Herr IGENIUS MOBILE stellen Sie sich....

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lauch
schrieb am 15.04.2026, 09:45 Uhr
Mobile ich habe deinen Beitrag bzgl. der Landesgruppe SW- Holstein gelesen.( Kommentarfunktion) Der Satz mit der Ehrennadel hat es mir sehr " angetan". Den unterstütze ich voll und ganz. Leider nur theoretisch. Natürlich wäre es sportlich nach 4- 8 Jahren " tschüss" zu sagen. Die wichtigere Frage ist: wer soll das machen? Wenn ich richtig gelesen habe, lebst du in Bayern. Also müsstest du wissen, dass in Bayern Bürgermeister vielerorts per Annoncen gesucht werden. Die SPD Führung will ja auch keiner übernehmen. In einer doch sehr polarisieren Welt ( ich würde zB. niemanden wählen der vom rumänischen Staat einen Orden angenommen hat) soll man froh sein wenn jemand die Aufgabe übernehmen will. Also sollte jedes Mittel recht sein und Amtszeitbegrenzungen sollten eher Verhandlungssache sein.
ingenius mobile
schrieb am 15.04.2026, 12:02 Uhr
Lieber Herr @Lauch,
Danke für die Vorlage (für den „pas“).
Neben dem persönlichen Glück Menschen wie Hildegard Hamm Brücher, Christian Lindner, Hanns-Dietrich Genscher u. a. persönlich kennengelernt zu haben, hatte ich bei den Jungen Liberalen (JuLis NRW) , bei einem Landeskongress, ein Schlüsselerlebnis – das ist jetzt fast 30 Jahre.
LaKo (Landeskongress) mit Neuwahlen; Bericht der Vorsitzenden, Bericht des Schatzmeisters, Abstimung zur Entlastung, erfolgte Entlastung.
Ab jetzt sind die Mitglieder des alten Vorstands ganz „normale“ Mitglieder.
Und jetzt kommt’s: der „alte Vorstand“ packt seine Sachen vorne an den Tischen komplett ein und setzt sich zu den anderen JuLis in den Saal!

Warum ist das psychologisch wichtig: weil der Vorstand zum GESTALTEN, nicht zum VERWALTEN angetreten ist.
Sein Mandat ist abgelaufen, also räumt er die Bühne frei für andere die gestalten wollen. Das bedeutet nicht, dass er in dem neuen/nächsten Vorstand nicht mitmachen kann.

Warum ich dieses Detail so betone? Es kommt psychologisch einem Paradigmenwechsel gleich, wenn wir in unsere Strukturen zum GESTALTEN und nicht zum FESTHALTEN oder BEWAHREN antreten!

Jetzt werden viele kommen und sagen, ich habe hier 15 Jahre festgehalten – ich finde noch nicht einmal jemanden, der bereit ist, an meinem Seil weiter festzuhalten.

Warum wohl?

Was ist der Unterschied zwischen Gestalten und Bewahren,
zwischen Selbstbestimmt und Pflichterfüllung/Verpflichtung „es irgendwie so lange wie man es nur kann, weiter zu führen“?

Ich glaube es macht Sinn, dass wir uns mit diesem Gedanken tiefer auseinandersetzen, auch dann und vor allem, wenn wir fähige Projektleiter, Gruppenleiter, Meister, Führungskräfte, Handwerker, und sonstige Berufsgruppen aus den Reihen unserer Leute oder an unserer Kultur Interessierte bei der Mitgliederwerbung erreichen wollen.
Wenn ein Interessierter und in unsere Kultur verliebter Nichtsiebenbürger, der in der freien Wirtschaft als Projektleiter unterwegs ist, eine sinnvolle Chance darin sieht, sich als Vorsitzender einer Kreisgruppe ein Mandat lang einzubringen, wird er es wahrscheinlicher tun als wenn er erst Mitglied werden müsste, um nach 15 Jahren Mitgliedschaft für den Vorsitz zu kandidieren.
lauch
schrieb am 15.04.2026, 15:36 Uhr
Mensch Mobile,

Ich will dich nicht ärgern. Ich habe angeblich eine schöne Unterschrift und ich würde alles so schön unterschreiben, wie der Donald Trump das macht. ABER NOCHMAL: wie überall, es herrscht Personalmangel. Und es gibt ja kaum Möglichkeiten zu wählen. Deswegen werden Ämter über Annoncen besetzt. Und das ist jetzt eine Vermutung: aber das ganze Denken der sbS beruht auf jahrhundertealte Bewahrung.
ingenius mobile
schrieb am 15.04.2026, 16:40 Uhr (am 15.04.2026, 16:47 Uhr geändert).
Lieber Herr @Lauch, das sieht mir schwer nach KI-Verhalten, wie bei Anthropic Claude aus? Auf der Couch lümmeln und Personalmangel proklamieren, anstatt tradierte Verhaltens-Muster nicht kulturelle zu hinterfragen?

Link: KI-Lern-Protokoll, Artikel auf LinkedIn - öffentlich, keine Anmeldung nötig
Horst Klein
schrieb am 15.04.2026, 17:38 Uhr
lauch
schrieb am 15.04.2026, 15:23 Uhr, hier im Forum:

"Hallo schully

Alter " Kampfgefährte" ( hoffe das geht nicht zu weit) komm doch ab und an auch die Scheisse rühren."
ingenius mobile
schrieb am 15.04.2026, 18:14 Uhr (am 15.04.2026, 18:17 Uhr geändert).
@Horst Klein:
Zitat:
""Hallo schully
Alter " Kampfgefährte" ( hoffe das geht nicht zu weit) komm doch ab und an auch die Scheisse rühren.""

