Hochinteressante Studie, 75 Jahre, Thema: Glück

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Bernd1946
Erstellt am 07.01.2018, 11:24 Uhr
Hochinteressante Studie, über 75 Jahre, zum Thema Glück

Hochinteressante Studie der Harvard- Universität/ Cambridge, USA: ca. 750 Personen aus diversen Milieus, aus Boston, wurden über 75 Jahre untersucht via Abfrage alle 2 Jahre usw.
Das Ergebnis- Schlussfolgerungen von November 2015:
Am wichtigsten für ein gesundes und langes Leben sind gute zwischenmenschliche Beziehungen!
Mir liegt der Film als Datei vor, knapp 15 Minuten, in dem der Direktor, in englischer Sprache, das Projekt und seine Schlussfolgerungen in gedrängter Form präsentiert- mit Untertiteln (Übersetzung jeweils darunter, als Textzeile) in rumänischer Sprache. Leider habe ich keinen Link hierzu- kann aber gerne auf Anfrage den Film via Email übersenden.
Wer daran interessiert ist, bitte hier melden!

Bernd1946
Erstellt am 07.01.2018, 12:09 Uhr
Das ist eigentlich noch interessanter für unsere Kinder und Enkel, als für uns Senioren- um nicht nutzlosen Zielen nachzulaufen, ein Leben lang!

Vampyrette
Erstellt am 07.01.2018, 12:46 Uhr und am 07.01.2018, 12:48 Uhr geändert.
Bernd, ohne Frage sind soziale Beziehungen sehr wichtig für ein erfülltes Leben.
Es tut mir leid, aber deine Angaben über die Studie möchte ich dann doch etwas korrigieren. Von den 724 Informanten waren 268 Absolventen der Uni Harvard und die restlichen Informanten wurden aus der unmittelbaren Nachbarschaft rekrutiert. Dies ist nur ein kleiner Aspekt der Kritik, die man an dieser Studie üben könnte.

Bernd1946
Erstellt am 07.01.2018, 13:24 Uhr
Ich habe das so herausgehört, dass die Nicht- Akademiker quer Beet ausgewählt worden sind. Liege ich da also total falsch?

Allerdings habe ich nur den Vortrag angehört bzw. die rumänischen Untertitel gelesen, aber Nichts weiter gelesen zur Studie. Inzwischen habe ich eine ganze Reihe Treffer gefunden mit Google- ggf. werde ich mal nachlesen.

Wie dem auch sei, Kommunikation ist offensichtlich äußerst wichtig- sich in einen Elfenbeinturm zurückziehen, oder dauernd Streit haben, ist hingegen gesundheitsschädlich- so verstehe ich das.

Vampyrette
Erstellt am 07.01.2018, 14:45 Uhr
Die Nichtakademiker stammten aus finanziell benachteiligten Familien. Die Probanden waren alle männlichen Geschlechts.

In dem Bereich gibt es interessante Studien über Resilienz, die ebenfalls lange Zeiträume abdecken und die interessantere Frage beantworten, welches die Faktoren sind, die Menschen zur Widerstandsfähigkeit gegen die Unbill des Lebens befähigen.

KOK
Erstellt am 08.01.2018, 15:49 Uhr und am 08.01.2018, 15:55 Uhr geändert.
Wie einst zu unselig Angedenken im Historischen Materialismus, wo gerne alles auf eine "Klassenfrage" zuzuspitzen versucht wurde, kann man bei angelsächsisch nordamerikanischen "sozialwissenschaftlichen Untersuchungen" davon ausgehen, dass alles Geschreibsel der Zementierung bestehender Zuordnungen von Rechtsobjekten zu Schichten von Rechtssubjekten, denen auch bislang bereits der Großteil des Landesvermögens zuzurechnen war, zu dienen hat.

Da somit das Ergebnis jeglicher "sozialwissenschaftlicher Forschung" bereits im Voraus klar feststeht, plagt sich kein halbwegs Denkfähiger (kaum zu glauben, dass es auch z.B. denkfähige Soziologen geben könnte), der aus irgendeinem Grunde eine Untersuchung in der Art wie die erwähnte durchzuführen hat, ernsthaft mit statistischen Spielereien herum, es wird geliefert was verlangt und honoriert wird und Punkt, basta, das war's dann auch schon für den Verfasser so einer "wissenschaftlichen Studie"!

Halt selber schuld, wer's so glaubt wie es fast immer in dieser Weltgegend in manipulativer Absicht geschrieben steht.

Bernd1946
Erstellt am 08.01.2018, 16:37 Uhr
Arg negatives Denken- meine Meinung! --

Da "Glück" viel zu viele Interpretationen zulässt, gefällt mir folgender Titel (mit Google gefunden) besser:

Hochinteressante Studie, 75 Jahre, Thema: Was ist ein gutes Leben?
oder:
Was hält/ macht uns im Leben gesund und glücklich/ zufrieden?

