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Erfolgreiche Zusammenarbeit im Landesvorstand des LV Hessen


- trotz neuer Tagungsbedingungen getrennt und doch verbunden!

Getrennt durch die Räumlichkeiten; miteinander verbunden übers Internet und durch die gemeinsamen Aufgaben und Ziele, welche sich der LV für das Kalenderjahr 2021 gesetzt hat.

Danke allen TeilnehmerInnen, welche an der Klausurtagung am 14. Nov. von zu Hause Online oder vor Ort in der Villa Lila teilgenommen haben.

In schwierigen Zeiten ist es schwierig die richtigen Entscheidungen zum Wohle aller Beteiligten zu treffen. Wir haben alle erlebt, wie schnell sich das Blatt wenden kann und Vorhaben nur noch kurzfristig organisiert und durchgeführt werden können. Oder wie so oft geschehen, abgesagt worden sind. Der Vorstand sah sich mit einem Problem konfrontiert, mit dem vor einem Jahr nicht gerechnet werden konnte. Damals wurde nämlich die Lokalität für die alljährlich stattfindende Klausurtagung des Landesvorstandes gebucht. Zu Beginn dieses Jahres wurde den Vertragsbedingungen gemäß eine Anzahlung geleistet. In den vergangenen Jahren fand die Tagung an zwei Tagen statt. So konnten wir auch ein paar Stunden gemütlich zusammen sitzen und uns austauschen. Kann die Latte an Tagesordnungspunkten an einem Tag bearbeitet werden? Wird die Übertragungstechnik die Arbeit unterstützen, so dass die Tagenden zügig vorankommen?

Nun, neun Mitglieder des Vorstandes hatten sich bereit erklärt Präsenz zu zeigen; weitere acht beteiligten sich von zu Hause aus an der Tagung. Geschäftsführer Heinz Plajer installierte im großen Tagungsraum der Villa die notwendigen technischen Geräte und stellte die Online-Verbindung zu den Teilnehmern zu Hause her. Dabei wurde er von den anwesenden Herren tatkräftig unterstützt, so dass die Tagung pünktlich um 10.00 Uhr beginnen konnte.

Die Berichte der Mitglieder des LV, die Verabschiedung des Haushaltplanes 2020 und die Abstimmung des Haushaltplanes 2021, sowie die Auseinandersetzung mit dem Thema: Wie können wir den Zusammenhalt der Landsleute fördern in Zeiten, in denen keine Veranstaltungen stattfinden, nahmen die meiste Zeit in Anspruch. Aus dem Bericht der Landesvorsitzenden Ingwelde Juchum möchte ich drei Feststellungen besonders hervorheben. Alle geplanten Vorstandssitzungen fanden im Jahr 2020 trotz Pandemie Einschränkungen vorschriftsmäßig statt. Der Landesverband Hessen folgte dem Spendenaufruf für Schloss Horneck und hat die Einrichtung des Zimmers „Frauendorf“ mitfinanziert. Der Umzug der Geschäftsstelle von Neu-Isenburg nach Wiesbaden ins Haus der Heimat ging reibungslos über die Bühne. Dank an die Herren Wilhelm Beer, Walter Gierlich und Heinz Plajer.

Stellvertretender Vorsitzende Wilhelm Beer berichtete von der erstarkten Position des LV der Siebenbürger Sachsen im BdV in Hessen. Aufgabe des Verbandes sei es, diese Stellung zu erhalten und zu fördern.
Eine klare Linie wiesen die Berichte der Kreisvorsitzenden auf: Das jährliche Repertoire an zur Tradition gewordenen Veranstaltungen war weggefallen. Wenige Ausnahmen gibt es zu verbuchen. Der Faschingsball des Landesverbandes in Erzhausen und des KV Mittelhessen zu Beginn des Jahres fanden statt. Die Exkursion in das Naturschutzgebiet Kühkopf/ Knobloch Aue, zu dem das Frauenreferat eingeladen hatte, konnte am Reformationstag durchgeführt werden. In manchen Kreisverbänden trafen sich Landsleute spontan in privaten Gärten. Die für den April 2020 geplanten Neuwahlen des KV Darmstadt, liegen immer noch in der Schwebe. Von April auf September verschoben, von September auf Dezember. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Planung noch entwickelt.

Die Feierlichkeiten zum 70 jährigen Jubiläum, welche in diesem Jahr stattfinden sollten, wurden terminlich auf nächstes Jahr verschoben. Die Arbeitsgruppe wird im Februar ihre Arbeit wieder aufnehmen. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Festschrift zum Jubiläum am Ende dieses Jahres als Zeichen der Verbundenheit an alle Mitglieder des Landesverbandes verschickt werden soll.

Die Anwesenden haben dank ihrer regen Beteiligung und der effizienten Bearbeitung der einzelnen Tagesordnungspunkte dazu beigetragen, dass alle mit der geleisteten Arbeit zufrieden sein konnten. Mit der Hoffnung, dass nächstes Jahr das Verbandsleben nach bewährtem Muster wieder aufgenommen werden kann, verabschiedeten sich die Teilnehmer gegen 18.00 Uhr einander zuwinkend.


Karin Scheiner - Schlierbach, den 18.11.2020

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