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Mühlbach und der Unterwald. Schriftennachlass Theobald Streitfeld.

Hrsg. von Christian Rother und Volker Wollmann

Mühlbach und der Unterwald. Schriftennachlass Theobald Streitfeld.

Theobald Streitfeld (1902-1985) gehörte zu jenen seltenen Historikern, die einen ausgesprochenen Sinn für das Geschichtliche mit gründlicher philologischen Ausbildung vereinten. Als Forscher hat sich Streitfeld regional vor allem der Geschichte von Mühlbach und des Unterwaldes, fachlich vornehmlich der Kunstgeschichte gewidmet. Die Beiträge dieses aus dem Nachlass herausgegebenen Bandes handeln im Allgemeinen von Mühlbach und dem an geschichtsträchtiger Überlieferung reichen Unterwald. Zu nennen sind in erster Linie die Beiträge über die Mühlbacher Sakralbauten: das Dominikanerkloster, die Jakobskapelle, die evangelische Stadtpfarrkirche. In seinen letzten Lebensjahren kreisten Streitfelds Gedanken um die Erstellung einer in Gemeinschaftsarbeit zu schreibenden Monographie von Mühlbach. Die von ihm für dieses Vorhaben bereitgestellten Bausteine, werden in diesem Band zum ersten Mal veröffentlicht.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 20,93 EUR)
Hermannstadt, Hora-Verlag; Gundelsheim, AKSL
2011
632 Seiten
29,90 €
Hrsg. von Christian Rother und Volker Wollmann
Mühlbach und der Unterwald. Schriftennachlass Theobald Streitfeld.
29,90 €
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Das alte Kronstadt. Eine siebenbürgische Stadt- und Landesgeschichte bis 1800

George Michael Gottlieb von Herrmann

Das alte Kronstadt. Eine siebenbürgische Stadt- und Landesgeschichte bis 1800

Herausgegeben von Bernhard Heigl und Thomas Şindilariu.

George Michael Gottlieb von Herrmann (1737-1807), Archivar und später hoher städtischer Beamter in Kronstadt, verfasste eine umfängliche Geschichte Kronstadts und Siebenbürgens, die auch heute als unübertroffen gilt. 1883 und 1887 wurden unter dem Titel „Das alte und neue Kronstadt“ der zweite und dritte Band dieses Werks vom Hermannstädter Wirtschaftswissenschaftler Oscar von Meltzl herausgegeben. Meltzl hatte am ersten, der Vergangenheit gewidmeten Band offenbar wenig Interesse. Dieser Band, der nun vom Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde erstmals herausgegeben wurde, beginnt mit der Besiedlung des Burzenlandes und der Gründung von Kronstadt durch den Deutschen Orden und schließt mit der Eingliederung der Stadt in das Habsburgerreich (1688). Ediert wurde er von dem derzeitigen Leiter des Archivs der Honterusgemeinde in Kronstadt, Thomas Şindilariu, und dem Grazer Nachwuchshistoriker Bernhard Heigl. Die Bände zwei und drei liegen als digitale Kopien (mit der Möglichkeit zur Volltextsuche) auf einer CD dem Buch bei. In seinem Vorwort stellt Thomas Şindilariu nicht nur Herrmann und sein Werk vor, sondern liefert auch wertvolle Informationen über die wechselvolle Geschichte und die derzeitigen Aufbewahrungsorte der durch Enteignung und Verstaatlichung auseinandergerissenen Archivquellen, die Herrmann bzw. seine Herausgeber benutzt haben.
Böhlau, Köln
2010
Abb., CD-Beilage
417 Seiten
44,90 €
George Michael Gottlieb von Herrmann
Das alte Kronstadt. Eine siebenbürgische Stadt- und Landesgeschichte bis 1800
44,90 €
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Die Gesundheit ist ein köstlich Ding

Paulus Kyr

Die Gesundheit ist ein köstlich Ding

Ein ins Deutsche, Rumänische und Ungarische übersetzter und mit zeitgenössischen Bildern versehener, kommentierter Nachdruck des Gesundheitslehrbuches Sanitatis studium [...] von 1551; herausgegeben von Robert Offner [mit Unterstützung des AKSL].

Kyrs mit Ratschlägen und Rezepten gespicktes Lehrwerk gilt als das erste gedruckte medizinische Buch Siebenbürgens und ist eine bibliophile Rarität. Nun liegt es in einem Faksimiledruck vor, angefertigt nach der im Archiv der Honterusgemeinde Kronstadt aufbewahrten Ausgabe. Der Herausgeber, der Arzt und Medizinhistoriker Robert Offner, hat das auch heute hoch interessante Werk in die Sprachen Siebenbürgens – Rumänisch, Ungarisch und Deutsch – übersetzen lassen, so dass die in einer hochwertigen Aufmachung herausgegebene Schrift einem breiten Publikum zugänglich wird. Das Vorwort des Herausgebers zur Persönlichkeit Kyrs sowie zwei Studien zu Kyrs Werk – eine aus medizinhistorischer Sicht (von Dr. László András Magyar), die andere aus der Sicht heutiger Ernährungswissenschaft (Dr. Szabolcs Péter) –, Quellenverzeichnisse und ein Register der lateinischen Fachbegriffe zeichnen das Buch als wissenschaftliche Publikation aus; die flüssigen Übersetzungen und zahlreiche zeitgenössische Illustrationen ebnen auch dem interessierten Laien den Zugang zu diesem heute teils kurios wirkenden, teils erstaunlich aktuellen, insgesamt unterhaltsamen Werk.

Schiller Verlag
2010
383 Seiten
19,00 €
Paulus Kyr
Die Gesundheit ist ein köstlich Ding
19,00 €
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Saşii și concetăţenii lor ardeleni. Die Sachsen und ihre Nachbarn in Siebenbürgen. Studia in honorem Dr. Thomas Nägler

Ioan Marian Țiplic und Konrad Gündisch (Hsg.)

Saşii și concetăţenii lor ardeleni. Die Sachsen und ihre Nachbarn in Siebenbürgen. Studia in honorem Dr. Thomas Nägler

Zum 70. Geburtstag des Mediävisten Dr. Thomas Nägler ist dieser umfassende Studienband erschienen. Herausgegeben wurde er unter dem Dach der Universität Hermannstadt (an der Nägler gelehrt hat und wo er heute noch wissenschaftliche Arbeiten betreut) und des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, dessen langjähriges Mitglied der Jubilar ist. Rund fünfzig Wissenschaftler, ehemalige Kollegen, Studenten, Doktoranden und befreundete Historiker haben mit Forschungsarbeiten zur Archäologie, der sächsischen Herkunftsforschung, zur Geschichte und Volkskunde der Siebenbürger Sachsen und ihrer Nachbarn beigetragen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Mittelalter und der frühen Neuzeit, aber der Band enthält auch interessante zeitgeschichtliche Studien zur nationalkommunistischen Zeit, zum offiziellen Diskurs wie auch zum geheimdienstlichen Paralleldiskurs.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder € 13,86)
Altip und AKSL, Alba Iulia / Heidelberg
2009
zahlr. Abb.
455 Seiten
19,80 €
Ioan Marian Țiplic und Konrad Gündisch (Hsg.)
Saşii și concetăţenii lor ardeleni. Die Sachsen und ihre Nachbarn in Siebenbürgen. Studia in honorem Dr. Thomas Nägler
19,80 €
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Rumäniendeutsche? Diskurse zur Gruppenidentität einer Minderheit (1944–1971)

Annemarie Weber

Rumäniendeutsche? Diskurse zur Gruppenidentität einer Minderheit (1944–1971)

Die Deutschen Rumäniens werden aus der Perspektive der Bundesrepublik gern als „deutschstämmige“ bzw. deutschsprachige rumänische Staatsbürger oder gar als „Deutsch-Rumänen“ bezeichnet, während sie in Rumänien unangefochten als germani gelten und in einem staatlich anerkannten „Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien“ (DFDR) politisch organisiert sind. In Rumänien ist „deutsch“ ein ethnisches und Kulturmerkmal geblieben, das die Staatenbildung der Nachkriegszeit und die damit verbundene politische Fixierung des Merkmals „deutsch“ auf eine bestimmte Staatsangehörigkeit hartnäckig ignoriert hat. Die Autorin widmet sich in ihrem Buch den besonderen „deutschen“ Identitätskonstruktionen in Rumänien zwischen 1944 und 1971. Als Quelle nutzt sie die deutschen Zeitungen und Zeitschriften, die in dieser Zeit in Rumänien erschienen sind; sie hat insbesondere die Bukarester Tageszeitung Neuer Weg systematisch von 1949 bis 1971 analysiert. Das materialreiche Buch ist das Ergebnis einer mehrjährigen Forschungsarbeit, die Annemarie Weber 2009 mit der Promotion abgeschlossen hat. Es erschließt sich dank seiner präzisen Sprache, einer übersichtlichen Gliederung und vor allem eines Namen- sowie Ortsnamenregisters auch interessierten Nichtwissenschaftlern. Annemarie Weber war lange Zeit Journalistin bei deutschen Printmedien in Rumänien und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Siebenbürgen-Institut der Universität Heidelberg in Gundelsheim.


