Hallo an die Rechtskundigen!
In Rumänien wurde im Zuge einer vorweggenommenen Erbfolge von dem Notar ein großer Fehler gemacht.
Ein Haus wurde an einen der beiden Erben vollständig übertragen, der andere wurde anteilig bar abgefunden. Alle gingen davon aus dass es das ganze Haus betrifft.
Beim Verkauf des Hauses wurde festgestellt das ein Teil des Hauses von der Übertragung nicht erfasst war. Die Zustimmung zum Hausverkauf macht der Barabgefundene nun von einer horrenden Geldzahlung abhängig.
Wie ist in Rumänien hier die Rechtslage?
Ist der Notar schadensersatzpflichtig?
Nächtliche Grüße von Horst
Notarielle Beurkundung fehlerhaft
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Hallo Horst,
Ich bin kein Jurist und sollte dazu auch keine Meinung haben. Nun eilt mir der Ruf voraus, dass ich überall meinen Senf dazu gebe, und ich finde den Vorgang lustig- tut mir leid!!! Ich meine aber zu wissen, dass Notare ihr Büro höchstens zum Mittagessen verlassen!! Ergo ist er NICHT HAFTBAR sondern derjenige, diejenigen, die die Vorlagen ( Baupläne, Vermögensbestände) geliefert haben. Das ist ABER nicht mal eine MEINUNG sondern höchstens ein Denkanstoß.
Ich bin kein Jurist und sollte dazu auch keine Meinung haben. Nun eilt mir der Ruf voraus, dass ich überall meinen Senf dazu gebe, und ich finde den Vorgang lustig- tut mir leid!!! Ich meine aber zu wissen, dass Notare ihr Büro höchstens zum Mittagessen verlassen!! Ergo ist er NICHT HAFTBAR sondern derjenige, diejenigen, die die Vorlagen ( Baupläne, Vermögensbestände) geliefert haben. Das ist ABER nicht mal eine MEINUNG sondern höchstens ein Denkanstoß.
Hallo, bin auch kein Rechtsverdreher oder Notar, allerdings erlaube ich mir eine juristische Meinung. Notar ist ein geschützter Beruf, erlernt, geprüft, vereidigt auf hochheitliche Aufgaben, bezahlt nach einer strikten Gebührenordnung. All dies sind für mich Argumente, das ein Notar für seine bezahlten Dienste auch eine hohe Verantwortung hat. Er sollte, müsste die vorgelegten Tatbestände unter ALLEN rechtlichen Aspekten, gewiss anhand der vorgelegten Dokumente und Ausweise gründlich abklopfen. Parteilichkeit verbietet sich sowieso. Im vorliegenden Fall sieht es ja so aus, als seien beide Vertragsparteien anwesend gewesen zu sein. Eigentlich sollte darum der beschriebene Fehler/Schaden unmöglich gewesen sein. Wenn doch, liegt der am Können/Sorgfalt des Notars. Ob er dafür haftbar gemacht werden kann, ist eine andere Sache. Die Schuld/Ursache muss der Kläger nachweisen, was schwierig ist. Denn wenn er so gewitzt wäre, hätte er das schon damals bemerken und unterbinden müssen! Ich befürchte eine unschöne Familienauseinandersetzung mit erheblichen Kosten zu Gunsten eines Dritten, eines Rechtsanwalts. So ist es im Leben, so wurde dem EX-Präsidenten Johannis von einem betrügerischen USA-Rumänen, angeblichen Erben, jenes Gebäude angedreht, wohl mit Hilfe eines Notars, das er mit Zins- und Zinseszins an den rum. Staat zurückgeben muss. Prinde orbul, scoate-i ochii!
Gruß,
POW
Gruß,
POW
Hallo Herr Wolff,
Ich weiss, dass Sie mich nicht gut leiden können.Ich frage Sie trotzdem etwas, in der Hoffnung auf eine Antwort. Die ich nenne sie mal " Anti- Johannis- Rumänen" , werfen ihm ja immer wieder vor, wie reich er aus Nachhilfestunden geworden ist, trotzdem wurde er wieder gewählt. ( 2mal) Was ist wahr an den Vorwürfen? ( dass man eben daraus NICHT reich werden kann) Und können Sie den besagten Fall- es ging ja um ein Prestigegebäude- genau erklären, das hatte ich nie verstanden.
Im Bereich der Anekdoten kann ich mich noch daran erinnern: ich weiss nicht ob vor der Präsidentschaft oder als Oberbürgermeister, es gab ein Gesetz/ Verordnung, dass man den Schmuck der Familie angeben musste. Der war in der Familie so wenig, dass ich anno dazumal schrieb: Frau Johannis muss sich regelrecht vom Schmuck ekeln!!!
