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Wolfgang Klein

Wolfgang Klein 1956 in Hermannstadt, Siebenbürgen, geboren. Lebt und arbeitet seit über 30 Jahren in Mainz. Nach drei Jahrzehnten Nachtarbeit in den bekannten Gaststätten „Caveau“ und „Quartier Mayence“, übernahm er Ende 2009 die Gaststätte „Zum Löwen“ in Mainz-Gonsenheim. Er begann mit 45 Jahren zu schreiben, wurde 2004 Journalist (ILS) und veröffentlichte bisher fünf Bücher in deutscher und zwei in rumänischer Sprache. Mitarbeit bei zahlreichen Zeitschriften, Tageszeitungen und Online-Projekten. Der Autor ist Wirt aus Überzeugung und schreibt aus Leidenschaft.
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Schnaps für alle

Wolfgang Klein

Schnaps für alle

Vorwort

Als Wolfi und ich kürzlich in seiner wunderbaren Kneipe Zum Löwen zusammensaßen, da sagte er plötzlich unvermittelt: „Mensch, Mara, warum haben wir uns eigentlich nicht schon viel früher kennengelernt?“ Um ehrlich zu sein stelle ich mir diese Frage häufiger, seit er und ich uns vor nur zwei Jahren zum ersten Mal begegnet sind, denn es ist eine echte Bereicherung, ihn in meinem Leben zu haben. Wolfi ist großzügig, zuverlässig und treu, hat einen wunderbaren Humor und einen sehr genauen Blick auf diese Welt und ihre Menschen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, lobt von Herzen und kritisiert offen, aber mit Bedacht. Er ist immer da für seine Leute, organisiert, kümmert sich, schafft für drei und verliert bei all dem niemals seine gute Laune; zumindest könnte man das meinen.

In Wahrheit verliert er sie natürlich von Zeit zu Zeit, so wie eben jeder von uns. Aber in solchen Momenten behelligt Wolfi andere ungern. Es ist nicht seine Art, sich zu beklagen. In einer Zeit der Abziehbilder und Duplikate ist Wolfi ein echtes Original, ein Pendler und Mittler zwischen den Welten, oder besser: Heimaten, denn derer hat er zwei. Die alte, Rumänien, und die (längst nicht mehr so) neue, zweite: Mainz. Auf beide schaut er sowohl mit dem zärtlichen Blick desjenigen, der sein Herz an einen Ort verloren hat, als auch mit dem kritischen Abstand, den dieses Doppelleben ihm ermöglicht.

Dieser spezielle Blick ebenso wie Wolfis trockener Humor haben schon sein letztes Buch Heimatlos?! ausgemacht. Diesmal nun gilt seine zärtliche Betrachtung neben den Orten, die ihn geprägt haben, den Menschen, die in seinem Leben eine besondere Rolle spielen. Die große Liebe und Bewunderung, die Wolfi seiner Mutter entgegenbringt, der zärtliche Respekt für den verstorbenen Schwiegervater, seine Anerkennung für die Alltagskämpfe eines rumänischen Taxifahrers, die ehrliche Bewunderung für seine gute Freundin Sandra oder die liebevolle Fürsorge für Brüderchen Ingo, all das ist aus Wolfis Zeilen deutlich herauszuspüren. Er erzählt nicht nur von seinem Leben, er lässt uns beim Lesen daran teilhaben, er schreibt nicht nur über diese Menschen, sondern macht sie uns vertraut.

Dazwischen reibt Wolfi sich verwundert die Augen, wenn er den Zustand der Gesellschaft beschreibt, in der wir leben, erzählt schmutzige Witze und pausiert das Schreiben, um im Löwen mit ein paar Stammgästen anzustoßen. Denn es sind schließlich die Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbringen, die unser Leben mehr prägen als alles andere – und das ist es letztlich, wovon dieses Buch erzählt. Es gibt deswegen nur eines, was ich noch mehr empfehlen kann, als es zu lesen: Einen von Wolfis Auftritten zu besuchen, um es sich von ihm vortragen zu lassen. Ich bin gerade auf dem Weg zu einer solchen Lesung: Vielleicht sehen wir uns? Dann gibt es ganz sicher Schnaps für alle.

