Entschädigung Russland

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Hedwig
Erstellt am 12.08.2014, 10:44 Uhr
Hallo, Herr Fabritius! Erst einmal vielen Dank dafür, dass Sie auf ihrer HP die vielen Formulare und auch einige Tipps allen Interessierten zur Verfügung gestellt haben. Vor genau einem Jahr haben wir den Antrag gestellt und nun ist unsere Mutter im Besitz der "Decizie von der Casa Teritoriala de Pensii".Doch jetzt erhielt sie noch einmal eine Lebensbescheinigung zum Ausfüllen und dieses Mal zum "abstempeln" von ihrer Bank. Soweit so gut. Es ist aber nicht ersichtlich wohin wir diese Lebensbescheinigung zurückschicken sollen - weil auf Seite A Punkt 1 steht die Adresse der "Casa de pensii" ihres letzten Wohnortes. Also hinschicken oder wieder an die Kreisbehörde (Sibiu)?
Und noch etwas ist für uns nicht klar:Seite A Punkt 2.4 steht: Modificarile valorii punctului de pensie in ultimele 12 luni calendaristice: 01.01.2014 - 790,70. Und diese Punktzahl ist scheinbar bei allen gleich, egal ob selbst betroffen oder Hinterbliebene/-r. Was bedeutet das konkret? Für eine zeitnahe Antwort wären wir Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichem Gruß, Hedwig

Erhard Graeff

Moderator
Erstellt am 12.08.2014, 12:10 Uhr
Hallo Frau Hedwig,
Sie haben Post von der Rentenbehörde in Hermannstadt erhalten (Casa de Pensii) und sollten die Lebensbescheinigung auch wieder hin senden. Füllen Sie dazu die Daten unter B. aus, Ihre Mutter muss unten unterschreiben und die Bank sollte die Angaben unter Punkt 10. bestätigen (Stempel und Unterschrift)
Bereich C. wird von der Einwohnermeldebehörde ausgefüllt und bestätigt (Name und Anschrift der Behörde, Stempel und Unterschrift).
Die von der Rentenbehörde angeführten Angaben unter 2.4. sind wohl Datum und der Betrag der monatlichen Entschädigungsrente in Lei. Bei 790 Lei müsste Ihre Mutter knappe 4 Jahre verschleppt gewesen sein (Vergleichen Sie den Betrag mit dem auf der Decizie der Sozialbehörde - AJPIS).
Wenn Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns doch einfach an. Unser Verband hilft in solchen und vielen anderen Fällen. Unsere Telefonnummer finden Sie ganz unten auf dieser Seite.
Grüße, Erhard Graeff

Hedwig
Erstellt am 13.08.2014, 10:44 Uhr
Vielen Dank für die schnelle Antwort, Herr Graeff. Die Lebensbescheinigung, die wir erhalten haben, ist auf Seite A schon mit den Daten der "Casa de Pensie" aus Mediasch ausgefüllt und die Seite C Punkte 13 bis 13.6 sollen wir von der hiesigen Bank (wo das Konto ist) ausfüllen lassen. Das ist für uns - und scheinbar auch für sie - neu. Denn eine Lebensbescheinigung ging ja vor einem Jahr mit dem ersten Antrag an die AJPIS, die zweite (nach der 1.Decizie)an die CJPS, beide beim Rathaus/Bürgeramt gestempelt. Und nun die dritte (nach der 2.Decizie), von der Bank auszufüllen und zu stempeln.
Zu der Punktezahl 790,70 (dahinter steht keine Währung): unsere Mutter ist Hinterbliebene, erhält also nur die Pauschale von 200Lei/Monat.Die gleiche Punktezahl steht auch bei jenen, die selber 5Jahre in Russland waren.
Wir sind zuversichtlich: die Strecke, die noch vor uns liegt, kann nicht mehr so lang sein, wie jene, die wir schon hinter uns haben...
Mit freundlichem Gruß, Hedwig

Erhard Graeff

Moderator
Erstellt am 13.08.2014, 14:12 Uhr
Hallo Frau Hedwig,
ja, es ist uns neu, dass man das Formular der Lebensbescheinigung nutzt, um das persönliche Konto von der Bank bestätigen zu lassen. Normalerweise geschieht das mit der "Zahlungserklärung". Man lernt nie aus.
Habe nach dem Punct de pensie gegoogelt und folgenbden Satz gefunden: "... pentru anul 2014 valoarea punctului de pensie este de 790,7 Lei." (Deutsch, wörtlich: ... für das Jahr 2014 beträgt der Wert des Rentenpunktes 790,7 Lei). Im Jahr 2013 lag dieser Wert bei Siebenhundertwievielundreißig Lei. Es handelt sich dabei um einen Wert, anhand dessen man die normale Altersrente berechnet. Dieser Wert wurde von der Rentenbehörde auf das Formblatt eingetragen, er hat aber mit der Entschädigungsrente nichts zu tun (Das Formblatt wurde ja für die Beantragung der normalen Altersrente entwickelt und wird nun auch für den Vorgang "Entschädigungsrente" benützt).
Beste Grüße
E. Graeff

BV SCHRA
Erstellt am 17.08.2014, 15:06 Uhr
Guten Tag,

die Katze ist aus dem Sack. Es wurden laut letzter Print SBZ 2160 Fälle genehmigt. Mal abgesehen davon, dass "genehmigte Fälle" nicht gleichbedeutend sind mit Zahlungsflüssen und höchstwahrscheinlich die "billigen", also die, die nicht die vollen EUR 250 enthalten,in der Mehrzahl genehmigt wurden ist es mal an der Zeit zu bilanzieren. Ist das viel, ist das wenig? Jeder hat seine eigene Meinung.

Ich meine, dass der Verband und allen voran der Vorsitzende sich die "grossen Taten" zu Unrecht ans Revers heftet. Meiner Meinung nach hat der Bundesvorsitzende angesichts der vielen überflüssigen Einladungen nach Dinkelsbühl Werte unserer Gemeinschaft wie Anstand, Sittlichkeit, Respekt usw., zu Gunsten einer wie auch immer gearteten Karriere aufgebgeben. Der Aufwand, die verschiedenen "Knickse" vor dem rumänischen Staat und seinen Vertretern, steht in keinem Verhältnis zum Erreichten. Noch schlechter, der Vorsitzende Dr. Fabritius ist nicht willens zuzugeben, dass der rumänische Staat in dieser Angelegenheit "auf Zeit gespielt" hat, damit steht er mit seiner Meinung ziemlich alleine!
Bevor nun meine Kritiker die Apologeten Rumäniens, der "richtungsweisenden Politik" des Verbandes zu Wort kommen, verbleibe ich
mfG und wünsche noch einen schönen Sonntag.

Lepprich

orbo
Erstellt am 17.08.2014, 15:46 Uhr
Bevor nun meine Kritiker

Sie erhalten keine Kritik, Sie haben mein Mitleid.... Sie verstehen nicht, dass der Rumänische Staat hier Unrecht als solches anerkannt hat und es irgendwie gut machen möchte; der Verband dazu einen Beitrag geleistet hat. Sie stellen Ihre eigenen Prinzipien über Aussöhnung und Zusammenleben. Das ist sehr bedauerlich.

BV SCHRA
Erstellt am 30.08.2014, 22:41 Uhr
Ja? Das ist Ihre Auslegung bzw. Meinung. Ich schlage vor den Originaltext des Aussenministers Corlatean nochmals genau zu lesen. Man spricht immer wieder höchstens vom kommunistischen und nicht vom rumänischen Unrecht!! Und von Vorteilen....

mfG
Lepprich

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