Über welche Themen könnte man im Diskussionsforum der Siebenbürger Sachsen noch diskutieren?

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Marius
schrieb am 16.03.2026, 00:19 Uhr (am 16.03.2026, 00:29 Uhr geändert).
Über welche Themen könnte man im Diskussionsforum der Siebenbürger Sachsen noch diskutieren?
Die Diskussionsforen der Siebenbürger Sachsen umfassen ein breites Spektrum an Themen, die von der Bewahrung der Tradition bis hin zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen reichen. Basierend auf aktuellen Entwicklungen und Forenstrukturen könnten folgende Themen intensiv diskutiert werden:
- Identität und Zukunft der Gemeinschaft: „Wohin geht unsere Gemeinschaft?“ – Diskussion über den Erhalt der siebenbürgisch-sächsischen Identität in Deutschland.
– Wandel der Kultur: Wie verändert sich die Identität durch den Verlust des gemeinsamen Siedlungsraums?
Generationenwechsel: Wie können jüngere Generationen für die Kultur begeistert werden? (Jugendforum)
- Kulturerbe und Heimat in Siebenbürgen
- Erhalt der Kirchenburgen: Möglichkeiten zur Pflege und Nutzung der verbliebenen Kulturgüter
Rückkehr oder „Sehnsucht nach Siebenbürgen“: Erfahrungen von Rückkehrern, die Immobilien in Siebenbürgen erwerben oder dorthin ziehen.
Tourismus und Identität: Wie beeinflusst der Tourismus die sächsischen Dörfer?
Integration und Soziales
Rechtliche Fragen: Ausgleich von Rentenunterschieden, Russland-Entschädigungen oder Fragen zur Namensänderung (Integration)
- Seniorenarbeit: Pflege und Betreuung älterer Landsleute in Deutschland (Seniorenforum)
Digitalisierung und Moderne
- Generative KI und sächsisches Kulturerbe: Chancen und Gefahren von KI für die Bewahrung von Sprache und Geschichte.
Digitale Vernetzung: Aufbau virtueller Gemeinschaften als Ersatz für den verlorenen Siedlungsraum.
Genealogie und Geschichte: Familienforschung, Austausch über Ortsgenealogien (z. B. neue Datenbanken für Orte wie Großpold oder Mediasch).
Aufarbeitung der Auswanderung: Diskussion über die Zeit des „Verkaufs“ von Siebenbürger Sachsen.
Aktuelles & Alltag: Kulturelle Identität vs. Anpassung – wie viel „sächsisch sein“ passt in den deutschen Alltag?
Politisches Engagement: Die Rolle des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR).
lauch
schrieb am 16.03.2026, 14:48 Uhr
Marius das ist doch etwas übertrieben. Es gibt hier einen gewissen User mobile igenius heisst er, und ist mit seinen Fragen nicht durchgedrungen. Zumindest bei mir nicht. Bei dir ist es ähnlich. Wieviel mal kommt das Wort KULTUR in deinem Beitrag vor?

Ich war vor etwa einer Woche beim " sächsischen Metzger" und habe evangelischen Speck oder Bischofsspeck gekauft. Hat natürlich sehr gut geschmeckt. Obwohl er eigentlich nach dem Rezept nicht geräuchert sein sollte. Und dann kam ich auf die Idee ob es jemand schafft, den Speck einigermaßen so herzustellen, wie früher, als er in der Burg gelagert wurde.

Oder das hier: mich interessieren die " sächsischen securisten".

So Marius, jetzt frage ich dich wo würdest du diese Fragen unter den vielen Titeln einordnen?

