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Hugo L.
schrieb am 26.03.2026, 12:40 Uhr
Heute erschien in der TAZ folgender Text, auf den ich hier verweisen möchte, da ich diesmal (anders als sonst auf dieser Website üblich) nicht damit rechne, dass auf den dort Genannten auch hier verwiesen wird.
Meinungen?
Nimrod
schrieb am 26.03.2026, 13:27 Uhr (am 26.03.2026, 13:29 Uhr geändert).
Hallo allerseits!
Der Hinweis von Hugo L. ist sehr interessant. Der von ihm hier verlinkte Artikel der „taz“ sollte in jedem Fall aufmerksam gelesen werden. Dabei sollte man aber auch berücksichtigen, wie die „taz“ politisch einzuschätzen ist. Wikipedia schreibt zur „taz“: Ihre Ausrichtung wird als grün-links und linksalternativ beschrieben. Die taz hat sich mit ihrer Gründung 1978 der Gegenöffentlichkeit verpflichtet.
Deshalb halte ich es für unbedingt wichtig, dazu auch andere Meinungen zu lesen. Ich möchte vorher diesen Artikel der „taz“ auch nicht bewerten. Vor allem auch deshalb nicht, weil ich die Ausstellung, um die es ja geht, nicht gesehen habe und auch nicht anderweitig darüber Bescheid weiß. Wer die Ausstellung kennt, kann deshalb sehr wahrscheinlich besser beurteilen, was sich da verändern soll bzw. kann. Wenn unsere ebenso durch den II. Weltkrieg betroffenen Nachbarländer, in diesem Fall jetzt Polen, hier Einwände geltend machen, ist das nicht verwunderlich. Dennoch sollte uns Deutsche, vor allem aber die Vertriebenen und ihre Nachfahren, zu denen ich auch gehöre und deshalb daran interessiert bin, dafür eintreten, daß das an Deutschen verübte Unrecht wahrheitsgemäß dokumentiert wird und der Nachwelt erhalten bleibt. Auch an Deutschen wurde Unrecht verübt, daß nicht durch die „Siegermentalität“ unterdrückt und verdrängt werden sollte. Gerade die, wie oben genannt, der „Gegenöffentlichkeit“ verpflichtete „taz“ sollte sich hier nicht zu weit „aus dem Fenster lehnen“, sie provoziert dadurch in dieser aktuellen Zeit wahrscheinlich mehr heftigen Gegenwind durch eine „andere Gegenöffentlichkeit“!
Hugo L.
schrieb am 26.03.2026, 13:34 Uhr (am 26.03.2026, 13:34 Uhr geändert).
Mit diesem Einwurf (nicht Vorwurf!) habe ich gerechnet. Anbei dann eben auch ein Text einer Redaktion, die nicht einmal im Entferntesten im Verdacht steht, links positioniert zu sein.
Und wem das noch nicht reicht, der kann auch das Interview im Spiegel lesen. Dies ist aber möglicherweise nur für Abonnenten lesbar, daher anbei ein Zitat:"Dass ein politisch besetztes Aufsichtsgremium sich in inhaltliche Belange [also der Inhalt der gezeigten Ausstellung im "Deutschlandhaus"] derart einmischt, ist nicht in Ordnung."
lauch
schrieb am 26.03.2026, 13:42 Uhr
Also ich fasse mich kürzer als Nimrod
1) Es grüsst der Kulturkampf
2) Hoffentlich hat jemand das Sagen, der eine Staatsbürgerschaft hat, nicht jemand der im Laufe der Jahrzehnte, viele Purzelbäume in seiner politischen und Funktinärskarriere gemacht hat!
3) Die TAZ werde ich natürlich nicht unterstützen

Dankeschön.
lauch
schrieb am 26.03.2026, 14:15 Uhr
Hallo Hugo,
Ich gehe davon aus, dass du auch zu den von dir zitierten Meinungen neigst. Dafür habe ich nur ein müdes Lächeln. Ich kann nur 2 Namen nennen, Claudia Roth und Weimer,Vornamen vergessen. Man wollte die Kulturpolitik des Bundes sichtbarer machen und hat das Amt des Kulturstaatssekretärs erfunden, unnötig wie ein Kropf. Jetzt haben wir den Salat. ( Kultur ist Ländersache) Und dann wird gestritten wer was bezahlt( subventioniert) Das wird sich in den nächsten Jahren eher in Luft auflösen, denn das Geld wird immer knapper.
Hugo L.
schrieb am 26.03.2026, 14:23 Uhr
Meine (ziemlich eindeutige) Position bezüglich Roth oder Weimer ist hier nicht besonders interessant, mir geht es eher darum, ob der geneigte Forumsbesucher hier eine Meinung dazu hat, dass der gesamte Themenbereich Vertreibung & Aussiedler beim Innenministerium gelandet ist, und ob die Partei, der der aktuelle Innenminister angehört, intellektuell und inhaltlich in der Lage ist, dieses Feld angemessen zu beackern.
lauch
schrieb am 26.03.2026, 14:54 Uhr
Hugo...

