Sprachaufnahmen in siebenbürgisch-sächsischer Mundart

Siebenbuerger.de SprachaufnahmenIn den Jahren 1966-1975 wurden vom Linguistikinstitut Bukarest und Klausenburg über 400 Stunden Tonbandaufnahmen von siebenbürgisch-sächsischen Mundarten aus 143 Ortschaften gemacht. Diese Aufnahmen dokumentieren einerseits die Vielfalt der Ortsdialekte und sind andererseits auch wertvolle Zeugnisse siebenbürgisch-sächsischen Lebens aus dieser Zeit.

Hier auf diesen Seiten können sie Ausschnitte aus dem Schallarchiv anhören. Dabei wollen wir sowohl ein vielfältiges und interessantes thematisches Spektrum abdecken, als auch möglichst viele Regionen bzw. Ortschaften berücksichtigen.

Da die Auswahl und Aufbereitung der Aufnahmen sehr zeitaufwendig ist, kann das Projekt nur dann längerfristig weitergeführt werden, wenn hierfür die nötige finanzielle Unterstützung gewährleistet ist. Wir suchen daher Förderer für dieses Projekt. So können auch Sie die Veröffentlichung weiterer Sprachaufnahmen unterstützen!

Schöne Kindheitserinnerungen

Frau, 63 Jahre, aus Hermannstadt


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Die Erzählerin erinnert sich an verschiedene Begebenheiten aus ihrer Kindheit in Hermannstadt. Feiertagwünschen beim Großvater. Von der Wäscheleine: "Der Sträck zerreist Brader - gesprenkelter Knadder". Von den Badefreuden in Sibiel und von der Obsternte in Orlat, wo man auch ein bisschen rumänisch lernen konnte. Vom guten Sachs mit dem Namen "Mort". Von der Mühle im Jungen Wald. Es werden Familienverhältnisse erläutert und von der Fritzi-Tante und der Lotti-Tante berichtet, die den Kindern Suppe aus Maggi-Würfel kochte. [mehr...]
Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 1. Januar 2020 • Kommentieren

Lichtert und Weihnachten

Frau, 40 Jahre, aus Großpold


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Die Erzählerin schildert wie die Großpolder Schulkinder sich in der Adventszeit auf den Weihnachtsgottesdienst mit "Lichtert"-Brauch vorbereitet haben. Für die Lichtert-Girlanden benötigt man Wintergrün, dass von den Buben gesammelt wurde. Zusammen mit den Mädchen haben sie die Girlanden gebunden. Der "Lichtert" (Leuchter) und das "Lichtertsingen" haben sich als Brauch und Sinnzeichen, die eindeutig auf das Weihnachtsfest ausgerichtet sind, in Siebenbürgen entwickelt. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 8. Dezember 2019 • Kommentieren

Gemeinschaftliche Birnenernte

Frau, 40 Jahre, aus Großpold


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Die Gemeinde Großpold war in Zehntschaften und Nachbarschaften eingeteilt. Im evangelischen Siebenbürgen war es Gang und Gäbe die Namenstage zu feiern. Der 26. August ist der Samuelitag. An diesem Tag gingen die Großpolder Nachbarschaften in das Birnenwäldchen. Die Birnenernte war ein festliches Erlebnis für alt und jung. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 19. November 2019 • Kommentieren

Backen und Kochen

Frau, 40 Jahre, aus Großpold


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In Großpold wurde an gewöhlichen Backtagen Brot und Hanklich gebacken. Die Speckhanklich war bei den Landlern sehr beliebt, aber auch der Pflaumenhanklich und Zwiebelhanklich. Lezteres weil er durstig macht. An Feiertagen wird der Kugelhupf und der geschmierte Hanklich gebacken. Weiterhin erfahren wir warum die Knödelsuppe gewöhlicherweise nur an Sonntagen gekocht wurde und welche typische Landlerspeisen es sonst noch gibt. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 3. November 2019 • Kommentieren

Truden und Trudengeiger

Presbyter, 61 Jahre, aus Rätsch


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Unsere Großmütter erzählten noch von Truden und Trudengeigern. Aber wir in der heutigen Zeit, wir glauben nicht mehr daran. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1969 - Veröffentlicht am 31. Oktober 2019 • Kommentieren

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Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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