Hallo Charlie,
Danke! Du bist ein guter Stichwortgeber, ich ärgere mich, dass nicht ich auf die Idee gekommen bin. Es geht um BALANCE,von Polarisierung hab ich genug. Oder auch etwas despektierlich formuliert: ihr habt die Weisheit auch nicht mit dem Löffel gegessen. Die Ausstellung habe ich nicht gesehen, ich gehe aber davon fest aus, dass der Peter Gauweiler( CSU) das ganz anders sieht. Der Gauweiler mit dem sich Herr Fabritius hat anno dazumal ablichten lassen!!
Ist ATOMENERGIE umweltfreundlich? Was ist Fortschritt, was ist Rückschritt? Streite dich mit anderen darüber, aber das Austauschen von allen möglichen schon bekannten Argumenten, führt uns in eine Endlosschleife.
Ein lesenswerter Artikel
Um Beiträge zu verfassen, müssen Sie sich kostenlos registrieren bzw. einloggen.
Balance zwischen Fortschritt und Rückschritt, zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen gutem und schlechtem Leben, zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit? Verzeih mir das Pathos, aber wenn es um diese Dinge geht ist Balance eine sehr schlechte Idee. Verständlich ist der Wunsch nach weniger Streit. Den habe ich auch, aber es gibt einen Punkt, wo dieser Wunsch dem Wusch zu überleben weichen muss. Denn wenn man extrapoliert, dann bedrohen die Positionen mit denen du gern eine Balance sehen würdest mein Leben. Ich meine zBsp Querdenker, Putinisten und die Nazis. (Ja, ich übertreibe hier, denn Gauweiler und Fabritius vertreten keine der 3 Strömungen. ES ging mir nur um die Erklärung, warum Balance seine Grenzen haben muss)
Hallo Charlie,
Du hast Recht: megaviel Pathos, in deinem Beitrag. Ich empfehle vielleicht dazu mal auch eine unverdächtige Meinung, damit tue ich mich auch schwer,( denken soll die Devise sein, nicht Empfehlungen, Links) nämlich Harald MARTENSTEIN ( Youtube; Prozess gegen Deutschland). Inwieweit sich die Positionen Gauweilers mit denen von Fabritius decken, weiss ich natürlich nicht. Mit denen Steinbachs in Sachen Vergangenheitsbewältigung würde ich behaupten: AUF JEDEN FALL.
Oder ich frage euch ( warum schweigt der Hugo?) mal so:
Ist der Fabritius rechts oder links? ( Mitte gilt diesmal nicht)
Oder am 8. März gab es Kommunalwahlen in Bayern- dazu werde ich mich nochmal in einem anderen Thread äussern- die SBZ hat KandidatInnen mit rumäniendeutschem Bezug, aller Parteien ausser der AfD präsentiert!! Findet ihr das richtig? Bemerkenswert in diesem ganzen Komplex ist das laute Schweigen der Administratorin HUTTER.
Du hast Recht: megaviel Pathos, in deinem Beitrag. Ich empfehle vielleicht dazu mal auch eine unverdächtige Meinung, damit tue ich mich auch schwer,( denken soll die Devise sein, nicht Empfehlungen, Links) nämlich Harald MARTENSTEIN ( Youtube; Prozess gegen Deutschland). Inwieweit sich die Positionen Gauweilers mit denen von Fabritius decken, weiss ich natürlich nicht. Mit denen Steinbachs in Sachen Vergangenheitsbewältigung würde ich behaupten: AUF JEDEN FALL.
Oder ich frage euch ( warum schweigt der Hugo?) mal so:
Ist der Fabritius rechts oder links? ( Mitte gilt diesmal nicht)
Oder am 8. März gab es Kommunalwahlen in Bayern- dazu werde ich mich nochmal in einem anderen Thread äussern- die SBZ hat KandidatInnen mit rumäniendeutschem Bezug, aller Parteien ausser der AfD präsentiert!! Findet ihr das richtig? Bemerkenswert in diesem ganzen Komplex ist das laute Schweigen der Administratorin HUTTER.