(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 31,43 EUR)
Böhlau Verlag, Köln
342 Seiten
44,90 €
Annemarie Weber
Rumäniendeutsche? Diskurse zur Gruppenidentität einer Minderheit (1944–1971)
44,90 €
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Die Mundart von Sächsisch-Regen in Nordsiebenbürgen

Elke Weber

Die Mundart von Sächsisch-Regen in Nordsiebenbürgen

Die Sprachwissenschaftlerin Elke Weber gehört zur Enkelgeneration der 1944 aus Nordsiebenbürgen geflüchteten Siebenbürger Sachsen. Sie spricht nicht mehr sächsisch, hat es aber in der Familie noch gehört. Sie studierte zunächst Japanologie in Erlangen, dann Germanistik in Bonn. Hier hat sie Prof. Dr. Thomas Klein ermutigt, ihre Heimatmundart wissenschaftlich zu erforschen. Vorliegendes Buch ist Ihre erweiterte Dissertationsschrift. Die Verfasserin hat mit fünf Probanden, ehemaligen Bewohnern von Sächsisch Regen bzw. deren Abkömmlingen gearbeitet, die verschiedene Schichten der Herkunftsmundart bewahrt haben. Sie analysiert anhand von Fragebögen, Mustersätzen und Gesprächsprotokollen die Lautung, Grammatik und den spezifischen mit vielen ungarischen und auch mit rumänischen Lehnwörtern angereicherten Wortschatz des Regener Sächsisch. Elke Weber arbeitet derzeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Referenzkorpus Frühmittelhochdeutsch" unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Klein.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder 13,86 EUR)
AKSL, Heidelberg
2010
281 Seiten
19,80 €
Elke Weber
Die Mundart von Sächsisch-Regen in Nordsiebenbürgen
19,80 €
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Zwischen Hitler, Stalin und Antonescu -  Rumäniendeutsche in der Waffen-SS

Paul Milata

Zwischen Hitler, Stalin und Antonescu - Rumäniendeutsche in der Waffen-SS

Osteuropäische Staaten haben aus unterschiedlichen Anlässen auf die NS-Sympathien der "Volksdeutschen" zwischen 1933 und 1945 hingewiesen, während von bundesdeutscher Seite die Geschichte der Vertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg in die Debatte gebracht wurde. Was aber ist wirklich über das Verhalten der Deutschen in diesen Regionen Europas bekannt? Für das Gebiet von Rumänien bietet der vorliegende Band Antworten auf diese Frage. So zeigt sich, dass sowohl die erste als auch die größte SS-Auslandsrekrutierung bei den deutschen Gruppen in Rumänien stattfand. Der freiwillige Eintritt der Rumäniendeutschen in die Waffen-SS kann dabei nicht nur als eine Unterstützung NS-Deutschlands - trotz oder wegen Hitlers - gewertet werden, sondern auch als Reaktion auf den Nationalismus des Heimatstaates und als ein deutliches Zeichen gegen das sowjetische System stalinistischer Prägung. Für dieses Buch ist Paul Milata mit dem Ernst-Habermann-Preis 2008 ausgezeichnet worden.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 26,53 EUR)

SbZ-Artikel: Rumäniendeutsche in der Waffen-SS
Böhlau
2. Auflage 2009
6 schwarz-weiß-Abb. auf 4 Tafeln
349 Seiten
37,90 €
Paul Milata
Zwischen Hitler, Stalin und Antonescu - Rumäniendeutsche in der Waffen-SS
37,90 €
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Gefallen für Volk und Heimat

Bernhard Böttcher

Gefallen für Volk und Heimat

Kriegerdenkmäler deutscher Minderheiten in Ostmitteleuropa während der Zwischenkriegszeit

Kriegerdenkmäler und das damit verbundene Totengedenken sind ein Politikum. In den neu entstandenen Staaten Ostmitteleuropas waren sie nach dem Ersten Weltkrieg Ausdruck und Mittel des Selbstfindungsprozesses und der Selbstbehauptung der Völker. Die vorliegende Untersuchung zeichnet anhand der Kriegerdenkmäler deutscher Minderheiten in Estland, Lettland, Rumänien und in der ehemaligen Tschechoslowakei deren jeweilige Neuorientierung und die Triebkräfte bzw. Hinderungsgründe ihrer Integration in den neuen Staat nach. Der Verfasser ist Studienrat am Gymnasium Theodorianum in Paderborn.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 37,03 EUR)
Böhlau, Köln u. a.
2009
106 s/w Abbildungen
440 Seiten
52,90 €
Bernhard Böttcher
Gefallen für Volk und Heimat
52,90 €
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Der mittelalterliche Städtebau in Siebenbürgen, im Banat und im Kreischgebiet

Paul Niedermaier

Der mittelalterliche Städtebau in Siebenbürgen, im Banat und im Kreischgebiet

1996 erschien der erste Band dieser auf drei Bände konzipierten Arbeit. Der erste Band führt von der Ansiedlung der ersten westlichen Siedler bis zum sogenannten Mongoleneinfall 1241, in dem weite Teile Ostmitteleuropas zerstört wurden. Die Folgebände II (1242-1347) und III (1348-1541) sind in den Jahren 2002 bzw. 2004 im Böhlau Verlag Köln unter dem Titel Städtebau im Mittelalter [bzw. Spätmittelalter], Siebenbürgen - Banat - Kreischgebiet erschienen.
Die Arbeit befaßt sich mit einem geschlossenen und überschaubaren Gebiet, in dem die Städtebauentwicklungen relativ klar zu erfassen und herauszustellen sind..
In den Bänden "Städtebau im Mittelalter" von Paul Niedermaier wird die bauliche und gesellschaftliche Entwicklung des urbanen Siedlungswesens im südöstlichen Mitteleuropa auf der Grundlage moderner Methodologie tiefschürfend behandelt. Dabei werden Aspekte der Umweltgeschichte, der zentralörtlichen Funktionen, der Wirtschaft, der militärischen Verteidigung, der kulturellen Prägung des Umlandes etc. mit in die Analyse einbezogen. Der Band enthält zahlreiche Karten, Stadtpläne und Zeichnungen.
AKSL Heidelberg
1996
327 Seiten
19,00 €
Paul Niedermaier
Der mittelalterliche Städtebau in Siebenbürgen, im Banat und im Kreischgebiet
19,00 €
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Die Szekler in Siebenbürgen - Von der privilegierten Sondergemeinschaft zur ethnischen Gruppe

Harald Roth

Die Szekler in Siebenbürgen - Von der privilegierten Sondergemeinschaft zur ethnischen Gruppe

Die Szekler waren eine der drei mittelalterlichen nationes Siebenbürgens. Während des Landesausbaues im frühen Mittelalter hatten die Könige Ungarns die Szekler, die als Gruppe ungeklärter Herkunft die Landnahme in Pannonien wohl zusammen mit den Magyaren vollzogen, als Grenzwächter in wechselnden Gefahrenzonen eingesetzt, zuletzt im 12./13. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurden sie zusammen mit dem Adel und den Sachsen zu einem der staatstragenden Stände des Fürstentums zwischen den Machtblöcken der Osmanen und der Habsburger. Nach der politischen Wende sind eine Vielzahl von Publikationen über die Szekler in ungarischer Sprache erschienen. Der vorliegende Band bringt nun erstmals in einer westlichen Sprache Zusammenfassungen über die neuesten Forschungen zu ihrer Geschichte und bietet somit einen profunden Einblick in Vergangenheit und Gegenwart dieser kaum bekannten Gruppe.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 19,53 EUR)
Böhlau, Köln u. a.
2009
280 Seiten
27,90 €
Harald Roth
Die Szekler in Siebenbürgen - Von der privilegierten Sondergemeinschaft zur ethnischen Gruppe
27,90 €
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Deutsches Theater im Donau-Karpatenraum - Dramatisches Schaffen, Aufführungen, Theaterzeitschriften und Kritiken

András F. Balogh

Deutsches Theater im Donau-Karpatenraum - Dramatisches Schaffen, Aufführungen, Theaterzeitschriften und Kritiken

Der Band vereinigt die Ergebnisse eines Forschungsprojektes, das an der Christlichen Universität Patrium in Großwardein/Oradea begonnen und am Stiftungslehrstuhl der Bundesrepublik Deutschland an der Babe?-Bolyai-Universität Klausenburg / Cluj-Napoca abgeschlosen wurde. Der Herausgeber ist derzeit Inhaber des Stiftungslehrstuhls. Die Beiträge des Heftes reflektieren den Zeitraum vom 18. bis zum 20. Jahrhundert und widmen sich dem deutschen Theater - Aufführungen, der Reflexion in der Presse, dem dramatischen Schaffen, den Schauspielern, Truppen und Dramatikern in Budapest, Pressburg, Brünn, Schässburg, Hermannstadt und anderen Orten bzw. Autoren der ehemaligen Habsburgermonarchie. U.a. behandelt ein Beitrag Otto Fritz Jickelis Harteneck-Drama, ein anderer Aufsatz beschäftigt sich mit Oskar Pastiors Hörspielen.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 10,43 EUR)
Klausenburger Universitätsverlag und AKSL, Klausenburg / Heidelberg
2008
219 Seiten
14,90 €
András F. Balogh
Deutsches Theater im Donau-Karpatenraum - Dramatisches Schaffen, Aufführungen, Theaterzeitschriften und Kritiken
14,90 €
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Deutsche Stadtrechte im mittelalterlichen Siebenbürgen - Korporationsrechte-Sachsenspiegelrecht-Bergrecht

Dirk Moldt

Deutsche Stadtrechte im mittelalterlichen Siebenbürgen - Korporationsrechte-Sachsenspiegelrecht-Bergrecht

Die von den deutschen Ansiedlern nach Siebenbürgen mitgebrachten Rechte und ihre Entwicklung bis ins 16. Jahrhundert hinein werden in diesem Buch untersucht. Der Autor stellt fest, dass die bedeutendsten Rechtskreise ihren Ursprung alle im Magdeburger Recht hatten. Im Gegensatz zu der verbreiteten Ansicht, dass die weitgehenden Rechte der deutschen Siedler als königliche Gnadenakte für besondere Leistungen anzusehen seien, erkennt der Autor bestimmte, immer wieder auftretende Rechte und Pflichten der Siedler vielmehr als die vom König anerkannte Grundbedingung für das Funktionieren ihrer Siedlungen. Weiterhin untersucht werden die Bergrechte, die überregional wirkenden Zünfte und Zunftrechtslandschaften, die rezeption des Römischen Rechts in Siebenbürgen sowie einzelne Wechselwirkungen mit ungarischen und walachischen Rechten.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 24,43 EUR)
Böhlau, Köln u. a.
2009
259 Seiten
34,90 €
Dirk Moldt
Deutsche Stadtrechte im mittelalterlichen Siebenbürgen - Korporationsrechte-Sachsenspiegelrecht-Bergrecht
34,90 €
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Kirchenlied zwischen Pest und Stadtbrand - Das Kronstädter Kantional I.F. 78 aus dem 17. Jahrhundert

Tamás Szöcs

Kirchenlied zwischen Pest und Stadtbrand - Das Kronstädter Kantional I.F. 78 aus dem 17. Jahrhundert

Große Pestepidemien, politische Unruhen, feindliche Bedrohungen und die Angst vor dem 'Ende der Zeit' prägten während des 17. Jahrhunderts auch im siebenbürgischen Kronstadt den Alltag der Menschen. All dies spiegelt sich in einem bislang unerforschten, handschriftlichen Kantional wider. Mehrere Kronstädter Kantoren und Geistliche sammelten, dichteten und komponierten Texte, Melodien und mehrstimmige Sätze für die Chorpraxis und hielten sie zusammen mit Texten für den gottesdienstlichen Gebrauch fest. Tamás Szöcs geht in seiner hymnologischen Forschungsarbeit den historischen Rahmenereignissen nach, rekonstruiert detailliert die Entstehung dieser einmaligen Musikquelle und ediert den gesamten Inhalt der Handschrift. Das "Kronstädter Kantional I.F. 78" wird hier sowohl in transkribierter Form als auch in einer digitalen Reproduktion präsentiert. Die beigefügte CD-Rom enthält die komplette Text- und Notenedition sowie ein Faksimile der gesamten Handschrift.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 34,93 EUR)
Böhlau, Köln u. a.
2009
CD-Rom
435 Seiten
49,90 €
Tamás Szöcs
Kirchenlied zwischen Pest und Stadtbrand - Das Kronstädter Kantional I.F. 78 aus dem 17. Jahrhundert
49,90 €
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Das siebenbürgische Glas im 17. und 18. Jahrhundert Technische Lösungen, Künstlerische Tendenzen.

