Schaal - Gästebuch

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24.10.2018, 01:27 Uhr

Det griuß Ankelchen

Wenn die dicken Steine Mittagläuten hören, dann...

Jedes Mal, wenn wir mit Großvater aus Arbegen von der Mühle mit vollbeladenem Karutz mit Mehlsäcken in der - Bauch erroff - beim - Hiuen Grätt - vorbei kamen, sagte er : "Ho Lori, ho Berta" und die dicken Kühe gehorchten ihm auf`s Wort. Sie blieben stehen, machten sofort ein "Bächlein", während Großvater uns aufforderte, hoch zu blicken auf die steile Sandwand - det Grätt. Dann sagte er mit gewichtiger Stimme: "Seht ihr die dicken Steine dort oben an der Wand?" "Ja, was ist denn mit den Steinen Großvater?" "Nun, jeden Tag, wenn sie die Mittagglocke läuten hören, steigen sie herab, rollen in den Hühnerbach und trinken sich satt mit frischem Wasser." Mit großen Augen und halb offenem Mund blickten wir zu den schweren Steinen und in Großvaters ernstes Gesicht. Irgenwie hatte ich den Eindruck, daß seine Augen verschmitzt lachten?! "Wenn ihr mir nicht glaubt, dann bleiben wir hier so lange stehen, bis um Punkt zwölf der Burchhäder die Glocke läutet." Natürlich glaubten wir Kinder in dem Alter unserem Großvater alles.
Zuhause angekommen, erzählten wir diese aufregende Geschichte sofort unserer Griusi. "Ist das wirklich wahr?" wollten wir von ihr wissen. "Steigen die wirklich von da oben herunter, und wie kommen die dann wieder dort hinauf? "Das tun die ganz bestimmt, - wenn - sie es Läuten hören." Irgendwann verstanden wir dann, wieso sie die Betonung auf das Wörtchen - wenn - setzte.
Das Läuten der Mittagglocke war - beim Grätt - nicht mehr zu hören. Die Entfernung zur Kirchenburg war zu weit. Also - Großväter sagen immer die Wahrheit! Darum lieben alle Kinder ihren Großvater.

12.06.2015, 14:01 Uhr

H. Ziegler [hanni.ziegler[ät]gmx.net]

Schaal hat einen Gedenkstein !!!

Liebe Schaaler,
nun steht er da, "ein Fels" als Stolperstein auf dem Weg gegen das Vergessen und zur Erinnerung an unsere Vorfahren, die Sachsen, die Schaal gegründet und aufgebaut haben. Seinen Platz fand er vor dem Treppenaufgang zu unserer evangelischen Kirche, in der nun seit vielen Jahren kein Gottesdienst mehr stattfindet. Sie steht genau so verlassen und vergessen da, wie usere Häuser, in denen nun Fremde wohnen und deren Kinder keine Antwort wissen auf die Frage, wieso auf dem Schild vor der Dorfeinfahrt außer SOALA noch dieses komische Wort SCHAAL steht.
Vielen Schaalern mag das egal sein, ok, aber es gibt auch welche, denen dass nicht egal ist.
Einer davon ist Fritz Ziegler. Unterstützt von seiner Ehefrau, seinen Kindern und Schwiegereltern hat er seinen Wunsch - Anfang Mai 2015 - wahr gemacht, - Schaal nicht als "Asche" in der Vergessenheit verschwinden zu lassen, sondern sein Andenken, als kleine "Flamme" in die Zukunft mitzunehmen.
Eine Tafel mit Inschrift, die diesen Stein zum GEDENKSTEIN werden lässt, wird im Laufe des nächsten Jahres daran angebracht.

Daten zum Stein:
Es handelt sich hier um einen Basalt-Bruchstein, so wie er in der Natur in den Fogarascher Karpaten vorkommt.
-Gewicht: 7 Tonnen
-Gesamthöhe: 3,37m - davon 1m im Boden u. 2,37m über der Erde
-Breite: 1,55m
Der Stein kann unter: Bilder u. Bildgalerien auf unserer Schaaler Seite angesehen werden.

Falls sie nähere Informationen oder auch Fragen zu diesem Stein haben, ist Fritz Ziegler gerne bereit, diese zu beantworten. Tel.: 02241-1682880 oder über e-mail hog-schaal@web.de

03.12.2013, 00:51 Uhr

J. Z.

Advent (von H. Fürstenberg)

ADVENT
Im Tale sind die Blumen nun verblüht
und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
in Eis verwandelt ist der blaue See.

Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
und in des Winters Kälte angstvoll gehn,
könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
nicht doch ein Lichtlein sehn.

Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
das einstens voll von sochen Lichtern war,
da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

Verändert hat die Welt sich hundertmal
in Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
leuchtet es heil und schön: Es ist Advent!

Wünsche allen Lesern eine stressfreie und besinnliche Adventszeit.

27.07.2013, 19:53 Uhr

mansch [mansch67[ät]web.de]

2013 Reparaturarbeiten an der Ringmauer

es ist eine schöne und gute Tat.
HUT AB...