Ist der Fabritius rechts oder links?
Als CSUler ist er natürlich rechts und natürlich nicht rechtextrem oder rechtsradikal. Verglichen mit der Steinbach ist er ein Segen für die Organisation, für die Betroffenen und für die Versöhnung mit den entsprechenden Ländern und Gesellschaften. So meine unmaßgebliche und eher schlecht informierte Einschätzung.
Was ihn betrifft ging es mir nur um den das schwierige Thema "Kontext vs Kausalität". Leider will hier niemand mit mir darüber reden.
die SBZ hat KandidatInnen mit rumäniendeutschem Bezug, aller Parteien ausser der AfD präsentiert!! Findet ihr das richtig?Mach gern einen eigenen Thread dafür auf.
Charlie,
Ja es ist dermassen schwierig, dass ganze Bibliotheken damit gefüllt sind. Was ist Kontext, was ist Kausalität? Wie weit geht man in die Geschichte zurück?
Ich habe auf Gemeinsamkeiten der Reden Hitlers und Putins bzgl.Minderheiten hingewiesen. Du bist ganz schnell dabei :Angriff Hitler ergo Deutschenhass in ganz Europa. Warum willst du noch darüber diskutieren ?
Nun bin ich mein Leben lang so etwas wie ein Teil einer wie auch immer mit Schwerpunkt ethnisch gearteten Minderheit. Und ich bin der Meinung, dass die EU kein gutes Feeling bzgl Minderheiten hat. Ich will nicht weiter ausführen, aber ich bin davon überzeugt, dass die Menschen in den umkämpften Gebieten, den Putin mit Ovationen empfangen haben. In den baltischen Staaten benimmt man sich mit den Ex- Sowjetbürger(= "Russen") unanständig. Die Kausalität sind/ waren die ethnischen Spannungen vielleicht, wahrscheinlich ( !!???) als der Einmarsch Putins, der trotzdem nicht zu rechtfertigen ist.
Ja es ist dermassen schwierig, dass ganze Bibliotheken damit gefüllt sind. Was ist Kontext, was ist Kausalität? Wie weit geht man in die Geschichte zurück?
Ich habe auf Gemeinsamkeiten der Reden Hitlers und Putins bzgl.Minderheiten hingewiesen. Du bist ganz schnell dabei :Angriff Hitler ergo Deutschenhass in ganz Europa. Warum willst du noch darüber diskutieren ?
Nun bin ich mein Leben lang so etwas wie ein Teil einer wie auch immer mit Schwerpunkt ethnisch gearteten Minderheit. Und ich bin der Meinung, dass die EU kein gutes Feeling bzgl Minderheiten hat. Ich will nicht weiter ausführen, aber ich bin davon überzeugt, dass die Menschen in den umkämpften Gebieten, den Putin mit Ovationen empfangen haben. In den baltischen Staaten benimmt man sich mit den Ex- Sowjetbürger(= "Russen") unanständig. Die Kausalität sind/ waren die ethnischen Spannungen vielleicht, wahrscheinlich ( !!???) als der Einmarsch Putins, der trotzdem nicht zu rechtfertigen ist.
lauch, dankeschön. In etwa so sehe ich das auch. Die Frage ist aber auch, was Fabritius und andere mit der "Kontext vs Kausalität" Sache meinen, was sie damit bezwecken? Schließlich hat Fabritius in seinem Brief tatsächlich die Absetzung von Entscheidungsträgern gefordert, die seiner Meinung nach das mit dem Kontext und der Kausalität falsch dargestellt haben.
Die EU hat insoweit ein sehr gutes Händchen für ethnische Minderheiten, als sie ihre Rechte fast garantiert.
Die EU hat insoweit ein sehr gutes Händchen für ethnische Minderheiten, als sie ihre Rechte fast garantiert.