Ligia Fulga

Das siebenbürgische Glas im 17. und 18. Jahrhundert Technische Lösungen, Künstlerische Tendenzen.

Die Kronstädter Ethnographin und Museologin Ligia Fulga legt hier eine wissenschaftliche Untersuchung des Phänomens "Glas" im Siebenbürgen des 17. und 18. Jahrhunderts vor. Gleichzeitig ist ihr Buch eine äußerst ansprechende Bildmonographie. Die Autorin betritt in zweifacher Hinsicht Neuland: durch die erschöpfende Beschäftigung mit der Glasherstellung im 17. und 18. Jahrhundert in Siebenbürgen und durch die Aufschlüsselung der wechselseitigen Einflüsse von Gesellschaftsstruktur und Mentalität, Auftraggeber und Erzeugnis, eingebettet in die bereits damals europäisch geprägte Glaskunst. Ihr Forschungsansatz ist interdisziplinär, ihre Argumentation überzeugend.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 13,86 EUR)
Stekovics Dössel
2007
256 Seiten
19,80 €
Ligia Fulga
Das siebenbürgische Glas im 17. und 18. Jahrhundert Technische Lösungen, Künstlerische Tendenzen.
19,80 €
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Die Grenzverteidigung Siebenbürgens im Mittelalter (10.-14. Jahrhundert)

Ioan Marian Tiplic

Die Grenzverteidigung Siebenbürgens im Mittelalter (10.-14. Jahrhundert)

Das System der Grenzverteidigung Siebenbürgens zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert wurde bislang in der Historiographie nur unzureichend behandelt, sieht man von der Untersuchung einzelner Befestigungen ab. Der Autor analysiert die im Laufe des Mittelalters wechselnden Verteidigungsstrategien der ungarischen Krone genauso wie jene der lokalen Machthaber, wendet sich dem Zusammenspiel ständischer und gesellschaftlicher Gruppen ebenso zu wie den Zusammenhängen mit den Nachbarländern und mit den gesamteuropäischen Entwicklungen. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich, die in Mittel- und Südosteuropa bei der Anlage von Befestigungen und ihrer Integration in ein zusammenhängendes Verteidigungssystem bestanden haben. Auf dieser Grundlage kann man die Rolle Siebenbürgens in der Mongolen- und später in der Türkenabwehr besser verstehen und auch das im südöstlichen Mitteleuropa verbreitete Selbstbild vom "antemurale Christianitatis" (von der "Vormauer der Christenheit") besser einordnen.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 12,25 EUR)
AKSL Heidelberg
2007
354 Seiten
17,50 €
Ioan Marian Tiplic
Die Grenzverteidigung Siebenbürgens im Mittelalter (10.-14. Jahrhundert)
17,50 €
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Aus Urkunden und Chroniken. Siebenter Band: Burzenland

Gernot Nussbächer

Aus Urkunden und Chroniken. Siebenter Band: Burzenland

In diesem Band wurden 45 Beiträgen zur Burzenländer Heimatkunde, die in den Jahren 1965-2007 (hauptsächlich) in rumäniendeutschen Zeitungen erschienen sind, zusammengefasst. Es wurden nur jene Aufsätze, die die Zeit bis zum 17. Jahrhundert betreffen, aufgenommen. Die Texte wurden leicht überarbeitet und mit über tausend Anmerkungen versehen, die auf die benützten Quellen hinweisen.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 8,26 EUR)
Aldus und AKSL, Kronstadt / Heidelberg
2008
281 Seiten
11,80 €
Gernot Nussbächer
Aus Urkunden und Chroniken. Siebenter Band: Burzenland
11,80 €
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Der Nachlaß Samuel von Brukenthals. Einblicke in Haushalt und Lebenswelt eines siebenbürgischen Gouverneurs der Barockzeit

Monika Vlaicu, Konrad Gündisch

Der Nachlaß Samuel von Brukenthals. Einblicke in Haushalt und Lebenswelt eines siebenbürgischen Gouverneurs der Barockzeit

Das Nachlassinventar des siebenbürgischen Gouverneurs Samuel von Brukenthal (1721-1803) bietet einen umfassenden Einblick in alle Bereiche barocker Wohnkultur und Haushaltsführung. In der Persönlichkeit von Brukenthal vereinten sich beide Pole barocken Lebensgefühls, das carpe diem ("nutze den Tag") und das memento mori ("gedenke des Todes"), also einerseits Lebensfreude, Genuss und prunkvoll-repräsentativer Lebensstil, andererseits das Wissen um die Vergänglichkeit alles Irdischen. Es wurden alle Bestände in den Repräsentations- Privat- und Wirtschaftsräumen des Barons in das Inventar aufgenommen. Verdeutlicht wird dadurch auch die Vielfalt der in einem solchen Haushalt vorhandenen Stücke. Die Lektüre dieser detailgenauen Übersicht aller Haushaltsgegenstände, Kleidungsstücke, Accessoires und Preziosen wird umso spannender, je mehr man sich darin vertieft.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 17,71 EUR)
hora und AKSL, Hermannstadt / Heidelberg
2008
191 Seiten
25,30 €
Monika Vlaicu, Konrad Gündisch
Der Nachlaß Samuel von Brukenthals. Einblicke in Haushalt und Lebenswelt eines siebenbürgischen Gouverneurs der Barockzeit
25,30 €
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Brain Drain in Eastern Europe 1980-2000

Paul Milata

Brain Drain in Eastern Europe 1980-2000

Vorliegende Studie untersucht den sogenannten Braindrain, die Abwanderung der führenden Intellektuellen, aus sieben Ländern des ehemaligen Ostblocks zwischen 1998 und 2000. Es handelt sich um Albanien, Bulgarien, Tschechien, Polen, die Slowakei, Ungarn und Rumänien.. Die Studie ist die unveränderte Version der Masterarbeit, die der Autor 2001 an der Universität McGill (Montreal, Kanada) eingereicht hatte. Der Autor kann darin einige landläufigen Meinungen entkräften und kommt zu teils überraschenden Ergebnissen.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 5,25 EUR)
Aldus und AKSL, Kronstadt / Heidelberg
2008
91 Seiten
7,50 €
Paul Milata
Brain Drain in Eastern Europe 1980-2000
7,50 €
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Procesul Biserica Neagra 1958 [Der Schwarze-Kirche-Prozess 1958]

Corneliu Pintilescu

Procesul Biserica Neagra 1958 [Der Schwarze-Kirche-Prozess 1958]

In der rumänischen Öffentlichkeit kaum bekannt, findet der politische Prozess um den Kronstädter Stadtpfarrer Konrad Möckel und eine angeblich untereinander verschworene Gruppe von jungen Kronstädter Sachsen in diesem Buch eine erste systematische historische Analyse. Auf Spionage, Vaterlandsverrat, Agitation gegen den volksdemokratischen Staat, Nationalismus oder auch nur unterlassenen Denunziation lautete die Anklage. Durch ein ausgeklügeltes Verfahren, in dem Securitate, Staatsanwaltschaft und die Gerichte zentralistisch koordiniert zusammenarbeiteten, wurden die Angeklagten geständig gemacht und konnten nach vorgefasstem Plan verurteilt werden. Der Autor hat die Untersuchungsprotokolle und Prozessakten ausgewertet und die Überlebenden befragt. Im Anhang ist die umfangreiche Urteilverkündung abgedruckt. Das Buch enthält auch eine deutsche Zusammenfassung.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 9,03 EUR)
Aldus und AKSL, Kronstadt / Heidelberg
2008
235 Seiten
12,90 €
Corneliu Pintilescu
Procesul Biserica Neagra 1958 [Der Schwarze-Kirche-Prozess 1958]
12,90 €
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Transylvania in the Early Middle Ages (7th - 13th century).

Ioan Marian Tiplic

Transylvania in the Early Middle Ages (7th - 13th century).

Der Autor leitet seinen Überblick über die Geschichte des frühmittelalterlichen Siebenbürgen mit einem Kapitel über die geographischen und demographischen Gegebenheiten in Siebenbürgen vom 7. bis 13. Jahrhundert ein. In weiteren Kapiteln behandelt er die Awaren und Slawen, die Grabfunde vom 9. bis 12. Jahrhundert, sowie die Erd- und Holzbefestigungsanlagen vom 10. bis 13. Jahrhundert. Einen Schwerpunkt legt er dabei auf die allgemeinen historischen Entwicklungen vom 10. bis 12. Jahrhundert. Ein Abkürzungs- und Literaturverzeichnis schließen den Band ab.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 6,23 EUR)
Altip, AKSL, Alba Iulia / Heidelberg
2006
127 Seiten
8,90 €
Ioan Marian Tiplic
Transylvania in the Early Middle Ages (7th - 13th century).
8,90 €
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A Short Prehistory of Transylvania (Romania)

Sabin Adrian Luca

A Short Prehistory of Transylvania (Romania)

Der übersichtliche Band umfaßt die Beiträge des Autors, die er anläßlich seines Forschungsaufenthaltes an der Universität Tübingen 2005 zusammengestellt hat. Erstmals wird damit einem breiten Publikum ein knapper Überblick über die Vor- und Frühgeschichte Siebenbürgens zur Hand gegeben, die ein Kapitel zur Geschichte der archäologischen Forschung in Rumänien und vier Kapitel zu den einzelnen Epochen, vom Paläolithikum bis zur Eisenzeit enthält. Ein Abkürzungs- und Literaturverzeichnis schließen den Band ab.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 6,86 EUR)
Altip, AKSL, Alba Iulia / Heidelberg
2006
121 Seiten
9,80 €
Sabin Adrian Luca
A Short Prehistory of Transylvania (Romania)
9,80 €
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Historisch-Geographischer Atlas von Siebenbürgen (1733-1918)

