Ausländische Fachkräfte nach Deutschland

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Marius
schrieb am 14.01.2026, 21:37 Uhr
Ausländische Fachkräfte nach Deutschland
Hunderttausende in Deutschkursen
Merz: Indien bald in "Top-Liga unserer Wirtschaftspartner"


In Indien wirbt Friedrich Merz um dringend benötigte Arbeitskräfte - und wird nicht enttäuscht. Begeistert lobt der Kanzler die "beeindruckende Arbeitsbereitschaft" vieler junger Inderinnen und Inder. Sie seien eine wichtige Ressource und Stütze für den deutschen Markt.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seinem Besuch in der indischen Wirtschaftsmetropole Bangalore die "sehr gut ausgebildeten" Fachkräfte und deren Arbeitsbereitschaft gelobt. Sie seien für deutsche Unternehmen in Indien und auch "aus Indien heraus" eine "wichtige Ressource". Im Land nähmen aktuell rund 250.000 Menschen an Deutschkursen teil, sagte der Kanzler. Indien sei der Standort auf der Welt mit der zweithöchsten Zahl an Deutschkursen.

In Bangalore würden mehr Visa für Deutschland ausgestellt als sonstwo auf der Welt, pro Jahr seien es 40.000. "Viele junge Inderinnen und Inder werden nach Deutschland kommen und in Deutschland als willkommene Fachkräfte im IT-Bereich, aber auch im Gesundheitswesen und in vielen anderen Bereichen arbeiten", sagte Merz. Sie zeigten eine "beeindruckende Arbeitsbereitschaft", auf die sich Deutschland stützen könne.

Der Kanzler sagte, in Deutschland würden "Sprache und Kultur vermittelt". Er glaube, das sei "eine Bereicherung für beide Seiten".


Werden Indische Fachkräfte die deutsche Arbeitnehmerschaft in Zukunft ersetzen?



Marius
schrieb am 15.01.2026, 14:51 Uhr
Deutschland hat eine Bevölkerung von 83,6 Milionen Menschen.
Indien hat eine Bevölkerung von 1,47 Milliarden Menschen.

Frage:
Werden Indische Fachkräfte die deutsche Arbeitnehmerschaft in Zukunft ersetzen?

Ich warte auf eine Antwort?
Nimrod
schrieb am 15.01.2026, 15:29 Uhr
Lieber Marius, du bist ja sehr hartnäckig mit deiner hier gestellten Frage. Meine Frage an dich wäre aber, wie hast du dich vorher mit diesem Thema befasst und welche Sorge bewegt dich zu deiner Frage? Wir, die Handvoll aktiver Forenteilnehmer (mehr schreiben ja hier leider nicht) sind ja hier keine Experten und sehr wahrscheinlich die falschen Ansprechpartner. Mein Hinweis wäre deshalb, daß du dich im Internet auf den Seiten des https://www.bvifg.de/ oder https://www.iwkoeln.de/ umschaust. Da kannst du sehr viel über die von dir beschriebene Situation erfahren. Wir haben hier nur eine „unmaßgebliche, persönliche Meinung“, die bei diesem komplexen Thema nicht aussagefähig ist.
Wanderer
schrieb am 15.01.2026, 16:17 Uhr
Indische Fachkräfte werden die deutsche Arbeitnehmerschaft nicht vollständig ersetzen, aber sie sind eine entscheidende Ergänzung, um den massiven deutschen Fachkräftemangel zu bewältigen, insbesondere in MINT-Berufen, IT, Pflege und Handwerk, wobei sie motiviert, gut ausgebildet sind und die demografische Lücke schließen, die durch die alternde deutsche Bevölkerung entsteht, da Indien eine große Zahl junger Arbeitskräfte bereitstellt. Deutschland fördert die Zuwanderung aktiv, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, was die Zusammenarbeit intensiviert, aber nicht zu einem vollständigen Austausch führt.
lauch
schrieb am 15.01.2026, 16:24 Uhr
https://share.google/39MA1EdlOrbfXYkJD
lauch
schrieb am 15.01.2026, 16:32 Uhr
Marius hallo,

Ich hoffe, dass du rumänisch kannst, NIMROD es ist etwas zu viel zu übersetzen. Marius ich bin sehr überrascht,dass du die Gesetze des Kapitalismus so schwer begreifst.
Wer Fragen zum Thema hat bzw zum Link( den ihr hoffentlich öffnen könnt) dem werde ich versuchen Antworten zu geben.
Marius
schrieb am 15.01.2026, 21:34 Uhr (am 15.01.2026, 21:36 Uhr geändert).
Hallo Lauch, der Link von dir ist auch auf Deutsch,

