Arbegen von oben

11. Mai 2020

Aus dem Ort

Link zum VideoLuftaufnahmen von Arbegen in Siebenbürgen. Die Aufnahmen sind am 3. August 2017 gegen 17:00 Uhr entstanden und wurden mit einer DJI Mavic Pro in 4k gefilmt.
Agârbiciu (deutsch Arbegen, såksesch Arbäjen, ungarisch Szászegerbegy) ist ein Dorf in Siebenbürgen im Kreis Sibiu (Hermannstadt), Rumänien. Es gehört zur Gemeinde Axente Sever (Frauendorf) und ist rund 16 km Luftlinie südwestlich von Mediasch entfernt.
Arbegen liegt 322 Meter über dem Meeresspiegel in der Mitte Siebenbürgens, am unteren Lauf des Weißbachs, der im Tal der Urkokel von Süden kommend bei Kleinkopisch in die Große Kokel mündet, und zwar an der gleichen Stelle, wo der von Osten kommende Arbegener Bach ("Arbach") in den Weißbach fließt.
Arbegen wurde um das Jahr 1268 von deutschen Siedlern (Siebenbürger Sachsen) ursprünglich auf Adelsboden gegründet, errang dann aber 1315 zusammen mit den benachbarten Ortschaften des Schelker und Mediascher Stuhls (den sog. Zwei Stühlen) das Hermannstädter Recht und wurde somit freie Gemeinde des Königsbodens. Der Ortsname wird auf die ungarischen Wörter eger (Erle) und begy (Aue) zurückgeführt. Die erste urkundliche Erwähnung als Egurbeg stammt aus dem Jahr 1343. Im Jahr 1516 hatte der Ort „55 Wirte, 2 Witwen, 2 Hirten und einen Müller“.
Im Ersten Weltkrieg fielen 16 Arbegener Sachsen, im Zweiten Weltkrieg 48 (von insgesamt 103 Sachsen aus Arbegen, die am Krieg teilnahmen). Von 97 nach Rußland deportierten Sachsen starben dort 12.
Deutschsprachige Infos, Aktuelles, Fotos und vieles mehr über Arbegen findet man auf der Webseite www.arbegen.de

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