Gerhardt Binder

Historisch-Geographischer Atlas von Siebenbürgen (1733-1918)

Der neu erschienene "Historisch-Geographische Atlas von Siebenbürgen (1733-1918)" basiert auf einem Atlas-Konzept, wie es dies für Siebenbürgen bisher noch nicht gegeben hat. Es verdankt seine Entstehung der rund 25-jährigen kartographischen Tätigkeit des Bearbeiters Gerhardt Binder. Der Atlas besteht aus 16 farbigen Höhenschichtenkarten im Maßstab 1:250 000, die in dieser Größe und Beschaffenheit als topographische Übersichtskarten zu bezeichnen sind. Darauf sind alle Ortschaften eingetragen und zwei- bzw. dreisprachig beschriftet, dazu das Gradnetz, die Gewässer, normalspurige Eisenbahnen und Straßen sowie einige markante Einzelheiten. Ein Register für die deutschen, ungarischen und rumänischen Namensformen ist im Beiheft enthalten. In gleicher Größe schließen sich 15 beschriftete Gemarkungsgrenzenkarten an, die als Hilfsmittel gedacht sind, da sie die Identifizierung der Gemarkungen auf den thematischen Karten 1:1 Mio. ermöglichen. Die thematischen Karten enthalten die historischen administrativen Einteilungen (1733-1851, 1854-1861, 1862, 1876-1918), Bevölkerungsdichte (1850, 1910), Nationalitäten (deutsche, ungarische und rumänische Bevölkerung) und Konfessionen (sächsische Kirchenkapitel, reformierte, römisch-katholische, unitarische, griechisch-katholische, orthodoxe Kirche, israelitische Religionsgemeinschaft). Diese sind im eigentlichen Sinne historisch, während die 16 physischen Karten in eingeschränktem Maße auch heute noch zur Orientierung dienen können, obwohl sie die Landschaften im Zustand von vor etwa 100 Jahren wiedergeben.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 49,70 EUR)

SbZ-Artikel: Historisch-Geographischer Atlas
AKSL, Heidelberg
2006
farbige Karten im Format A 3 in einer Mappe mit Begleitheft
60 Seiten
71,00 €
Gerhardt Binder
Historisch-Geographischer Atlas von Siebenbürgen (1733-1918)
71,00 €
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Denken und Dienen

Hermann Pitters

Denken und Dienen

Theologische und historische Aufsätze als Freundesgabe für Prof. D. Dr. Paul Philippi zum 65. Geburtstag. Mit einem Geleitwort von Bischof D. Albert Klein. Zweite, durchges. Aufl. [zum 80. Geburtstag].
Die Freundesgabe, die von einem Theologenkreis für Paul Philippi zum 65. Geburtstag zusammengestellt worden war, konnte erst zum 80. Geburtstag des Jubilars erscheinen, nachdem die widrigen Verhältnisse der kommunistischen Diktatur 1988 den Druck verhindert hatten. Die Aufsätze der Professoren und Pfarrer der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien spiegeln die Arbeit an der Hermannstädter theologischen Fakultät in jener Zeit wider, zu deren Lehrern der Heidelberger Ordinarius Paul Philippi ab 1983 gehörte. Daß die Beiträge sich vorwiegend historischen Themen zuwenden, aber doch auch den Problemen des Nächstendienstes, der Versöhnung und der Ökumene zugewandt sind, hängt mit dem kirchengeschichtlichen und diakoniewissenschaftlichen Interesse Paul Philippis zusammen.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 10,15 EUR)
hora und AKSL, Hermannstadt/Heidelberg
2003
240 Seiten
14,50 €
Hermann Pitters
Denken und Dienen
14,50 €
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Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1

Hermann Fabini

Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1

In jahrzehntelanger Beschäftigung mit ihrer Restaurierung und einer umfassenden Bestandsaufnahme hat der Autor die Kirchenburgen als ein eindrucksvolles Abbild, eine Selbstdarstellung der siebenbürgisch-sächsischen Dorfgemeinschaften kennen gelernt. In diesem Sinn will das vorliegende Buch, sowohl thematisch differenziert als auch flächendeckend, eine Übersicht zum Phänomen der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburg bieten. Der Kirchenburgenatlas soll in Form eines Nachschlagewerks möglichst viel Wissen, Bildmaterial und Literaturhinweise über Ortschaften, die durch deutsche Präsenz geprägt wurden, vermitteln, um so ein Porträt des jeweiligen Dorfes mit seinen kirchlichen Bauten zu skizzieren.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 62,30 EUR)
Monumenta und AKSL, Hermannstadt / Heidelberg
3.Auflage 2002
1 Karte
912 Seiten
89,00 €
Hermann Fabini
Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1
89,00 €
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Siebenbürgisch-Sächsischer Jugendbrief. Nachdruck der Nummern 1-69 (1956-1966)

Siebenbürgisch-Sächsischer Jugendbrief. Nachdruck der Nummern 1-69 (1956-1966)

Der Band druckt den vom Arbeitskreis junger Siebenbürger-Sachsen herausgegebenen "Jugendbrief" nach, der über ein volles Jahrzehnt lang das Verbindungsorgan der sächsischen Jugend im Nachkriegsdeutschland war, deren Familien von der "Siebenbürgischen Zeitung" und dem "Licht der Heimat" erreicht wurden. Der "Jugendbrief" dokumentiert die rege Tätigkeit der siebenbürgisch-sächsischen Jugend jener Jahre auf geselligem, kulturellem und geistigem Gebiet und stellt damit eine besonders anschauliche zeithistorische Quelle dar.
Siebenbürgische Jugendseminare, München
1994
158 Seiten
10,00 €

Siebenbürgisch-Sächsischer Jugendbrief. Nachdruck der Nummern 1-69 (1956-1966)
10,00 €
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Quellen zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen 1191-1975. 2. Auflage

Ernst Wagner

Quellen zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen 1191-1975. 2. Auflage

Diese Sammlung von 125 Quellen zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen gilt auch heute noch als Standardwerk. Der Autor gliedert die Geschichte der Siebenbürger Sachsen in sieben Abschnitte die jeweils mit einer historischen Einführung versehen sind. Es folgen Quellen siebenbürgischer oder siebenbürgisch-sächsischer Herkunft sowie Akten und Urkunden des Habsburgerreiches, Ungarns oder Rumäniens, welche die Politik-, Wirtschafts-, Sozial-, Rechts-, Kirchen- und Kulturgeschichte der Siebenbürger Sachsen betreffen. Der Band schließt mit einer Zeittafel und statistischen Grunddaten zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 19,-- EUR)
Böhlau, Köln/Wien
1981
429 Seiten
24,00 €
Ernst Wagner
Quellen zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen 1191-1975. 2. Auflage
24,00 €
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Herrschaftslegitimation zwischen Tradition und Innovation. Repräsentation und Inszenierung von Herrschaft in der rumänischen Geschichte in der Vormoderne und bei Ceausescu.

Daniel Ursprung

Herrschaftslegitimation zwischen Tradition und Innovation. Repräsentation und Inszenierung von Herrschaft in der rumänischen Geschichte in der Vormoderne und bei Ceausescu.

Rumänien hatte mit der Diktatur Ceau?escus (1965-1989) eines der repressivsten kommunistischen Regime überhaupt. Es betrieb einen ins Groteske gesteigerten Personenkult, der seinesgleichen suchte. Gab es dafür Vorbilder in der rumänischen Geschichte? Lassen sich historische Kontinuitätslinien erkennen, die eine Erklärung liefern könnten? Inwiefern vermochte sich etwa das häufig angeführte byzantinische Erbe auf die Ausgestaltung der Herrschaftslegitimation auszuwirken? Um diese Fragen zu beantworten, untersucht die vorliegende Arbeit die Formen der Legitimierung von Herrschaft in der rumänischen Geschichte anhand ausgewählter Beispiele. Die Arbeit orientiert sich dabei in theoretischer und methodischer Hinsicht an neueren kulturgeschichtlichen Ansätzen und stellt die rumänische Geschichte in einen überregionalen, vergleichenden Kontext.

(Sonderpreis für AKSL-Mitglieder: 11,13 EUR)
Aldus und AKSL, Kronstadt / Heidelberg
2007
433 Seiten
15,90 €
Daniel Ursprung
Herrschaftslegitimation zwischen Tradition und Innovation. Repräsentation und Inszenierung von Herrschaft in der rumänischen Geschichte in der Vormoderne und bei Ceausescu.
15,90 €
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Hermannstadt - Kleine Geschichte einer Stadt in Siebenbürgen

Harald Roth

Hermannstadt - Kleine Geschichte einer Stadt in Siebenbürgen

Hermannstadt wurde im 12. Jahrhundert zum Hauptort der deutschen und flämischen, später "Sachsen" genannten Siedler in Siebenbürgen. Im Mittelalter stieg es zur blühenden Handelsmetropole mit einem vielfältig entwickelten Gewerbe und einer Münzkammer auf, war das politische Zentrum der "Sächsischen Nation" und eine militärisch uneinnehmbare Festung. Als Siebenbürgen im 18. Jahrhundert österreichisches Kronland wurde, bestimmten die neuen Herrscher die habsburgtreue Stadt zur Landeshauptstadt. Im 19. Jahrhundert, das einen ungeheuren Modernisierungsschub brachte, wurde Hermannstadt auch zu einem zentralen Ort der Rumänen Siebenbürgens, die hier seit der Mitte des 20. Jahrhunderts die Bevölkerungsmehrheit bilden. Heute liegt Hermannstadt im Zentrum Rumäniens und hat seit der politischen Wende eine verheißungsvolle Entwicklung von einer vergessenen Provinzstadt hin zu einem pulsierenden Kultur- und Wirtschaftsstandort genommen. An die Deutschen erinnern jedoch nicht nur das Stadtbild und die Stadtgeschichte, vielmehr bietet Hermannstadt heute ein Bild europäischer kultureller Pluralität par excellence.
Rezensionen: "[Harald Roth] zeigt einen Ort, der immer wieder von Spannungen und Konflikten ergriffen war, neben denen die Probleme mit den Neuköllner Parallelgesellschaften geradezu verzwergen, und der doch alle Kulturkämpfe überstanden hat." Berliner Zeitung
"Mann kann das Buch als facettenreichen historischen Roman aufnehmen und genießen. Stellt man es schließlich ins Regal, dann weiß man, dass man es immer wieder hervorholen wird, um Antwort auf die eine oder andere Frage zu finden, die man sich stellt, wenn man an Hermannstadt denkt, um es mitzunehmen, wenn man in die Kulturhauptstadt fährt. Nicht zuletzt kann man die Entscheidung der Europäischen Union, Hermannstadt diese große Ehre zuteil werden zu lassen, erst in vollem Umfang nachvollziehen, wenn man dieses Buch gelesen hat, das nach dieser Entscheidung, aber von derselben angeregt erschienen ist." (Siebenbürgische Zeitung)