Indische Angestellte in Deutschland
lauch
schrieb am 15.01.2026, 22:17 Uhr
Danke
Gut gemacht, er stammt von der Deutschen Welle.Gut recherchiert. Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Kannst du aber die geäusserten Gedanken, Ideen, in deinem aus meiner Sicht zu engem Denkgebäude, zulassen?
Nimrod
schrieb am 16.01.2026, 08:04 Uhr
Hallo zusammen, zu diesem Thema hier ist eine Diskussion natürlich in Ordnung. Wenn aber hier niemand ein „Wirtschaftsexperte“ mit internationalen Kenntnissen ist, hat unsere Meinung als „persönliche Einschätzung“ sehr wahrscheinlich nur einen „Unterhaltungswert“. Der „Arbeitstransfer“ wird ja schon viel länger global praktiziert und nicht erst seit der Reise von Merz nach Indien. Eine viel größere Beachtung hätte nach meiner Meinung und zwar schon sehr viel früher das „Eindringen“ chinesischer „Fachkräfte“ in unsere Wirtschaft, ja unsere gesamte Infrastruktur, finden sollen. Hier war sehr wahrscheinlich das „Nehmen“ staatspolitisch gezielt geplant und deutlich größer als das „Geben durch die Arbeitskraft“. Ein ganz anderes Kapitel im Bezug auf den Einsatz ausländischer Arbeitskräfte in Deutschland ist die Medizin und der Pflegebereich. Hier wird ganz schlicht und ergreifend der körperliche Einsatz benötigt und gewünscht. Diesen Unterschied sollten wir hier auch bedenken.
lauch
schrieb am 16.01.2026, 09:31 Uhr
Hallo Nimrod,
Dein Ansinnen mit Hinblick auf eine mögliche gespannte ausartende Debatte hier in diesem Thread ist edel, aber so etwas kann man gänzlich, absolut, nur dann verhindern, wenn man schweigt. Das angesichts der Sensibilität des Themas. Streng genommen sind Experten aus meiner Sicht nicht viel informierter, als Laien die regelmässig Zeitung lesen, bzw. Bundestagsdebatten zum Thema anschauen. Warum? Die Datenbasis ist so gross, sie ändert sich sehr schnell so dass man immer weniger zu validen Zahlen zum Thema Migration verbunden mit der demographischen Entwicklung ( wieviel lässt man zu?) kommt. Hier zB. eine Zahl die ich hoffentlich richtig in Erinnerung habe, die für die Migrationsgegner eine Provokation ist: Zuzug ( wohlgemerkt Zuzug, das sind nicht nur Migranten sondern zB. auch EU- Leute) nach D 2024 1,7 Millionen.

Nimrod, was glaubst du warum ich bei MARIUS nachhake? Hier in den Foren in der Gesellschaft an vielen Stellen herrscht die Meinung " warum kann man das Potenzial von den hier lebenden Arbeitslosen nicht abschöpfen? ". Man kann dazu sehr viel analysieren, debattieren zB., dass man aus dem Ausland nicht nur die Einreise von IT- Leuten fördert ua. aber man kann die ganze Debatte auf den einfachen Satz reduzieren: aus Mitarbeitern der Automobilzulieferindustrie kann man sehr schwer IT Experten machen. Aus dem Link geht mE. hervor, dass diese Art von Migration idealtypisch ist. Ich füge hinzu insbesondere dann wenn die Leute NICHT in D ausgebildet worden. ( zum Nulltarif gut qualifizierte Leute)
Warum diese Art von Migration sogar in den als idealtypische gehandelten Ländern ( Kanada, Australien) nicht immer funktioniert, bedarf einer längeren Analyse.