Hallo charlie, Ihr begebt Euch fürwahr auf vermintes Gebiet! I.S. Minderheiten gibt es kein Richtig oder Falsch, immer ist es eine subjektive Ansichtssache der Betroffenen. Es geht noch komplizierter: Frau Steinbach, jahrzehntelang gefeierte Aktivistin unseres Verbandes, war gar keine Vertriebene, da nicht im "Vertreibungsgebiet" ansässig. Ihr Vater soll dort, na ja, für Hitler tätig gewesen sein! Das ist aber Vergangenheit, was soll man heute machen? So geht es weiter, ob in baltischen Staaten, von den "Einheimischen" versus den von den Russen dahin Umgesiedelten, die sich Jahrzehnte als Überlegene gebarten, nie im Sinn hatten, z.B. die Sprache der minorisierten "Eingeborenen" erlernen zu müssen?! Dass diese "Minderheit" nun zwar gerne die Privilegien de EU genießen, aber als 5. Kolonne Putins empfunden werden, ist relativ verständlich. Und dabei sind wir noch nicht mal in das Terrain unserer Vorfahren vorgestoßen. NUR im Vergleich, würde ich sagen, die Sachsen haben sich redlich um eine gute Koexistenz mit den Rumänen bemüht, selbst dort, wo sie, zeitweilig, Majorität waren, Hermannstadt, Kronstadt. Dies erfolgte, Wahrheit muss sein, z.T. über strenge Stammessitten, heute würde man sagen Segregation! Nun gab es auch für uns, außer bekannter Russlandverschleppung, verordnete "Umsiedlungen" von orts- und sitten-fremden Einheimischen, viele, z.B. in Kronstadt aus der Moldau. Was vorher, über Jahrhunderte klappte, siehe Beziehung eines Vorfahren, judele Benkner, Korrespondenz mit boierul Neacsu, war perdue! Klammer auf: bez. der Sachsen, als "Volksgruppe", zu Hitlerdeutschland, sei nicht gesprochen, mein Schwiegervater wurde zur SS rekrutiert, mein Opa war Oberst der rum. Armee, in Kronstadt. Ergo: die Geschichte kann man nicht mehr ändern, die Gegenwart ist viel bedrohlicher, mit einem pädophilen und korrupten Weltherrscher, mit dem Geist eines lernbehinderten Fünfjährigen! Will sagen: wir haben größere Sorgen, als zu entscheiden, welche Minderheit eher im Recht ist! By the way: in der Demokratie, dieser imperfekten Regierungsvariante, bestimmt immer die Mehrheit, wo es langgeht! Manchmal ist diese so klug zu wissen, dass sich das Rad der Geschichte oft mal dreht! Siehe: heute leben in DE mehr Rumänen, als je Sachsen in Rumänien, über 1 Million!
Gruß an alle,
POW
Gruß an alle,
POW
Mensch Charlie
Siehst du....die Endlosschleife. Wenn ich richtig gesehen habe, war es ein altes Zitat. Ich müsste wissen im Laufe der Jahre, wie diese Ausstellung aussah. Ich müsste auch etwas über die Einstellung des Direktors/ Kurators , des Zuständigen wissen. Ich habe euch ziemlich provokant über die politische Einstellungen des Fabritius gefragt. Die hast du ziemlich einfach beantwortet- hätte ich wohl so gemacht. Nun habe ich die Karriere des Fabritius verfolgt und ich hoffe, dass es andere in ihrem Wirken anders machen.
Eine Wundertüte ist er aber schon!! Das habe ich schon oft angedeutet. Ein spontanes Beispiel, ist der Umgang mit TÖKÈS. Mit dessen Ideen gehe ich nicht konform, und ich merke, dass es vielen Rumänen wehtut, dass die Revolution mit einem ungarischen Namen zu tun hat. Was macht der Fabritius? ( wann? Habe ich vergessen) Er kritisiert den Tökes hier in den Foren aufs Schärfste, obwohl der Mensch lebensgefährliche Risiken einging, als Fabritius irgendwo die Bank drückte. Jahre später geht er nach Budapest um das Andreanum zu feiern mit aus meiner Sicht radikaleren Leuten als Tökes. ZB. mit Köver der in der Provinz ( in BP ist er offiziell " ein Herr" , Parlamentspräsident) Franzosen, kurzerhand Schneckenesser nennt. Das dazu!!