SbZ-Artikel: Das Buch zum Kulturhauptstadtjahr
Böhlau, Köln / Wien / Weimar
2006
233 Seiten
22,90 €
Harald Roth
Hermannstadt - Kleine Geschichte einer Stadt in Siebenbürgen
22,90 €
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Beiträge zur Honterus-Forschung 1989-2004

Gernot Nussbächer

Beiträge zur Honterus-Forschung 1989-2004

Der Autor, Gernot Nussbächer, war jahrzehntelang Oberarchivar am Staatsarchiv Kronstadt und ist einer der besten Kenner des siebenbürgischen Reformators und Humanisten Johannes Honterus, einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Siebenbürger Sachsen, dem er über sein gesamtes Forscherleben hin eng verbunden war. Der Band sammelt insgesamt 37 einschlägige Aufsätze, die innerhalb von fünf Jahren verstreut erschienen sind, und verdeutlicht so die Entwicklung der Honterusforschung. Der heutige Kenntnisstand wird durch Anmerkungen ergänzt. Der Band richtet sich vorwiegend an historisch interessierte Laien.
Aldus und AKSL, Kronstadt / Heidelberg
2005
193 Seiten
9,80 €
Gernot Nussbächer
Beiträge zur Honterus-Forschung 1989-2004
9,80 €
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Die Sammlung des Freiherrn Samuel von Brukenthal

Christine Lapping

Die Sammlung des Freiherrn Samuel von Brukenthal

Eine Untersuchung zur Geschichte und zum Charakter der Sammlung im Hermannstädter Museum
Aus einer barocken Sammelleidenschaft heraus baute Freiherr Samuel von Brukenthal, von 1777-1787 Gubernator von Siebenbürgen, zu Lebzeiten umfangreiche Sammlungen von Büchern, Münzen und Medaillen, Gemälden, Druckgraphiken, Kameen und Gemmen, Antiken und Mineralien auf. Den Idealen der Aufklärung und der lutherisch-protestantischen Tradition seiner Heimat folgend, stiftete er diese Sammlungen "seinem Volk" zur Förderung der Kultur Siebenbürgens. Das von ihm begründete Museum, das weiterhin in dem eigens dafür erbauten Brukenthal-Palais untergebracht ist, erfüllt die testamentarisch gestellten didaktischen und kulturpolitischen Aufgaben bis heute. Die vorliegende Untersuchung zeichnet die wechselvolle 250jährige Geschichte dieser Sammlungen und ihre wachsende internationale Bedeutung nach.
Aldus und AKSL, Kronstadt / Heidelberg
2004
307 Seiten
12,80 €
Christine Lapping
Die Sammlung des Freiherrn Samuel von Brukenthal
12,80 €
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Lesestoffe der Siebenbürger Sachsen 1575-1750

István Monok, Péter Ötvös, Attila Verók

Lesestoffe der Siebenbürger Sachsen 1575-1750

Bd. I: Bistritz, Hermannstadt, Kronstadt; Bd. II: Schäßburg, Kleinere Orte.
Die hier vorgelegten Materialien und Untersuchungen sind die wertvolle Frucht ausgedehnter, bereits 1979 in Szeged begonnener Archivrecherchen, einer Zusammenarbeit zwischen der Ungarischen Nationalbibliothek, dem Lehrstuhl für Bibliothekswissenschaft an der Universität in Szeged und dem Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde. In den nun vorliegenden, sorgfältig redigierten Bänden ist derart viel Material zusammengetragen, dass es fast schon als repräsentativ zu bezeichnen ist. Untersucht wurden 20.000 Bücher des 16., 17. und 18. Jahrhunderts. Berücksichtigt wurden 345 Buchverzeichnisse und 623 Nachlassinventare (Teilungsbücher, Teilungsprotokolle). Der buchkundlichen und der landesgeschichtlichen Forschung wird mit dieser verdienstvollen, vorbildlichen Publikation ein wesentlicher Dienst erwiesen. (Thomas Wilhelmi)
Ungarische Széchényi Nationalbibliothek und AKSL, Budapest/ Heidelberg
2005
1088 Seiten
32,00 €
István Monok, Péter Ötvös, Attila Verók
Lesestoffe der Siebenbürger Sachsen 1575-1750
32,00 €
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Inquisitio Transylvanica. Das Fragespiel zu Siebenbürgen von Studium Transylvanicum und Schola Septemcastrensis.

Inquisitio Transylvanica. Das Fragespiel zu Siebenbürgen von Studium Transylvanicum und Schola Septemcastrensis.

Die insgesamt 630 Fragen des Gesellschaftsspiels decken die Bereiche Geschichte, Politik, Geographie, Bräuche, Religion, Wirtschaft und Sport ab. Sieger wird derjenige, der als erster sieben Burgenkarten besitzt. Die humorvoll formulierten Ereignis- und Jokerkarten bringen Spannung ins Spiel, und man muß nicht unbedingt eine Wissenskanone sein, um Quizkönig zu werden. Um einen reinen Wissenskampf zu verhindern, wurden zahlreiche Schätzfragen eingebaut. Einen generationenübergreifenden Ansatz erreicht das Spiel durch die Einbindung von Fragen, die dem alltäglichen Wissenskreis von Spielern unterschiedlichen Alters entstammen. Spannung kommt auf, wenn eine 6 gewürfelt und die Ereigniskarte gezogen wird. Typisch siebenbürgische Ereignisse sollen dafür sorgen, daß die "Wissenshierarchie" unter den Spielern kräftig durchgemischt wird. Wenn es beim "Hermannstädter Töpfermarkt" noch einigermaßen fair zugeht und man in freien Verhandlungen Fragekarten tauschen kann, so kommt es beim "Mongoleneinfall" knüppelhart: Beantwortet ein Spieler (in diesem Fall der "Grenzwächter") die ihm gestellte Frage falsch, so verlieren alle Spieler ihre Fragekarten. Im Rahmen der "Kollektivierung" werden sinngemäß alle Spieler "enteignet", die mehr als 3 Fragekarten besitzen. Zum Glück gibt es aber auch noch den "Besuch aus Deutschland", dank dessen der betreffende Spieler eine Freikarte seiner Wahl wählen darf. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß sich die Mühe der Herausgeber um Thomas Sindilariu allemal gelohnt hat. Ob in geselliger Runde oder nostalgischer Zweisamkeit, dieses Spiel ist nicht nur etwas für lange Winterabende. Da es alle Generationen anspricht, eignet es sich auch als Geschenk für den Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis hervorragend. (Jürgen Binder)
Studium Transylvanicum, Heidelberg
2005
714 Karten & 1 Würfel
15,00 €

Inquisitio Transylvanica. Das Fragespiel zu Siebenbürgen von Studium Transylvanicum und Schola Septemcastrensis.
15,00 €
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Abschied in Raten

Annett Müller

Abschied in Raten

Vom "Neuen Weg" zur "Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien". Der Wandel der Zeitung nach der massenhaften Auswanderung der Deutschen aus Rumänien
Fast über die gesamte kommunistische Epoche in Rumänien gab es - im Gegensatz zu anderen ostmitteleuropäischen Ländern, aus denen die Deutschen bis auf Restminderheiten vertrieben worden waren - deutschsprachige Publikationen, Bücher, Volkskalender, Schulbücher, Literaturzeitschriften, mehrere Wochenzeitungen und eine Tageszeitung, den "Neuen Weg". Mitte der 1960er Jahre - zu ihren besten Zeiten - hatte sie eine Abonnentenzahl von bis zu 80.000, erreichte also fast jeden deutschen Haushalt, sowohl auf dem Land als auch die stetig wachsende Zahl der Industriearbeiter und die Städter. Sechzig gutbezahlte Redakteure waren bei ihr beschäftigt.
Nach 1989 begann der zweite und abschließende Teil der schon zuvor einsetzenden Massenauswanderung der Deutschen aus Rumänien. Die Auflage der Nachfolgezeitung des "Neuen Wegs", der ADZ, dürfte weit unter 5000 Exemplaren liegen.
Verstand sich der "Neue Weg" als - notgedrungen - systemkonformes Mitteilungsblatt für die deutsche Minderheit, so suchte die ADZ ein neues Leserpublikum und versuchte mit neuen Themen und Gewichtungen, etwa der Einrichtung einer Wirtschaftsseite, die speziell die Anliegen ausländischer Investoren behandeln, zu punkten. Annett Müller untersucht in ihrem Buch, ob dieses neue Leserpublikum gefunden wurde und wo es zu finden wäre, wie radikal der Wandel der Zeitung tatsächlich war.
An Methoden verwendete Müller die Inhaltsanalyse, zudem führte sie mit einigen Redakteuren Interviews zur Selbsteinschätzung der Lage. Forschungsleitend waren systemtheoretische Ansätze und ein Modell der Enklavenpublizistik.
Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde
2002
295 Seiten
14,80 €
Annett Müller
Abschied in Raten
14,80 €
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Historia Annae Kendi - Die Geschichte der Anna Kendi - Istoria Anei Kendi - Kendi Anna Históriája.

Christian Schesäus

Historia Annae Kendi - Die Geschichte der Anna Kendi - Istoria Anei Kendi - Kendi Anna Históriája.