05.02.2012, 19:53 Uhr

H. Ziegler

Wengternoicht - Winternacht - Gedicht

Wängternoicht

Wat fiur en Froad
Et schnoat et schnoat.
Wat fiur en Proicht
Än deser Noicht

De Bauch froist zeo,
äm Bäsch äs Reoh.
De Vijel schlofen
äm Nest verkrochen.
Nor de Katzen rofen
sich gejesektich
zem Tä-ta-tät
of Nober`s Daoch.

De Noicht äs deonkel,
der Mon verstochen
und hemlich, hemlich
rompelen de Flocken.

Ech sähn durch`t Fenster
dem Droiwen zeo.
Gedunkenverliuren;
ols kaingt ech se hiren uch sähn,
Wä se sätzen am den Iuwen
än asen Stuwen derhim.

Meng Griuß und meng Griußvoter.
Sä hackelt en schwecht.
Hia podert Kukrus ent
brät Kerbes äm Blech.

Mir Kängd kun vum Häffel
gefriuren uch noß,
vum Glätschen kaput.
De Bockelcher riut
uch as Hanger äs griuß.

Der Däsch äs gedakt,
gur sätzen mer drun.
De Wurscht äs gebroden,
de Paleokes kun kun.

Mir teonken gor floißig
droai Generationen en in Fon.
De Kotz angder`m Däsch wiart,
se sil uch en Knechelchen bekun.

„Eßt seojeren Kompest derzeo,
dränkt Gech“ - wai dat schmockt!
De Griuß dä wäscht ua,
wiarend et un de Dir kloppt.

De Noberännen kun
än de Goss hekt zeo as.
Sä spännen und trotschen,
und ollen hun Spaß.

Der Griußvoter spielt
mät as Kängden, list fiur.
De Spellen dä surren,
de Kängd se gunz Iuhr.

Der Zok äs gesponnen,
et äs spät, neo messen se him.
"Hiaschen Dunk fiur de Harbrich,
uch ech ollen seß Drim".

Det Bockes äs neo ladich,
de Kängd sen am Bat,
de Spännerännen sen himen,
derteos äs et glatt.

Ent ech ston noch ängden hai
ent sähn of de Stroß.
De Noicht dä äs hider
De Starn kun ereos.

Esi drimen ech munchmol
und dinken zeräck,
un de Wängter än Schoal,
un en Kängdhit voll Gläck.

Än mengem Him hai äs et worem,
äm Kamin brait det Fär,
meng Läwen schlofen friedlich,
und än mengem Uch fänkelt en Zehr.

H.Z. Breite den 29/30.01.03

06.06.2008, 00:21 Uhr

Friedrich Ziegler [hog-schaal[ät]web.de]

Wie wäre es mit einem - Gedenkstein - für unser Heimatdorf - das sächsische Schaal ?

Schaaler Geschichte (auf-)schreiben
Heimat ist da, wo unsere Vorfahren begraben sind.
Liebe Schaaler, das trifft nur noch auf die ältere Generation zu, denn für die jungen Leute wird Deutschland die Heimat werden. Wer erinnert sich dann noch an die alte Heimat? Wer wird sich in Schaal noch an seine deutschen/sächsischen Bewohner erinnern? Und vor allem, was ist übrig geblieben? Den Friedhof gewinnt die Natur zurück, unsere Häuser bewohnen rumänische Bürger, die jetzt unsere Häuser zu den ihren gemacht haben. Und ihre Kinder werden eines Tages über EUER Haus sagen, dass es das Haus ihrer Vorfahren ist. Nur noch die Kirche wird an die deutschen Tage von Schaal erinnern, alles DEUTSCHE/SÄCHSISCHE an den Häusern ist bereits den rumänischen Symbolen gewichen. (Der Weinstock ist dem orthodoxen Kreuz gewichen, die Inschriften und der "sächsische Giebel" wurden "wegrenoviert").
Um in unserer alten Heimat nicht völlig vergessen und ausradiert zu werden, wollen wir einen Gedenkstein errichten. Er soll die wahre Geschichte der Häuser erzählen, indem er an seine Erbauer und Besitzer erinnert. Wir wollen für jedes Haus eine Tafel an dem Gedenkstein anbringen, mit dem Namen und der Hausnummer des letzten Besitzers, so dass Eure Enkel, die Schaal besuchen wollen, sich vor EUER Haus stellen können und sicher sind: HIER haben MEINE Vorfahren gelebt.
Liebe Schaalerin und lieber Schaaler, wenn Du genau so denkst und fühlst, dann melde Dich. Gemeinsam können wir bewirken, dass diese Idee in die Tat umgesetzt wird.
Nähere Auskunft unter. Tele.: 02241-1682880
Fax: 02241-1685936 oder E-Mail: hog-schaal@web.de
Friedrich Ziegler
NS.
Bitte macht die Idee vom Gedenkstein zum Thema beim Schaaler treffen jetzt im Juni 2008.

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