In Schäßburg hätte man früher über so eine Aussage gesagt: "Das ist sauberes Budarendeutsch".
lauch
schrieb am 15.04.2026, 19:44 Uhr
Hallo Mobile,

Das musss aber sehr lange her sein, denn rund 4 Jahre Schässburg habe ich auch auf dem Buckel und in den Beinen.

Es spielt doch gar keine Rolle ob ich stehe, liege oder fliege, und an Lernen wie man mit der KI lernt bin ich nicht interessiert. Den Personalmangel rufe nicht ich aus, der ist harte Realität.
Ob tradierte Verhaltensweisen nun individuell oder kulturell bedingt sind , darüber streiten sich die Parteien im Bundestag, insbesondere AfD vs Grüne.
Kosmopolit
schrieb am 16.04.2026, 08:23 Uhr
Mobile, Deine Ausführungen sind richtig! Danke für die klare Stellungnahme. Ja und leider, zu viele gewöhnen sich daran mehr oder weniger Macht ausüben zu dürfen und lassen davon ungern wieder ab. Eine klare und rechtzeitige Laufzeitbegrenzung sollte für Ämter kommuniziert werden, dann könnten sich darauf neue Interessante vorbereiten und bei Neuwahlen antreten. Leider halten Amtsträger eben zu lange an einer Position fest und lügen sich dann bei einer Wahl-Versammlung gerne einen in die Tasche, mit: ".. es melden sich keine anderen." Vorschlag: der Vorstand sollte ein Jahr vor Ablauf der zweiten Amtsperiode ( i.d.R. 8 Jahre ) somit rechtzeitig vor der nächsten Wahl den Rücktritt erklären und bekannt gegeben. Dann aktiv daran mitarbeiten neue Köpfe auszusuchen zu fördern zu motivieren. Und - ja an Lauch - dann steigen die Chancen deutlich, für neue, jüngere engagierte Vorstände.
36er
schrieb am 16.04.2026, 09:42 Uhr
Vereinfacht gesagt: gegen einen "Trump" wird sich freiwillig keiner aus seiner Organisation zur Wahl stellen. Erst dann wenn kar feststeht, dass ein "Trump" nicht mehr kandidiert erheben sich geeignete Kandidatinnen und Kandidaten.
Eine Begrenzung der Vorstandstätigkeit auf 2 Amtsperioden macht sehr viel Sinn!
lauch
schrieb am 16.04.2026, 09:57 Uhr
Hallo Leute,

Nehmt doch Vernunft an. Die Idee halte ich für richtig, das will ich betonen. In der Praxis sieht es anders aus, das habe ich erläutert. Es ist KEINE Ausrede mehr dass " es keiner machen will". Das ist in den meisten Fällen REALITÄT.
Ich frag mal so: hatte der jetzige BV einen GegenkandidatIn? Oder ist mir etwas entgangen? Wieviele Leute wählen bei so einer Landesgruppe mit? Soll man etwa einen Turnus einführen, dass etwa 10- 20 Leute sich nach 4- 8 Jahren abwechseln? Und wenn es Gegenkandidaten geben sollte, entscheiden immer noch die Wählerinnen, ist die Länge einer der tatsächlichen Amtszeit dann doch zweitrangig.
lauch
schrieb am 16.04.2026, 10:01 Uhr (am 16.04.2026, 10:02 Uhr geändert).
336er

Das stimmt ja nicht. Der Trump musste sich im Vorwahlkämpfen durchsetzen. ( von seinem jetzigen Vize wurde er sogar mit Hitler verglichen, wenn ich richtig erinnere)Und in einem Land wie die USA gibt es Kandidaten genug.
36er
schrieb am 16.04.2026, 10:43 Uhr
Eins nach dem anderen!
Sich in Vorwahlkämpfen behaupten zu müssen ist eines.
Sich erst am Wahltag gegen einen vorne sitzenden "Trump" aufstellen zu lassen und dann behaupten zu müssen ist etwas anderes.
So habe ich Mobile verstanden.
Es geht um das psychologische Momentum, wie so oft im Leben.
ingenius mobile
schrieb am 16.04.2026, 13:21 Uhr
Hallo lieber Herr @Lauch,
wir brauchen hier keine erlauchte ;-) Metadiskussionen zu führen.
Ganz konkret: bei welchen Vereinen (gesellschaftlichen Vereinen außerhalb der SbS-Welt, Kulturvereinigungen innerhalb unserer Sachsenblase (und außerhalb), oder politischen Gruppierungen haben Sie sich im Vorstand aktiv beteiligt seitdem Sie in Deutschland sind?

Wenn das nicht der Fall ist, passt wieder das Bild von der Couch, von der aus man versucht mit der "Fernbedienung" den Sender reinzukriegen und sich wundert, dass Pay-TV nicht geht, ohne zu bezahlen, oder selber von der Couch aufzustehen?
Was meinen Sie - passt dieses Bild, oder haben sie ein treffenderes?
lauch
schrieb am 16.04.2026, 15:58 Uhr
Mobile,

Was du brauchst, was ich brauche ist ziemlich uninteressant. Nach deiner Theorie müssten alle im Weltraum gewesen sein um über ihn zu reden. Warst du im Weltraum? Als Mobiles Genie kannst du hier uns laienhaft beweisen, dass die Erde rund ist? Und wenn du es gerade wissen willst, hat jemand der mir sehr nahe steht,vor über 30 Jahren erzählt wie so eine Wahl im Verband abgelaufen ist.

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