Das Pflegedilemma

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lauch
schrieb am 20.10.2026, 14:16 Uhr
Hallo Allerseits,

CHARLIE, folgende Ergänzung zu den Arztpraxen, bei denen es " lustig" zugehen könnte.

Ich kenne einen Notarzt der extra das Land BW gewählt hat, weil es dort mehr Geld gibt. Also lieber etwas Pendeln in der Grenzregion zu Franken. Der erzählte mir von den Sprachproblemen, aber es sei kein grosses Problem, weil der Sanitäter im gute Übersetzerdienste leiste.

Ich kenne mich in den Pflegeheimen nicht aus. Aber ich habe darüber gelesen, dass man den asiatischen Pflegerinnen wegen ihrer zum Teil komplizierter Namen sozusagen " deutsche Namen" wie zB: Monika oder Rita, usw. gegeben werden.

Im Morgenmagazin von ARD und ZDF hat man in Baden für die allesamt migrantischen Kräfte nun badische Dialektkurse angeboten. Natürlich gingen mir viele Gedanken durch den Kopf, insbesondere die Argumentation der AfD- Kleingeistern. Die Frage ist aber trotzdem: diese Menschen haben es sowieso schwer, wieviel Anpassung wird von ihnen verlangt? Könnte man nicht eventuell mal die älteren Menschen in die Pflicht nehmen, damit sie hochdeutsch reden?
sibisax
schrieb am 20.10.2026, 14:23 Uhr
Hallo Lauch,wie du richtig sagst: den dialekt-und sonst nichts anderssprechenden Deutschen kann man ohne weiteres zumuten ENDLICH hochdeutsch zu lernen damit sie verstanden werden.Schließlich wollen sie was von den Angstellten und weniger diese von ihnen.Nur meine Meinung.



lauch
schrieb am 20.10.2026, 14:51 Uhr
Sibisax hallo,

Gut, dass du dabei bist. Wer auf wen mehr angewiesen ist, Angestellter auf den Arbeitgeber ( wobei in diesem Spezialfall der AG der Steuerzahler ist) oder umgekehrt ist eine philosophische Frage. Aber ich neige eher zu deiner Meinung, das muss ich schon sagen. Aber abwarten, was andere argumentieren. Der Röhl ist sehr meinungsstark, in seiner offen rechtsextremistischen Argumentation , die er patriotisch nennt.
Horst Klein
schrieb am 20.10.2026, 19:02 Uhr
Es wäre hilfreich wenn man zumindest ansatzweise was wüßte über das wozu man sich äußert.
lauch
schrieb am 20.10.2026, 19:22 Uhr
Hallo Horst,

Ließ dir alles langsam nochmal durch, und dann kommst du drauf.
charlie
schrieb am 21.10.2026, 10:58 Uhr (am 21.10.2026, 10:59 Uhr geändert).
asiatischen Pflegerinnen wegen ihrer zum Teil komplizierter Namen sozusagen " deutsche Namen" wie zB: Monika oder Rita, usw. gegeben werden Dabei wären die schwierigen Namen ein gutes Gehirntraining für die Bewohner. Diese Praktik ist weit verbreitet. Fast jeder Chinese und Sub-Sahara Afrikaner der irgendwie international arbeitet gibt sich einen Vornamen, der in den USA bekannt ist. Einige erhalten solche Vornamen von Geburt an, zusätzlich zu einem lokalen, traditionellen Vornamen. Das ist zwar eine Folge des Kolonialismus und Imperialismus, aber nicht die schlimmste.
Horst Klein
schrieb am 21.10.2026, 13:00 Uhr
Pflegebedürftige Heimbewohner haben meistens mehr oder weniger ausgeprägten Gedächnisverlust, Sprach- und Verstehensdefizite, Orientierungsstörungen, psychische Veränderungen, Verhaltensauffälligkeiten usw.
Und jetzt kommt ihr Spezialisten und fordert, dass diese Menschen gefälligst hochdeusch lernen sollen oder sich Namen merken sollen mit denen sich schon "Otto Normalverbraucher" schwer tut, ihr habt doch nicht alle Latten am Zaun.
Andererseits passt das auch wieder hier, eben "Scheiße rühren".
lauch
schrieb am 21.10.2026, 14:42 Uhr
Hallo Horst,

Nun ich bin ja sehr froh, dass du mich doch noch verstanden hast. Lesen hilft, lesen bildet. Also: geht doch. Eines möchte ich doch noch für mich in Anspruch nehmen: GEFORDERT habe ich gar NICHTS!

CHARLIE: nun das ist die " koloniale Sichtweise", die interessiert mich nun etwas weniger. Was ich hier fragen wollte und zwar alle TeilnehmerInnen: gibt es tatsächlich diese Praxis ( " deutsche Namen") in den Altenheimen? ( ich kenne das nur vom Hörensagen bzw. einem Zeitungsartikel)
Horst Klein
schrieb am 21.10.2026, 16:58 Uhr (am 21.10.2026, 17:03 Uhr geändert).
Meines Großvaters Kuh Lori konnte nicht nur wunderschön muuuuhen, sie war auch sehr talentiert im Rülpsen und Furzen und ihre Hinterlassenschaften hat sie überall verteilt, darin gerührt hat sie aber nicht.
lauch
schrieb am 21.10.2026, 18:12 Uhr
Rülpsen und Furzen gehört dazu, liess mal auch darüber gibt es interessante Gedichte, von ganz " grossen" Leuten. Also auch diesmal lohnt sich Lesen.
Horst Klein
schrieb am 21.10.2026, 19:44 Uhr
ri ra rutsch, wir fahren mit der Kutsch!
lauch
schrieb am 21.10.2026, 20:14 Uhr
Auch ein guter Rheim.

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