Sprachaufnahmen aus

Eigene Verlobung und Hochzeit

Frau, 71 Jahre, aus Großpold

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Was wäre ein Hochzeitsfest auf dem Dorfe ohne ein üppiges Festmahl? Die Verwandten, Freunde und Bekannte steuern Lebensmittel für das Hochzeitsfest bei. Schon Tage vor der Hochzeit wird gebacken und gekocht, was das Zeug hält. Schließlich muß nicht nur das Essen für die Hochzeit vorbereitet werden, auch die vielen Helfer wollen verpflegt werden. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 10. Mai 2020 • Kommentieren

Hochzeitsbrauch in Großpold (Landlerisch)

Frau, 18 Jahre, aus Großpold
In landlerischer Mundart schildert die 18jährige Erzählerin den typischen Ablauf einer Hochzeit, beginnend mit der Verlobung und den Vorbereitungen bis zum Ende des Hochzeitsfests. Alles ist bestens organisiert, die Aufgaben sind klar verteilt. Am Ende der Aufnahme wird noch die Festkleidung des Brautpaares beschrieben. [Aufnahme anhören »]
8:40 Minuten, 7.9 MB • Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 7. April 2020

Der Bruder lebt in Deutschland

Frau, 35 Jahre, aus Bußd bei Mühlbach
Einer der beiden Brüder lebt in Deutschland und baut gerade das dritte Haus. Die Erzählerin würde sich sehr gerne aufmachen und ihn in Deutschland besuchen, doch es spricht einiges dagegen. [Aufnahme anhören »]
2:21 Minuten, 1.1 MB • Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 9. März 2020

Das Büffelkalb

Junge, 11 Jahre, aus Rosenau
Es war einmal ein Bauer, der zusehen wollte, wie seine Büffelkuh kalbt. Nach drei Tagen hatte die Kuh immer noch nicht gekalbt. Doch dafür gab es eine einleuchtende Erklärung. [Aufnahme anhören »]
0:36 Minuten, 0.3 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 22. Februar 2020

Der Speckturm als Spielplatz

Junge, 17 Jahre, aus Großau
Im Speckturm gibt es nur noch Staub, Balken und im Dachstuhl sind die Tauben. Doch für den Erzähler aus Großau war es der schönste Abenteuerspielplatz. Der Junge erzählt von seinen Kra­xe­leien in den Dachstuhl. Eines Tages kommt es beim kraxeln zu einem Unfall. Das Seil reißt, er stürzt und bricht sich dabei den Arm. [Aufnahme anhören »]
4:46 Minuten, 2.2 MB • Aufnahmejahr: 1968 - Veröffentlicht am 8. Februar 2020

Schöne Kindheitserinnerungen

Frau, 63 Jahre, aus Hermannstadt
Die Erzählerin erinnert sich an verschiedene Begebenheiten aus ihrer Kindheit in Hermannstadt. Feiertagwünschen beim Großvater. Von der Wäscheleine: "Der Sträck zerreist Brader - gesprenkelter Knadder". Von den Badefreuden in Sibiel und von der Obsternte in Orlat, wo man auch ein bisschen rumänisch lernen konnte. Vom guten Sachs mit dem Namen "Mort". Von der Mühle im Jungen Wald. Es werden Familienverhältnisse erläutert und von der Fritzi-Tante und der Lotti-Tante berichtet, die den Kindern Suppe aus Maggi-Würfel kochte. [Aufnahme anhören »]
12:21 Minuten, 11.3 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 1. Januar 2020

Lichtert und Weihnachten

Frau, 40 Jahre, aus Großpold
Die Erzählerin schildert wie die Großpolder Schulkinder sich in der Adventszeit auf den Weihnachtsgottesdienst mit "Lichtert"-Brauch vorbereitet haben. Für die Lichtert-Girlanden benötigt man Wintergrün, dass von den Buben gesammelt wurde. Zusammen mit den Mädchen haben sie die Girlanden gebunden. Der "Lichtert" (Leuchter) und das "Lichtertsingen" haben sich als Brauch und Sinnzeichen, die eindeutig auf das Weihnachtsfest ausgerichtet sind, in Siebenbürgen entwickelt. [Aufnahme anhören »]
2:57 Minuten, 2.7 MB • Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 8. Dezember 2019

Gemeinschaftliche Birnenernte

Frau, 40 Jahre, aus Großpold
Die Gemeinde Großpold war in Zehntschaften und Nachbarschaften eingeteilt. Im evangelischen Siebenbürgen war es Gang und Gäbe die Namenstage zu feiern. Der 26. August ist der Samuelitag. An diesem Tag gingen die Großpolder Nachbarschaften in das Birnenwäldchen. Die Birnenernte war ein festliches Erlebnis für alt und jung. [Aufnahme anhören »]
2:57 Minuten, 2.7 MB • Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 19. November 2019

Backen und Kochen

Frau, 40 Jahre, aus Großpold
In Großpold wurde an gewöhlichen Backtagen Brot und Hanklich gebacken. Die Speckhanklich war bei den Landlern sehr beliebt, aber auch der Pflaumenhanklich und Zwiebelhanklich. Lezteres weil er durstig macht. An Feiertagen wird der Kugelhupf und der geschmierte Hanklich gebacken. Weiterhin erfahren wir warum die Knödelsuppe gewöhlicherweise nur an Sonntagen gekocht wurde und welche typische Landlerspeisen es sonst noch gibt. [Aufnahme anhören »]
5:01 Minuten, 4.6 MB • Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 3. November 2019

Truden und Trudengeiger

Presbyter, 61 Jahre, aus Rätsch
Unsere Großmütter erzählten noch von Truden und Trudengeigern. Aber wir in der heutigen Zeit, wir glauben nicht mehr daran. [Aufnahme anhören »]
0:43 Minuten, 0.3 MB • Aufnahmejahr: 1969 - Veröffentlicht am 31. Oktober 2019

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