischen Nachbarn so begeistert erzählt hatten.
Es gibt ja deutliche Bestrebungen, hier und in Siebenbürgen, diesem Schicksal für die aktuell hier und dort lebenden Sachsen zu entgehen. Es wäre zu wünschen, wenn man ein zukunftsfähiges Konzept finden würde. Die Beteiligung hier im Forum darf man aber dafür nicht als Maßstab nehmen. Das wären keine guten Voraussetzungen. Das könnte einen dann schon, wenn man in die Ferne Zukunft blickt, daran erinnern, daß es dann wie bei den Inkas oder Majas in Südamerika sein wird. In Siebenbürgen stehen dann noch die Kirchenburgen, ähnlich wie dort die Tempel im Urwald, und man erzählt von einer blühenden Hochkultur, die einstmal hier gelebt hat.
Hallo Nimrod,
Nun dein Anliegen verstehe ich. Die Analogie mit dem Tempel im Urwald ist gut, aber wohl schon heute in Siebenbürgen Realität.( zumindedt in grossen Teilen) Was in D passiert, sehe ich zwar auch so wie du aber doch mit einigen Ausnahmen. Was in A, USA usw. passiert entzieht sich meiner Kenntniss. Im Raum Nürnberg sind was die Reiseaktivitäten angeht, die Nordsiebenbürger sehr aktiv. Wenn du es wünscht könnte ich dir einen Namen nennen, aber in den Reiseberichten in der Print- SBZ kannst du nachlesen. Über Silvester waren sie zB auf einem Ausflug. ( H, Ro) Der " Süden" ist eher passiv. Die sagen wir mal Unter 40ger reisen eher privat an( Flugzeug, Auto) . Zum Teil sprechen sie kein Wort rumänisch und reisen nach Kronstadt zum Volksfest an. Das so als Beispiel. Des Weiteren beobachte ich Folgendds: gehen die Aussiedlerkinder studieren, sind sie von einem gewissen Internationalismus beeinflusst. Wie das so ist, der Job kann ein paar hundert km weiter weg liegen, und es spielt aus meiner Sicht keine Rolle, ob der Internationalismus von zB. Ansbach nach Hamburg führt oder zB nach Peking. Haben sie Ausbildungsberufe feiern sie öfter zusammen, mE. leben sie in einer geschützten Blase ( Stichwort Bälle und sonstige Feiern) und heiraten sogar in 3. Generation unter sich. Was mich persönlich etwas stört, dass es nur ein gewisses Pseudegeschichtsbewusstsein gibt( Stichwort Zusammenhalt) und sich diese Menschen mit einer fremden Identität schmücken. Oder zumindest haben sie kein Problem wenn sie Rumänen genannt werden. Ich frage mich ob diese Entwicklung endogen ( also aus dem Fussvolk entstanden ist) zustande kam oder doch die Funktionäre eine wesentliche Rolle dazu beigetragen haben. Konzepte hie und da sind immer gut, aber auf " Reset zu drücken" und Zukunftvisionen an dem " grünen Tisch" ( du weisst wen ich meine) zu entwickeln ist to much.
Nun dein Anliegen verstehe ich. Die Analogie mit dem Tempel im Urwald ist gut, aber wohl schon heute in Siebenbürgen Realität.( zumindedt in grossen Teilen) Was in D passiert, sehe ich zwar auch so wie du aber doch mit einigen Ausnahmen. Was in A, USA usw. passiert entzieht sich meiner Kenntniss. Im Raum Nürnberg sind was die Reiseaktivitäten angeht, die Nordsiebenbürger sehr aktiv. Wenn du es wünscht könnte ich dir einen Namen nennen, aber in den Reiseberichten in der Print- SBZ kannst du nachlesen. Über Silvester waren sie zB auf einem Ausflug. ( H, Ro) Der " Süden" ist eher passiv. Die sagen wir mal Unter 40ger reisen eher privat an( Flugzeug, Auto) . Zum Teil sprechen sie kein Wort rumänisch und reisen nach Kronstadt zum Volksfest an. Das so als Beispiel. Des Weiteren beobachte ich Folgendds: gehen die Aussiedlerkinder studieren, sind sie von einem gewissen Internationalismus beeinflusst. Wie das so ist, der Job kann ein paar hundert km weiter weg liegen, und es spielt aus meiner Sicht keine Rolle, ob der Internationalismus von zB. Ansbach nach Hamburg führt oder zB nach Peking. Haben sie Ausbildungsberufe feiern sie öfter zusammen, mE. leben sie in einer geschützten Blase ( Stichwort Bälle und sonstige Feiern) und heiraten sogar in 3. Generation unter sich. Was mich persönlich etwas stört, dass es nur ein gewisses Pseudegeschichtsbewusstsein gibt( Stichwort Zusammenhalt) und sich diese Menschen mit einer fremden Identität schmücken. Oder zumindest haben sie kein Problem wenn sie Rumänen genannt werden. Ich frage mich ob diese Entwicklung endogen ( also aus dem Fussvolk entstanden ist) zustande kam oder doch die Funktionäre eine wesentliche Rolle dazu beigetragen haben. Konzepte hie und da sind immer gut, aber auf " Reset zu drücken" und Zukunftvisionen an dem " grünen Tisch" ( du weisst wen ich meine) zu entwickeln ist to much.
Lieber lauch, der „Nürnberger Raum“ ist vermutlich eine der wenigen, letzten „Oasen“ Nordsiebenbürgens in der BRD. Kennst du diesen Raum etwas besser bzw. hast du da „Ortskenntnisse“ weil du auch von Ansbach schreibst? Mit Staunen habe ich deine weiteren „Personenbeschreibungen“ zur Kenntnis genommen. Da war ich dann mangels vergleichbarer Informationen (der Heimatort meiner Vorfahren ist so gesehen "offiziell" ausgestorben) schon sehr überrascht. Das mit dem Zusammenheiraten hat für meine Vorfahren „noch“ in den ersten Nachkriegsjahren in einigen Fällen geklappt. Aber deren Nachkommen sind mittlerweile ebenso in der hiesigen Bevölkerung aufgegangen wie die Kinder und Enkel aus „Mischehen“. Es ist keine Handvoll mehr, die ich noch an Bekannten und Verwandten mit Wurzeln im Heimatort meiner Vorfahren habe und den Kontakt mit ihnen pflegen kann. Und genau dieses direkte Miterleben der Auflösung einer Gemeinschaft macht mich sehr skeptisch über die weitere Entwicklung der Siebenbürger. Interessant wäre zu wissen, wie es sich z.B. in Orten entwickelt hat, wo in den Jahren nach dem Krieg gezielt Siebenbürger angesiedelt wurden, wie im Bergischen Land bei Wiehl/Bonn (Drabenderhöhe) oder im Ruhrgebiet (Oberhausen-Osterfeld, Setterich, Herten-Langenbochum).
In Bayeen angeblich Traunreuth. Der Süden, das Burzenland ist noch kräftig in den HOGs organisiert, die sich uU. auch ausklinken, bzw. eine Konkurrenz für diese Foren sind.
Nein, ich bin NICHT in Ansbach, aber alles was so in Franken und zum Teil in BW passiert, kriege ich mit, nicht aus der Zeitung.
Nein, ich bin NICHT in Ansbach, aber alles was so in Franken und zum Teil in BW passiert, kriege ich mit, nicht aus der Zeitung.
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