Roger Köppel hält die wohl wichtigste Rede des Jahres!

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Marius
schrieb am 04.07.2026, 09:18 Uhr

Roger Köppel hält die wohl wichtigste Rede des Jahres!


Schlafwandelt Deutschland in den Krieg gegen Russland? In einer flammenden Rede wendet sich Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel an die Deutschen. Er mahnt zu Frieden und Diplomatie: "Die Russen sind Europäer, wir sind Europäer. Wir Europäer müssen mit anderen Europäern reden!"

Wie seht ihr das?
Nimrod
schrieb am 04.07.2026, 12:00 Uhr
Lieber Marius,

du hast uns da eine interessante Rede reingestellt. Das, weil du an das Gute im Menschen glaubst. Diese Hoffnung ist ja auch sehr berechtigt und man soll die Hoffnung ja sehr lange bewahren. Leider wäre es aber zu einfach, diese Rede als die „wichtigste Rede des Jahres“ einzustufen.
Solche „Reden“ kennen wir von vielen Mitgliedern diverser politischer Parteien, die nicht unbedingt in der Regierungsverantwortung stehen.
Wir sollten aber als freie Bürger in einem immer noch freien Land und damit mündige Bürger sind, mit offenen Augen durch die Welt gehen. Augen und Ohren nach allen Seiten aufmachen, auch auf das Wort Gottes hören und IHM vertrauen. Es geschieht nichts ohne den Willen Gottes. Kein Haar unseres Hauptes fällt ohne SEINEN Willen herunter. Die Bibel fordert uns auch auf: „Prüfet alles und das Gute behaltet“.
Betrachten wir doch nur, aus welcher Ecke dieser Redner kommt und welche politische Richtung er in seiner Rede so hochlobt. Schon vor dem Einmarsch der Russen in die Ukraine haben westliche, hochrangige Politiker versucht, Putin von seinem Einmarsch abzuhalten. Man kann nur mit einsichtigen, für die Realität aufgeschlossenen Menschen reden und sich austauschen um zu einem Konsens zu kommen. Das ist aber hier zur Zeit nicht der Fall. Da gilt gerade immer noch das deutsch Sprichwort: „Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“
lauch
schrieb am 04.07.2026, 22:16 Uhr
Zu Roger Köppel ein paar Anmerkungen:

Seine " flammende Rede" interessiert mich nicht, weil sie in dem typischen Köppelschem Denkmuster entspricht. Köppel ist ein übler Nationalist, das sollte nun jeder sehen wie er will, ich sehe es so!!!! Eins ist aber sicher: ich glaube das ist objektiv, journalistische Standards hält er nicht ein, er ist wie das heutzutage viele sind wegen der nötigen Omnipräsenz in den sozialen Medien, ein KAMPAGNENJOURNALIST. Verfechter der 10Mio Schweiz. Aber mit dem Herbeireden Orbans und vielen journalistischen Defiziten , lag er so etwas von daneben, dass er für mich eigentlich eine dicke NULL ist. Ähnliches gilt auch für die Frau Preradovic und dem " Orban- Impresar" Boris Kalnoky, aus Siebenbürgen.
charlie
schrieb am 05.07.2026, 16:50 Uhr (am 05.07.2026, 16:57 Uhr geändert).
Marius, bitte, du wirst doch nicht ernsthafte hier eine Rede von Köppel verlinken.

Köppel ist ein übler Nationalist, das sollte nun jeder sehen wie er will, ich sehe es so!!!! Das ist objektiv so.
Nimrod
schrieb am 05.07.2026, 18:43 Uhr
Etwas kürzer als in meinem eigenen Betrag fast die NZZ die aktuelle Situation, die Roger Köppel in seiner Rede vollmundig beschreibt, so zusammen:
Putin sieht keinen Anlass für ein Einknicken.Der Kreml lenkt mit vermeintlichen Erfolgsmeldungen von der schwierigen Versorgungslage in Russland ab. Eine Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges ist nicht zu erkennen.
Diese zutreffende Einschätzung einer renomierten schweizer Zeitung lässt die Theorie eines schweizer Journualisten wie eine Seifenblase zerplatzen!!
Marius
schrieb am 05.07.2026, 21:27 Uhr
In der Rede wendet sich Roger Köppel, Chefredakteur der Weltwoche, an die Menschen in Deutschland.
Er mahnt zu Frieden und Diplomatie: „Die Russen sind Europäer, wir sind Europäer. Wir Europäer müssen mit anderen Europäern reden!”


