Täuschen, versprechen & zerstören
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Hallo Herr Röhl, warum wollen sie dann die „Ossis“ nicht so glücklich werden lassen, wie sie es nach ihrer Schilderung hier in Deutschland sind ? Sie sind doch selbst das beste Beispiel, daß es auch hier möglich ist. Aber haben sie aufgrund ihrer guten Erinnerungen an den Pfarrer von Hahnbach auch schon mal nachgedacht, welchen Umständen sie es zu verdanken haben, daß sie so glücklich sind und es ihnen so gut geht ? Frage: Wie geht es dem oder den von ihnen gepflanzten Baum/Bäumen ?
Wir sind nicht typisch für Ostdeutsche, da wir beide selbständig sind, teils mit sehr viel "siebenbürgischer Energie" gut durch die DDR gekommen und heute nach vielen Jahren in der Finanzbranche im shithole Berlin (türkisch: Bürlün) bzw. im Sommer geruhsam in der Ferienwohnung an der Ostsee leben. Zum Auftanken überwintern wir immer von November bis März in Thailand und haben da auch andere agile Siebenbürger wie den Maklerkollegen Patrick Roth kennen gelernt. Energie geht eben nie verloren. Vielen ging alles aber nicht so leicht von der Hand, da in der DDR die große Masse angestellt und abhängig beschäftigt gewesen ist. Das Problem der Verdummung-Vergreisung-Versteppung wie der SPIEGEL mal hart titelte ist teils sozialistisch hausgemacht und zu gehörigem Teil den westdeutschen neuen Herren geschuldet. Heute gibt es eine massive horizontale Sperre und die westdeutsche Gesellschaft kann auch ihr Aufstiegsversprechen aus früheren Jahren nicht mehr erfüllen. Falls Du mehr wissen willst, lies mal "Diesseits der Mauer" von Katja Hoyer, die beschreibt die Situation sehr treffend. Deine Frage meine Antwort, aber ich denke alles führt hier zu weit weg vom Thema des Strangs.
Lieber Röhl, danke ihnen für die sehr ausführliche Schilderung ihrer persönlichen Situation. So genau hätte ich das nicht zu erfragen getraut. Aber in jedem Fall Respekt für ihre Lebensleistung. Am Arbeitswillen und dem Erfolgsdrang der Siebenbürger ist doch etwas dran. Ich stimmen ihnen auch zu, daß sie nicht typisch für „Ossis“ sind. Das ist ja schon typische „Wessie-Manier“ –mein Auto, mein Haus, mein Boot usw. Wenn sie das ihren „mitteldeutschen Landsleuten“ erzählen, ist einfacher Neid noch das harmloseste. Als kleinem Waldbauern hätte mich aber viel mehr interessiert, welche Bäume sie gepflanzt haben und wie es denen jetzt geht. Wie kommen ihre Bäume durch die heißen Sommer ? Gratulation auch zu ihrer „Immunität“ gegen alle von ihnen als negativ geschilderten Einflüsse des Westens auf ihre Person.
Ich habe in Berlin-Weissensee vor meinem Haus in der Amalienstraße eine kleine Sommerlinde gepflanzt. Die Stelle war jahrelang leer und als dies das Grünflächenamt mitbekam erhielt ich eine schriftliche Aufforderung "den selbst gepflanzten Baum" umgehend zu entfernen. Habe ich aber nicht gemacht und als ich im März 2015 aus Thailand zurück kam, hatten sie meine kleine Linde einen Meter umgesetzt und ins alte Pflanzloch eine 5m hohe Linde gepflanzt. Nun wachsen beide nebeneinander und wenn ich beide im Sommer gieße, kucken mich viele Leute oft mitleidig an, manche fragen warum ich das mache und einige begrüßen das.
Ja das gehört auch zum Plan " Täuschen , versprechen & zerstören. Der Röhl hat alles mitgemacht. Mir kommen die Tränen.
Herr Röhl, damit haben viele hier wirklich nicht gerechnet. Dass Sie die Hosen derart herunter lassen und so wie im schlechten Werbespot uns hier diverse Lebensleistungen präsentieren, alle Achtung und Respekt. Allerdings scheint diese vorauseilende Reaktion doch zu belegen, welches Maß an Geltungsbedürfnis in dieser Welt herrscht. Da muß der Pfeil doch tatsächlich voll ins Zentrum gelangt sein, dass sofort und bereitwillig der Beleg für persönliche Erfolge ausgebreitet wird. Dazu darf man aus dieser Reaktion auch ableiten, welches Maß an Anerkennungsbedürfnis besteht. Erfolge können monetärer, beruflicher und natürlich auch privater Natur sein - wie vorher bereits ausgesprochen: mein Respekt! Wie sieht es beispielsweise mit der gesellschaftlichen Anerkennung aus? Wer böse denkt kann annehmen, dass ein regelmäßig 5 - 6 Monate andauernder Auslandsurlaub kaum Raum läßt für ehrenamtliche, oder dem Gemeinwohl dienende Aktivitäten, in der Heimat. Zurück zum Thema: täuschen, versprechen und zerstören. Ich hoffe Sie setzen sich ähnlich engagiert und kritisch mit den gesellschaftspolitischen Themen des halbjährigen Urlaubslandes auseinander. Für Ihre Zeit in Deutschland wünsche ich Ihnen Hinwendung zum Ehrenamt, Mitwirken in Organisationen, die dem Gemeinwohl dienen - dann, ja dann werden Sie auch in den Genuss von Anerkennung kommen. Und wir dürften uns dann auf deutlich realistischere, demokratischere und angenehmere Beiträge freuen.