Aber hier ein ganz klares Kontext/ Kausalität Beispiel. Sehe mir bitte nach, dass ich die Staaten des Baltikums vielleicht verwechsele , und ich die Zahlen nicht richtig zuordne.
Grundkonflikt: die " Russen" ( die aus technischen Gründen in Ukrainer, Weißrussen, also die Ex- Sowjetbürger unterteilt sind) wollen/ können nicht die Staatssprache lernen und fühlen einen starken Mann ( Putin) hinter sich.
Die neuen Staaten gehen nicht gerade zimperlich mit ihnen um. Wenn man nun weiss wie subtil Diskriminierung funktioniert, aus eigener Erfahrung ist mein Kontext Folgender; die Mehrheitsgesellschaft hat Schuld an den Spannungen und nicht Putin ( die Kausalität).
Wer pocht fanatisch auf die Staatssprache bei einem 50% Anteil von " Russen" ( Estland?) auf die Staatssprache. Wer zerstört , ja zum Teil kommunistische Denkmäler, die aber insbesondere für " Russen" eine Symbolik haben. Also Spannungen ( Kontext) sind von den Mehrheitsgesellschaften verursacht( Kausalität). Dass die Mehrheitsgesellschaften in diesen Ländern das anders sehen, ist mir klar.
Siehst du....die Endlosschleife. Wenn ich richtig gesehen habe, war es ein altes Zitat. Ich müsste wissen im Laufe der Jahre, wie diese Ausstellung aussah. Ich müsste auch etwas über die Einstellung des Direktors/ Kurators , des Zuständigen wissen. Ich habe euch ziemlich provokant über die politische Einstellungen des Fabritius gefragt. Die hast du ziemlich einfach beantwortet- hätte ich wohl so gemacht. Nun habe ich die Karriere des Fabritius verfolgt und ich hoffe, dass es andere in ihrem Wirken anders machen.
Eine Wundertüte ist er aber schon!! Das habe ich schon oft angedeutet. Ein spontanes Beispiel, ist der Umgang mit TÖKÈS. Mit dessen Ideen gehe ich nicht konform, und ich merke, dass es vielen Rumänen wehtut, dass die Revolution mit einem ungarischen Namen zu tun hat. Was macht der Fabritius? ( wann? Habe ich vergessen) Er kritisiert den Tökes hier in den Foren aufs Schärfste, obwohl der Mensch lebensgefährliche Risiken einging, als Fabritius irgendwo die Bank drückte. Jahre später geht er nach Budapest um das Andreanum zu feiern mit aus meiner Sicht radikaleren Leuten als Tökes. ZB. mit Köver der in der Provinz ( in BP ist er offiziell " ein Herr" , Parlamentspräsident) Franzosen, kurzerhand Schneckenesser nennt. Das dazu!!
Aber hier ein ganz klares Kontext/ Kausalität Beispiel. Sehe mir bitte nach, dass ich die Staaten des Baltikums vielleicht verwechsele , und ich die Zahlen nicht richtig zuordne.
Grundkonflikt: die " Russen" ( die aus technischen Gründen in Ukrainer, Weißrussen, also die Ex- Sowjetbürger unterteilt sind) wollen/ können nicht die Staatssprache lernen und fühlen einen starken Mann ( Putin) hinter sich.
Die neuen Staaten gehen nicht gerade zimperlich mit ihnen um. Wenn man nun weiss wie subtil Diskriminierung funktioniert, aus eigener Erfahrung ist mein Kontext Folgender; die Mehrheitsgesellschaft hat Schuld an den Spannungen und nicht Putin ( die Kausalität).
Wer pocht fanatisch auf die Staatssprache bei einem 50% Anteil von " Russen" ( Estland?) auf die Staatssprache. Wer zerstört , ja zum Teil kommunistische Denkmäler, die aber insbesondere für " Russen" eine Symbolik haben. Also Spannungen ( Kontext) sind von den Mehrheitsgesellschaften verursacht( Kausalität). Dass die Mehrheitsgesellschaften in diesen Ländern das anders sehen, ist mir klar.