Mara Braun
WHK-Verlag Mainz
2015
14,90 €
Wolfgang Klein
Schnaps für alle
14,90 €
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Heimatlos?! Ein Leben zwischen zwei Welten.

Wolfgang Klein

Heimatlos?! Ein Leben zwischen zwei Welten.

Heimatlos?

Heimat? Heimweh?

Am glücklichsten bin ich, wenn ich im Flugzeug sitze – egal in welche Richtung!

Zwar lebe ich jetzt 33 Jahre in Mainz, denke aber immer noch an die 24 gelebten Jahre im schönen Hermannstadt zurück. Ich bin überzeugt, auch die Biografie eines New Yorker Puertoricaners ähnelt meiner. Oder eines Russen, Japaners, Polen oder Usbeken. Ich kann jedenfalls die Migrationsgeschichten durchaus nachempfinden. Schließlich lebe ich immer noch zwischen zwei Welten …

Heimat? Heimweh?

Ja! Das merke ich vor allem, wenn ich in Frankfurt in den Flieger in Richtung Rumänien steige. Vorfreude macht sich breit! Die Gute Laune dominiert. Ein paar Tage weg aus diesem „Klageland“. Wieso die Menschen hier so unzufrieden sind, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Weg von den vielen Alltags-Oberflächlichkeiten und der Einsamkeit. Hurra! Den Stress und die soziale Kälte für ein paar Tage vergessen. Fort aus dem Land, das nach eigenen Angaben… die erfolgreichste Bundesregierung seit der Wiedervereinigung hat, in ein Land, wo die meisten Verbrecher sich unter dem Deckmantel des Politikers verstecken. Da haben sich irgendwie die Vorzeichen geändert. Früher hatte der rumänische Diktator 97,94 Prozent, jetzt hat die Merkel die gleichen Werte und die Kommunistischen Erben Ceausescus müssen sich mit 60 Prozent begnügen. Wie das so ist mit den Wahlen, ist man eine Geisel der eigenen Interessen. Darum bin ich mit dem Resultat des Hermannstädter Bürgermeisters Klaus Johannis im Juni 2012 sehr zufrieden. Immerhin konnte er 77,9 Prozent aufweisen. Und das zum vierten Mal in Folge. Chapeau! Der Typ hat viel für Hermannstadt getan. Da ist der Aufschwung zu sehen und zu spüren. Deshalb hat man ihn ja auch gewählt. Ich bin ihm sehr dankbar und freue mich auf meine alte Heimat. Wie sagte er einmal so schön: „Ein Hermannstädter bleibt immer ein Hermannstädter, egal wo er lebt!“ Stimmt. Da erwartet mich sehr schmackhaftes Essen, schönes Wetter, freies Internet und ein gutes Lebensgefühl. Alte und neue Freunde, ein tolles Kulturangebot und die besondere Atmosphäre der Stadt. Das alles zaubert ein Dauergrinsen in mein Gesicht! Ich freue mich auf ein Land, wo eigentlich nichts funktioniert und dann trotzdem irgendwie alles klappt. Hier wurde Dezember 2012 sogar das Ende der Welt verschoben, wegen der schlechten Organisation. Ein Land, in der keine Uhr richtig geht, es sei denn, man gibt ihr Bakschisch. Wie gesagt, Hermannstadt ausgenommen.

Heimweh? Heimat?

Das schlimmste sind die dauernden Vergleiche zwischen den beiden „Heimaten“. Bis man sich für eine Seite entscheidet, vergehen Jahre. Ich habe mich für beide entschieden und einfach das Positive aus beiden Ländern in mir aufgesogen. Das war meiner Meinung das richtige Arrangement. Jetzt lebe ich seit einigen Jahren halbwegs glücklich in beiden Welten. Doch das bedeutet nicht, dass ich mit allem zufrieden bin. So kämpfe ich ständig gegen die Alltagsprobleme auf beiden Seiten. Mal mit Erfolg, mal ohne. Ein andauerndes Auf & Ab .

