Vorstand bereitet den achten Nachbarschaftstag vor

Mitteilungen der HOG

15. Mai 2003

Der achte Nachbarschaftstag (das große Treffen) der Brenndörfer findet am Samstag, dem 18., und Sonntag, dem 19. Oktober 2003, in Brackenheim, 16 Kilometer südwestlich von Heilbronn, statt. Der Vorstand der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ (HOG Brenndorf) hat auf einer Sitzung am 10. Mai 2003 in Ansbach die letzten organisatorischen Einzelheiten vor dem Treffen festgelegt.
Das Fest der Begegnung wird schon zum zweiten Mal von Wiltrud und Jürgen Mooser in Brackenheim organisiert. Der Ablauf ist etwa der gleiche wie vor drei Jahren. Man trifft sich wieder am Samstag, etwa 9.00 bis 10.00 Uhr, im Bürgerzentrum Brackenheim, Austraße 21, um 10.00 Uhr gemeinsam in die evangelische St. Jakobus-Stadtkirche zu gehen. Dort beginnt der Gottesdienst um 10.30 Uhr, gehalten von Pfarrer Helmut Kramer. Obwohl unser ehemaliger Organist und Leiter des Kirchenchors, Guido Copony, nicht mehr unter uns weilt, wollen wir seine Leistungen für die Gemeinschaft nicht vergessen und ihm zu Ehren, den Gottesdienst in Brackenheim mit einigen Liedern begleiten. Wir bitten alle Mitglieder des Kirchenchors, die am Treffen teilnehmen werden, sich um 9.30 Uhr in der Stadtkirche zu einer Probe einzufinden.

Bürgermeister Rolf Kieser wurde erneut eingeladen, die Brenndörfer seitens der Stadt Brackenheim zu begrüßen. Das Treffen ist hauptsächlich der Begegnung, dem zwanglosen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen den Brenndörfern und ihren Freunden gewidmet. Der „offizielle Teil“ des Treffens wird daher bewusst auf ein Minimum eingeschänkt. Der Tätigkeitsbericht von Otto Gliebe, dem Vorsitzenden der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“, wird vorab in diesem Heimatbrief veröffentlicht, so dass sich alle Mitglieder jetzt schon über die aktuelle Lage der Gemeinschaft informieren können. In Brackenheim wird Otto Gliebe einen sehr kurzen Bericht präsentieren, und nach den Aussprachen sind Neuwahlen fällig.

Generationswechsel ist fällig

Drei bedeutende Vorstandsmitglieder, Otto Gliebe, Hermann Schmidts und Hans Wagner, kandidieren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für ihr bisheriges Amt, sind aber gerne bereit, den neu zu wählenden Vorstand nach Möglichkeit zu unterstützen.

Ein Generationswechsel bahnt sich demnach an. Bei der Vorstandssitzung in Ansbach wurden einige personellen Vorschläge gemacht, aber einiges ist noch offen geblieben. Man freute sich, dass Edmund Seimen bereit ist, im neuen Vorstand unter anderem bei der Adressenverwaltung, beim Internetauftritt oder bei der Erfassung der Familienereignisse mitzuarbeiten. Volker Kreisel (38) gibt sein Amt als Jugendreferent an den jüngeren Norbert Thiess (27) weiter und stellt sich für andere Aufgaben im neuen Vorstand zur Verfügung. Ein Glücksfall für die Dorfgemeinschaft ist Manfred Copony, der zurzeit im Pfarrhaus in Neustadt wohnt. Als neues Vorstandsmitglied könnte er die Verbindungen zwischen dem Vorstand und unseren in Brenndorf lebenden Landsleuten koordinieren, indem er in regelmäßigen Gesprächen mit den Brenndörfern vor Ort und den Vertretern der Kirchengemeinde herausfindet, welche Reparaturen an Gemeinschaftsbauten oder sonstigen Hilfen nötig sind, sowie Baufirmen (Maurer) mit den Instandsetzungsarbeiten beauftragt und die Durchführung der Reparaturen kontrolliert. Es ist eine schwierige Aufgabe, die nicht besuchsweise durch andere Vorstandsmitglieder aus Deutschland wahrgenommen werden kann.

Als Vorstandsmitglieder stellen sich Wiltrud Mooser (Kassenwartin), Siegbert Bruss (Schriftführer, „Briefe aus Brenndorf“), Hugo Thiess (Familienforschung), Uta Martini (Fotoarchiv), Elfriede Tontsch (Österreich) weiter zur Verfügung. Der Vorstand ist allerdings nicht komplett. DEshalb rufen wir auch andere Brenndörrfer auf, sich für neue Aufgaben im Vorstand bereitzustellen.

Kinder nach Brackenheim mitbringen!