Übersetzung, Einleitung und Textgestaltung Joachim Wittstock, Gernot Nussbächer und Andrea Szász.
Im Jahre 1985 erfüllten sich vierhundert Jahre seit dem Tod des bedeutendsten siebenbürgisch-sächsischen humanistischen Dichters, Christian Schesäus. Wegen seiner künstlerischen Verdienste wurde dies Ereignis von der UNESCO als Kulturgedenktag jenes Jahres empfohlen. Im Herkunftsland des Dichters fanden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt, die die Forschungen über Leben und Werk von Schesäus belebten. Zu den bei dieser Gelegenheit gewürdigten Schriften des Autors gehörte auch "Die Geschichte der Anna Kendi", eine Jugendarbeit des Dichters. Dies Poem hat Christian Schesäus später dem sechsten Buch seines Epos "Pannonische Trümmer" (Ruina Pannonica) eingegliedert. Da "Die Geschichte der Anna Kendi" bislang weder im Originaltext noch in deutscher oder rumänischer Übersetzung gedruckt wurde, setzt sich diese Arbeit das Ziel, diese Unterlassung früherer Forschungen zu beheben, um so das Poem, als Glied des Kulturerbes aus der Zeit des siebenbürgischen Humanismus, einem breiteren Leserkreis zugänglich zu machen. "Die Geschichte der Anna Kendi der Gattin des erhabenen János Török, zur Enthauptung verurteilt wegen Ehebruchs, begangen mit János Szalánczi dem Jüngeren, Verwalter der Burg Hunyad in Siebenbürgen. Im Jahre des Herrn 1557, niedergeschrieben von Christian Schesäus."
Dacia / AKSL, Klausenburg / Heidelberg
1996
broschiert/Fadenheftung
111 Seiten
9,00 €
Christian Schesäus
Historia Annae Kendi - Die Geschichte der Anna Kendi - Istoria Anei Kendi - Kendi Anna Históriája.
9,00 €
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Sächsische Presse und Revolution in Siebenbürgen 1848/1849 Presa sasesca si revolutia în Transilvania la 1848/1849

Ela Cosma

Sächsische Presse und Revolution in Siebenbürgen 1848/1849 Presa sasesca si revolutia în Transilvania la 1848/1849

Aus dem Vorwort: Die Revolution von 1848/49 ist für die Landesgeschichte Siebenbürgens ein außergewöhnlicher historischer Wendepunkt. Bis zu jenem Zeitpunkt bestand gewiß noch die Option der Schaffung einer "Schweizer Lösung" im äußersten Südosten Mitteleuropas, also eines Gemeinwesens, in dem es um die Gesamtheit des Landes und seiner Interessen ging. Jedenfalls wäre im Vormärz bei wesentlichen Teilen der Eliten noch eine theoretische Grundlage dafür vorhanden gewesen. Neben einigen Errungenschaften wie der nominellen Aufhebung der Leibeigenschaft oder der Abschaffung mancher überholter Privilegien ist mit dem einschneidenden Ereignis der Revolution vor allem ein Prozeß langfristig festgelegt worden: die zunehmende Entfremdung der Völkerschaften Siebenbürgens. Gegenseitige Abgrenzung und Brüskierung, Abneigung und Haß für die jeweils andere Gruppe waren noch nie so groß wie 1848/49 und sollten auch später nur schwer, wenn überhaupt, abgebaut werden können. Auch die ansatzweise Annäherung zwischen Rumänen und Sachsen, die sich aus der gemeinsamen Gegnerschaft zur ungarischen Revolution ergab, bot nur schwaches politisches Fundament. In der vorliegenden Studie wird die Wahrnehmung des Revolutionsgeschehens aus dem Blickwinkel einer bestimmten Gruppe, der Sachsen, im Spiegel ihres damals einen enormen Aufschwung verzeichnenden Massenmediums Presse akribisch analysiert und nachvollzogen. Dabei werden das Verhältnis zwischen den Völkerschaften, zu Staat und Herrscherhaus, zu den auswärtigen Beteiligten, Fragen der Standort- und Identitätsbestimmung genauso behandelt wie das allgemeine mitteleuropäische Revolutionsgeschehen und die Pressegeschichte. Die kritische, aus dem Gesamtgeschehen heraus erfolgende Beleuchtung der damaligen sächsischen Wahrnehmung - die ihrerseits nicht einheitlich war, weil sich einzelne Städte durchaus konträr verhielten - weitet den Blick über die in der Historiographie Siebenbürgens sonst meist übliche Innenansicht einer einzelnen "Nation" und weist auch auf die Herausbildung beziehungsweise Rolle von Eigen- und Fremdbildern im historischen Geschehen hin. Hierzu trägt auch die Publikation in zwei der Landessprachen bei, womit hoffentlich ein Beitrag zur intensivierten Diskussion über die gemeinsame Geschichte geleistet wird.
Presa Universitara Cluj / Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde Klausenburg / Heidelberg
2002
broschiert
447 Seiten
15,00 €
Ela Cosma
Sächsische Presse und Revolution in Siebenbürgen 1848/1849 Presa sasesca si revolutia în Transilvania la 1848/1849
15,00 €
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Siebenbürger - Der Name und seine Träger in Europa vom 13. bis 17. Jh.

Hans Meschendörfer

Siebenbürger - Der Name und seine Träger in Europa vom 13. bis 17. Jh.

Ein Beitrag zur Herkunftsnamen-Forschung, zur Geschichte der frühen Migration und Integration sowie zur Dokumentation der Siebenbürger.
Hans Meschendörfer (1911-2000) befaßt sich in dieser außerordentlich kenntnisreichen und spannenden Studie mit allen bekannten Trägern des Namens Siebenbürger in Europa - beginnend im Hochmittelalter bis ins 17. Jahrhundert, ja in einigen Fällen selbst bis ins 20. Jahrhundert hinein. Er behandelt die Ursprünge der Herkunftsnamen Siebenbürger, Transylvanus, de Septem Castris etc., sodann die vor den Mongolen geflohenen Siebenbürger, die Siebenbürger auf Universitäten, die namhaften Handwerker dieses Namens in verschiedenen europäischen Städten, die Siebenbürger in Wien, in Wiener Neustadt, in Salzburg, der Steiermark, in Kärnten, die bayerischen Siebenbürger, schließlich Maximilianus Transylvanus und viele andere dieses Namens.

SbZ-Artikel: Hans Meschendörfer: Der Name Siebenbürger in Europa
AKSL / hora, Heidelberg / Hermannstadt
2001
broschiert/Fadenheftung
139 Seiten
19,00 €
Hans Meschendörfer
Siebenbürger - Der Name und seine Träger in Europa vom 13. bis 17. Jh.
19,00 €
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Der Siebenbürgische Verein für Naturwissenschaften zu Hermannstadt Jubiläumsband 1849-1949

Heinz Heltmann und Hansgeorg von Killyen

Der Siebenbürgische Verein für Naturwissenschaften zu Hermannstadt Jubiläumsband 1849-1949

Der Band vereinigt 20 Beiträge, die auf der gemeinsam mit dem Naturwissenschaftlichen Museum in Hermannstadt [Muzeul des Istorie Naturala Sibiu] und der Sektion Naturwissenschaften des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde im Mai 1999 veranstalteten Jubiläumstagung zum 150. Gründungstag des Vereins, gehalten wurden. Sechs weitere Beiträge ergänzen die Tagungsberichte. Die Beiträge sind überwiegend in deutscher Sprache, in einigen Fällen auch in rumänischer Sprache abgedruckt und jeweils mit komplementären und englischen Zusammenfassungen versehen.
Neben Aufsätzen zur Institutionengeschichte des Vereins und verwandter Organisationen werden namhafte Forscher und ihr Beitrag zur naturkundlichen Erkundung Siebenbürgens gewürdigt.
Der Sammelband ist der achte, der seitens der Sektion Naturwissenschaften des Arbeitskreises herausgegeben wurde. Die Vorgängerbände sind zum überwiegenden Teil ebenfalls lieferbar und in der Reihe Studia Transylvanica des Böhlau Verlages erschienen.
Die Jubiläumsschrift dokumentiert das fruchtbare Zusammenwirken von Fachleuten aus Deutschland und Rumänien an der naturwissenschaftlichen Erforschung einer europäischen Region und den historischen Beitrag der siebenbürgisch-sächsischen wissenschaftlichen Gesellschaften.
AKSL Heidelberg
328 Seiten
29,00 €
Heinz Heltmann und Hansgeorg von Killyen
Der Siebenbürgische Verein für Naturwissenschaften zu Hermannstadt Jubiläumsband 1849-1949
29,00 €
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 Siebenbürgen auf alten Karten. Lazarus/Tannstetter 1528 Johannes Honterus 1532 Wolfgang Lazius 1552/56

Hans Meschendörfer und Otto Mittelstrass

Siebenbürgen auf alten Karten. Lazarus/Tannstetter 1528 Johannes Honterus 1532 Wolfgang Lazius 1552/56

ist eine Teillieferung zum "Historisch-Landeskundlichen Atlas von Siebenbürgen". Sie enthält auf großen, teils farbigen Blättern die Wiedergabe der drei ältesten Karten dieser Region. Das sind: 1.Johannes Honterus: Chorographia Transylvaniae - Sybembürgen, Basel 1532, 1: 500.000, Faksimile, 55 x 37 cm; 2.Lazarus Tannstetter: Siebenbürgen, Kartenausschnitt aus Chorographia Hungarie, Ingolstadt 1528; Wolfgang Lazius: Siebenbürgen, Kartenausschnitt aus Regni Hungariae Chorographia vera, Wien 1552/56; jeweils mit Widmungen und den Wappen des ungarischen Königs; 3.Johannes Honterus, Lazarus/Tannstetter, Wolfgang Lazius: Siebenbürgen, verkleinerte Kartenwiedergaben mit farbigem Aufdruck des Flußnetzes und 4.Siebenbürgen 1:700.000, moderne Reliefkarte mit farbigem Aufdruck der Orte und Bezeichnungen der alten Karten und des Siedlungsgebietes der Siebenbürger Sachsen.
29,00 €
Hans Meschendörfer und Otto Mittelstrass
Siebenbürgen auf alten Karten. Lazarus/Tannstetter 1528 Johannes Honterus 1532 Wolfgang Lazius 1552/56
29,00 €
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Historisch-Landeskundlicher Atlas von Siebenbürgen

Historisch-Landeskundlicher Atlas von Siebenbürgen

1. Ortsnamenbuch. Bearbeitet von Otto Mittelstraß. Inhalt: Numerisches Verzeichnis der Ortschaften nach der Verwaltungsgliederung um 1810, nach Komitaten, Stühlen und Distrikten (rumänisch, ungarisch, deutsch) und nach der Verwaltungsgliederung um 1970 nach Kreisen (rumänisch); Alphabetisches Verzeichnis, getrennt nach rumänischen, ungarischen und deutschen Ortschaftsnamen; Systematisches Verzeichnis der wichtigsten geographischen Namen, rumänisch, ungarisch, deutsch.
2. Topographie der Ortschaften. Karte des Großfürstentums Siebenbürgen, Maßstab 1:300 000. Bearbeitet von Otto Mittelstraß. Ergänzung zum Ortsnamenbuch aufgrund der Karte um 1810 in 20 Sektionen mit den Lagen der Ortschaften.
Heidelberg 1993, 64 Seiten, kartoniert.
3. Vorarbeiten. Vier Übersichtskarten zum Ortsnamenbuch: 1.Verwaltungsgliederung um 1810. Bearbeitet von Otto Mittelstraß, Kartographie Alexander Dank; 2.Verwaltungsgliederung um 1970. Bearbeitet von Otto Mittelstraß, Kartographie Alexander Dank; 3.Höhenschichten. Bearbeitet von Klaus Niedermaier und Otto Mittelstraß, Kartographie Christoph Rehling; 4.Relief. Kartographie Christian Herrmann. Karten im Maßstab 1:600 000, Farbdruck, 54 x 45,5 cm. Beiheft mit Erläuterungen, bearbeitet von Christian Herrmann, Otto Mittelstraß und Klaus Niedermaier.
Mit Beiheft 16 Seiten, in Mappe. Heidelberg 1993
Heidelberg
1992
352 Seiten
15,00 €

Historisch-Landeskundlicher Atlas von Siebenbürgen
15,00 €
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Denkmaltopographie Siebenbürgen, Bd. 5.1.1 Stadt Hermannstadt. Die Altstadt.