Ich weiss, dass Sie mich nicht gut leiden können.Ich frage Sie trotzdem etwas, in der Hoffnung auf eine Antwort. Die ich nenne sie mal " Anti- Johannis- Rumänen" , werfen ihm ja immer wieder vor, wie reich er aus Nachhilfestunden geworden ist, trotzdem wurde er wieder gewählt. ( 2mal) Was ist wahr an den Vorwürfen? ( dass man eben daraus NICHT reich werden kann) Und können Sie den besagten Fall- es ging ja um ein Prestigegebäude- genau erklären, das hatte ich nie verstanden.
Im Bereich der Anekdoten kann ich mich noch daran erinnern: ich weiss nicht ob vor der Präsidentschaft oder als Oberbürgermeister, es gab ein Gesetz/ Verordnung, dass man den Schmuck der Familie angeben musste. Der war in der Familie so wenig, dass ich anno dazumal schrieb: Frau Johannis muss sich regelrecht vom Schmuck ekeln!!!
Hallo Horst, Notare beurkunden Verträge und lesen den unterzeichnenden Parteien den Inhalt vor, beziehungsweise fordern dazu auf exakt zu prüfen, was danach unterschrieben wird. Bist Du sicher und hast Du überprüft, ob Deine Feststellung sich exakt so darstellt, wie Du es wahrnimmst? Oder ist es so, dass etwas anderes beabsichtigt war, als das was dann tatsächlich beurkundet wurde? Vorgenannte Fragen müssen wasserfest belegbar sein, bevor weitere Schritte geprüft werden können. Weiterhin: wann wurde der Vertrag fehlerhaft beurkundet? Und: habt Ihr danach keinen Extras CF / Grundbuchauszug erhalten und geprüft?
Hallo und vielen Dank für die interessanten Stellungnahmen!
Ich ziehe das Fazit, dass die Vertragspartner für die Richtigkeit der Vertragsgestaltung selbst verantwortlich sind.
Somit scheidet der Rechtsweg aus, da selbst Schuld!
Grüße Horst
Ich ziehe das Fazit, dass die Vertragspartner für die Richtigkeit der Vertragsgestaltung selbst verantwortlich sind.
Somit scheidet der Rechtsweg aus, da selbst Schuld!
Grüße Horst
Hallo Lauch, versuche auf deine Fragen zu antworten, nach bestem Wissen und Gewissen.
1. Konnte man durch Nachhilfestunden reich werden? Zu jenen Zeiten, mit dehnbarem Begriff "reich", ja, durchaus. Es gab eine Bürgerschaft, die insofern klug war, wie die Sachsen üblich, Juden besonders, aber auch aufgeweckte Rumänen, Mittelschicht oder Funktionäre, die ihren relativen Wohlstand in die Bildung ihrer Kinder investierten, inkl. in Deutsch-Unterricht aber auch MINT-Fächer, Mathe, Physik. Wobei wir bei Johannis ankommen, der ja für beides in Frage kam. Das Deputat der Lehrer war damals, wie heute, kein 8 Std.-Tag. Dazu ausgiebig Schulferien. Ein fleißiger Nachhilfe-Pauker konnte da durchaus zuschlagen, der Stundensatz war verlockend, wenn auch das Gehalt mickrig. Johannis war kinderlos, wobei Kinder in der Tendenz ein massiver Kostenfaktor einer Familie waren und sind. Ergo: er konnte Geld ansammeln. Ob er es hätte versteuern müssen, ob er es tat? Weiß ich nicht, war und ist eine lässliche Sünde!
2. Es gibt die Ausreiserwelle, kräftig, auch in Hermannstadt. Viele wollten nur noch weg, nicht verkaufte Häuser wurden zum Spottpreis von der Regierung abgegolten. Darum ist es glaubhaft, bevor man einen Appel fürs Haus bekam, es einem Bekannten, z.B. Johannis, vorher etwas teurer zu verkaufen, legal. Beide hatten einen Vorteil dabei. War es legal? Durchaus. War es berechnend? Gewiss! Für Johannis war es eine Investition, statt Geld in Schuh-Kartons aufzubewahren. Weiß ich aus eigener Erfahrung, habe das Haus meiner Frau in Marktschelken, vorher aufwendig renoviert, wunderschöne Lage, mit großem Grundstück bis zum Pinienwald, für 80.000 lei, aus einem Schuhkarton, BAT, an einen Sachsen aus der Umgebung verkauft. Einerseits tat es mir in der Seele weh, war aber auch gelernter Pragmatiker mit Hochschuldiplom in Ökonomie. Geld restlos binnen ca. 4 Jahren der Nationalökonomie zugeführt, die Zeiten waren schlecht, für alles musste man bestechen, und sei es Fleisch, Kindernahrung, etc. Das Geld stank penetrant an Moder! Bin dann mit 2 Koffern, keine Kisten, ausgewandert.