Uta Martini wird in Brackenheim wieder eine Fotoausstellung über Brenndorf zeigen. Georg That stellt neben der bekannten Miniatur der Kirche und des Rathauses in Brenndorf auch das neu erstellte Modell des Brenndörfer Friedhofs aus.

Zur Unterhaltung und zum Tanz in Brackenheim spielen die Blaskapelle Brenndorf unter der Leitung von Walter Dieners am Nachmittag und eine Musikband abends auf.

Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder zum Treffen mizubringen. Wir wollen, dass die junge Generation in das Geschehen des Nachbarschaftstages einbezogen wird. Karin Darabas und Heidi Mechel werden die Kinder betreuen. So kann unser Nachwuchs besser zueinander finden und eigene Erlebnisse während des Nachbarschaftstages aufbauen.

Die Verpflegungskosten will man wieder möglichst gering halten. Deshalb wurde eine Partyservice-Firma beauftragt, Essen und Getränke im Bürgerzentrum anzubieten.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Hotels, Pensionen in und um Brackenheim. Nähere Informationen gibt es auf dem Faltblatt, das diesem Heimatbrief beigefügt ist und das Programm des Nachbarschaftstages beinhaltet. Bitte rechtzeitig Quartiere zu bestellen! Ein gewisser Engpass könnte sich dadurch ergeben, dass am gleichen Wochenende eine Wirtschaftstagung in Brackenheim stattfindet und dass das City-Hotel, in dem letztes Mal viele Brenndörfer übernachtet haben, zurzeit geschlossen ist. Auskünfte bei der Tourist-Information Zabergäu in Brackenheim, Telefon: (0 71 35) 93 35 25.

Auf Vorschlag von Otto Gliebe wird das neue Adressenheft nicht beim Nachbarschaftstag verteilt, sondern erst mit dem Weihnachtsheft im Dezember 2003 an unsere Mitglieder versandt. Es sei immer wieder schwer gewesen zu ermitteln, wer das Heft beim Treffen erhalten habe und die restlichen Mitglieder mit der Weihnachtspost zu beliefern, sagte der Nachbarvater. Einfachhalber werden diesmal alle Mitglieder das Adressenheft erst im Dezember erhalten. Vorstandssitzung in Ansbach, von links nach ...Vorstandssitzung in Ansbach, von links nach rechts: Hans Wagner, Siegbert Bruss, Otto und Renate Gliebe, Volker Kreisel, Jürgen und Wiltrud Mooser, Edmund Seimen. Foto: Petra Reiner Wiltrud und Jürgen Mooser präsentierten eine Übersicht der Einnahmen und Ausgaben für das letzte Jahr. Die Dorfgemeinschaft der Brenndörfer steht finanziell gut da und kann ihren selbst gesetzten Aufgaben entsprechend nachkommen.

Eine wichtige Aufgabe sieht die Dorfgemeinschaft nach wie vor in der Hilfe nach Brenndorf. Zum Weihnachtsfest 2002 wurden wieder an alle Kirchenmitglieder Päckchen mit Süßigkeiten, Kaffee, Pfeffer usw. im Wert von 322 Euro geschickt. Die Päckchen wurden von Emmi und Hans Wagner je nach Familiengröße verpackt und mit einem Paketdienst nach Brenndorf gebracht. Der Vorstand beschloss, die dringend nötigen Reparaturarbeiten in Brenndorf zu bezuschussen, etwa das schief stehende Kreuz auf dem Kirchdach, fehlerhafte Ziegeln auf dem Kirchdach, die Schäden an der Mauer auf dem alten Friedhof, die bekanntlich ein Rest der Kirchenburgmauer ist, u.a.

Umfrage: Sind Gästezimmer im Pfarrhaus sinnvoll?

Die Mitglieder der Dorfgemeinschaft werden in einer Umfrage um ihre Meinung gebeten: Haltet ihr die Einrichtung von Gästezimmern im evangelischen Pfarrhaus in Brenndorf für sinnvoll? Fahrt ihr in den nächsten drei Jahren nach Brenndorf und würdet ihr das oder die Gästezimmer in Anspruch nehmen? Bitte teilt eure Meinung telefonisch, schriftlich oder mündlich Otto Gliebe mit. Viele andere Gemeinden haben bereits Gästehäuser in den Pfarrhäusern eingerichtet und fördern dadurch Besuchsreisen in die alte Heimat und den Kontakt wischen Landsleuten von hüben und drüben. Bei entsprechendem Interesse könnten wir Manfred Copony bitten, ein Preisangebot von einer Baufirma im Burzenland einzuholen.

Die Vorstandssitzung der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ fand in Ansbach, in der Wohnung von Otto und Renate Gliebe, statt. Für die gastfreundliche Aufnahme und die angenehme Atmosphäre, die entscheidend zum Gelingen der Sitzung beitrug, sei Renate und Otto Gliebe aufs Herlichste gedankt.

Siegbert Bruss

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