Christoph Machat

Denkmaltopographie Siebenbürgen, Bd. 5.1.1 Stadt Hermannstadt. Die Altstadt.

Der vorliegende, durchgehend zweisprachig (deutsch und rumänisch) konzipierte Band, dokumentiert im Großformat auf Hochglanzpapier eine architektonische Perle Siebenbürgens, die Altstadt Hermannstadts, des Zentralortes der Siebenbürger Sachsen. Die zweisprachigen Straßenbenennungen (heute gebräuchliche rumänische und historische deutsche) erleichtern die Orientierung des Lesers. Der Band enthält, neben einer Einführung, detaillierte, ja akribische Beschreibungen von 900 Gebäuden der Ober- und Unterstadt, Pläne, Grundrisse, Vermessungskarten, historische Veduten und farbige Luftbilder nach dem Modell der Deutschen Denkmaltopographie. Daneben rund 1500 s/w Aufnahmen der beschriebenen Objekte: Sakrale Architektur, Verteidigungsanlagen, Wohnhäuser - vom Brukenthalpalais bis zum kleinen unscheinbaren Wohn- und Handwerkerhaus in der Unterstadt. Ein enzyklopädischer Kosmos an Informationen über die Bausubstanz von Hermannstadt.
Eine ganze Reihe von Fachleuten aus Rumänien und Deutschland war an der Entstehung dieses Buches beteiligt. Neben dem Herausgeber Dr. Christoph Machat sind vor allem Dr. Alexandru Avram und Ioan Bucur zu nennen. Die Redaktion des Bandes lag in den Händen des Mitarbeiters des Siebenbürgen-Instituts Friedrich Schuster.
Rheinland Verlag Köln
1999
452 Seiten
34,70 €
Christoph Machat
Denkmaltopographie Siebenbürgen, Bd. 5.1.1 Stadt Hermannstadt. Die Altstadt.
34,70 €
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 Denkmaltopographie Siebenbürgen Band 4.1 Stadt Schäßburg

Christoph Machat

Denkmaltopographie Siebenbürgen Band 4.1 Stadt Schäßburg

Die Reihe "Denkmaltopographie Siebenbürgen" ist nach dem Vorbild der "Denkmaltopgraphie der Bundesrepublik Deutschland" konzipiert. Sie ist auf insgesamt 26 Teilbände angelegt und wird von Christoph Machat (Rheinisches Amt für Denkmalpflege) verantwortet. Mehrere Dutzend Mitarbeiter in Rumänien und Deutschland arbeiteten über einen langen Zeitraum an diesem Projekt zusammen. Es ist das Ergebnis einer flächendeckenden Bestandsaufnahme des denkmalwerten Kulturgutes in den ehemals deutschen Siedlungsgebieten Siebenbürgens (etwa 240 Ortschaften, Dörfer, Marktflecken und Städte). Die "Denkmaltopographie Siebenbürgen" ist durchweg zweisprachig (deutsch und rumänisch) angelegt. Alle Bände sind mit einer Vielzahl an schwarz-weiß- und Farb-Abbildungen, mit Luftbildern, Grundrissen, Skizzen und Plänen ausgestattet.
Der neuerschienene Band 4 (Kreis Mieresch), Teilband 1 behandelt Schäßburg (rum. Sighisoara). Diese Stadt war eines der wirtschaftlichen, kulturellen und kirchlichen Zentren des siebenbürgisch-sächsischen Siedlungsgebietes. Im Jahr 2000 wurde Schäßburg als eine der am vollständigsten erhaltenen mittelalterlichen Acker-Bürger-Städte in Europa auf die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Befestigungsmauern, Tore und Verteidigungsanlagen sind beinahe in Gänze erhalten. Die Einwohner Schäßburgs betrieben neben den Handwerken auch Landwirtschaft, was sich auch in der Architektur niederschlug. Gegen Ende der kommunistischen Herrschaft wurden Teile der historischen Unterstadt geschleift und Schneisen der Verwüstungen hinterlassen. Aufgrund der wirtschaftlichen Rückständigkeit und der Armut in Rumänien ist die Substanz der historischen Bauten in Schäßburg weiterhin akut gefährdet.
Im vorliegenden Band werden über 300 Gebäude der "Burg" und der Unterstadt beschrieben und abgebildet, mit Grundrissen und Konstruktionszeichnungen versehen. Besonderes Augenmerk wir auf die öffentlichen Gebäude der Stadt gelegt. Eine historische Einführung und eine Ortskartei, die archäologische, wirtschaftliche und demographische Angaben enthält, vervollständigen den Band.

SbZ-Artikel: "Denkmaltopographie Schäßburg" wegweisend
Rheinland Verlag Köln
236 Seiten
24,00 €
Christoph Machat
Denkmaltopographie Siebenbürgen Band 4.1 Stadt Schäßburg
24,00 €
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Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen - Sechster Band, 1458-1473

Gustav Gündisch

Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen - Sechster Band, 1458-1473

Das wissenschaftliche Groß- und Grundlagenprojekt Urkundenbuch der Deutschen in Siebenbürgen entstammt dem 19. Jahrhundert. Das Werk wurde um die Mitte jenes Jahrhunderts konzipiert und genoß ab der Gründung wissenschaftlicher Gesellschaften in Siebenbürgen, so des Vereins für siebenbürgische Landeskunde 1840, Priorität. Durch wechselhafte Zeitläufte, die beiden Weltkriege, die Deportation der Deutschen Siebenbürgens, Flucht und Migration sowie die wechselhafte Kulturpolitik des rumänischen Staates gegenüber seiner deutschen Minderheit ist das elementare Werk noch nicht vollendet. Die Vorarbeiten begannen im 19. Jahrhundert mit der Sichtung des Archivs der Sächsischen Nationsuniversität (d. i. die politische Vertretung der Sachsen im damaligen Ständestaat), der Evangelischen Kirche sowie weiterer siebenbürgischer und ungarischer Archive und Privatsammlungen, ferner staatlicher Archive in Wien, Rom und andernorts. Bereits 1892 wurde der I. Band der Urkunden für den Zeitraum 1191-1342 herausgegeben. Es folgte 1897 der zweite, 1902 der dritte Band. Der Bearbeiter dieser Bände, der Leiter des Sächsischen Nationsarchivs, Franz Zimmermann, erkrankte und die Arbeit stockte. Bedingt durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs und die schwierigen Nachkriegsjahre wurde sie für fast drei Jahrzehnte unterbrochen. Der Nachfolger im Amt als Direktor des Nationsarchivs, Gustav Gündisch, brachte 1937 den vierten Band heraus. Erneut durch Krieg und Kriegsfolgen unterbrochen, brachte derselbe erst 1975 den fünften Band, diesmal im Auftrag der Rumänischen Akademie, heraus. Die Bände sechs und sieben [letzterer vergriffen] erschienen ebenfalls unter der Ägide der Rumänischen Akademie.
In den beiden Bänden sind 798 (Bd. V) bzw. 880 (Bd. VI) mittelalterliche Urkunden, davon rund die Hälfte erstmalig, aus der Zeitspanne 1348 bis 1457 bzw. 1458 bis 1473 veröffentlicht, dazu eine Reihe wichtiger Faksimileabbildungen und wichtiger Siegel. Für die Benutzung von größter Bedeutung ist das Personen- und Ortsregister.
Akademie Verlag Bukarest
1981
49,00 €
Gustav Gündisch
Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen - Sechster Band, 1458-1473
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Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen - Fünfter Band, 1438-1457

Gustav Gündisch

Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen - Fünfter Band, 1438-1457

Das wissenschaftliche Groß- und Grundlagenprojekt Urkundenbuch der Deutschen in Siebenbürgen entstammt dem 19. Jahrhundert. Das Werk wurde um die Mitte jenes Jahrhunderts konzipiert und genoß ab der Gründung wissenschaftlicher Gesellschaften in Siebenbürgen, so des Vereins für siebenbürgische Landeskunde 1840, Priorität. Durch wechselhafte Zeitläufte, die beiden Weltkriege, die Deportation der Deutschen Siebenbürgens, Flucht und Migration sowie die wechselhafte Kulturpolitik des rumänischen Staates gegenüber seiner deutschen Minderheit ist das elementare Werk noch nicht vollendet. Die Vorarbeiten begannen im 19. Jahrhundert mit der Sichtung des Archivs der Sächsischen Nationsuniversität (d. i. die politische Vertretung der Sachsen im damaligen Ständestaat), der Evangelischen Kirche sowie weiterer siebenbürgischer und ungarischer Archive und Privatsammlungen, ferner staatlicher Archive in Wien, Rom und andernorts. Bereits 1892 wurde der I. Band der Urkunden für den Zeitraum 1191-1342 herausgegeben. Es folgte 1897 der zweite, 1902 der dritte Band. Der Bearbeiter dieser Bände, der Leiter des Sächsischen Nationsarchivs, Franz Zimmermann, erkrankte und die Arbeit stockte. Bedingt durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs und die schwierigen Nachkriegsjahre wurde sie für fast drei Jahrzehnte unterbrochen. Der Nachfolger im Amt als Direktor des Nationsarchivs, Gustav Gündisch, brachte 1937 den vierten Band heraus. Erneut durch Krieg und Kriegsfolgen unterbrochen, brachte derselbe erst 1975 den fünften Band, diesmal im Auftrag der Rumänischen Akademie, heraus. Die Bände sechs und sieben [letzterer vergriffen] erschienen ebenfalls unter der Ägide der Rumänischen Akademie.
In den beiden Bänden sind 798 (Bd. V) bzw. 880 (Bd. VI) mittelalterliche Urkunden, davon rund die Hälfte erstmalig, aus der Zeitspanne 1348 bis 1457 bzw. 1458 bis 1473 veröffentlicht, dazu eine Reihe wichtiger Faksimileabbildungen und wichtiger Siegel. Für die Benutzung von größter Bedeutung ist das Personen- und Ortsregister.
Akademie Verlag Bukarest
1975
49,00 €
Gustav Gündisch
Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen - Fünfter Band, 1438-1457
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Quellen zur Geschichte der Stadt Kronstadt, Band IX: Zunfturkunden 1420-1580

