Wir zieh'n zum Schlattner Tor hinein! - Festrede in der Schlattner Kirch

Mitteilungen der HOG

7. September 2019

Festrede der HOG-Vorsitzenden Moni Schneider-Mild anlässlich des 1. Schlattner Treffens in Schlatt, am 03. August 2019
Ihr Lieben,
zuerst möchten wir uns sehr herzlich bei unserer Pfarrerin Hildegard Servatius-Depner für diesen anrührenden Gottesdienst bedanken. Ebenso danken wir ihrem Ehemann Gerhard Servatius-Depner sehr herzlich für die wunderbare musikalische Begleitung dieses Gottesdienstes. Ein herzliches Danke auch an Sarah Alpert für die bewegende Darbietung ihres Gedichtes über die Erinnerung an und die Liebe zu Schlatt.

Ihr Lieben!
Wir haben es geschafft! 35. Jahre nach Gründung der HOG Schlatt feiern wir nun unser 1. Schlattner Treffen hier in Schlatt.
Endlich sind wir alle wieder gemeinsam in unserem altehrwürdigen Kirchlein. Dem Kirchlein, dass unsere lieben Vorfahren vor über 500 Jahren erbaut haben - der teuren Hände Arbeit all dieser tapferen Frauen und Männer!
Dass unsere Kirche heute überhaupt noch steht, haben wir maßgeblich dem Mediascher Kirchenbezirk zu verdanken, der uns in den Jarhen immer wieder mit Reparaturmaßnahmen – insbesondere am Dach – unterstützt hat. Ebenso danken wir von Herzen unseren Kirchen- und Friedhofsbesorgern Marianne und Nellu sowie Valerie und Elisabetha, die uns stets eine große Hilfe waren und sind.
Ein ganz besonderer Dank gebührt drei Menschen, die sich seit über 20 Jahren für den Erhalt unseres lieben Kirchleins und des Friedhofs einsetzen. Sie haben hier unzählige Urlaubstage mit Putzen und Reparieren verbracht. Wann immer nötig, haben sie ihr privates Geld in die Hand genommen, um Material und Arbeitskraft zu bezahlen. Wir danken von Herzen: Rosina Schoger, geb. Mild, Wilhelmine Schneider-Mild und Kai Hufenbach. Ohne ihre ausdauernde und hingebungsvolle Arbeit, wäre unser Schlattner Kirchlein nicht in diesem guten Zustand!
Warum aber ist es überhaupt wichtig, dieses 500 Jahre alte Kleinod und den Friedhof zu erhalten? Weil es unser gemeinsames kulturelles Erbe ist! Weil diese Kirche und dieser Friedhof für unsere gemeinsame Geschichte und unser aller Wurzeln stehen!
Häufig höre ich die Frage: Für wen sollen wir das erhalten? In 50 Jahren interessiert es eh keinen mehr. Die Antwort ist: Und wenn doch? Wenn es auch in 50 Jahren noch Menschen gibt, die sich für dieses Kirchlein und diesen Friedhof interessieren? Dann ist es heute unser aller Aufgabe, diese Kirche und diesen Friedhof zu erhalten! Gemeinsam können wir es schaffen! Wir alle wissen, welche Schaffenskraft von unserer Gemeinschaft – von uns! - ausgeht. Gemeinsam können wir Berge versetzen! Gemeinsam sind wir überwältigt von der Arbeit, die auch nur eine Handvoll von uns an einem Tag zu leisten vermag! Gemeinsam schmeckt dann die Tokane unter dem Torbogen der Schule tausendmal besser als jedes 5-Gänge-Menü im Sterne-Restaurant!
Unsere Gemeinschaft stärkt uns und sie macht uns glücklich! Uns und unsere Kinder und Kindeskinder. Lasst und gemeinsam die Liebe zu diesem wunderbaren Ort an die kommende Generation mit brennenden Herzen weitergeben!
Mögen wir noch vielmals gemeinsam hier in Schlatt wirken, arbeiten und Feste feiern! Mögen wir noch unzählige Schlattner Treffen hier in Schlatt haben!
Gott gebe es!
Lasst uns nun an die Menschen denken, die heute nicht bei uns sein können und zusammen das Lied „Of deser Iërd“ singen und ich bitte euch, dazu aufzustehen.

Moni Schneider-Mild

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