Marius
schrieb am 16.03.2026, 18:02 Uhr (am 16.03.2026, 18:09 Uhr geändert).
Hallo lauch

Als mein Vater noch lebte, kam er zu Besuch zu uns. Wir saßen am Tisch, unterhielten uns und sprachen über verschiedene Themen. Einmal sagte er zu mir: „Mein Sohn, auch wenn wir Dummheiten sprechen, die Hauptsache ist, wir sprechen.” So ist es auch mit dem, was ich geschrieben habe. Es ist übertrieben, aber wenn jemand es liest, kommt ihm vielleicht eine Idee und schreibt etwas.
lauch
schrieb am 16.03.2026, 21:51 Uhr
Okay so gesehen ist alles in Ordnung. Dann aber war der Mühe zu viel.
Marius
schrieb am 19.03.2026, 13:03 Uhr
Mir ist aufgefallen, dass sich immer weniger Menschen am Diskussionsforum des Verbands der Siebenbürger Sachsen beteiligen. Der Grund dafür ist der Generationswechsel. Die junge Generation, die in Deutschland aufgewachsen ist, ist wie die jungen Einheimischen. Diese neue Generation ist anders. Sie interessiert sich nicht mehr für die Gemeinschaft, sondern nur noch für Geld. Wenn es so weitergeht, wird das Diskussionsforum irgendwann verschwinden.
lauch
schrieb am 19.03.2026, 13:20 Uhr
Nein, nein, verschwinden wird es nicht, die jungen werden auch älter. Ob jeder nur Geld haben will, sei dahingestellt. Individualisiert ist die Gesellschaft schon,dadurch wird der Egoismus gewissermaßen gefördert.Aber was ist denn heute eine Gemeinschaft? Wir sind ja gewissermaßen alle Migranten in einem von mir gefassten sehr engem Sinne. Wir haben in D eine neue Heimat gefunden. Soweit so gut!!! Aber ich frage euch mal so plakativ: wer hat es geschafft, seine Kinder und Enkelkinder in einem Radius von 10km vom eigenen Wohnort zu halten?
charlie
schrieb am 19.03.2026, 16:30 Uhr
Die jüngeren Leute wissen meist nicht mal, dass es sowas wie Foren im Internet gibt. Sie kommunizieren zwar im Netz, aber nicht in Foren.
Marius
schrieb am 19.03.2026, 16:49 Uhr (am 19.03.2026, 17:15 Uhr geändert).

lauch
schrieb am 19.03.2026, 13:20 Uhr

Nein, nein, verschwinden wird es nicht, die jungen werden auch älter. Ob jeder nur Geld haben will.Aber was ist denn heute eine Gemeinschaft? Wir sind ja gewissermaßen alle Migranten in einem von mir gefassten sehr engem Sinne. Wir haben in D eine neue Heimat gefunden. Soweit so gut!!! Aber ich frage euch mal so plakativ: wer hat es geschafft, seine Kinder und Enkelkinder in einem Radius von 10 km vom eigenen Wohnort zu halten?

Ja das stimmt und danke.
Nimrod
schrieb am 19.03.2026, 18:27 Uhr (am 19.03.2026, 18:29 Uhr geändert).
Liebe Freunde! Damit hier der Eindruck entsteht, im Forum bewegt sich etwas, melde ich mich der Vollständigkeit halber auch noch um „meinen Senf“ dazuzugeben. Vorher aber mal bei dieser Gelegenheit ein großes Lob an Marius, für seine Energie mit der er sich hier abmüht, um etwas zu bewegen. Freude kommt auch auf weil charlie sich auch wieder mal aus der Versenkung aufgemacht hat. Unterm Strich habt ihr ja mit eurer Meinung alle recht. Das ist zwar keine neue und vor allem keine freudige Erkenntnis. Aber hier im Forum sind wir als Forenteilnehmer mit unseren Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Wie ich an anderer Stelle hier schon geschrieben habe, müßte die Redaktion oder die Leitung der SJD mehr auf die Möglichkeiten des Forums in den Reihen der jungen „Landsleute“ auf das Forum und seine Möglichkeiten hinweisen. Überrascht war ich in diesem Zusammenhang heute durch einen Hinweis von Christian Schoger im heutigen „Pressespiegel“: „Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien „Ich möchte jungen Menschen in Deutschland Mut machen, sich mit Siebenbürgen auseinanderzusetzen“: Im Gespräch mit Natalie Bertleff.
Für euch zur Info, daß ist die Bundesjugendleiterin der SJD. In der Internetausgabe der ADZ kann man das ganze Interview nachlesen.Da könnt ihr auch erfahren, was die SJD in diesem Jahr auch noch alles vor hat.
Meine Meinung dazu ist folgende: Da wir hier außer Frau Doris Hutter, und auch sie nur gelegentlich, meist als „Korrektiv“ eingreifend, fast niemand von der Bundesvorstandschaft als Forenteilnehmer erleben, wird es sehr wahrscheinlich schwierig sein, aus der Vorstandschaft der SJD hier jemand für eine Mitarbeit begeistern zu können. Obwohl nach meiner Meinung der Versuch ja von Seiten der Redaktion und den Leitungsgremien der Landsmannschaft überhaupt mal gewagt werden sollte. Also, wer von euch Beziehungen dahin hat, sollte sie mal spielen lassen.
Marius
schrieb am 31.05.2026, 15:10 Uhr
Im Diskussionsforum von Schiebenbuerger.de gibt es keine Themen mehr. Der Generationswechsel hat alles verändert. Nun muss man sich anderen Foren anschließen, in denen Menschen aller Altersklassen und Herkunft über verschiedene Themen diskutieren.
Marius
schrieb am 01.06.2026, 09:21 Uhr
Diskussionsforen auf Siebenbuerger.de verdienen mehr Aufmerksamkeit und eine regere Beteiligung