Wenn ich ein paar Tage in Rumänien gewohnt habe, stört mich die Gleichgültigkeit der Einwohner, die scheinbar ziellos in den Tag leben. Sie stören sich nicht an den Verhältnissen um sie herum. Warum auch? „Wir können nichts ändern!“ Sie wählen die Politiker obwohl sie wissen, dass sich nichts ändert, dass im Gegenteil alles immer schlechter wird, weil diese korrupten Bakschischempfänger das Land ausweiden wie die berühmte goldene Gans. Die Dinge, die mir in Deutschland gefehlt haben, die verfluche ich jetzt. So stört mich jedes Loch in den Straßen, und davon gibt es viele. Es stört mich die fehlende Organisation, die allgegenwärtige Unpünktlichkeit, die vielen kaputten Aufzüge und Rolltreppen, die unfreundlichen Verkäufer und Bedienungen.

Heimat? Heimweh?

Nach fünf Tagen will ich zurück in die neue Heimat. Meenz bleibt Meenz! Mir fehlen die erstklassige Organisation und die perfekte Infrastruktur. Die Brief- und Paketträger, die pünktlich und zuverlässig die Post zustellen. Ich freue mich auf genau gehende Uhren, auf pünktliche Busse und Straßenbahnen, bin glücklich, wenn die Aufzüge und Rolltreppen funktionieren, die Flugzeuge pünktlich starten und landen. Bin glücklich, wenn ich die vielen Rasenmäher höre, fürs Internet zahlen muss und die Nachbarn mich in Ruhe lassen.

Oh Heimweh! Oh Heimat!

Dann bin ich glücklich fünf Tage wieder im Lande, schon beginnt das Drama von neuem. Da kotzt mich alles an, worüber ich mich gerade gefreut habe und es fehlt das Chaos, das ich gerade hinter mir gelassen habe. Die Dinge, die mir in Rumänien gefehlt haben, über die freue ich mich jetzt, aber nicht lange und das Blatt wendet sich erneut. Was für ein Dilemma! Wie gesagt: Am glücklichsten bin ich wenn ich im Flugzeug sitze – egal in welche Richtung!
WHK-Mainz Verlag
2013
276 Seiten
14,90 €
Wolfgang Klein
Heimatlos?! Ein Leben zwischen zwei Welten.
14,90 €
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Mein Käferbuch

Hildegard Klein

Mein Käferbuch

Als ich an einem schönen Tag
Lang ausgestreckt im Grase lag,
Da klang von einem nahen Baum
Ein Stimmchen leis‘, man hört es kaum.
Auf einem Blatt ein Männlein saß
Mit rundem Kopf und dicker Nas‘.
Auch sonst ein niedlich kleiner Mann
Hier steht er, sieh geschwind ihn an,
damit auch dir er die Geschichte
von seinem Käferland berichte
...


So beginnt das Kinderbuch von Hildegard Klein, die am 4. Februar 1956 in Hermannstadt/Rumänien geboren wurde. Seit 32 Jahren lebt Sie in Mainz/Rhein. Nach der erfolgreichen Erziehung der beiden eigenen Kinder, arbeitet sie zurzeit als Erzieherin in einem Wiesbadener Kindergarten. Sie veröffentlichte bisher mehrere Gedichte in verschiedenen Mainzer Zeitungen und Zeitschriften.

Zeichnungen: Dr. Herbert Hoffmann
Layout: Tania Klein
Text: Hildegard Klein
WHK Verlag Mainz
2012
14,90 €
Hildegard Klein
Mein Käferbuch
14,90 €
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Transsilvanische Geschichten

Wolfgang Klein

Transsilvanische Geschichten

Ein paar Zeilen zur Begrüßung von Wolfgang Klein:

Dieses Buch erzählt Geschichten von Freunden, Verwandten oder gar Fremden die ich in meiner ersten Heimat kennen gelernt habe. Die hier vorliegende Sammlung von Geschichten ist ein Versuch das Leben dieser Leute so gut es geht zu beschreiben und ihr Leben dort zu vermitteln. Meist wird Transsylvanien mit den Gruselgeschichten um den Vampir Dracula in Verbindung gebracht. Nicht so dieses Buch.