Auch in der rumänischen Übersetzung war nicht von "fericire" die Rede, in Englisch schon sowieso nicht!! Sorry!

Bernd1946
Erstellt am 09.01.2018, 10:49 Uhr
Ich frage mich schon wieder:

Was führt dazu, dass dieses Thema 184 mal angeklickt- und wohl auch gelesen worden ist (inkl. 2-3-4 mal von mir), aber hiervon nur 2 Leser etwas dazu zu sagen haben- der Rest NULL postet! Sind all diese anderen Rentner soooo ausgelastet, dass sie GAR NICHTS dazu zu schreiben haben- aus Zeitmangel? Oder kennen ALLE diese Studie??? Oder aus anderen Gründen?

Vor Allem wenn ich bedenke dass ich - bewusst- weder die Studie mit rumänischen Untertiteln noch einen Link zu derjenigen mit den deutschen Untertiteln weitergegeben habe .... was tatsächlich gepostet worden ist, ist doch nur eine äußerst magere Information zum Thema, und dann ... na ja, etwas Gemecker hierzu, würde ich es salopp nennen.

KOK
Erstellt am 09.01.2018, 11:10 Uhr
... ob hier "nur Rentner" lesen, mag man vorweg dahingestellt lassen

... dass wohl eher ältere Semester Zeit und Lust haben hier überhaupt zu lesen, ist allerdings anzunehmen

... der Wechsel von den dürren ciszmarischen Weiden auf die üppigeren BRD Weiden liegt nun einmal bald 3 Jahrzehnte lang zurück, Jungvolk verbindet mit dem Großteil des hier zu Lesenden kaum noch etwas, ja, nicht einmal mehr wirklich gemeinsame Sprache, der manisch wirkende Hass/Abscheu auf alles Rumänische, der hier in lächerlicher Kombination mit überheblichen "Brückenbauereiversuchen" auszuleben probiert wird, ist jungen Leuten bestenfalls unverständlich, bzw. wirkt auf die lächerlich arrogant

... anzunehmen, dass viele "g'standenen Semester" sich dessen durchaus bewusst sein dürften, ebenso der Tatsache, dass sie an all diesen Umständen nichts mehr verändern werden können, daher lesen sie mehr oder weniger interessiert/gelangweilt? und gehen zu anderen Themen über, welchen Sinn sollte da noch ein Kommentieren machen, werden die wohl vermeinen

dass manche Überstandigen noch immer profilierungs/geltungssüchtig zu sein scheinen und krampfhaft nach Projektionsobjekten für diese Manie suchen, ist doch einzig deren eigenes Problem und schert die vom Leben Gebeutelten einen feuchten Staub

Bernd1946
Erstellt am 09.01.2018, 11:43 Uhr und am 09.01.2018, 11:49 Uhr geändert.
Ach, dieser seltsame "KOK"- wer versteckt sich wohl dahinter? Denn er gibt rein NULL von sich preis, im "Profil"!

Aber, KOK, ein echt "konstruktiver, weiterführender" Beitrag Deinerseits wäre wohl nicht nur mir persönlich lieber und nützlicher! Vielleicht hast Du ja Ideen, wie man dieses Forum in Schwung bringen könnte?

Mich zumindest würde dies weitaus mehr interessieren als Deine kritischen Überlegungen- diese aber wären dann wohl auch leichter verdaulich und sinnvoller. Aber NUR Kritik????

Es wäre sinnvoll, Dein Profil auszufüllen- sonst kommt man/ wir noch auf dumme Gedanken, wer denn das Interesse haben könnte, hier nur einfach mitzu"meckern", sich dabei aber versteckt zu halten!

Wobei, da erst seit ein paar Tagen dabei, kann man Dir natürlich einige Wochen Schonfrist zugestehen.

Ähnliches, insgesamt, gilt- von mir- auch für "Vampyrette"

Bernd1946
Erstellt am 09.01.2018, 13:21 Uhr und am 09.01.2018, 13:23 Uhr geändert.
KOK ist wohl eher den Jugendlichen zuzurechnen. Hat sich nur auf unsere "Spielwiese" verirrt.

Aber sein mir nationalistisch Klingendes
"der manisch wirkende Hass/Abscheu auf alles Rumänische, der hier in lächerlicher Kombination mit überheblichen "Brückenbauereiversuchen" auszuleben probiert wird" ...

d.h. der erste und der nächste Halbsatz- hat es noch Sinn, sich darüber den Kopf zu zerbrechen??? Eben, nach bald 30 Jahren? Inzwischen sind in manchen großen deutschen Städten wohl genausoviel Rumänen wie Siebenbürger Sachsen!

Anders könnte man sich fragen- aber das würde gg. die Meinung und das Vorgehen der Regierung ggf. verstoßen:
sind die Rumänen uns nicht weitaus näher von Religion, Kultur und Sprache her, als die Mohammedaner???

