Luftbilder von Heltau
Heltau - Luftbild Nr. 5
Foto: Luftbildaufnahme: Georg Gerster - Quelle: Siebenbürgen-Institut Archiv
Bild 5 von 7
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Die 8 km südlich von Hermannstadt an Silber- und Bärenbach gelegene Stadt (22.000 Einw.) wurde 1204 erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jhd. wurde eine der Hlg. Walburga geweihte romanische Basilika errichtet, die im 15. Jahrhundert stark befestigt und ausgebaut wurde. Neben Türmen und Basteien verfügt die Kirchenburg über doppelte Ringmauern, die bis zu 6 Meter hoch sind und zwischen denen sich ein Wassergraben befand. Im Jahr 1425 erhielt Heltau die erste Turmuhr Siebenbürgens. Ebenfalls erstmalig südöstlich von Wien wurde 1795 ein Blitzableiter am Glockenturm angebracht, nachdem die Kirche wiederholt abgebrannt war. Hierfür wurde auf den Kirchenschatz zurückgegriffen, der seit der Reformation (1550) in einem Geheimversteck verborgen gewesen war. Den mittelalterlichen Heltauer Grabstein und das Vortragekreuz, die zu den ältesten Zeugnissen der Siebenbürger Sachsen aus der Einwanderungszeit Ende des 12. Jhds. stammen, sucht man zurzeit vergeblich, nach der kürzlich mit EU-Mitteln erfolgten umfangreichen Restaurierung seien sie noch nicht wieder zurückgekehrt. Dafür sind Reste von Fresken aus vorreformatorischer Zeit an der Nordwand des Chores in der Fensterleibung des Ostfensters zu sehen, die die hlg. Walpurga und Petrus darstellen. Ein vorreformatorischer Altar aus Braller wurde anstelle des neugotischen Altars von 1879 aufgestellt, der sich jetzt auf der Empore befindet. Im linken Seitenschiff vorne steht der Altar aus Wassid, hinten links der aus Werd. Die kleine Orgel ist aus Zied hierher verbracht worden.
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