Ja, Versicherungsmakler haben einen hervorragenden Ruf, ähnlich wie Politiker, ( in der Rangliste ziemlich weit oben) also kritisiert er sich praktisch selbst ohne es zu merken.
Was soll eine gepflanzte Linde mit Hosenrunterlassen zu tun haben? im Netz sind wir alle gläsern und was beschrieben wurde läßt sich mit einigen Mausklicken schnell anderswo finden. Da Du nach meinem politischen Engagement fragst, hierzulande setze ich als Förderer klar auf die neue Volkspartei, was wie Du Dir denken kannst recht viel Zeit in Anspruch nimmt. In Thailand hingegen darf man sich als Ausländer keinesfalls in die Politik einmischen, bin deshalb aktiv im Hilfsverein der Residenten in Jomtien und das wird Nimrod interessieren pflege einen kleinen tropischen Garten in unserer Anlage, wo ich auch schon eine Kokospalme pflanzen konnte. Ab und an bin ich im örtlichen kirchlichen Begegnungszentrum in Naklua tätig und nun erzähl mal was von Dir lieber KosmosPolit.
Der Röhl hat unaufgefordert die Hosen herunter gelassen und fordert das auch von anderen. Sehr lustig. Auf die Idee, dass Hosen herunterlassen mit einem überdimemesional grossen dummen Ego zu tun haben könnte, kommt er nicht. Dafür braucht es noch zusätzlich ein gewisses Etwas.
Hallo zusammen,
weil das Thema hier sehr dehnbar ist, ist die Gefahr sich themenfremd zu äußern nicht so groß. Deshalb mein Beitrag auch hier. Zuerst ein großes Lob an Kosmopolit für seine Stellungnahme zu den Aussagen von Röhl. Im Sinne von Röhl würde ich dafür auch mindestens 5 Daumen hoch geben. Gedanklich liegen wir in der Meinung da ziemlich beieinander. Vor allem hat mich auch die Wortwahl beeindruckt. Kosmopolit führt da ein „feines Florett“ anstelle eines „schweren Säbels“, wie es hier doch sehr oft schon der „Brauch“ ist.
In den Beiträgen der Forenteilnehmer lässt sich sehr viel „zwischen den Zeilen“ über den Schreiber erkennen. Bei einigen ist das vielleicht „typisch-siebenbürgische“ Art. Wie hieß es doch im alten Siebenbürgen über die am stärksten verbreiteten Ethnien: Der faule Rumäne, der stolze Ungar und der neidische Sachs. Wenn man dann jemand neidisch machen kann, ist das für manche das Klopfen auf die eigene Schulter und Balsam für die eigene Seele. Im Nachkriegsdeutschland spöttelten die Einheimischen über die 1946 hier angekommenen, meist Nord-Siebenbürger, die wenige Jahre nach ihrer Ankunft schon Häuser bauten, sich mit folgendem Gruß die Hände zu reichen: „Na auch schon gebaut“. Das war natürlich auch der Neid gegenüber diesen Landsleuten, die mit ihrem Fleiß und ihrer Sparsamkeit das geschafft hatten, was Einheimischen über mehrere Generationen nicht gelungen war.
Zum aktuellen politischen Geschehen, durch manche hier geäußerter Ansichten, erfährt man ja auch einiges über die politische Vorliebe des jeweiligen Verfassers, gestreut über die diversen threads hier. Zum Thema hier ist es in jedem Fall interessant, sich mit dem Buch von Björn Höcke mit dem Titel: Nie zweimal in denselben Fluss zu befassen. Es ist sehr interessant, was u.a. auch die diversen Rezensionen darüber aussagen, natürlich mit den Unterschieden der politischen Einstellung der jeweiligen Rezensenten. In jedem Fall ist dieses Buch sehr aufschlußreich, eine sehr deutliche Aufklärung über die Visionen eines der führenden AfD-Politikers und Parteistrategen. Vergleiche mit einem Buch mit ähnlichen politischen Aussagen, welches 1924 erschienen ist, drängen sich dabei fast schon auf.
weil das Thema hier sehr dehnbar ist, ist die Gefahr sich themenfremd zu äußern nicht so groß. Deshalb mein Beitrag auch hier. Zuerst ein großes Lob an Kosmopolit für seine Stellungnahme zu den Aussagen von Röhl. Im Sinne von Röhl würde ich dafür auch mindestens 5 Daumen hoch geben. Gedanklich liegen wir in der Meinung da ziemlich beieinander. Vor allem hat mich auch die Wortwahl beeindruckt. Kosmopolit führt da ein „feines Florett“ anstelle eines „schweren Säbels“, wie es hier doch sehr oft schon der „Brauch“ ist.