Noch etwas zu China. NIMROD ( wenn du Zeit und Lust hast...)ich glaube die Regierung hat einen Schwenk vollzogen. Ich glaube und hoffe, dass die Anzahl der chinesisischen Studenten etwas zurückgegangen ist. Mir haben viele Leute bestätigt, das Nachahmen, Kopieren, Plagieren in China einen ganz anderen Stellenwert haben. ( kurz gesagt: nichts verwerfliches) Über die politische Dimension zu sprechen, würde das Forum sprengen. Ich sehe aber einige Entwicklungen mit gewisser Skepsis. ZB. muss es nicht sein ( bitte KONTROLLIEREN, vielleicht hat sich etwas geändert) dass eine Vizepräsidentin der Uni München ( welche!?) eine Chinesin ist.
Nimrod
schrieb am 16.01.2026, 10:57 Uhr (am 16.01.2026, 10:59 Uhr geändert).
Lieber lauch! Grundsätzlich hast du ja recht, schweigen wäre oft am Besten. Bei unserer „großen“ Anzahl an Teilnehmern an den jeweiligen Themen würde das aber in den meisten Fällen bedeuten, daß sich gar nichts bewegt. Leider ist hier natürlich aber auch ein Risiko enthalten, daß nicht sachlich diskutiert wird, wie wir ja in letzter Zeit schon unangenehm erleben mußten (müssen).
Auch wenn es jetzt zu diesem Thema hier schon wieder einige „Statements“ gibt und deine Frage an Marius berechtigt ist, solltest du nicht übersehen, daß ich schon bei meiner und der damit ersten Stellungnahme überhaupt sofort auf die Fragen von Marius an ihn die Frage gestellt habe, ob er sich schon früher und aus welchem Anlass er sich mit dieser Frage beschäftigt hat. Da Marius nach seinen eigenen Aussagen in einem anderen Thread sich schon als älteren Mann bezeichnet, wäre es interessant zu wissen, was ihn jetzt zu diesem Zeitpunkt in dieser Angelegenheit so brennend nach Antworten suchen lässt. Diese Antwort ist jetzt er uns schuldig !!
Deine Skepsis zur Besetzung von führenden Positionen im „deutschen Hochschulbereich“ teile ich vollkommen. Schon aufgrund anderer, politisch-motivierter Vorfälle, begünstigt durch das links-grüne Milieu in den entsprechenden Bundesländern.
Peter Otto Wolff
schrieb am 16.01.2026, 11:54 Uhr
Hallo, das Anwerben ausländischer "Fachkräfte" ist ein gefährlicher Wechsel für die Zukunft, eine Entscheidung mit Rattenschwanz. Jetzt Krankenschwestern aus Indien, wieder ein ganz normaler anderer Kulturkreis. Selbst wenn man postuliert, dass man dadurch das Gesundheitssystem Indiens nicht schädigt, diese Fachkräfte haben Familien, über kurz oder lang werden sie Familiennachzug begehren..., und Indien hat 1,5 Mld. Einwohner, noch heute in Kasten verwurzelt. Andererseits, in DE gibt es eine hohe Zahl an AUSGEBILDETEN Krankenpfleger, die nur teilzeitbeschäftigt sind. Warum? Weil die Arbeitsorganisation so unflexibel, die Bezahlung so relativ schlecht ist, dass sie sagen nö, machen wir nicht mehr, unendliche Schichten, ist uns nicht WERT! Gleichzeitig verdienen sich Chefärzte und private Betreiber im System goldene Nasen. Ließe sich das nicht ändern? Gewiss, mit weitaus geringeren Gefahren für das Gemeinwohl, als der Import von "Fachkräften"! Es war nicht mehr zu Verheimlichen, dass mittlerweile fast 50% der Bezieher von Bürgergeld Ausländer sind (plus Familienmitglieder). Die wurden jahrelang als Quelle für die Rettung der dt. Rentenkasse angepriesen. Großteil davon, gewiss, keine wirkliche Fachkräfte, selbst 10 Jahre nach Einreise nicht. Und dann, vor 1-2 Jahren, Meldung in den Medien, die Abfertigung des Gepäcks an Flughäfen akut gefährdet! Bei Hunderttausenden Bürgergeldbeziehern! Die Lösung: es wurden ca. 300 türkische "Fachkräfte" im Hieven von Koffern angeworben, mit Sondergenehmigung! Wobei: obwohl die Türkei Nato- Partner ist, ist die Zahl der asylsuchenden Türken mittlerweile die 3. oder 4.-große Gruppe von "Schutzsuchenden"! By the way, es gibt ca. 800.000 Personen, die nach rechtlichem Status, Durchlauf von Prozessen, ausreisepflichtig wären! Ob da nicht, eventuell, ein Zusammenhang besteht mit Hunderttausenden fehlenden Wohnungen, Lehrern, Erziehern, etc., etc.
lauch
schrieb am 16.01.2026, 12:30 Uhr
Herr Wofff,
Bei allem nötigen Respekt, durch Wiederholungen wird ihre Argumentation nicht besser. 50% Ausländer im Bürgergeld. Wer sind die? INDER? Es geht hier hauptsächlich um diese Gruppe.
Odee nennen Sie auch die Quelle der 800000 abschiebepflichtigen Menschen. Ich weiss von 300000.Wenn ich etwas nicht genau weiss ( eine Zahl) dann versuche ich dies auch in einer Form zu kennzeichnen. ( zB. mit Nimrod, wenn du willst recherchier mal) Ich emphehle Ihnen, den Artikel ( Link) genau zu lesen, bevor Sie hier nicht belegbare Zahlen und Aussagen in die Welt setzen.

NIMROD ich wiederhole mich : meine Konzentration gilt dem GESCCHRIEBENEN ( den Aussagen). Ich wusste nicht, dass Marius ein älterer Herr ist, aber und das ist nicht abwertend, es interessiert mich nicht.
lauch
schrieb am 16.01.2026, 12:43 Uhr
Was mich besonders iritiert ist, dass ich viele Leute kenne ( aber eher in akademischen Berufen) die den Durchschnitt der Auländer von 3200 Eur Lohn deutlich übersteigen aber auch sehr viele kenne, die diese Summe nicht erreichen. Ich glaube, das ist ein interessanter Aspekt der Debatte.
Marius
schrieb am 16.01.2026, 12:43 Uhr

Ich sage: Nein! Ich bin überzeugt, dass indische Fachkräfte nicht die deutsche Arbeitnehmerschaft ersetzen werden.
Als einfacher Mensch habe ich dazu keine Antwort.

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