Aufnahmen zum Schlagwort Feste

Bitte Umschalttaste (Shift) zum Zoomen gedrückt halten.
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Gemeinschaftliche Birnenernte

Frau, 40 Jahre, aus Großpold


Aufnahme anhören: Play drücken | In eigenem Fenster öffnen Player

Aufnahme speichern (2.7 MB, Mp3, ca. 2:57 Minuten)
Mit rechter Maustaste auf obigen Link klicken und "Speichern ..." wählen.

Die Gemeinde Großpold war in Zehntschaften und Nachbarschaften eingeteilt. Im evangelischen Siebenbürgen war es Gang und Gäbe die Namenstage zu feiern. Der 26. August ist der Samuelitag. An diesem Tag gingen die Großpolder Nachbarschaften in das Birnenwäldchen. Die Birnenernte war ein festliches Erlebnis für alt und jung. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 19. November 2019 • Kommentieren

Silvesterfeier

Frau, 18 Jahre, aus Großpold
Mal ehrlich! Die besten Silvesterpartys finden doch mit guten Freunden zu Hause statt. Das war auch schon im Jahre 1970, bei den Großpoldern in Siebenbürgen, der Fall. Am 31. Dezember versammeln sich die einzelnen Kränzchen (Cliquen) in den Zimmern wo gefeiert wird, um diese mit Krepppapier und Tannenzweigen zu schmücken. Die Jungen bringen den Wein und die Wurst, die Mädchen bringen die Mehlspeise und die Zuspeise mit. Um halb zwölf versammeln sich die Jugendlichen und die Jungverheirateten auf dem Marktplatz. Um Mitternacht beginnen die Kirchturmglocken zu läuten. Alle bilden einen Kreis und halten sich an den Händen bzw. "Perarum" fest und singen gemeinsam das Lied "Siebenbürgen, süße Heimat". Nach dem Sternspritzer-Feuerwerk wünschen sich alle ein gutes Neues Jahr. Gruppenweise gehen die einzelnen Kränzchen zurück in ihre Zimmer, wo bis um 4:00 Uhr weiter getanzt wird. Am Neujahrstag trifft man sich wieder um weiter zu feiern und das Übriggebliebene aufzuessen. [Aufnahme anhören »]
1:55 Minuten, 1.8 MB • Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 3. Februar 2019

Das Kokeschschießen

Mann, 62 Jahre, aus Paßbusch
Das sogenannte Hahnenschießen war in einigen siebenbürgisch-sächsischen Gemeinden Siebenbürgens ein Osterbrauch. Am zweiten Ostertag wurde nach altem Brauch der "Kokesch geschossen". Nach dem Gottesdienst versammelten sich die "sächsischen Leute" um in einem Festzug, gemeinsam zur Festwiese zu gehen. Ein kleiner Bursch, mit dem Hahn in der Hand, führt den Zug an. Danach folgt die Musikkapelle und die Schützen, gefolgt von der restlichen Gemeinde. Die Schützen stehen anfangs 100 m vom Ziel entfernt. Es wurde so lange geschossen, bis der Kokesch tot war. Der Sieger wurde zum Schüt­zenkönig gekürt und erhielt als Belohnung die Feder vom Hahn. Danach wird gefeiert und getanzt. [Aufnahme anhören »]
3:07 Minuten, 1.4 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 31. Januar 2019

Kronenfest am Peter- und Paulstag

Frau, 64 Jahre, aus Arbegen
Am 2. Februar findet der Frauenvereinsball statt. Im Laufe des Jahres werden noch verschiedene andere Feste gefeiert. Am Peter- und Paulstag gab es früher zwei Kronen, auch eine für die Kinder. Jetzt gibt es nur noch eine Krone für die Jugend. Die Krone wird vom Altknecht bestiegen, der dort oben dann auch eine Rede halten muss. Den Besteiger erwartet oben in der Krone auch ein Krug Wein, aus dem er nach seiner Rede etwas trinken darf. Dann hält der Pfarrer eine Rede und anschließend werden noch drei Lieder gesungen. [Aufnahme anhören »]
4:54 Minuten, 4.5 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