Alles ein bisschen auf Sparflamme....jetzt tut es mir leid, dass ich mitmache, denn es artet zur Never ending Story aus. Mein zweiter Beitrag war im Kontext zum ersten zu sehen. Was du nun hochgestochen " Intellektuelle Fähigkeit" nennst, nenne ich Kungelei.(CSU) Aber Linke Kungelei ( Roth) ga es auch. Der Weimer ist von allen Seiten unter Druck. Damit Ruhe ist, hilft vielleicht das Kürzen der Subventionen.

Nimrod
schrieb am 26.03.2026, 15:41 Uhr
Hallo ihr Lieben!
Nachdem sich jetzt hier aktuell nur die „semi-professionellen“ Forenteilnehmer an der Diskussion beteiligen, ist sie noch sehr einseitig und wenig aussagekräftig.Lauch und ich machen halt aus unserer Meinungsfreudigkeit und der dazu gehörigen Mitteilsamkeit kein Hehl. Fundierter wäre schon ein Beitrag von jemand, der das Museum schon kennt und genau weiß, was durch diesen hier beschriebenen und von den jeweiligen Zeitungen veröffentlichten Aktionismus bewirkt werden soll.
Tatsache ist aber, daß gerade bestimmte Medien hier „aufheulen“. Auch die hier zitierte FAZ ist nicht mehr lupenrein konservativ, wie HugoL meint. Sie beherbergte seit den sechziger Jahren auch dezidiert linke oder sich links gerierende Journalisten Und vom Spiegel ist eine bestimmte Linie ja erwartbar. Diese Aktion aber zeigt beispielhaft auf, wie gespalten wir mittlerweile gesellschaftlich und politisch sind. Das betrifft dann in diesem Fall auch historisch-kulturelle Ereignisse und die damit verbundenen „Wahrheiten“, die dann, je nach Lager, unterschiedlich interpretiert werden. Vermeidbar wäre das aber, wenn die Ereignisse, wie ich schon geschrieben habe, wahrheitsgemäß dargestellt würden. Wir haben aber allgemein in unserem Land das Problem, das Tatsachen nicht mehr in allen Fällen so benannt werden dürfen, wie sie tatsächlich sind. Egal ob das Vorkommnisse der Gegenwart sind oder historische. Man muß sehr darauf achten, in welchem Umfeld man sich bewegt, um sich vor persönlichem Schaden zu bewahren.
Nimrod
schrieb am 26.03.2026, 15:44 Uhr
Lieber lauch! Drei kürzere Beiträge ergeben auch einen etwas längeren!!!:-)))
lauch
schrieb am 26.03.2026, 17:03 Uhr
Siehst du NIMROD die Never- Ending Story. Ich glaube, dass ich die Spaltung ziemlich kurz und knackig zum Ausdruck gebracht habe.
Nimrod ich möchte dir nicht zu Nahe treten: KEIN EXPERTE bringt dich( uns) weiter. Man müsste wissen, wie die Ausstellung früher aussah und mit dem Jetzt vergleichen.
Ich kann nur sagen, was in Bad Kissingen los ist ( Stichwort Charta der Vertriebenen).
Der Horst Schlemmer bringt es auf den Punkt durch folgenden Dialog mit seiner Assistentin:" Du bist aber eine Hübsche".
Antwort Assistentin: "Horst heute beurteilt man Menschen. nicht nach dem Aussehen". Horst:" Okay, dann bist du keine Hübsche". NIMROD der Zeitgeist, ....der Zeitgeist, ob es nun um Sprache, Energie, Kultur usw. geht. Geht man mit oder nicht, eher das ist die Frage, denn ideologisch ist alles abgedeckt.( erklärt)
Nimrod
schrieb am 26.03.2026, 18:50 Uhr
O lauch ! Es ist fast schon beängstigend, wie einig wir uns in letzter Instanz sind, trotz unterschiedlicher Wortwahl und Ausgangsbasis. Und das nicht zum ersten Mal.
lauch
schrieb am 26.03.2026, 19:34 Uhr
Die FAZ lese ich leider nicht mehr regelmäßig. Aber die nenne ich die Joker- Zeitung. Für einige links, für einige rechts. Manchmal wenn ich die Rundschau kaufe, kaufe ich das Pendant " Junge Freiheit" wobei die FR doch eine grössere Auflage haben dürfte. Es hat aber Vorteile wenn man sich nicht positionieren muss und unaufgeregt die Welt betrachtet.

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