SbZ-Archiv - Stichwort » Europa Deutsche«

Zur Suchanfrage wurden 3371 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1956, S. 7

    [..] in seinem Referat eine Revision der ostpolitischen und heimatpolitischen Vorstellungen im Hinblick auf die besonders in Ungarn zutage getretenen Tatbestände; desgleichen warnten auch der Leiter des Südosteuropainstituts, Prof. Valiavec, und Redakteur H. Hartl davor, politische Konzeptionen aufzustellen, die den Nationalismus und den Unabhängigkeitswillen der unterdrückten Völker zugunsten von theoretisch zwar sehr schönen, praktisch aber illusionären übernationalen Föderation [..]

  • Folge 11 vom 29. November 1956, S. 6

    [..] e Modell zu wiederholen, eine sofortige und entschlossene Reaktion des Westens auslösen würde. Man muß damit rechnen, daß Moskau zwar einen allgemeinen Krieg vermeidet, daß es aber vielleicht mit- dem Experiment des ,,kleinen Krieges'' operieren wird. Wahrscheinlich im Nahen Osten, nicht in Europa. Denn das einzige Spielfeld, auf dem der Kreml doch noch zum Zuge zu kommen hofft, ist der vorderasiatisch-nordafrikahische Raum. Er wird bemüht sein, dort die Krise im Gang zu halt [..]

  • Folge 10 vom 29. Oktober 1956, S. 6

    [..] ädigten wandte ·"·H auf die Möglichkeiten des Vertriebenen-, Lastenpusileichs-, Rentenund Entschädisun^sgesetzes hinwies, r"e für alle Geschädigten einen ausreichenden Betreuungsrahmen böten. ,,Europa des Herzens" Neue Wege der Vertriebenen- und Flüchilingshilfe / Von Bruno K. Hillebrand (Salzburg) In den letzten Jahren zeigten sich verschiedene westliche Länder, voran die skandinavischen Staaten, die Schweiz, Holland, Belgien und England, bereit, auch die von menschenhungrig [..]

  • Folge 9 vom 29. September 1956, S. 3

    [..] hütterlich und mit festem Willen den gemeinsamen Kampf durchständen, den sie mit uns Deutschen zusammen gegen die große Gefahr führten, die das übermächtige Sowietrußland für Europa bedeute. ,,Wir sitzen hier gemeinsam in einem Boot auf stürmischer See", sagte ich zu dem Marschall. ,,Wer hier aussteigt, der bringt nicht nur sich und seine Nation in Gefahr, sondern die gesamte europäische Welt." Zu diesen meinen Ausführungen äußerte sich der Marschall sehr eingehend. Seine Ant [..]

  • Folge 9 vom 29. September 1956, S. 6

    [..] geschichtliche Entwicklung, und die Photokopie der Goldbulle von Rimini bringt in Erinnerung, daß Kaiser und Papst dam Orden das Land vor Jahren verliehen haben. Andere Darstellungen zeigen den Anteil Europas am Aufbau des Ordensstaates, einer Leistung, an der alle deutschen Stämme aber auch Holländer, Dänen, Schotten, französische Hugenotten, Salzburger und deutschsprechende Schweizer beteiligt waren. Von unserem Korrespondenten Aber nicht nur geschichtlich wird lüc [..]

  • Folge 8 vom 31. August 1956, S. 5

    [..] ie deportierten Deutschen sein. Aber ich nehme an, daß schon mehr als sechs Millionen Deutsche umgekommen sind und noch viel mehr umkommen werden ..." Der polnische Patriot Anders bewies, daß er weiter dachte als der in Aachen zum ,,großen Europäer" erhobene Churchill, Er weigerte sich, in die von Stalin geforderten und von Churchill empfohlenen Grenzverschiebungen einzuwilligen. Und er sah die bolschewistische Gefahr, er warnte Churchill davor: ,, ... Aber wir können Rußland [..]

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 2

    [..] im Vorhinein Vorleistungen in Erwägung gezogen werden, die nicht einmal in den Verhandlungen selbst bewilligt werden könnten. Wenn die Vertriebenen dieses klarstellen, erfüllen sie zugleich ihre staatsbürgerliche Pflicht, wie sie der Verpflichtung gegenüber Europa und der Heimat gerecht werden. Dr. E. Jennicke Nach den Angaben des Finanzministeriums handelt es sich bei der Hauptentschädigung um etwa , Millionen Einzelansprüche. Der Entwurf sieht eine Verbesserung der Grun [..]

  • Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 7

    [..] hat ihren ersten beachtlichen Erfolg zu buchen: Stanislaw Mackiewicz, der bekannte Publizist und ehemalige Ministerpräsident der polnischen Exilregierung in England, hat seine Rückkehr nach Polen angekündigt. In einem Brief an den Herausgeber des Londoner ,,Dziennik Polski", der größten Tageszeitung der polnischen Emigration in Europa, begründete Mackiewicz seinen Entschluß mit der Feststellung, daß die polnische Emigration nicht mehr mit dem Wil-, len und der Bereitschaft de [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 2

    [..] Geschichte umraunt uns. Der Atem der unerreichbar fernen Lieben berührt uns über tausend Meilen. Mit ihnen sind wir erst, was wir gelten. Aus dem Meer dieser lautlosen Stimmen trifft uns der Anruf unseres Schicksals. Es ist zugleich Europas und der Welt Schicksal. Wie uns Gewalt von denen trennt, die zu uns gehören, so ist die ganze Erde zerschnitten von einer gewaltigen Grenze, die zwei Lebensordnungen scheidet; die eine davon bejaht die Freiheit des einzelnen, die andere b [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 3

    [..] e. Seltsam war nur, daß Schreibtische, Geldkassette und die übrige Büroeinrichtung unangetastet waren. Nichts fehlte -nur die Karteien! Insgesamt Stück mit den Namen und Anschriften von ebenso vielen Litauern im westlichen Europa und in Übersee. Eis bedurfte keines \besonderen Scharfsinnes, um zu erraten, daß der Einbruch ein politischer Einbruch war. Aber das Bundeskriminalamt in Wiesbaden konnte sich noch keinen rechten Reim auf die Frage machen: Wozu brauchten die Ein [..]