3. Johannis Politiker, Hermannstadt, und dann Rumänien. Er war ein ausgesprochen erfolgreicher Hermannstädter Politiker! Das kann man ihm nicht nehmen! Als er sich in die Schlangengrube Bukarester Politik begab, wissend, habe ich gepostet, dass ich nicht verstehe, wie ein Sachse so dumm sein kann, das zu tun. Wissend, dass, bis heute die Securitate im Hintergrund, überall mitregiert. Aber wer war ich, seit 1980 in DE!! Es kam, wie es kommen mußte, er war das Feigenblatt Rumäniens nach außen, musste Dutzende Premierminister austauschen, wurde ständig mit seinen 7 Häusern angegriffen, die eigentlich z.T. Appartements waren, und legal erworben, siehe oben. Und bei Weitem nicht aus illegalen Transaktionen zu Lasten des Staates, wie Năstase, Ponta, Băsescu, etc. Nur zum Vergleich, Năstase, ein jüngerer Hochschulkollege ASE, hat nach Aussagen seiner Frau, Dana, 1 Milliarde EURO "erworben", und war immer Staatsdiener!
3. Das umstrittenste der 7 "Häuser" des Johannis. Es ist ein Bau an der Prachtstr. Hermannstadts (Bd. Bălcescu?), erworben von...einem Rumänen, Resident in der USA, angeblich legaler Erbe! Dieses Objekt kaufte Johannis, vermietete es an eine österreichische Bank, gegen echten €! Erst im Nachgang stellte sich heraus, wurde behauptet, der Erbe (Rumäne) war kein legaler Erbe, (zu Lasten des rum. Staates) sondern ein Betrüger! Schuld: Johannis!! Steinigt ihn!
Frohe Ostern!
POW
1. Konnte man durch Nachhilfestunden reich werden? Zu jenen Zeiten, mit dehnbarem Begriff "reich", ja, durchaus. Es gab eine Bürgerschaft, die insofern klug war, wie die Sachsen üblich, Juden besonders, aber auch aufgeweckte Rumänen, Mittelschicht oder Funktionäre, die ihren relativen Wohlstand in die Bildung ihrer Kinder investierten, inkl. in Deutsch-Unterricht aber auch MINT-Fächer, Mathe, Physik. Wobei wir bei Johannis ankommen, der ja für beides in Frage kam. Das Deputat der Lehrer war damals, wie heute, kein 8 Std.-Tag. Dazu ausgiebig Schulferien. Ein fleißiger Nachhilfe-Pauker konnte da durchaus zuschlagen, der Stundensatz war verlockend, wenn auch das Gehalt mickrig. Johannis war kinderlos, wobei Kinder in der Tendenz ein massiver Kostenfaktor einer Familie waren und sind. Ergo: er konnte Geld ansammeln. Ob er es hätte versteuern müssen, ob er es tat? Weiß ich nicht, war und ist eine lässliche Sünde!
2. Es gibt die Ausreiserwelle, kräftig, auch in Hermannstadt. Viele wollten nur noch weg, nicht verkaufte Häuser wurden zum Spottpreis von der Regierung abgegolten. Darum ist es glaubhaft, bevor man einen Appel fürs Haus bekam, es einem Bekannten, z.B. Johannis, vorher etwas teurer zu verkaufen, legal. Beide hatten einen Vorteil dabei. War es legal? Durchaus. War es berechnend? Gewiss! Für Johannis war es eine Investition, statt Geld in Schuh-Kartons aufzubewahren. Weiß ich aus eigener Erfahrung, habe das Haus meiner Frau in Marktschelken, vorher aufwendig renoviert, wunderschöne Lage, mit großem Grundstück bis zum Pinienwald, für 80.000 lei, aus einem Schuhkarton, BAT, an einen Sachsen aus der Umgebung verkauft. Einerseits tat es mir in der Seele weh, war aber auch gelernter Pragmatiker mit Hochschuldiplom in Ökonomie. Geld restlos binnen ca. 4 Jahren der Nationalökonomie zugeführt, die Zeiten waren schlecht, für alles musste man bestechen, und sei es Fleisch, Kindernahrung, etc. Das Geld stank penetrant an Moder! Bin dann mit 2 Koffern, keine Kisten, ausgewandert.