Gernot Nussbächer und Elisabeta Marin

Quellen zur Geschichte der Stadt Kronstadt, Band IX: Zunfturkunden 1420-1580

Kronstadt in Siebenbürgen ist bis heute ein wichtiges wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum in der Mitte Rumäniens. Das Fundament für diese Entwicklung wurde bereits im Mittelalter gelegt, als Kronstadt - an wichtigen Karpatenpässen zur Moldau und der Walachei gelegen - zum Zentrum des Handwerks und Handels nicht nur für Siebenbürgen und das östliche Ungarn, sondern auch über die Karpaten in osmanisches Einflußgebiet avancierte. Im vorliegenden Band sind 198 erhaltene Urkunden der Zeitspanne 1420-1580 veröffentlicht, davon 155 Texte zum ersten Mal, und zwar in der Originalsprache und ggf. in einer deutschen und rumänischen Übersetzung. Rund die Hälfte der Urkunden ist in deutscher Sprache geschrieben, knapp 40% in Latein, knapp ein Zehntel in Altslawisch und Ungarisch. Die Urkunden betreffen mehr als dreißig Gewerbezweige der Stadt und sind innerhalb des Bandes chronologisch geordnet. Nach dem Text wird die Signatur angegeben, gefolgt von einer diplomatischen Beschreibung der Urkunde einschließlich der Siegel.
Aldus und AKSL, Kronstadt / Heidelberg
1999
Personen-, Orts- und Sachregister
459 Seiten
48,00 €
Gernot Nussbächer und Elisabeta Marin
Quellen zur Geschichte der Stadt Kronstadt, Band IX: Zunfturkunden 1420-1580
48,00 €
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Inschriften der Stadt Hermannstadt aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit

Ioan Albu

Inschriften der Stadt Hermannstadt aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit

Die Arbeit an der Reihe "Quellen zur Geschichte der Stadt Hermannstadt" wird nach hundertzwanzigjähriger, den Zeitläuften geschuldeter Unterbrechung wieder aufgenommen. Der Band enthält die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften (bis zum Beginn des 18. Jh.) der Stadt Hermannstadt, des politischen und kulturellen Zentrums der Siebenbürger Sachsen.
Die Edition umfaßt 293 Katalognummern, davon ein Drittel nichtoriginale Überlieferung. Es überwiegen Inschriften zum Totengedächtnis, Grabplatten und Epitaphe, aber auch Inschriften auf Kirchenglocken, Taufbecken, Jahreszahlen, Sprüche an Gebäuden u. a. Dem Band vorangestellt ist ein kurzer Überblick zur Geschichte der Stadt Hermannstadt sowie eine Beschreibung der wichtigsten Standorte der Inschriften, wobei die evangelische Stadtpfarrkirche die meisten aufzuweisen hat. Der Band wird ergänzt durch ein Literaturverzeichnis, mehrere umfangreiche Register (Standort-, Orts- und Personennamenregister), Verzeichnisse von Berufen, Ständen, Titeln, Verwandtschaften, Initialen u. a. Im Anhang folgt ein Plan der Anlage der Grabdenkmäler in der Stadtpfarrkirche, eine Liste der Steinmetz- und Meisterzeichen sowie über 100 Abbildungen besonderer Inschriften.
Der sorgfältig edierte und in gefälliger Art ausgestattete Band wendet sich an ortsgeschichtlich Interessierte und lädt zu vergleichenden Studien ein.
Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde
2002
344 Seiten
30,00 €
Ioan Albu
Inschriften der Stadt Hermannstadt aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit
30,00 €
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Quellen zur Geschichte der Stadt Hermannstadt Band 2: Handel und Gewerbe in Hermannstadt und den Sieben Stühlen 1224-1578

Quellen zur Geschichte der Stadt Hermannstadt Band 2: Handel und Gewerbe in Hermannstadt und den Sieben Stühlen 1224-1578

Herausgegeben von Monica Vlaicu unter Mitarbeit von Radu Constantinescu, Adriana Ghibu, Costin Fenesan, Cristina Halichias und Liliana Popa
Die Arbeit an der Reihe "Quellen zur Geschichte der Stadt Hermannstadt" wurde nach hundertzwanzigjähriger, den Zeitläuften geschuldeter Unterbrechung wieder aufgenommen. Vor kurzem erschien in dieser Reihe: Ioan Albu: "Inschriften der Stadt Hermannstadt". Hermannstadt war für die Deutschen Siebenbürgens von der Ansiedlung bis zur Gegenwart deren politisches, kirchliches und kulturelles Zentrum mit einer besonderen wirtschaftlichen Blütezeit im Mittelalter. Mit den "Sieben Stühlen" werden die Verwaltungseinheiten des Kerns des sächsischen Rechtsgebietes bezeichnet.
Dieses Urkundenbuch liefert die Grundlage für eine zu schreibende mittelalterliche Wirtschaftsgeschichte Siebenbürgens und der bedeutenden Rolle der Siebenbürger Sachsen darin. Er enthält erstrangige mittelalterliche Quellen: die wichtigsten Privilegien, Rechtsbestätigungen, Anordnungen, Satzungen, Verträge, Briefe usw. Das Material stammt ausschließlich aus der Kreisdirektion Hermannstadt der Rumänischen Nationalarchive, dem ehemaligen "Sächsischen Nationsarchiv". Der Band umfaßt 162 im Original oder in Kopie aufbewahrte Urkunden, davon 73 in lateinischer und 89 in deutscher Sprache. Die Urkunden wurden aus dem Deutschen und Lateinischen ins Rumänische übersetzt und mit Anmerkungen und archivarischen Kennzeichen versehen. Der Band ist durchgehend zweisprachig, deutsch und rumänisch.
Der gediegen ausgestattete Band ist mit einem umfangreichen Literaturverzeichnis, einem Sach-, Personen- und Ortsregister sowie einem Glossarium versehen.
Heidelberg, AKSL-Verlag
2003
580 Seiten
37,00 €

Quellen zur Geschichte der Stadt Hermannstadt Band 2: Handel und Gewerbe in Hermannstadt und den Sieben Stühlen 1224-1578
37,00 €
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Saksesch Wält e Wirt uch Beld. Gedicht vun Helene Platz, gezichnet vun Berta Stegmann.

Saksesch Wält e Wirt uch Beld. Gedicht vun Helene Platz, gezichnet vun Berta Stegmann.

Das Bilderbuch erschien erstmals 1912 in der Buchdruckerei Johann Stegmann in Mühlbach/Siebenbürgen. Es folgten eine zweite Auflage in der Zwischenkriegszeit sowie zwei - unvollständige - Nachdrucke in den 1970er Jahren im Kriterion-Verlag Bukarest. Bei der aktuellen Ausgabe handelt es sich um den nach 1988 zweiten vollständigen Nachdruck durch die "Siebenbürgischen Jugendseminare". Seit nahezu einem Jahrhundert eignet sich dieser "Klassiker" hervorragend als humorvoller Einstieg zum Erlernen der siebenbürgisch-sächsischen Mundart, besonders für Kinder.
Studium Transylvanicum, Heidelberg
2006
32 Seiten
5,00 €

Saksesch Wält e Wirt uch Beld. Gedicht vun Helene Platz, gezichnet vun Berta Stegmann.
5,00 €
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Quellen zur Geschichte der Stadt Kronstadt

Annales ecclesiastici 1556 (1531) - 1706 (1763)

Quellen zur Geschichte der Stadt Kronstadt

Bearbeitet von Julius Gross
Durchgesehen und ergänzt von Gernot Nussbächer
Herausgegeben von Elisabeta Marin

Sieben Bände der "Quellen zur Geschichte der Stadt Kronstadt" erschienen zwischen 1886 und 1926. Aufgrund wirtschaftlicher Not in der Zwischenkriegszeit kam das Projekt zum Erliegen. Nach der politischen Wende in Rumänien 1989/1990 wurde das Editionsvorhaben wiederaufgenommen und bereits vorhandene Vorarbeiten genutzt. So erschienen 1999 die Zunfturkunden Kronstadts von 1420 bis 1580.

Der vorliegende Band bringt Quellenschriften zur Kirchengeschichte der Stadt Kronstadt und des umliegenden Burzenlandes. Kronstadt war - neben Hermannstadt - das bedeutsamste wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Siebenbürger Sachsen. Einer zweisprachige Einleitung (rumänisch und deutsch) folgt eine Beschreibung der Quellen, danach Bemerkungen und Ergänzungen anhand der Originalvorlagen von Gernot Nussbächer zum Text von Julius Gross. Der Text ist in fünf Abschnitte gegliedert:
1.Acta Capituli Barcensis (1556-1577)
2.Capitels-Rechnungen und Quittungen (1531-1577)
3.Inventaria bonorum parochialium capituli Barcensis (1556)
4.Rationarius aedituorum eccles. apud S. Bartholomeum (1560-1763)
5.Acta Capituli Barcensis (Continuatio) (1578-1706)
Abschließend folgt ein umfangreiches Personen und Ortsregister.
Der Band richtet sich vor allem an Regional- und Kirchenhistoriker und bildet eine Grundlage für die Erforschung der nachreformatorischen Geschichte Siebenbürgens.

Für Band 10 der "Quellen Kronstadts" werden derzeit die Regesten der Privilegiensammlung bearbeitet.
Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde
Achter Band, Heft 2 2002
528 Seiten
47,00 €
Annales ecclesiastici 1556 (1531) - 1706 (1763)
Quellen zur Geschichte der Stadt Kronstadt
47,00 €
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