Leute es gab eine zeitliche Überschneidungen. Bezüge zu dem Beitrag des Herrn Wolff Sind zufällig.
Hallo Herr Wolff,
Wir haben etwas Farbe in das ganze Ding herausgebracht. Sie sehen das wir in Sachen Baltikum anderer Meinung sind. Nochmal ich BETONE präzise Aussagen sind das nicht, und die KI frage ich auch nicht wegen jeder Kleinigkeit. Kausalität und Content.
Ich würde das Verhalten des Baltikums als billigen Revanchisnus halten. Ja im Sozialismus waren sie die " Herren" und hatten sich wahrscheinlich aufgeführt. ( die " Russen") Aber es wird trotz EU mit ( fast) der selben Münze zurückgezahlt. Bei 50% " Russen" MUSS" man als Staat konzilianter sein. Auf Gefühle sollte man auch Rücksicht nehmen( nicht unbedingt mein Credo). Man darf doch nicht die Denkmäler einfach so zerstören.
So jetzt frage ich mal unkoordiniert:
War der Zillich besser als der Fabritius?
Würde sich der Gassner heute im Grabe umdrehen?
Soll ein Sachse aus N einem Rumänen bei der Bürokratie behilflich sein? ( Diese Frage hatte ich tatsächlich)
Bei welcher Partei würde der Fritz Cloos heute sein?
Mehr fällt mir im Moment nicht ein.
Wir haben etwas Farbe in das ganze Ding herausgebracht. Sie sehen das wir in Sachen Baltikum anderer Meinung sind. Nochmal ich BETONE präzise Aussagen sind das nicht, und die KI frage ich auch nicht wegen jeder Kleinigkeit. Kausalität und Content.
Ich würde das Verhalten des Baltikums als billigen Revanchisnus halten. Ja im Sozialismus waren sie die " Herren" und hatten sich wahrscheinlich aufgeführt. ( die " Russen") Aber es wird trotz EU mit ( fast) der selben Münze zurückgezahlt. Bei 50% " Russen" MUSS" man als Staat konzilianter sein. Auf Gefühle sollte man auch Rücksicht nehmen( nicht unbedingt mein Credo). Man darf doch nicht die Denkmäler einfach so zerstören.
So jetzt frage ich mal unkoordiniert:
War der Zillich besser als der Fabritius?
Würde sich der Gassner heute im Grabe umdrehen?
Soll ein Sachse aus N einem Rumänen bei der Bürokratie behilflich sein? ( Diese Frage hatte ich tatsächlich)
Bei welcher Partei würde der Fritz Cloos heute sein?
Mehr fällt mir im Moment nicht ein.
Hmm, wollt ihr mir mit euren wortreichen, wenn auch interessanten, Abschweifungen suggerieren, das Thema lieber zu lassen?
Charlie
Das entscheiden doch nicht wir! Mal sehen was noch kommt.
Das entscheiden doch nicht wir! Mal sehen was noch kommt.
Hallo lauch, jeder zivilisierte Gedankenaustausch ist besser als ein Schuss aus der Hüfte. In der Sache sehe ich das Minoritätenproblem so: es wäre durchaus OK, von den "Neubürgern" aus Russland angesiedelt in baltischen Staaten, nicht ohne Hintergedanken der Russen, zu erwarten, dass sie sich zumindest bemühen, die Einheimischen-Sprache zu erlernen. Das erwarte ich auch, als "Bringschuld" von jedem der in Deutschland um Asyl nachsucht. Das ist nicht zu viel verlangt, hüben wie drüben. Rumänien hat, zumindest in unserer Zeit, richtig agiert, Unterricht in der Sprache der Minderheit garantiert, wo aber feststand, dass die Landessprache zusätzlich gelehrt wurde! Hat uns keineswegs geschadet. Das Magyaren in Siebenbürgen, in Ortschaften wo sie mehrheitlich sind, z.T anders ticken, und meinen Rumänen nicht zu verstehen, in Amtsstuben nur ihresgleichen akzeptieren, obwohl die Amtssprache natürlich Rumänisch ist, ist bedauerlich! Mir ist kein Sachse bekannt, der kein Rumänisch verstand, und i.d.R. auch sprach! Da hatten es Deutsche in Polen, Tschechien, erheblich schwerer. i.S. Fabritius: man kann ihm gewisse Meriten nicht absprechen, geschickt und wendig ist er durchaus. Vor allem bemüht in eigener Sache/Karriere, plus abgeleitete Vorteile. Nach meinem Gefühl strengt er sich nicht genug an für die Sache, die ihn wohl reich machte, die Folgen der Russland-Deportation. Aber..nobody is perfect!