Mit den Diskussionsforen bietet der Internetauftritt unseres Verbandes unter Siebenbuerger.de schon seit 2000, also lange vor dem Aufkommen der sozialen Netzwerke, eine Möglichkeit,
über siebenbürgische Themen zu diskutieren. Die Kommunikation hat sich mittlerweile zum größten Teil zu Facebook & Co. verschoben, wo auch Siebenbuerger.de eigene Kanäle betreut. Die Diskussionsforen sind aber immer noch ein nützliches Hilfsmittel.
Link

lauch
schrieb am 01.06.2026, 10:48 Uhr
Schon okay, ich glaube mir kann man diesbezüglich keinen Vorwurf machen. Diese Frage habe ich aber öfter gestellt und nur eine Antwort ( Meinung) bekommen: wie ist die Situation auf Facebook? Ich möchte mich dort nicht unbedingt anmelden, insbesondere mit dem Wissen, dass die dortigen Angebote im Wesenlichen nicht besser sind als hier.
Beobachter
schrieb am 04.06.2026, 13:31 Uhr
Ich möchte gerne ein Thema zur Diskussion stellen: Seit mehreren Jahren fällt mir auf, dass in der Innenstadt von Dinkelsbühl – während der Heimattage – überall leere Aludosen von Biersorten wie Ursus, Ciucas und Timisoreana herumliegen. Dazu habe ich zwei Fragen:
1. Wäre es möglich, den Verkauf von Dosenbier bei dieser Veranstaltung zu verbieten?
2. könnten wir nicht verstärkt auf regionale Brauereien setzen, um den CO₂-Fußabdruck durch lange Transportwege zu verringern und gleichzeitig den Müll zu reduzieren?
Die Einwohner von Dinkelsbühl würden sich ebenfalls darüber freuen (hört man so aus dem Hintergrund)
lauch
schrieb am 05.06.2026, 13:51 Uhr
Hallo Herr Beobachter,

Ich bin seit ein paar Jahren nicht in Dinkelsbühl gewesen. Vielleicht entsprechen meine Beobachtungen mit deinen nicht überein. Es gibt einige Entwicklungen die mir, dir, dem x oder der y nicht passen. Ich zB. kann die Musikgattung MANELE auf dem Zeltplatz, nicht unbedingt mit der sächsischen Kultur verbinden. Das muss man aber kundtun. Bei dir liegt aber der Verdacht nahe, dass du unter dem Deckmantel des Umweltschutzes, etwas anderes verfolgst. Ich könnte viel ausholen, aber nur soviel: m E . ist der Verkauf dieser Marken ( warum sind nicht auch andere Marken dabei) ohne deutsches Pfandkennzeichen illegal.

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