3. Johannis Politiker, Hermannstadt, und dann Rumänien. Er war ein ausgesprochen erfolgreicher Hermannstädter Politiker! Das kann man ihm nicht nehmen! Als er sich in die Schlangengrube Bukarester Politik begab, wissend, habe ich gepostet, dass ich nicht verstehe, wie ein Sachse so dumm sein kann, das zu tun. Wissend, dass, bis heute die Securitate im Hintergrund, überall mitregiert. Aber wer war ich, seit 1980 in DE!! Es kam, wie es kommen mußte, er war das Feigenblatt Rumäniens nach außen, musste Dutzende Premierminister austauschen, wurde ständig mit seinen 7 Häusern angegriffen, die eigentlich z.T. Appartements waren, und legal erworben, siehe oben. Und bei Weitem nicht aus illegalen Transaktionen zu Lasten des Staates, wie Năstase, Ponta, Băsescu, etc. Nur zum Vergleich, Năstase, ein jüngerer Hochschulkollege ASE, hat nach Aussagen seiner Frau, Dana, 1 Milliarde EURO "erworben", und war immer Staatsdiener!
3. Das umstrittenste der 7 "Häuser" des Johannis. Es ist ein Bau an der Prachtstr. Hermannstadts (Bd. Bălcescu?), erworben von...einem Rumänen, Resident in der USA, angeblich legaler Erbe! Dieses Objekt kaufte Johannis, vermietete es an eine österreichische Bank, gegen echten €! Erst im Nachgang stellte sich heraus, wurde behauptet, der Erbe (Rumäne) war kein legaler Erbe, (zu Lasten des rum. Staates) sondern ein Betrüger! Schuld: Johannis!! Steinigt ihn!
Frohe Ostern!
POW
Herr Wolff,
Dankeschön. Ich will Sie nicht ärgern aber 2 Punkte sind nicht ganz plausibel. Insbesondere der LETZTE. Ich vermute dahinter eine " krumme Machenschaft". Das ist aber meine persönliche Meinung und spielt keine Rolle. Die Rumänen- der Staat ist sozusagen der Hehler- " liefen" ja zu der Zeit förmlich zum EugH!!! Warum nicht auch Johannis?
Nach der Wende hatte der Leu keinen Wert! In den 90gern verdiente eine Krankenschwester umgerechnet etwas mehr als DM100. Eine Einzimmerwohnung kostete rund 5000 DM. ( garsonieră, niedrigster Komfort) Spricht das für oder gegen den Johannis?
Nach all dem was ich gelesen,gesehen ( zB. den Dokomentarfilm " Deceniul Johannis") und gehört habe, führt in Ro kein Weg an der Securitate ( jetzt SRI) vorbei. Wer Präsident werden will, oder insbesondere bleiben muss dort seine Aufwartung machen.
Dankeschön. Ich will Sie nicht ärgern aber 2 Punkte sind nicht ganz plausibel. Insbesondere der LETZTE. Ich vermute dahinter eine " krumme Machenschaft". Das ist aber meine persönliche Meinung und spielt keine Rolle. Die Rumänen- der Staat ist sozusagen der Hehler- " liefen" ja zu der Zeit förmlich zum EugH!!! Warum nicht auch Johannis?
Nach der Wende hatte der Leu keinen Wert! In den 90gern verdiente eine Krankenschwester umgerechnet etwas mehr als DM100. Eine Einzimmerwohnung kostete rund 5000 DM. ( garsonieră, niedrigster Komfort) Spricht das für oder gegen den Johannis?
Nach all dem was ich gelesen,gesehen ( zB. den Dokomentarfilm " Deceniul Johannis") und gehört habe, führt in Ro kein Weg an der Securitate ( jetzt SRI) vorbei. Wer Präsident werden will, oder insbesondere bleiben muss dort seine Aufwartung machen.
@Jeton66
Die lauchologische Kompetenz hier im Forum ist natürlich großartig, trotzdem, da es ja anscheinend um viel Geld geht, sollte man einen Anwalt um Rat fragen.
Falls es über die Geldabfindung eine vertragliche Vereinbarung gibt könnte es sich lohnen diese genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht findet sich dort ein Anhaltspunkt über den die überzogene Forderung des "Barabgefundenen" ausgehebelt werden kann.
Die lauchologische Kompetenz hier im Forum ist natürlich großartig, trotzdem, da es ja anscheinend um viel Geld geht, sollte man einen Anwalt um Rat fragen.
Falls es über die Geldabfindung eine vertragliche Vereinbarung gibt könnte es sich lohnen diese genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht findet sich dort ein Anhaltspunkt über den die überzogene Forderung des "Barabgefundenen" ausgehebelt werden kann.
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