Ich halte mir zugute, dass ich selbst Amtsrumänisch so gut beherrsche, dass ich sicher 70% der Einheimischen verkaufen könnte, ohne dass sie es merken. Vom Genuss der rum. Literatur und Poesie ganz zu Schweigen.
Gruß,
POW
Ich halte mir zugute, dass ich selbst Amtsrumänisch so gut beherrsche, dass ich sicher 70% der Einheimischen verkaufen könnte, ohne dass sie es merken. Vom Genuss der rum. Literatur und Poesie ganz zu Schweigen.
Gruß,
POW
Herr Wolff Hallo,
Wissen Sie was ich bei Ihnen festelle? Sie waren durchaus ein erfolgreicher Mensch. Deswegen argumentieren Sie oft aus eigener Erfahrung. Abstraktion ist für Sie ein Fremdwort.
Zu Ro, das mag ich zwar nicht aber die Großeltern meiner Mutter( Jahrgang 1941) sprachen KEIN rumänisch.
Zum BALTIKUM: Sie können diese Menschen, die schon einmal ihre Identität verloren haben und zwar vor knapp 100 Jahren- sie kamen als Tataren, Kosaken, Ukrainer, Weissrussen und wurden Sowjets, jetzt sind es " Russen"-doch nicht mit den heutigen Migranten vergleichen. Man verdrängt sie peu à peu aus dem öffentlichen Leben, Amtsträger sind die " Einheimischen" Schulen und Unis in russischer Sprache geraten ins Hintertreffen. Das muss man zur Kenntnis nehmen.
Sie können gerne sagen, dass sie 30 Jahre Zeit hatten die Staatssprachen zu lernen, die Mehrheit die in diesen Ländern doch sehr knapp ist macht es ihnen schwer. Und wenn nun ein Purin die Gemüter aufheizen ist das keine gute Entwicklung.
Wissen Sie was ich bei Ihnen festelle? Sie waren durchaus ein erfolgreicher Mensch. Deswegen argumentieren Sie oft aus eigener Erfahrung. Abstraktion ist für Sie ein Fremdwort.
Zu Ro, das mag ich zwar nicht aber die Großeltern meiner Mutter( Jahrgang 1941) sprachen KEIN rumänisch.
Zum BALTIKUM: Sie können diese Menschen, die schon einmal ihre Identität verloren haben und zwar vor knapp 100 Jahren- sie kamen als Tataren, Kosaken, Ukrainer, Weissrussen und wurden Sowjets, jetzt sind es " Russen"-doch nicht mit den heutigen Migranten vergleichen. Man verdrängt sie peu à peu aus dem öffentlichen Leben, Amtsträger sind die " Einheimischen" Schulen und Unis in russischer Sprache geraten ins Hintertreffen. Das muss man zur Kenntnis nehmen.
Sie können gerne sagen, dass sie 30 Jahre Zeit hatten die Staatssprachen zu lernen, die Mehrheit die in diesen Ländern doch sehr knapp ist macht es ihnen schwer. Und wenn nun ein Purin die Gemüter aufheizen ist das keine gute Entwicklung.
Um Beiträge zu verfassen, müssen Sie sich kostenlos registrieren bzw. einloggen.