Ob man in Deutschland von Nation oder Nationalismus sprechen kann, ist eine der zentralen Fragen der gesellschaftlichen Identität und wird sehr unterschiedlich diskutiert. Der Begriff hat sich im Laufe der Geschichte stark gewandelt und ist heute eng mit dem europäischen Einigungsprozess verknüpft.
lauch
schrieb am 08.07.2026, 11:57 Uhr
Also MARIUS reden wir über nationale Identität, Nationalismus oder über Krieg?

Über den Begriff des Deutschen, wonach Aussiedler in die BR Deutschland eingereist sind, gibt es klare Regeln. Heute werden sie eher spöttisch als völkisch gesehen, und Menschen die soetwas wie eine ethnische Gemeinschaft verteidigen wollen, gelten schnell als Nazis.


Zum KRIEG: ich habe vieles darüber gehört und gelesen. Ich gehe davon aus, dass trotz vieler sogenannten Experten, die Welt über diesen Krieg wenig weiss. Eines ist jedoch ziemlich absehbar gewesen, das sagen uns andere Erfahrungen,: Einen Krieg anzufangen ist relativ leicht. Ihn zu beenden ist schwierig.
Peter Otto Wolff
schrieb am 09.07.2026, 11:25 Uhr (am 09.07.2026, 11:27 Uhr geändert).
Hallo, alle sind sich einig, dass Kriege eine schreckliche Sache sind, manche Nationen, z.B. die französische und die deutsche haben das unsanft erfahren müssen, haben es aber für immer begriffen. Nicht so die Russen und ihr verrückter, größenwahnsinniger Diktator. Zumindest dieser zur Fahndung ausgeschriebene Mörder noch lebt, ist Diplomatie in Richtung Russland leider eine gefährliche Illusion. Wann und ob Russland wieder "normal" wird, ist nicht seriös vorsehbar.
joachimroehl
schrieb am 10.07.2026, 15:14 Uhr (am 10.07.2026, 15:16 Uhr geändert).
Der Schweizer Köppel ist eben so ein Patriot wie viele der Siebenbürger hier in der Runde. Klar, wer vom "Russen" nach 1945 Unrecht erfahren hat oder auch nur mit bestehenden Gesetzen in Konflikt stiess, der hat bei allen Themen die Moskau betreffen einen fest eingebauten Reflex. Den sollte man aber im christlichen Sinne des Versöhnens und Vergebens nach so vielen Jahrzehnten beiseite legen, denn es geht um unser Überleben und nicht darum welcher Oligarch in Moskau oder Kiew regiert. Mittlerweile regt sich sogar offener Protest in der Westukraine, wo die Bürger nicht mehr bereit sind sich in den Kiewer Fleischwolf werfen zu lassen. Die Aufnahmen stammen aus Lemberg und sind von der ukrainischen strana.today dokumentiert.
Hugo L.
schrieb am 10.07.2026, 23:11 Uhr (am 10.07.2026, 23:12 Uhr geändert).
Der "fest eingebaute Reflex" heißt auf deutsch Lebenserfahrung, durch die Realität schmerzhaft bestätigt. Und jemand, der einen Oligarchen nicht von einem Diktator und Mörder unterscheiden kann, ist entweder bis an die Schmerzgrenze naiv oder fährt eine gewisse Agenda. Ich fürchte, ich weiß, was auf Sie eher zutrifft, Herr Röhl.

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