Die Hauptpersonen der Geschichten haben mit den drei Ks Rumäniens nichts zu tun, sind aber alle betroffen davon. Das sind die schlimmsten Krankheiten dieses schönen Landes: Korruption, Klientelismus, Kommunismus. Das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten bietet aber viel mehr als negative Schlagzeilen in der westlichen Presse. Vor allem Transsilvanien mit den paar verbliebenen, tüchtigen Siebenbürger Sachsen, ist in seiner Vielfalt einzigartig.

Der Inhalt des Buches ist nicht chronologisch nach der Entstehung des Textes sortiert, sondern ist eher ein Zufallsprodukt. Auch sind es nicht Erstveröffentlichungen, sondern Texte die ich im Laufe der letzten drei Jahrzehnte geschrieben habe.

Da ich dieses Buch vor allem als E-Book veröffentlichen werde und das auch für mich Neuland ist, entschuldige ich mich schon jetzt für eventuelle Fehler. Habe mir aber die Hilfe meines Freundes Fips Hartmann gesichert: der Mann kann alles, sogar E-Books setzen. Wer das Buch als E-Book haben möchte, kann es hier bestellen...


Ich weiß dass die Bedeutung des Buches als Statussymbol sehr stark ist, versuche aber trotzdem neue Wege zu gehen. Ein Buch fühlt sich gut an, man kann es in die eigene Bibliothek stellen, verschenken oder als Fliegenklatsche benutzen. Das alles kann man mit einem Datensatz nicht. Im Gegenteil. Da schleppt einer ein ganzes Bücherregal mit sich und keiner weiß es. Da ist der Leser des herkömmlichen Buches natürlich im Vorteil, hat er doch mit einem Buch in der Hand eine Signalwirkung: Seht her, ich bin gebildet. Ich lese! Und schaut mal was ich tolles lese! Das war mit den Musikkasetten und den LPs auch so ähnlich. Heute passen meine 3000 LPs auf eine kleine Festplatte und ich höre die Musik mit meinem Telefon. Verrückte Welt ist das. Hauptsache man hat Spaß am Inhalt. Den wünsche ich Ihnen auch und das Ihnen der „Saft“ nie ausgeht...

Inhalt:

1. Gute, alte Zeiten
2. Der Tänzer
3. Fliegen ist schön
4. Ein Klassentreffen
5. Hermannstädter Treffen
6. Der falsche Hase
7. Kuku Bau
8. Eine normale Maännerfreundschaft
9. Ein Tag am Schwarzen Meer
10. Brüderchen Ingo
11. Zum Bahnhof bitte
12. Freiheit
13. David
14. Die Nachprüfung
15. Die Sache mit dem Ei
16. Plumsklo
17. Flohmarkt
18. Onkel Otto
19. Arbeitertage
20. Bakschisch
21. Hans von der Bahn
22. Arbeit, oder was?
23. Ein Tag in Mamaia
24. Der Zibin
25. Der Hasenonkel
26. Ferdi der Frosch
27. Virgil
28. Plopp
29. Plopp die 2te
30. Maria
31. Äpfel
32. Militärgeschichten
33. Vama Veche
34. Interview mit einer Ex-Diktatorin
WHK Verlag Mainz
2012
34 Geschichten, Fotos von Hildegard Klein, Zeichnungen: Markus Reinheimer
12,90 €
Wolfgang Klein
Transsilvanische Geschichten
12,90 €
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Ein Ursus bitte! - Abenteuerland Rumänien

Wolfgang Klein

Ein Ursus bitte! - Abenteuerland Rumänien

Warnung! Dieses Buch ist kein Reiseführer. Auf keinen Fall sollte man seine Reise nach diesem Buch planen. Man kann das alles nicht noch einmal erleben. Es wurde kein Hotel oder eine Kneipe getestet, (aber das Bier) kein Museum besucht oder ein Klo inspiziert. Bücher über Rumänien die dieses tun, gibt es genug. Wir sind einfach zu einer Hochzeit und einem 50jährigen Geburtstag gefahren. Mehr nicht!