Nur bitte jetzt nicht in Hetze gg. letztere etc. ausarten! Belassen wir es bei diesen Aussagen!

Vampyrette
Erstellt am 09.01.2018, 13:37 Uhr
Bernd 1946. Ich nehme an, dass du das nicht wusstest: Einen Muslim "Mohammedaner“ zu nennen, wird von den meisten Muslimen abgelehnt. Die Moslems beten Allah an und nicht seinen Propheten und Mohammed hat nicht den gleichen Stellenwert wie Jesus im Christentum.

KOK
Erstellt am 09.01.2018, 13:50 Uhr und am 09.01.2018, 13:51 Uhr geändert.
der bekennende Muselmaner schaut milde über das Unwissen des Ungläubigen hinweg, dem im Jenseits ob seines Unglaubens sowieso ewige Verdamnis harrt

daher ist es Muselmanern eher gleichgültig ob sie von Ungläubigen als Moslems oder Mohammedaner bezeichnet werden, Ungläubige sind Ungläubige, wissen nichts und wollen auch gar nichts wissen, ist da in etwa der muselmanische Standpunkt dazu

echt verärgert und sich verarscht fühlend ist dagegen ein g'standener (u.U. auch noch dazu wirtschaftlich erfolgreicher) Zigeuner, tituliert man ihn als einen "Herrn Sinti und Roma"!

man diskutiere einmal in Rumänien mit einem etwas gebildeteren wohlhabenden Gábor darüber, ziehe sich dafür vorher gleich warm an ...


Bernd1946
Erstellt am 09.01.2018, 14:37 Uhr und am 09.01.2018, 14:39 Uhr geändert.
Hierzu meint Wikipedia:
.........Muselmann (auch Muselman, Muselmane; von persisch musilmān über türkisch müslüman, französisch musulman, italienisch musulmano; ursprünglich persisch muslimān – von arabisch muslim + persische Pluralendung -ān, „die Muslime“) ist laut Duden eine scherzhafte oder veraltete Bezeichnung für Muslime.[1] Die eingedeutschte Endung -mann, Plural -männer, ist volksetymologischen Ursprungs.
..........

und
.......
„Mohammedaner“
Die gelegentlich umgangssprachlich noch verwendete, rasch veraltende Bezeichnung „Mohammedaner“ für einen Muslim wird von Muslimen im deutschen Sprachraum im Allgemeinen abgelehnt, da Mohammed zwar verehrt, aber nicht angebetet wird und damit nicht den Stellenwert Jesu im Christentum einnimmt.[10]

Das arabische muhammadi / محمدي / muḥammadī / ‚mohammedanisch, Mohammedaner‘ hingegen findet sich nach wie vor auch in anderen islamischen Literatursprachen wie Persisch,[11][12] (Osmanisch-) Türkisch[13] oder Urdu.[14]

Die Vergöttlichung Mohammeds ist einzelnen Strömungen des Islam jedoch nicht gänzlich fremd: So galt der Muhammadiyya („Die Mohammedaner“) im Irak des 8. und 9. Jahrhunderts Mohammed sowohl als der unbekannte Gott, der sich dem Menschen nicht erschließt, als auch als einzig wahre Manifestation Gottes auf Erden.[15] Auch in einigen Strömungen des Sufismus setzt ab etwa 1100 eine nicht unumstrittene Mohammedmystik ein, für die Mohammed Logos oder universelles Geistwesen ist, das entsprechend verehrt wird.[16]
...........

Nun ja, groß ist die Welt!

Dass die rumänischen Zigeuner sich nicht "Roma" nennen lassen wollen, habe ich mehrmals gehört. Und dass sie sagen, keine Sinti zu sein, mag sogar stimmen- so weit geht mein Interesse daran nun auch wieder nicht!

Aber bzgl. "rom" vs. "român" gab es arge Auseinandersetzungen, seinerzeit!

Vampyrette
Erstellt am 09.01.2018, 14:53 Uhr und am 09.01.2018, 14:59 Uhr geändert.
Bernd, du hast aber schon notiert, dass ich davon sprach, dass der Begriff mehrheitlich von den Muslims in unserem Lande abgelehnt wird?

Die Welt ist aber kleiner als gedacht, denn auch im christlichen Glauben gibt es verschiedene Ansichten darüber, wer angebetet wird. Z.B. beten die Zeugen Jehovas (Christen) in Jehova, Gott selbst an.

Nichts dagegen ist einzuwenden gegen die Benutzung des Begriffs Mohammedaner gegenüber einem Sufisten, beispielsweise.

Roma sind (ganz grob gesagt) diejenigen, die sich im laufe der Besiedlung im östlichen Teil Europas angesiedelt haben und Sintis verblieben im westlichen Teil.





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