Was man mir erzählte
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Eine Frau erzählte mir, dass sie als Aussiedlerin mit ihrer ganzen Familie und ihrer alten Mutter im Jahr 1990 aus Rumänien nach Deutschland kamen. Am Anfang wohnten sie in einem Aussiedlerdurchgangslager. Dort wurden die Akten für die Aufnahme nach Deutschland erstellt. Einige Beamte sagten ihnen, was sie alles machen müssten, und halfen ihnen dabei. Jetzt ging es um eine Wohnung. Eine Beamtin sagte, sie müssten ein Formular ausfüllen, damit sie eine Stadtwohnung bekämen, und ihre Mutter solle ein Formular fürs Altersheim ausfüllen. Daraufhin bekam die Beamtin folgende Antwort: „Bitte, bitte, sagen Sie das nicht meiner Mutter, sonst stirbt sie gleich.” Ein Altersheim war für ältere Menschen (Aussiedler) aus Osteuropa keine Alternative, das war nicht ihr Ding!
Eine kurze Erzählung aus Kerz,
Der Fährmann, der mit der Fähre den Alt-Fluss überquert, lag im Gras am Flussufer und machte Pause. Da kam Honnes, betrunken, und sagte: „Ich bin gekommen, um mich zu ertrinken.” Der Fährmann sagte nichts, sondern dachte sich: „Lasst mich schauen, was er macht.” Honnes zog sich Schuhe und Hose aus, ging bis zu den Knien ins Wasser hinein, blieb dann stehen und schaute ins Nichts. Nach einer Weile kam er aus dem Wasser, sagte zum Fährmann, das Wasser sei zu kalt, zog sich an und ging.
Der Fährmann, der mit der Fähre den Alt-Fluss überquert, lag im Gras am Flussufer und machte Pause. Da kam Honnes, betrunken, und sagte: „Ich bin gekommen, um mich zu ertrinken.” Der Fährmann sagte nichts, sondern dachte sich: „Lasst mich schauen, was er macht.” Honnes zog sich Schuhe und Hose aus, ging bis zu den Knien ins Wasser hinein, blieb dann stehen und schaute ins Nichts. Nach einer Weile kam er aus dem Wasser, sagte zum Fährmann, das Wasser sei zu kalt, zog sich an und ging.
Ich habe von alten Leuten gehört,
dass sich ein junger Mann entschied, an einem Sonntag bis mittags zu mähen. Er machte sich früh am Morgen auf den Weg, kam auf die Wiese und begann mit der Arbeit. Er war allein auf der Wiese. Nach einer Weile hörte er ein Rauschen in der Luft. Etwas kam aus der Luft zu ihm und wollte ihn mitnehmen. Er wurde in die Luft gehoben. Als er wieder auf dem Boden war, lief er nach Hause. Im Dorf erzählte er den Menschen, was ihm passiert war. Zu der Zeit hatte niemand eine Antwort, man sagte ihm nur, er solle am Sonntag nicht arbeiten gehen. Seitdem ging er sonntags nicht mehr arbeiten, sondern in die Kirche. Nach Jahren sagten einige, es könnte ein Wirbelwind gewesen sein.
dass sich ein junger Mann entschied, an einem Sonntag bis mittags zu mähen. Er machte sich früh am Morgen auf den Weg, kam auf die Wiese und begann mit der Arbeit. Er war allein auf der Wiese. Nach einer Weile hörte er ein Rauschen in der Luft. Etwas kam aus der Luft zu ihm und wollte ihn mitnehmen. Er wurde in die Luft gehoben. Als er wieder auf dem Boden war, lief er nach Hause. Im Dorf erzählte er den Menschen, was ihm passiert war. Zu der Zeit hatte niemand eine Antwort, man sagte ihm nur, er solle am Sonntag nicht arbeiten gehen. Seitdem ging er sonntags nicht mehr arbeiten, sondern in die Kirche. Nach Jahren sagten einige, es könnte ein Wirbelwind gewesen sein.
Im Zentrum von Kerz, wo heute das Rathaus ist, war früher das Wohn- und Geschäftshaus von Moritz Lesmann, das größte Geschäft der Ortschaft. Dann hat er vor dem Zweiten Weltkrieg das Geschäft aufgegeben und ist weggezogen. Wohin, weiß niemand. Man nimmt an, er wäre nach Argentinien ausgewandert. Er wäre in Vergessenheit geraten, wenn sich nicht einige Ereignisse ereignet hätten. Der evangelische Pfarrer ging an einem Samstag zu Lesmann und lieh sich Geld von ihm. Am Montag brachte er es ihm zurück, ebenso beim zweiten Mal. Als er zum dritten Mal ging, wurde Lesmann neugierig und fragte: „Was machst du mit dem Geld? Am Samstag holst du es von mir und am Montag bringst du es zurück.”
Der Pfarrer antwortete: „Wenn ich am Sonntag predige und habe Geld in der Tasche, kann ich besser predigen.”
Der Pfarrer antwortete: „Wenn ich am Sonntag predige und habe Geld in der Tasche, kann ich besser predigen.”
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