Trotzdem. Vorsicht: es wird anstrengend. Denn die Welt ist anstrengend geworden. In der Zeit in der wir die ersten Kilometer zurückgelegt haben, passierten allerhand schreckliche oder schöne Sachen irgendwo auf dem Planeten. Das Reisen ist globaler geworden. Man kann überall auf der Welt lesbar, hörbar oder sehbar sein. Vor allem erreichbar! Ich will das bereiste Land nicht als Reisebüro begreifen, sondern will es als Territorium sehen und von seinen Einwohnern etwas lernen. Alle Menschen die ich in Mainz und Umgebung oder auf meinen Reisen kennengelernt habe, an die ich mich auf einer Durchfahrt erinnert habe, diese Menschen haben mein Leben reicher gemacht. Dafür danke ich! Pünktlich zur Urlaubszeit, ein echtes Schnäppchen, Last Minute in's Ursus-Land ... (Wolfgang Klein)
WHK Verlag
2010
302 Seiten
12,90 €
Wolfgang Klein
Ein Ursus bitte! - Abenteuerland Rumänien
12,90 €
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Quellen des Glücks

Wolfgang Klein

Quellen des Glücks

Hochsommer in Deutschland. Die Nation badet. Ob im wetterwendischen Deutschland oder im waldbrandversehrten Süden. Hochsaison für Sonnenbrand, Fußpilz, Schwimmbäder und Biergärten. Ganz Mainz schwitzt und planscht. Ganz Mainz? Nein, nicht ganz Mainz. Die Anbieter klassischer Gastronomie schwitzen nur – für planschen und dergleichen Verlustierungen steht niemandem der Sinn. Seitdem nicht nur Biergärten und Badeanstalten den Kneipen und Restaurants Konkurrenz machen, sondern die neuerdings auch ins Kraut schießenden Rhein-Strände um Besucher buhlen, gehen die Gastronomen am Stock. Da helfen nicht mal Sitzplätze im Freien – denn im anwohnerfreundlichen Mainz ist vor Mitternacht Schluss mit Lustig. Und wer will schon auf dem Höhepunkt der Party in die stickigen Weinstuben und Bierkeller verbannt werden, weiland der Rest am Strand feiert? Sie haben Grund zum Klagen, die Gastronomen. Alternativen? Happy Hour? Bier zum halben Preis? Cocktail-Börse? Ein eigener Strand? Oder besser den Laden dichtmachen und selbst in die Sommerfrische fahren? Die meisten Inhaber von Stuben, Schänken, Kaschemmen, Clubs, Bars und Kneipen werden wohl ausharren, versuchen, die „schlechte Jahreszeit“ zu „übersommern“, irgendwie die Zeit totschlagen. Und was macht Wolfgang Klein, Mr. Quartier, Ikone der hermannstädter Subkultur in Mainz, „selbsternannter“ Journalist und Storyteller? Er trinkt einen Jägermeister, streicht über seinen Bart, jammert kurz (oder auch mal lang) ein tränenersticktes „Ach, Kinder!“ hin und schreibt ein Buch. Wahrlich, eine lobenswerte, weil kreative und der psychischen Stabilität durchaus förderliche Kompensationsbeschäftigung. Die Flaute am Tresen treibt die literarischen Ambitionen zur Blüte. Gut so. Nun liegt es also vor, das vierte Buch von Wolfgang Klein, und es ist – soviel sei vorweg gesagt – ein typischer Klein. Emotional, schillernd, phantasiereich, deftig, versponnen, unterhaltsam, irgendwie durchgeknallt und doch zugleich voll von wichtigen Themen. Über den Stil und die Erzählweise von Wolfgang Klein habe ich andernorts geschrieben, auch seine Heimat, seine literarische Entwicklung, seine verschiedenen Erzählfelder und die Moral seiner Geschichten wurden in den vier zuvor von mir verfassten Vorworten hinreichend gewürdigt. Dazu ist alles gesagt. Wer Wolfgang Klein und seine Bücher liebt, wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen. Nick Jackob
WHK
2007
Gebundene Ausgabe
12,90 €
Wolfgang Klein
Quellen des Glücks
12,90 €
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