1. Mai

Frau, 37 Jahre, aus Scharosch an der Kokel
Am 1. Mai ziehen die Musikanten auf den Berg und blasen dort "Der Mai ist gekommen". Nachher wird diese Ehre im Dorf diversen Institutionen aber auch Bekannten der Musikanten zu teil. Anschließend zieht das ganze Dorf ins Grüne, wo dann gegrillt und getanzt wird. Bei der Heimkehr am Abend ergibt das dann eine lange Parade der geschmückten Wagen. [Aufnahme anhören »]
2:36 Minuten, 1.2 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

"Die Breite" ein europaweit einmaliges Landschaftsgebiet

Lehrerin, 81 Jahre, aus Schäßburg
"Die Breite" bei Schäßburg ist ein natur- und kulturhistorisch wertvolles Gebiet. Mit ihren jahrhundertealten Eichen ist es ein europaweit einmaliges Landschaftsgebiet. Er war ein sehr beliebter Ort für Schul-, Skobation-, Frühjahr- und Volksfeste. Die Lehrerin Josefine Sigmund (geb. Welther) berichtet ausführlich über die dort abgehaltenen Skobationsfeste. [Aufnahme anhören »]
6:14 Minuten, 5.7 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 7. März 2011

Von Schlägereien und Betrunkenen

Mann, 31 Jahre, aus Michelsberg
Es wird erzählt wie zur Michelsberger Fastnacht die Faschingsfeier organisiert wird. Im Vorfeld wird der Festsaal geschmückt und Tische aufgestellt. Der Michelsberger Chor hat einen Auftritt. 250 Zuschauer waren im Saal. Es gibt Prämien für die besten Masken. Die Musikkapelle sorgt für gute Stimmung und spielt zum Tanz auf. Manchmal gibt es auch Streit und Schlägereien die meist von Betrunkenen angezettelt werden. [Aufnahme anhören »]
4:01 Minuten, 3.7 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 1. März 2011

Kronenfest in Tobsdorf

Mann, 40 Jahre, aus Tobsdorf
Am 29. Juni wurde in Tobsdorf immer der Peter- und Paulstag gefeiert. In Tobsdorf wurde eine 18 Meter hohe Krone aufgestellt. Es war Brauch dass ein Knecht zur Krone hochsteigt. Was ihn dort oben in der Krone erwartet hat und welche außergewöhnlichen Abstiegsmöglichkeiten es gibt, erfahren Sie in dieser Sprachaufnahme. [Aufnahme anhören »]
2:26 Minuten, 1.1 MB • Aufnahmejahr: 1972 - Veröffentlicht am 9. Oktober 2010

Das Rinnenfest

Junger Mann, 37 Jahre, aus Schönau
Das bedeutendste Ereignis der Schönauer Burschenschaft war das jährliche Rinnenfest. In der ersten Tagen des Monats Mai wurden alle Feldquellen und Abflußrinnen von den Knechten gereinigt und instandgesetzt. Mit einem geschmückten Ochsenwagen sind die Burschen singend durch das Dorf gefahren. Als Dank für ihre Arbeit wurde ihnen Wein gereicht. Das es meistens eine ziemlich feuchte Angelegenheit wurde, liegt auch an den zahllosen Eimern Wasser mit denen sie überschüttet wurden. [Aufnahme anhören »]
8:18 Minuten, 7.6 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 7. März 2008
Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
weitere Informationen »

Nutzungsbedingungen

Sie dürfen die Aufnahmen zu privaten Zwecken verwenden. Jede kommerzielle Verwendung ohne schriftliche Zustimmung des Verbandes ist untersagt.

Saksesch Podcast

Die hier veröffentlichten Aufnahmen gibt es auch als RSS-Feed/Podcast. Sie können sich so über die neuesten Aufnahmen automatisch informieren lassen bzw. diese automatisch auf Ihr podcastfähiges Abspielgerät (Mp3-Player o. ä.) übertragen lassen:
Registrieren! | Passwort vergessen?
Impressum · RSS · Banner · Online werben · Nutzungsbedingungen · Datenschutz