In den Beiträgen der Forenteilnehmer lässt sich sehr viel „zwischen den Zeilen“ über den Schreiber erkennen. Bei einigen ist das vielleicht „typisch-siebenbürgische“ Art. Wie hieß es doch im alten Siebenbürgen über die am stärksten verbreiteten Ethnien: Der faule Rumäne, der stolze Ungar und der neidische Sachs. Wenn man dann jemand neidisch machen kann, ist das für manche das Klopfen auf die eigene Schulter und Balsam für die eigene Seele. Im Nachkriegsdeutschland spöttelten die Einheimischen über die 1946 hier angekommenen, meist Nord-Siebenbürger, die wenige Jahre nach ihrer Ankunft schon Häuser bauten, sich mit folgendem Gruß die Hände zu reichen: „Na auch schon gebaut“. Das war natürlich auch der Neid gegenüber diesen Landsleuten, die mit ihrem Fleiß und ihrer Sparsamkeit das geschafft hatten, was Einheimischen über mehrere Generationen nicht gelungen war.
Zum aktuellen politischen Geschehen, durch manche hier geäußerter Ansichten, erfährt man ja auch einiges über die politische Vorliebe des jeweiligen Verfassers, gestreut über die diversen threads hier. Zum Thema hier ist es in jedem Fall interessant, sich mit dem Buch von Björn Höcke mit dem Titel: Nie zweimal in denselben Fluss zu befassen. Es ist sehr interessant, was u.a. auch die diversen Rezensionen darüber aussagen, natürlich mit den Unterschieden der politischen Einstellung der jeweiligen Rezensenten. In jedem Fall ist dieses Buch sehr aufschlußreich, eine sehr deutliche Aufklärung über die Visionen eines der führenden AfD-Politikers und Parteistrategen. Vergleiche mit einem Buch mit ähnlichen politischen Aussagen, welches 1924 erschienen ist, drängen sich dabei fast schon auf.
Hallo Nimrod,
Wenn du schon Vergleiche zu " Mein Kampf" machst, das habe ich aus Rezensionenen erfahren, ich sage dazu " Mein Kampf" light, lohnt es sich noch Geld für das Buch auszugeben?
In einer Rezension ist sinngemäss von der Sehnsucht des deutschen Volkes nach einem starken Mann die Rede. Das alleine reicht mir schon aus. Und die Aussage des Höcke von minus 20-30% Bevölkerung steht auch noch im Raum. Das ist aus meiner Sicht grosser Blödsinn.
Aber schlimm sind die Ideologen im Hintergrund die tagelang nach neuen Wortschöpfungen suchen und primitive Dödel diese in die Tagessprache einbringen ohne darüber zu reflektieren.Also, Gehirnwäsche, Altparteienkartell, gegen das Volk regieren, woke, Klimahysterie, Kriegstreiber ua. sind Worte die bis vor etwa 5 Jahren kaum gebraucht wurden.
Der Roman Herzog wurde als Vaterlandsveräter beschimpft bei einem Vertriebenentreffen, aber derartige Entgleisungen waren mir seither eher unbekannt.
Wenn du schon Vergleiche zu " Mein Kampf" machst, das habe ich aus Rezensionenen erfahren, ich sage dazu " Mein Kampf" light, lohnt es sich noch Geld für das Buch auszugeben?
In einer Rezension ist sinngemäss von der Sehnsucht des deutschen Volkes nach einem starken Mann die Rede. Das alleine reicht mir schon aus. Und die Aussage des Höcke von minus 20-30% Bevölkerung steht auch noch im Raum. Das ist aus meiner Sicht grosser Blödsinn.
Aber schlimm sind die Ideologen im Hintergrund die tagelang nach neuen Wortschöpfungen suchen und primitive Dödel diese in die Tagessprache einbringen ohne darüber zu reflektieren.Also, Gehirnwäsche, Altparteienkartell, gegen das Volk regieren, woke, Klimahysterie, Kriegstreiber ua. sind Worte die bis vor etwa 5 Jahren kaum gebraucht wurden.
Der Roman Herzog wurde als Vaterlandsveräter beschimpft bei einem Vertriebenentreffen, aber derartige Entgleisungen waren mir seither eher unbekannt.
Man kann in jedes Buch mit böser Absicht etwas reindeuten, besser ist es einfach die heutige AfD an ihren Früchten zu erkennen. Am Mittag gab es in Magdeburg eine erste große Friedenserklärung mit dem BSW gemeinsam und das dürfte vielen Menschen zu verstehen geben, hier meinen es zwei ernst mit dem Frieden. Wir bleiben dran und werden sehen, ob das alles weiter in den Bundesrat gelangt und wie die kriegs- und rüstungsbegeisterten Parteien drauf reagieren. Bleibt zu hoffen, daß die Überschrift des Strangs in Sachsen-Anhalt nicht gilt.
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